Ausgabe 
14.5.1871
 
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Die Sitzung blieb

zu fassen.

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^ationalbewußtseins rüstig fortfahre.

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Die kürzlich gemacht- Mittheilung, es werde sich Bayern im Bundcsratde m x1" an die Reichstagsmitglieder erklären, wird, wie dem

N.C au« München zur Berichtigung geschrieben wird, im gegenwärtigen Stadium dieser Angelegenheit nicht in Erfüllung gehen; ja man bezweifelt dort, ob lick Zeit auch nur eine der deutschen Regierungen für Diäten erklären werde

Zeitung" berichtete unlängst über einen Fall, in welchem em sachstgcher Saldat an einen Latcrnenpiahl stundenlang angebunden wordem Warum hat der Reichstag hiervon feine Notiz genommen? Glaubt er etwa, ,,ch mit solchen Bagatellen nicht befassen zu dürfen?

. Da sich die bayerischen Bischöfe, zumal der Erzbischof von München, sehr

im Gedränge fühlen, so 'st, wie man glaubt auf Anregung des dortigen päpst­

lichen Nuntius, eine Aufforderung an alle süddeutschen, wahrscheinlich - -

b' Mal. Eine Demonstration der Schneldergehilfen hat heute vor

dem Abgeordnet-nbause stattgefunden. Etwa tausend Schneider hatten sich vor iO Ugr vor demLandhaus- eingefunden und überreichten die Petition weg »Frei, lassung der wegen Sinken verhafteten 52 Schneiden Stadtbauvtma»^ J cmntete an der Spitze berittener Panduren und Commissi-di-^Schnttd-r Dies! füllten die Sandorgaffe und den Museumspark, »erhielten sich jeeock rubia

ln^nh?eMr ^^tcrau. Die Gemeinde Hausen bei Frankfurt hatte bereits einer vor^nn Woche 164 fl. für eingelieferte Maikäfer bezahlt. Nach

Hetzen im Durchschnitt 652 Stück Maikäfer aZ

1,069,280 Maikäfern aleich 17*** - < r < r . V , , ahl von!

reniaec als 10 Kpruno0 mmL 2n Sachsenhausen wurden bis jetzt nicht Frankfurt i'ammeken 6ie to?lSt®U^VeinaESaPfl-.nb »er Grüneburg bei

, Mainz. DerAnz." berichtet: dem Sandbi

lieg,men,«avpell des i9. Pvsen'fchen Jaf..R-gimenrt statt

>« rDltfm ,9i,flnent Sporen, ja selbst Cjt gnMliOen '1

. . ^ot"- Unjere französischen Gefangenen fang-n nun nachgerade an, uns durch ihre Excentricitaten sehr uberlästig zu werden. Einer der Turcos, welcher bereis vor mehreren Monaten wegen Meuterei und versuchten Mordes in di- hie. fige StraflingSabtheilung eingesteckt worden, gerieth dieser Tage in Streit mit ; "he,n6ere" Sträfling, zog plötzlich ein Volchariiges Messer und

fuh te gegen Brust und Unterleib feines Gegners so gefährliche blitzschnelle Stiche

Uualuckliche ,uf-,mm-nfr,ns. Vier Herbeirilende Cameraden wurden eben­falls von dem seine thierische Natur nicht verleugnenden Turco mehr oder minder schwer verwundet, bis die Bewältigung des rasend gewordenen Mörders gelingen konnte. Was übrigens so ein Araberschädel aushaltcn kann, war hier deutlich wahrnehmbar, 2 auf dem Kopfe des Wüstensohnes von seinen Angreifern kurz

El«" geschlagene Fußschemel genirten ihn trotz des allerdings reichlich fließen­den Blutes so wenig, daß er ohne Schäoelbrüche in das Lazareth geschafft werden

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& ?errUftntn $tc<tffor b-r Botanik Karsten in Scene gesetzt

b , £ Die Affaire begann mit einem donnerndenPereat" im Hörsaale, hier- und U-b-rfall des sich unter dem Schutz- von Pedellen und Polizei fluchtenden Professors auf dem Hofe, wo ders-lbe, wehrlos, wie er war

W bta6i"- $,,in8C Angelt und in schmählichster Weise mit Stocken und Regenschirmen geprügelt wurde. Nur mit Müh- gelang cs, ihn den Händen der Excedenten zu entreißen, die seine Demission al» Examinator verlangten und auf £,e.fc Mamer erzwingen wollten. Wie wir in derN. fr. Pr" lesen haben bi- Medi-.ner Donnerstag -ine Eingabe an das Peof-ssor-nroll-g gerichm' wttderholt und durch die Gehässigkeit des Examinator« nb ie ne al« Docent motivirt wird. Der Dccan hat die Adresse dem

