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gegenüber dm vielfachen vorliegenden Protesten der Eltern gegen die Unfehlbarkeit«, lehre in den Volksschulen, ferner bei der Staat-regierung anzufragen, ob ein durch die neue Religionslehre wotivirteS Ausbleiben aus der Religionsstunde als Schul- versaumniß zu bestrafen, und was gegen die Lehrer zu veranlassen fei, welche die Unfehlbarkeit vortragrn.
/X Bern, 12. Mai. Die BundeSrevisionScommifston des Ständeraths hat sthr liberale Gesetze in Vorschlag gebracht, namrntlich in Religions- und Nieder- lüssungsangelegenheiten. Gestattet ist nicht, irgend welche Aufnahme des Jesuitenordens uno accreditirter Gesellschaften, sowte deren Wirken. Ebenso ist die Errichtung neuer Klöster unstatthaft.
+ Versailles, 11. Mai. In der National - Versammlung sagte ThierS: Es find Unterhandlungen zwischen Herrn v. Bismarck und den Ministern des Nutzern und der Finanzen angeknüpst. Der Schwierigkeiten sind viele. Es ist uns in jüngster Zeit keine Schicksalsprüfung erspart worden, wir haben sehen müssen, wie der verderblichste Bürgerkrieg uns mit neuen Gefahren bedrohte. Die letzten Unterhandlungen haben zum Glücke diese Schwierigkeiten beseitigt. Der definitive Friedensschluß zwischen Frankreich und Deutschland ist unterzeichnet. Ich kann Ihnen noch nicht das FriedenSinstrument vorlegen, aber ich kann Ihnen sagen, daß alle Franzosen Frankreich zurückgegeben werden, die Einen dem Vaterlande, welchem sie so gut gedient haben, die Anderen der Armee, welcher noch ferner zu dienen sie stolz sind. Unsere glorreiche Armee kann wieder completirt werden, stärker, als die Präliminarien es zuließen, und der Ruf knüpft sich wieder an den französischen Namen und die Macht Frankreichs; man wird ihm aufs Neue ge. recht in der Welt. (Beifall.) Diese neue Lage erlaubt mir, zu sagen, daß für Afrika hinreichend gesorgt ist. Die Gefahren, welche Algerien bedrohten, sind übrigens zum Theil abgewendet. Ich hoffe, daß in Kurzem die Gefahr vollständig beseitigt sein wird. (Beifall.) Der Justiz-Minister Dufaure sagt: Sobald Frank« reich wieder Herr von Paris durch die Niederlage des Aufstandes ist, wirb die Justiz ihre ganze Schuldigkeit thun, um die Schuldigen aufzusuchen und zu be« strafen. Mortimer-Terneaux verliest ein Manifest der Delegirten der Municipalität von Bordeaux, worin deren Zusammenkunft mit ThierS erzählt wird und verlangt von der Regierung Aufklärung darüber. Die Linke protestirt dagegen, aber M'or« timer beharrt auf seiner Forderung. ThierS sagt: Da ich mich mit augenschein- licher Srlbstverläugnung dem Dienste Frankreichs hingegeben habe, so werden Sie mir erlauben, mich darüber zu verwundern, baß ich hier Quängeleien (Tracasseries) begegne. Ich bleibe bei dem Worte Quängeleien. Wenn ein Mann alles gethan hat, was er konnte, was soll er denken, wenn er Ihre Undankbarkeit sieht? Ich «idme Vie letzten Reste meines Lebens dem öffentlichen Dienste; es ist nothwendig, daß meine Aufgabe möglich sei. Ich verlange, daß die Versammlung entscheide; ich kann unter solchen Umständen nicht regieren. Eine motivirte Abstimmung ist nothwendig. Meme Abdankung ist bereit. Indem Sie mich schwächen, schwächen Sie Sich selbst. Die gegenwärtige Lage verlangt große Freimüthigkeit. Sie sind mvorstchtig und übereilt; es bcvarf noch acht Tage Zeit; in acht Tagen ist keine Gefahr mehr. (Lang anhaltende Aufregung.) Mortimer vcrtheidigt sich dagegen, . vaß er Thiers habe angreifen wollen. Eochery, Bethmont und andere Mitglieder : der Linken bringen eine motivirte Tagesordnung ein: Die Versammlung, volles Vertrauen zu dem Oberhaupte der Exekutivgewalt der französischen Republik habend, geht zur Tagesordnung über. Thiers erklärt sich mit der Tagesordnung Beth. Dvnt's einverstanden. Kerdrel sucht Mortimer zu rechtfertigen und sagt, ThierS sei zu empfindlich gewesen; er verlangt Vergessen und Einigkeit. ThierS erkennt die Loyalität Kerbrel's gern an, hält aber dte Abstimmung für nöthig. Beth- mont's Tagesordnung wirb mit 495 gegen 10 Stimmen angenommen. (Beifall.)
