dieses auch fast alle an.
des Be
den mit
596,900 Die Ein-
Darmstadt, 3. September. Bei dem heute Mittag auf dem Platz vor der Turnhalle stattgehabten Preisturnen fielen die Preise auf folgende Turner: Erster Preis: Kammerer von Frankfurt mit 308—10 Punkt; zweiter Preis: K. Schaffner von Frankfurt; dritter Preis: Maurer von Frankfurt; vierter Preis: Albach von Frankfurt; fünfter Preis: Heckmann von Frankfurt; sechster Preis: Meixner von Frankfurt, sämmtlich Mitglieder des Frankfurter Turn- und Fechtclubs; siebenter
wurden abgefeuert und vielfache Gelage abgehalten. Die Pariser Blätter sind sehr ungebalten, daß die Deutschen diesen Tag feierlich begangen und die Gefühle der Bevölkerung nicht geschont haben, in deren Mitte sie leben. Die Franzosen würden aber, wenn sie vor Berlin ständen, noch weniger Rücksichten beobachtet
-Die Eisenbabnstrecken Forbach-Metz.Pagny, - französische und luxemburgische Grenze, sowie Beningen-Saar-
tagt werden. In Paris werden mit Eifer Petitionen um die Rückkehr der Regierung unterzeichnet und die angesehensten Handlungshäuser sammeln Unter- schriften dafür.
Im Monat Juli wurden bei den deutschen Telegraphenanstalten Stück Depeschen aufgegebcn und 603,047 Stück liefen bet denselben ein. nähme dafür betrug insgesammt 124,786 Thlr.
Der Webefluhl mit seinem nimmer müden Schiffchen hat diesmal
Preis: Anton von Darmstadt; achter Preis: Allendorf von Mainz; neunter Preis: Seel von Frankfurt; zehnter Preis: Hermann von Offenbach; elfter Preis: Stumpf von Mainz. (Mainztg.)
Darmstadt, 6. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 28. August den Profeffor Dr. Streng zum Rector der Landes - Universität für die Zeit von Michaelis 1871 bis dahin 1872 zu ernennen.
Darmstadt, 6. September. Seine Majestät der König von Bayern haben Ihren Königlichen Hoheiten den Frau Prinzessinnen Carl und Ludwig von Hessen, sowie Ihrer Durchlaucht der Frau Prinzessin von Battenberg, das Derdienstkrcuz für die Jahre 1870/71 am großen Bande zu verleihen geruht.
Darmstadt, 7. September. Nach soeben eingetroffenem Telegramm von Blankenberge haben sich Seine Großherzogliche Hoheit Prinz Ludwig mit Ge- mahlin heute nach Antwerpen begeben. Von dort werden sich dieselben morgen nach England einschiffen.
Fulda, 5. September. Bis jetzt sind zu den Bischofsconferenzen dahier ein- getroffen die Bischöfe von Mainz, Paderborn, Trier, und als Stellvertreter des Bischofs von Culm ein Domherr von Pclplin. Die Ankunft der anderen preußischen Bischöfe wird heute Nachmittag erwartet. (F. A.)
Fulda, 5. September. Die Sitzungen der Bischofsconferenz werden morgen Nachmittag beginnen, nachdem die erwarteten Bischöfe aus Norddeutschlano sämmtlich eingetroffen sind. Als Grund für den etwas verspäteten Anfang der Be- rathungen giebt man an, daß kürzlich, aus Anlaß der Vorgänge in München, eine Vertagung der Conferenz (zwecks Zuziehung der bayerischen Bischöfe) pro- jectirt worden sei, was man jedoch später wieder fallen gelassen habe. Seitens der Stabt ist bis jetzt keinerlei Ovation zu Ehren der bischöflichen Gäste vorbereitet worden.