Collegmm überreicht. v

München, 6. Mai. Don hier schreibt man der K. 53.-3.: Die Alla 3 w'derspricht der Mi tthei lung, daß das Gesuch des Dr. Friedrich (tn"t>cr Hofkirche h-MuX«I^,tn 8unchon7 sortsetzen zu dürfen) vom Obersthofmeisterstab abschlägig ~fA,b'" w ATr * eln' / sagt sie, ist noch nicht erfolgt. Die

mttck ^va^i, Llberhofmeisterstab legte das Gesuch dem Könige vor,

welcher Vas Urtheil des Cultus - Ministers einzuholen befahl; die Antwort de« Herrn v. Lutz auf die bezüglich- Anfrage lautete kurz und bündig gegen eine Be- nkD'9kni" unumstößliche Thatfache. Da jedoch der Obersthofmeisterstab, Mbit ce^lb£n' ®ie '* 3hnen geschrieben , dem Dr. Friedrich

selbst den Rath gegeben hatte, da« bekannte Gesuch zu stellen, so entschied er nicht sofort nach der Meinung des Herrn ». Lutz; es fand sich vielmehr ein Ausweg. 2J(ä Rector ecclesiae entscheidet nämltch, wo es sich um die Hofkirche handelt der Capelldirector, und dieser ist Herr ». Döllinger. Das Gesuch des Herrn Dr. Friedrich wurde nun an Herrn v. Döllinger hinübergeleitet, und in dessen ®?"b b,e Entscheidung. Da Döllinger selbst auf die Ausübung geist.

licher Functionenverzichtet" hat, steht zu erwarten, daß er H-rrn Dr. Friedrich den gleichen Verzicht auserlege. Fällt die Entscheidung Döllinger's anders au« und kommt es wirklich dazu, daß Dr. Friedrich in der Hofcapelle Messe liest ko ttgen."" ibi,*D? 8tn'6*W f£ln' tie Mi» dem Jnterdiet "u b!°

ge8en einige feiner Ersatzmannschaften, welche sich zur Zeit ihrer Einberufung crcw0 6egen ihre eigenen Landsleute in hier nicht wiederzugebender Weise betragen hatten, verkündet. Die Höhe des Verbrechens läßt sich wohl aus ChCrT h"*ru tt,urb^n Nesersisten zum Tode verurtheilt, welches Ur- wurde Kaiser-Königs in lebenslängliche Haft umgewandelt

s r r. ^?!cn ®urbcn ^0 Jahren Zuchthaus und noch mehrere an­dere zu lebenslänglicher Festungsstrafe verurtheilt.

furt hi^ang'ekomm-m"'' 8^°rn Abends 8-/. Uhr von Frank.

mi/ 'V2 3uIe8 ®aere Hnb Pouh-kQuertier trafen gestern Abend« 10/2 Uhr hier ein. Unterwegs hatten dieselben die französischen Gefangenen in Rouen ^abg"?eist^""^ b,fud,L 5Mre W na$ Versailles, Pouyer Quertier nach

k .c $,Le, $riet,tn«»«^'>blun8Mt in Frankfurt a. M. haben, Dank der Energie und Entschlossenheit unseres bedeutenden Staatsministcrs, zu dem Resultate geführt daß der definitive Friede zu Stande gekommen ist, natürlich im Sinne und Geiste' vriedenspräliminarien. Zwölshundert Millionen Thaler werden im Laufe des nachsten Jahre« von der französischen Negierung an Deutschland gezahlt; dagegen raumen die deutschen Truppen nicht nur sofort die Pariser Forts, welche sie den Truppen der Versailler Regierung übergeben, sondern auch da« gesummte occupirte hanzosische Gebiet, bi« auf die Champagne, in welcher 50,000 Mann zurückbleiben. Di' icrritorialen Abtretungen, welche in den Friedenspräliminarien stipulirt waren, haben selbstverständlich keine Aenderung erfahren. Deutschland hat also sein volles Recht erhalten, e« hat mit dem nun definitiv abgeschlossenen Krieg auf viele Jahre hinaus die Gewißheit errungen, daß der Friede im Westen von Frankreich au« nutt 8e(lort wird e« hat außerdem im reichsten Maße die Bedingungen für ein ma<6tt9e« Aufblühen des deutschen Reiches gewonnen. Zwölfhundert Millionen