/X Versailles, 10. Mat, Abendö. Rente 54.50.
A Paris, 1U. Mai. Rossel hat vor seiner Demission einen Befehl erlassen, wonach Fliehenve und solche, welche einzeln zurückbletven, von der Cavallerie nitdcrzusäbeln wären. Größere Massen von Fliehenden unv Widerspenstigen sollen von Artillerie niebergeschoffen werben. — Cluseret wurde gestern abgeurthcilt.
4- Paris, 11. Mai. Morgens. Der Wohlfahrtsausschuß hat in Folge des Anschlages der Proklamation von ThierS in Paris beschlossen, daß das bewegliche Vermögen von Thiers confiScirt und sein Haus rasirt werden soll.
△ Rouen, 11. Mai, 7 Uhr 30Min. Pariser Emigranten, welche Donnerstag in Rouen ankawen, versichern, daß die Commune in den letzten Zügen liege. Sie werde vor morgen ausgehört haben zu leben. — Rochefort verlangt bringend, daß irgend ein Mann die Diktatur übernehme, um dte Commune zu retten. Er vertheidigr den ehrenwerthen Rossel, dessen Abdankungsbries eine Rcchtsertigung feines Charakters sei. Die Commune hat keinen Tag mehr zu verlieren.
4- Konstantinopel, 11. Mai. Mustapha Bey, Adjutant des Kriegsministers, sandte letzterem eine Depesche aus Suez vom 10. Mai, nach welcher Saibah im ; Sturm genommen, Mehmed Ibrahim getödtet, der assyrische Aufstand beendigt sei.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
a. Evangelische Gemeinde.
Getaufte.
Den 6. Mai. Dem Bürger und Apotheker, Dr. Adolf Mettenheimer, ein Sohn, Johann Friedrich Wilhelm, geboren den 20. Februar.
Den 7. Mai. Dem Ortsbürger in Staden und Bahnwärter in Nr. 3 der Oberhessischen Bahn Gießen-Fulda, Johannes Bell, ein Sohn, Paul, geboren den 16. April.
Denselben. Dem Ortsbürger in Holzheim und Bäcker dahier, Jakob Reitz, ein Sohn, Ludwig Wilhelm, geboren den 31. März.
Denselben. Dem Bürger und Cantorats-Vikar, Martin Steiner, ein Sohn, Karl Friedrich, geboren den 22. März.
Denselben. Dem Bürger und Fuhrmann, Christoph Spieß, ein Sohn, Christian Heinrich, geboren den 9. April.
Denselben. Dem Bürger und Graveur, Julius Friedrich Bach, ein Sohn, Karl Christian Ludwig, geboren den 24 März.
Denselben. Dem Bürger in Friedberg und Sergeanten im Großh. 2. Jnfan- terie-Regimeute, Wilhelm Dreher, ein Sohn, Wilhelm Christian Ludwig Georg, geboren den 10. Februar.
Denselben. Dem Bürger und Schmiedmeister, Theodor Bogt, ein Sohn, Theodor Christian Julius Karl, geboren den 27. März
Beerdigte.
Den 5. Mai. Karoline und Martin, uneheliche Zwillinge von hier, alt 2 T., gestorben den 3. Mai.
Den 7. Mai. Marie Karoline Julie Albertine Milbrand, des practischen Arztes zu Biedenkopf, Dr. Leopold Milbrand, eheliche Tochter, alt 11 M, gestorben den 5. Mai.