Die Capitulation von Sedan wurde am 2 ds. von den deutschen Truppen in der Umgegend von Paris gefeiert. Die Forts waren illuminirt, die Kanonen
haben. Uebrigens ist Sedan auch kein so schlimmer Tag für die Franzosen, denn ohne denselben würden sie heute noch ihren Kaiser haben. Im Stillen erkennen
Aus Petersburg, 2. Sept., wird der Wiener „Presse" telegraphirt: „Das von General Leflo im Namen Thiers' grstellte Ersuchen um eine Zusammenkunft des letzteren mit dem Fürsten Gortschakow ist allerdings nicht abgelehnt worden. Jedoch wurde ihm bet dieser Gelegenheit deutlich genug gesagt, daß der Kaiser mit allen seinen Nachbarn in Ruhe und Frieden zu leben entschlossen sei."
und Eilgutsverkehr eröffnet worden. (Straßb. Z.)
Straßburg, 6. September. Dem Vernehmen nach wird die preußische Bankfiliale in Mühlhausen in Zukunft Wechsel aus französische Plätze lom- bardlren. y
Lebensversicherung.
Der Rechenschaftsbericht der Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt und die Mittheilungen daraus in der Nummer des Gießener Anzeigers vom 26. August bestätigen in Zahlen die Vortheile der Versicherung steigender Renten bei dieser Anstalt.
Diese Art der Versicherung, welche wir schon früher mehrfach eingehend besprochen, bietet allerdings ein bewährtes Mittel, durch verhältnißmäßrg geringe Einlagen sich oder den ©einigen in späteren Jahren ein reichlicheres, mit dem Alter immer steigendes Einkommen mit voller Sicherheit zu verschaffen; allein ihre Vortheile treten, wie bemerkt, erst im höheren Alter und nur allmählig ein, während nicht Jedem ein langes Leben vergönnt ist.
Wer dagegen für die ©einigen in anderer Weise und auch für den Fall eines frühzeitigen Todes zu sorgen wünscht, dem gibt die Lebensversicherung ein geeignetes Mittel hiezu an die Hand.
Von der Schweizer Grenze, 4. September. Kaiserin Augusta hat sich vor mehreren Tagen an Den Comersec begeben. Auf der Mainau erwartet man noch den Besuch des Kaisers, der sich von da nach Baden-Baden begeben dürfte, wo dann, wie es heißt, auch die Kaiserin eintreffen wird. — Der kleine Rath von Baselstadt hat einen Gesetzentwurf durchberathen, welcher die Verkündung und den Abschluß der Ehen den Civilstands-Beamten überweist. Den Ehegatten bleibt freigestellt, die geschlossene Ehe nachträglich noch kirchlich einfegnen zu lassen; aber kein Geistlicher darf eine Ehe einsegnen, ohne daß ihm die Bescheinigung über die vollzogene Civileheschließung vorliegt. Mit der bürgerlichen Trauung sind keinerlei Gebühren verbunden. Der Vorgang Basel'S wird hoffentlich nicht allein bleiben!
Versailles, 5. September. Die Ernennung Dufaure'S zum Vicepräsidenten der Regierung wird lebhaft von verschiedenen Blättern getadelt, was sich sowohl gegen die Wahl der Person, als den Titel richtet. — Sieben der verurtheilten Mitglieder der Commune werden die Appellation anmelden.
Versailles, 5. September. Das Kriegsgericht fällte das Urthcil über fünf der Brandstiftung durch Petroleum beschuldigte Frauen. Drei derselben wurden zum Tode, eine zur Deportation und eine zu Zuchthaus verurtheilt.
Paris, 3. September. Nächsten Montag wird das vierte Kriegsgericht seine Verhandlungen über die Petroleuscn beginnen. Der Brandlegung im Palais der Ehrenlegion sind 11 Frauen angeklagt, der Brandstiftung in dem großen Magazin Tapis Roug. 9 Frauen; von den ersteren haben sich aber 6, von den letzteren 4 durch die Flucht Den Händen der Justiz entzogen, so daß bei jedem der beiden Proceffe nur 5 vor Gericht erscheinen werden. Die Mörder der Geißeln, nament- lich der Bataillonschef, welcher Feuer commandirte, kommen vor das dritte Kriegs- gcricht, welches heute seinen ersten Proceß gegen die Häupter der Communisten beendigen wird.— Außer der Höhe von Orgemont wurden auch die von Moulin Saguet und Bruyeres jetzt befestigt, um Paris zu decken. Was die Ostgränze des Landes anbelangt, so sollen drei Linien stärker befestigt werden, zuerst Verdun, Frouard und Langres — eine Ausdehnung der Befestigungen von Mezieres würde Sedan decken; zweitens Avallon, Chagny und Autun, und die Zugänge nach Morvan zu schützen, und drittens die Loire-Linie mit Bourges und Nevers.