Nicht nur, daß damit manche Thräne gestillt und in kürzester Zeit die Wunden geheilt werden können, die uns der Krieg geschlagen, nein, auch der Na- tionalreichthum wird wesentlich vermehrt werden; der Staat wird in feiner Dm- nipotenj, seiner Souveränetät eine starke Unterlage geben können, indem er die üppig wuchernde Kapital- und Börsenmacht in ihre Schranken zurückweist, er kann »inen großen Styil der ungeheuren Geldsumme, welche ihm der Friede eingebracht hat, zur Herstellung und zum Ankauf von Eisenbahnen verwenden, die für Rech­nung eine« jeden Einzelnen im Bocke und zu Gunsten aller Bolksklaffen verwaltet werden, im Gegensatz zu der verderblichen Pcivatspeculation, weiche die Anhäufung de« Reichthum« in den Händen einzelner Privatklassen und Privatleute bi« zu Staate gefährlichen Grenze gestattet. Was uns außerdem »och den definitiven Friedensschluß werth macht, da« ist die stricte Durchführung des Grund­satzes der Nichiint-rv-ntion. Frankreich hätte ohne Zweifel einen bedeutenden V-rih-'l daraus gezogen, wenn die deutschen Truppen in Paris die Ordnung wiederhergestellt hätten; indessen wir haben nicht für das Wohl Frankreichs, son­dern für d,e eigenen Interessen zu sorgen. Was in Frankreich geschieht, wenn K°riS geräumt haben, kann uns gleichgiltig fein; aller Wahrscheinlichkeit nach wild ter Bürgerkrieg erst recht beginnen, wenn der Ge- ^/cANa'c^»7^^ac?Ea'lchlandS ganz ausgeschlossen ist. Herr Thi-rS wird l-d-nfalls schlechte Geschäft- machen; er hat zu sehr an Ansehen verloren, als daß er sich noch längere Zeit behaupten könnte. b

Der Abschluß des definitiven Friedens und die endgiltigen Bedingungen desselben werden von deutscher Seite nicht eher veröffentlicht werden, bis die Na­tionalversammlung in Versailles dieselben genehmigt hat. Ein gleiches Verfahren , wurde bekanntlich auch bei Abschluß des Präliminarfriedens beobachtet. ,uyrie gegen yruit und Unterleib

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ääx ä »ea in einem Erlaß vom 26. v. M. an sämmtliche Regierungen h-rvorheht, mithin zum Zumessen und Zuwagen im öffentlichen Verkehr nur solch- Maße, Gewichte und Wagen ang-w-ndet werden, welche in Gemäßheit der neuen Maß. und Ge- wichtsorbnung gestempelt sind. Der Gebrauch von Maßen und Gewichten der bisherigen Systeme, soweit sie nicht ausnahmsweise durch die zur Ausführung der

UrntL ®'to!t^,t/orDnund ergangenen Bestimmungen auch ferner für rulässig erklärt find, enthalt nach dem 1. Januar 1872 eine durch § 369 Nr. 2 des Strafgesetzbuches für den norddeutschen Bund mit Strafe bedrohte Uebertretung. Dre Tragweite der hier hervorgehobenen Bestimmungen, welche, in Verbindung mit den sonstigen Vorschriften der Maß- und Gewichtsordnung in sehr großem Um- « el" ^^tige Erneuerung oder doch Umänderung der gegenwärtig im ®tr ebr El-")icht- und Meßwerkzeuge, sowie vieifgche Umrech-

nung-x darauf beruh-nv-r Preise ic. bedingt, scheint, den bisherigen Wahrnehmungfn nach, von dem b-the,ligt-n Publikum noch nicht überall in vollem Umfange «e- teuioigt zu Werden. Gleichwohl ist -S zur Vermeidung erheblicher Unzuträglich­kelten unv «chavigung der Beiheiligten unumgänglich, daß die Vorbereitungen zu dem nahe bevorstehenden Ueb-rgang-, welch.- insbesondere die Gewerbetreibenden werten'" ®mrttunflen Ju h°b-n, ohne Aufschub in Angriff genommen

deutschen, Bischöfe ergangen, ,u Tiner Statthauptmann ließ die Panduren in die" Mnge'hinein^

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; ja man bezweifelt dort, ob sich ist Aufgehoben Di^e. den anderes Ä Unb Deutschland

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