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1:T<i8 vierteljährig 1 ft. 12 ft. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig t ft. 27 fr.
Erscheint täglich, mit Aus nähme Montags.
Erpedltton: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.
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i Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
Ne. Donnerstag den 21. September 1871.
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Einladung ylm Abonnement
auf den
*• ~ctober, » en ülle ftteunft, kl»ebenk eingt. omite.
Gietzener Anzeiger
Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme MontagS, und beträgt der Abonnementspreis in der Stadt Gießen vierteljährlich 1 fl. 12 fr. frei in s Hans geliefert.
Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im IV. Quartal 1871 zusenden und den Abonnementsbctrag wie früher durch Quittung erheben lassen.
Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Expedition abbvlen lassen, erhalten denselben zn 1 fl. pro Quartal.
Hebamme.
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Düringer.
Das Personal der Feldpost, einschließlich der Relaisbeamten, belief
betrug 411.
Außerdem waren von den Postbeamten nach Rheims,
sich auf 1826 Kopse.
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gehörig gesorgt wird.
In der Gaststube auf der Hoben
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während des Urlaubs bis zu 45 Tagen gewährt werden darf. Den nach Abschluß des Frittens beurlaubt gewesenen Offizieren re. kann diese Vergünstigung nach, kläglich zu Theil werte».
•V W,r h den bereits wiedcrbolt der Verdienste gedacht, welche sich die deutsche Post im letzten Kriege erworben hat und namentlich erwähnt, wie die deutsche F4tpost, unbeirrt durch Strapazen, feindliche Angriffe und Schlachtengkwnhl ihre Ausgabe ehrenvoll gelöst Hut. Die Leistungen der deutschen Pcstanstalt aber lassen sich am besten aus den uns jetzr vorliegenden statistischen Ermittl -ngen brurtheilen, welche folgende Resultate aufweisen: Es sind nach und von der Armee rn dem 3c träum vom 16. Juli 1870 bis 31. März 1871 befördert worden: Briese und Korrespondenzkarten 89,659,000 Stück, Zeitungen 2,354 310 (Exemplare, Gtld- senkungen in Militärdienstfachen 36,705 Stück mit 40,023,460 Tba>crn, Geld- sendckngen in Privatangelegendeitea 2,379,020 Stück mit 16,842,460 Thalern, Pückete in Militärd-enstsachtn 125,916 Stück, Privatpäckereien für die Soldaten
dcö gegenwärtigen Landtages negirt.
lieber das Anto da-Fe auf ter Hohen Salve schreibt der „Köln. Ztg." ein
-j- Die Vorlagen, welche die österreichische Regierung den Landtagen in 1 Deutsch'Oesterreich gemacht, haben nunmehr jedweden Zweifel darüber befeit'ßtji Iq| das Wiene^r Cabinct üm dkutsch-österrrichischen Stamm, seine compacte staat- lijhe Zusammenfassung und seinen eventuellen Anschluß an das deutsche R^ch als dn? Gefahr für die Existenz Oesterreichs betrachtet und darum ibn der Siavisi. ; jung preiszugkben d-schlossen hat. Der nationale Zusammenhang der Deutsch. L)^sterrcicher soll zunächst zerrissen, ein gemeins g astlicher Kampf soll dadurch un- roglich gemacht werden, daß in den einzelnen Kronländern das slaots.r-e Elcw.cni die Mittel erhält, die Deutschen zu vergewaltigen und nach und nach z - einer ganz ohnmächtigen Stellung in O'sterre.ch herabzudrückcn. Dar Nationalität.n- gksetz in Böhmen macht die Deutschen in diesem Kronlande ganz abhän zig von dm Czechen. Der Sprachenzwang ist für ne Deutschen eingeführ», dc-.cn Beamte in czechischer Sprache ihre amtlichen Functionen verrichten muffen; nach demWchl gksetz ist es ganz unmöglich, daß die Deutschen auf dem Landtage irgend welchen Einfluß gewinnen, diese sind vollständig majorisirt und muffen sieh den Drehten der deutschfeindlichen Race unbedingt unterwerfen. Die Deutschen sind darum linier feierlichem Protest aus dem böhmischen Landtage ausgetreten, in welchem fortan die Czechen die Gesetze beschließen werden, innerhalb deren sich die Deutschen ouf deutschem Boden zu bewegen hab n. Böhmen ein von Deutschland loSgeriffenec slavisches Königreich! Dieser Gedanke allein wird Deut chland den Weg zeigen, ttn es in der nächsten Zukunft gegenüber Oesterreich einschlagen muß. Dc-S Bündniß zwischen dem deutschen Reiche und der österreichisch-ungarischen Monarchie wird durch die D utschen in Oesterreich wie in Deutschland bald zerr ss n werden nnr von Neuem wird die Welt erfahren, daß das, was von der Natur und durch. Geschichte, Sprache und geographische Lage zur V.reinigung bestimmt ist, eurer htne Macht der Welt getrennt werden kann. — ES war zwar ein europäische.. Znteresse, daß Deutsch-Oesterreich auS Deutschland auSschied, um das deutsche Reich zu constttuiren; aber es ist durchaus ein falsch verstanden s Interesse, di> Machtstellung des neuen Deutschlands auf der Grundlage der Gleiü,bere.i t-gung der betten mitteleuropäischen Reiche aufbauen zu wollen. ES ist lediglich ein dynastisches Interesse für Oesterreich, daß die Deutschen in Oesterreich den Slaaen yreiSgegeben werden, in Deutschland aber fällt das dpnastische Zt teresse mit dem nationalen zusammen; beide Interessen gebieten unbedingte Vereinigung Deutsch- dtftrrrlichs mit Deutschland. Es ist daher unschwer zu errathen, daß die Welt ^schichte über die Abmachungen in Gastein und Salzburg zur T gcSordnun bbcrgehen und den Deutschen in Oesterreich ihr natürliches Recht aus Wicderver- tinißung mit Deutschland nicht vorenthalten werde.