Paris, 3. September. Gegen Rochefort werden auf Grund der Anklageschrift folgende Beschuldigungen erhoben: 1) Veröffentlichung eines suSpendirten Blattes; 2) Verbreitung falscher Nachrichten, geeignet, die öffentliche Ruhe zu stören; 3) Ausreizung zu einer Handlung, die in Ausführung kam und welche Aufreizung zum Zwecke hatte, durch die Bewaffnung der Bürger gegen einander zum Bürgerkriege aufzufordern und Zerstörung, Mord und Plünderung in ter Stadt zu verbreiten; 4) Mitschuld durch Aufreizung an der Zerstörung von Privateigenthum; 5) Mitschuld durch Aufreizung, der die Ausführung folgte, an der Plünderung der Kirchen durch organistrte Banden und Streitkräfte; 6) Mitschuld an Meuchelmord durch Aufreizung, gefolgt von der Ausführung.
Paris, 5. September. Die Patrie versichert, der Prinz von Aumale werde als Civil- und Militärgouverneur nach Algier entsandt werden. Ducrot widmete sein eben erschienenes Werk über Algier eben jenem Prinzen als dem ehemaligen algerischen Gouverneur. Wenn einige Blätter von einem ziemlich lebhaften Ge- sprach reden, das zwischen Thiers und Nigra stattgefunden hätte wegen des An- theils, den die italienische Diplomatie an der Gasteiner Conferenz genommen, so wird aus Versailles versichert, Nigra habe erklärt, daß Italien nur die Aufrechthaltung des Friedens im Auge habe und in keiner Weise einer befreundeten Macht zu schaden beabsichtige. Die Pariser Maires versenden seit heute an jeden, der seiner Zeit die Luxuswaffen adgeliefert, die briefliche Aufforderung, ihre Privatwaffen wieder in Empfang zu nehmen.
Prag, 2. September. Der an die Statthalterei gerichtete amtliche Bericht über die Pilsener Vorgänge bestätigt, daß das Militär, die deutsche Feuerwehr, die Schützen und die Gendarmerie die Volkshaufen sprengen mußten, die städtische Polizei und Behörde aber unthätig blieb und kein Polizeimann sich zeigte. Eine strenge Untersuchung ist eingeleitet. (Presse.)
Passau, 3. September. Die »Presse" bringt folgendes Telegramm: „Bischof Heinrich begleitete heute Vormittag den aus Anlaß eines landwirthschastlichen Festes hier anwesenden Regierungs-Präsidenten Livokovski nach dessen Wohnung im Gasthofe zum Wilden Manne. Unweit vom Hotel begann der Bischof heftig zu agitiren und rief mit lauter Stimme: „Ich bin reif für die Festung." Der Präsident verabschiedete sich vor dem Thore des Hotels, worauf der Bischof dem vor dem gegenüberliegenden Magistratsgebäude postirten Polizei-Rottmeister Grau zurief: „Arretiren Sie mich, ich bin reif für die Festung!" Den unterwegs nieder- knieenden Männern und Weibern rief der Bischof zu: „Steht auf, Ihr Heuchler! Was Ihr treibt, ist Heuchelei; ich bin reif für die Festung." Dieser Vorfall hat peinliche Sensation erregt."
Skutan, 2. September. Der russische Consul in Ragusa traf mit außer- ordentlichen Aufträgen in Cettinje ein. Dcr albanische Stamm Malissori ergriff die Waffen.