Den 8. Mai. Heinrich Martin Ludwig Herbert, Zimmermann, des Bürgers und Zimmermcisters, Georg Herbert, ehelicher Sohn, alt 19 I. 4 M. 21 T>, gestorben den 6. Mai.
Denselben. Ludwig Christian Dörr, Bürger und Fuhrmann, alt 67 I. 6 M-, gestorben den 6. Mai.
Den 12. Mai. Jakob Karl Wilhelm Heinrich Gravelius, Bürger und Heil- gehülfe, alt 68 I. 8 M. 25 T-, gestorben den 10. Mai.
Denselben. Marie Katharine Bernheisel, geborne Schmitt, des verstorbenen Bürgers und Leinwebers, Johann Kaspar Karl Bernheisel, Wittwe, alt 64 I., gestorben den 11. Mai.
b. Katholische Gemeinde.
Getaufte
Den 22. April. Dem Bremser bei der Cöln-Gießener Bahn, Wilhelm Rörig, ein Sohn, Joseph Karl, geboren den 7. April.
Den 29. April. Dem Bürger und Locomotivführer bei der Main-Weser-Bahn, Moritz Flett, eine Tochter, Johannette Caroline Marie Josephine, geboren den 7. April.
Beerdigte.
Den 1. Mai. Dem Lademeister bei der Cöln-Gießener Bahn, Peter Kaspar Eduard Bogt, eine ungetaufte Tochter, alt 15 Stunden, geboren den 29. April.
Den 9. Mai. Anton Schmalsschläger, aus Eckenhaagen, Kreis Siegen, an- gebllch 50 Jahre alt, gestorben den 7. Mai.
Börsenuachrichtcn.
12. Mai 1871.
Action.
Oest. Creditact. 266-/4
50/0 östr. F. St. E. B. 4OOV4I Lombard. Bahn —
Ludwigsh.-Bexbaoh 169^4 Maxbahn 118
Bayer. Ostbahn 129%
Hess. Ludwigsb.-A.ot. 147-/4 Alsenzbahn-Actien 85-/4 Oberhessen „ 727/8
Prioritäten.
30/0 öster.Stsb.-Prior. 567/8
30/0 öst. s. Lombard 727/8
3% Livorneser 33
50/0 Toscaner 51
5°/0 Elisabcth.-Prior. 78
do. II. firniss. 753/4
Anlelienislooae.
Kurh. 40 Thlr. Loose 657/ti Nassau 25 fl. 393/g
40/0 bayr. Präm.-Anl. 107 (y Ansbacher 7 fl. 12
40/0 badische Loose 107 Badische fl. 35 Loose 613/8 Oestr. fl. 250 v. 1854 73 1858r Prioritätsloose 155 1860r Loose 79-/4 1864r „ 1193/4
Braunschweiger 17 Stadt Florenz 84
Wechsel.
Amsterdam k. 8. 100
Augsburg k. 8. 997/g
Berlin k. 8. 105
Bremen k. 8. 963/<
Cöln k. 8. 1047/g
Hamburg k. 8. 88
Leipzig k. 8. 104-/8
London k. 8. 119* 5/8
Lyon k. 8. —
Paris k. 8. 95-/8
Wien k. 8. 95-/s
ditto m. S. —
ditto 1. 8. —
Disconto 3* 2% 0.
Geidsorten.
Fr. Cassen-Soh. 1 44fy8-45-/8
Sachs. „ —
Div. Cassen-A. —
Fr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 45—47 „ doppelte 9 48—50
Holl. fl. lOSt. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—37 20 Frankenst. 9 26—27 Engi. Sover. 11 54—58 Buss. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28
Freust 4-/2 Oblig. 933/4 Frankf. 3-/2% Obi. 82-/2 Nass. 4Va°,o Obi. 937/8 Kurhess. 4% „ 85 Vs Qr. Hess. 5<V0 Obi. 1017/e , n 40/0 „ 9P/8 n » 3‘/2°/0 n -
Bayer. 5% „ 1005/b
„ 4 »/2u/o 1jährige 96 Hz „ 40/u 1jährige 893/4
Würtemb. 4-/2% Obi. 94-/2 Baden 41/2% Obi. 0. E. L. 94 «/8 Oesterr. Silberrente 557/ti n Papierrente 477/8 „ 5% M. steuerf. —
Amerik. Bonds 1881r 997 ,'8
, n 1882r 97
„ „ 1885r 963/4
„ n 1887r 97>/s
Spanier, neuest. 3% 32-/4
Action.