| Wenn auch die Besorgnisse vor einem weiteren Umsichgreifen der Cholera glücklicherweise immer mehr zurückireteri, so ist doch noch die größte Vorsicht gk' boten und deshalb dankbar anzuerkennen, daß jetzt auch eie oberste Postdehörce hn einzelnen Postanstalten die nothwendigen Vorkehrungen bei etwaigem Auftreten ter Epidemie zur Befolgung anempsohlen hat. Dahin gehört vor allem die regelmäßige Räumung und DkSinfection der Aborte, insbeiondere der von Postreisenccn s benutzten, sowie die gründliche DeSinfection der Postwagen, und der sonstigen Gegenstände des CoureinventariumS, welche abwechselnd an verschiedenen Orten in Gebrauch kommen. Die DeSinsection soll nothigenfallö geeigneten Sachverständi- gen übertragen werden. Ferner ist angeoronet wo.den, daß in den Postlokalität.n, vamfntlich bei größeren Aemtcrn mit zahlreichem Personal, bei etwaigem Auf- : treten der Krankheit stet- Choleratropfen in Vorr '.th und zur sofortigen Verwen- tung nach ärztlicher Anl itung bereit zu halten sind, auch sollen die Vorstche der
rung abgeben, in welcher die Gründe des Austritts dargelegt werden. Die „Presse" meldet sodann auö Prag: Nach der gestrigen Berathung im deutschen Club erklärte daS deutsche Cluborgan, der „TngeSbote": Nachdem die Gültigkeit der V.rfassung für Böhmen, sowe.t die Verfassungsmäßigkeit des Landtages selbst, durch den Wortlaut des Neferiptes in Frage gestellt erscheint; nachdem unser historisches nationales Recht auf unseren Zusammenhang in Oesterreich bedroht und hiermit die nationale Existenz gefährdet ist, so verbiet.! es uns unsere Ehrfurcht vor dem Monarchen und unsere Treue gegen Reich und Verfassung, sowie unser unveräußerliches Recht, einer in dieses Geleise geratenen Politik unsere Unterstützung zu leihen, und wir erwarten von unseren Abgeordneten, daß sie an solchen Berathungen nicht weiter Theil nehmen werden- DaS Nationalitätengesctz bezeichnet der „Tagesbote" als das Product der Vergewaltigungslust mittelalterlicher Unduldsamkeit und jesuitischer Schlauheit. Alle Feudalen, deren Güter in deutschen Gegenden liegen, könn i. in die deutsche Curie eintreten und die Bestrebungen der Deutschen total illusorisch
Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 27 fr. incl. Postaufschlags. Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonr.iren. Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger noch abonniren wollen, dies sofort jetzt bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die RcdacLion.
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Dem Elsaß und nach Lothringen 314 Köpfe committirt, zur Fahne einberufen 3761 Köpfe, so daß im ganzen auf dem Kriegsschauplätze 5901 Postbeamte u. s. w. zur Verwendung gelangt sind. Es ist leicht erklärlich, daß bei einer solchen Drei» mirung des Postpersonals die in bedeutender Progression angewachsene Arbeit in een Heimathspostanstalten nur mit großen Schwierigkeiten und nur durch die aufopferndste Thätigkeit der Beamt-n überwältigt werden konnte. An Transportmitteln i-nd verwendet 1933 Pf.rde, 465 Fahrzeuge. PostpfcrdcdepotS bestanden in Metz, Nancy, Evinal und Cha!onS-sur-Marne, bezw. Chateau-Thierrv. Die Summe der von der Poftverwaitung vom Eintritte der Mobilmachung bis Ende März 1871 für Feldpostzwecke ausgewendeten Ausgaben betragt ca. 1 i/2 Millionen Thaler. Nach dem Schluffe des Friedens mit der französischen Republik ist zur Regelung oes Feldpostdicnstes der auf französischem Boden verbliebenen deutschen Occupations- tcuppm in RsumS die Oberpostdirection für die Occupationsarmee eingerichtet worden.
Die Wiener „Presse" schreibt unterm 16. d. M.: Die „AuSgleich-"-Partei hat es glücklich dahin gebracht, die deutschen Minoritäten aus sämmtlichen gemischten L ndtngen zu vertreiben. Heute werden nun auch die deutschen Abgcord- neien den Prugcr Landtag verlassen und so können die Nationalen im Prager, Brünner und Laibacher und die Clenkalen im oberöfterreichischen Landtag nach Belieben schalten und walten. Die Deutschen werden heute in Prag eine E>klä-
FW’tä Cuf M«; M nämenTl^ bei Orten mit 'fla-Lm für machen/ Dir deutschen Mgeardntten fine im Landtag nicht er.chi-nrn. Eine D-.
kchörige Warrnhallung der Beamten und Unterbeamten durch wollene Deck n rc. putation, bestchrnd aus den Abgeordneten ^chmepkal und BandanS, hatt» dem - - Die Kosten dafür sind monatlich bei der vorgesetzten Ober- Oberstlandmarschatt vor der Sitzung eine Erklärung überreicht, welche die Legalität
1,853,686 Siück. Die Gcsammtzahl der Postetabliffements auf dem Keicgsthfater
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V'fijieren und Beamten V-r OrrnpationSarmec in Frankreich bei Beurlaubung ,u namhafter ihr persönlich detanntcr .
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