Washington, 5. September. Puerto Plata auf Santo Domingo tourie am 21. August theilweise eingeäschert.
t Berlin, 5. September. Der Staatsanzeiger kommt heute nochmals auf die Eisenbahnunfälle der letzten Zeit zu sprechen und sucht aus der kurzen Unter- Haltung zwischen dem Handelsminifler und dem Vorsitzenden des Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen, bei Eröffnung der General - Versammlung dieses Vereins Hierselbst, zu deduciren, daß die Zusammenstöße und Entgleisungen der Jetztzeit nichts weiter wie eine natürliche Folge des beendeten Krieges sind. Das amtliche Blatt sagt wörtlich: „Daß in der That die häufigeren, sehr zu beklagenden Unfälle und Betriebsstörungen, wie solche seit Wiederaufnahme des vollen Verkehrs stattgefunden haben, in den Nachwirkungen eines aufreibenden Feldzuges ihre Erklärung finden und deshalb zd übertriebenen Befürchtungen keinen Anlaß bieten können, bedarf der weiteren Hervorhebung nicht. Den allseitig angestrengten Be- mühungen und den nachdrücklichen Versuchungen der Eisenbahnverwaltung wird es hoffentlich gelingen, sehr bald wieder den früheren Grad der Sicherheit triebeS zu gewinnen."
Dampf getriebenen Prägestock der Münze um viele Hunderttausende von Ellen OldenSband geschlagen; mit wenigen Ausnahmen ist es möglich geworden, sämmt- lichen Berechtigten das Letztere zu übergeben, während die Kriegsmedaille erst später, je nachdem sie vorräthig sein wird, nachgeliefert werden wird. Wenn aber gesagt worden ist, daß Vorsicht bei dem Tragen des Ordensbandes nöthig sei, so ist das ein Jrrthum. Die dienstliche Uebergabe desselben berechtigt sogar zum Tragen der Kriegsdenkmünze, wenn dieselbe käuflich, z. B. en minialure, zu erwerben ist. Das gesetzliche Besitzdocument folgt später mit der Medaille auf gedrucktem Formular nach.
München, 4. September. StaatSmintster v. Lutz erhielt vom König anläß- uch seines Ausscheidens aus dem Justizministerium ein eigenhändiges, höchst schmeichel- yasteS Handschreiben.
,' 6‘ September. Kaiser Wilhelm wird Freitag, den 8. d. M., um w Uhr 45 Mm. Vormittags in München, um 12 Uhr 15 Min. in Peisen. berg eintreffen, von wo die Reise nach Hohenschwangau fortgesetzt wird. Prim Luitpold und Graf Rechberg werden den Kaiser an der bayerischen Grenze er- »arten. Der König lahrt demselben von Hohenschwangau entgegen. Am nächsten Sonnabend erfolgt die Weiterreise des Kaisers über Kempten nach Lindau, von wo sich derselbe nach der Insel Mainau bet Konstanz begiebt.
Votum der Nationalversammlung mit einer lebhaften Aufnahme der Geschäfte be-i Straßburg, 4 September
S^ßt- DK zukünftigen Obligationen ter Stott Pari«, welche nächsten« auSge^Metz-Diedenhofen- französtsch- und=otn,nflen.eaar. geben werden sollen, machen schon 10 Fe. Prämie und die Hauste-Speeulanien gemünd.Hagenau, die bisher der k. Saarbrücker Eisenbahndireltion unterstellt waren jubeln. D>e Optimisten gehen schon so wett, zu terstchern, daß die Deputaten sind mit dem i. September in die Verwaltung der Eisenbabnbetriebseomm.Mou der Rechten auf dem Wege der Versöhnung stad und daß die Schwierigkeiten in Straßburg Übergegangen. - Die Station Wittelsheim ist für den Personen" wegen des Antrags Ravinel ausgeglichen werden wurden. Die Losung der Frage -------- ---- v 1 1 1 rien
wegen des Bleibens der Regierung und der Versammlung in Versailles wird ver-
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