Frankf. Bank 135-/< Frankf. Vereins-Kasee 110 Darmst. Bankact. 352 Wien Bankactien 711 Galizien 249
Gießen, 13. Mai. Morgen Abend wird im Clubsaale ein lang entbehrter Genuß, wieder einmal eine Regimentsmusik zu hören, dem Musikfreunde zu Theil werden. Der Kapelle des f. k. österr. rothen Husaren-Regiments Rr. 8, unter der Leitung ihres Dirigenten, Herrn Matouscliecli, der ein vollendeter Meister auf dem Piston ist, geht ein ausgezeichneter Ruf voraus, so daß das morgige Concert zu den größten Erwartungen berechtigt. Es findet leider nur dieses eine Concert statt, da gedachter Kapelle nicht viel freie Zeit mehr bis zum Ablauf ihres Urlaubs verbleibt.
Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cvln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie fämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt.
Allgemeiner Anzeiger.
Besondere Bekanntmachungen.
Oeffentliche Aufforderung.
1777) Dem flüchtig gewordenen Lehrer Georg Zeiß von Lang-GönS wird hiermit eröffnet, daß Selig Frensdorf von Lang-Göns eine Vermögensuntersuchung über sein Vermögen beantragt hat und daß nach den bis jetzt eingctretenen Ermittelungen eine bedeutende Ueberschuldung desselben wahrscheinlich ist. Indem ihm jede • weitere Vermögensveräußerung bei Meldung ! der Nichtigkeit und angemessenen Strafe E untersagt wird, wird er aufgefordert, bin- L nen 6 Wochen seine Zahlungsfähigkeit nnch- r zuweisen oder doch seine sonstigen Rechts- i Mündigkeiten dahier zu wahren, widrigeu- | falls das vorläufig eingeleitete Concursoer-
fahren gegen ihn fortgesetzt und überall an seiner Stelle der bestellte Curator Max Pilger dahier gehört, auch jede ihn angehende Verfügung nur an diesen insinuirt werde.
Etwaige Schuldner des Lehrers Zeiß haben bet Meldung doppelter Zahlung nur an den oben erwähnten Curator zu zahlen.
Schließlich werden alle Gläubiger des Lehrers Zeiß aufgefordert, ihre Forderungen binnen 14 Tagen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden.
Gießen, den 27. April 1871.
Großherzoglichcs Stadtgericht Gießen.
Muhl, Scriba, Stadtrichter. Stadtgcr.-Assessor.
Capital-Aufnahme.
2022) Die Stadt Lich wünscht in der Kürze Capitalien zu 4Vr pCt. bis zum Betrage von circa 10,000 fl. aufzunehmen. Offerten sind bei der unterzeichneten Stelle baldigst einzureichen.
Lich, den 12. Mai 1871.
Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.
I h r i n g.
Versteigerungen.
Arbeitsversteigerung.
1993) Dienstag den 16. d. Mts., Vormittags 10 Uhr,
werden auf dem Rathhause zu Beuern nach
folgende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben, als:
1) Maurerarbeit am Backhause, veranschlagt zu 5 fl. 42 fr..
2) Weißbiuderarbcit an der Kirche, veranschlagt zu 31 fl. 33 fr.,
3) Weißbinderarbcit an den Schulgebäuden, veranschlagt zu 22 fl.,
4) Schreinerarbeit im ersten Schullckkal (Anfertigung von Subsellien), veran
schlagt zu 44 fl. 51 fr.,
5) Steinfahren, Steinsetzen, Steinschlagen rc. zur Unterhaltung der OrtS- straßen und Wege, veranschl. zu 237 fl.
Beuern, den 12. Mai 1871.
Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern.
I. A.:
L. Hahn, Bezirksbauaufseher.


