de« Staates für nichtlg erklärt, obwohl die Nationalversammlung am 25. Oktober Weber aus Göttingen. Die erste vorläufige Sitzung ist ans heute Abend um 5 1848 die schon damals von einem Deputirtcn — dieser war kein Anderer alt Uhr angesetzt. Die zweite eigentlich berathende, soll morgen Sonntag Nach. Jules Favre — beantragte Konfiskation der Guter als einen Eingriff in da« mittags, stattfinden. — Sollte Döllinger heut- noch eintreffen, so wird ihm Privateigenthum züruckgewiesen hatte. — Wenn jetzt die Nationalversammlung den der hrefige Aitkatholik.'nverein einen Fackclzug bringen, an dem sich die ganze Stadt Antrag Naquet'« nicht annehmen sollte, so geschähe da« wohl nur, weil die be,heiligen dürfte. Zu gleicher Zeit und Stunde wird zur Vorfci-r de« 6 d Orleanistische Majorität an eine Wiedereinsetzung der Familie Orleans in ihren als G-dächinitztag der Schlacht von Wörth, Zapfenstreich durch di- ganz-Stadt alten Besitz denkt. , stattfinden, am Tage selbst aber die ganze Stadt sammt den öffentlichen Gebäuden
Das neugebtldete Mimstenum in Spanien, an dessen Spitze Nuiz Zorilla beflaggt werden.
steht, darf als ein der klerikalen Richtung durchaus feindseliges betrachtet werden. ' Baden, 2. August, lieber den Haß gegen die Deutschen und deren Der- Es bekundet diese Stellung durch die Abficht, durch Einführung des allgemeinen folgung in Havre habe ich einen dabei Betheiligten gesprochen, der sein halbes unentgeltlichen B -ik-unterrichts dem in Spanien heimischen Aberglauben entgegen Leben dort gewohnt und sich schon seit langer Zeit hätte können naturalisiren zu treten, in allcn Zweigen der Staatsverwaltung erhebliche Ersparnisse eintreten lassen. Er sagte mir, es sei für einen Deutschen leine Möglichkeit mehr dort zu zu lassen, außerd.m G-schworncng-richte einzusühren und in der Armee eine strenge leben; an die Börse dürfen sie fich nicht wagen, und in den Restaurant« ver- Disciplin zu handhaben. Das neue Ministerium wird sich auf die Progressisten weigert man ihnen die Aufnahme, so vaß er gcuöthigt war, in den Wiithschasten und Radikalen in den Cortes stutzen. Ob Spanien damit aus feinem provisori- für die Auswanderer am Hafen seinen Mittagstisch zu nehmen, und im sonstigen s^n Zustande herauskommen wird, ist freilich eine andere Frage. Das Partei- Verkehre schließen sich die Franzosen ganz von ihnen ab. Er kehrt nur dahin getriebe hat seit der Septemberrevolution einen soichrn Umfang angenommen, daß zurück, um seine Angelegenheiten zu ordnen und den Ort, an dem er so lange
eine ganz außkiordentliche Entschiossenheit dazu gehören würde, den Umtrieben der gelebt, zu verlassen. Betrachtet' man dagegen die Stellung der Franzosen bei
Paitcichess ein Ende zu machen. Auch wird eben wegen dc« Anhangs, den jede uns, die so unangefochten hier leben wie sonst, ihre Geschäfte nach wie vor be-
politische Partei in der spanischen Armee hat, es mit der Disciplin und der Armee treiben, so sollte diese Erscheinung den Franzosen die Schamröthe in die Wangen
nicht so recht gehen. Ebenso ist der Einfluß der katholischen Priester ein so über- treiben. (Bad. Lds.) wiegender, daß dieser durch Reformen auf kirchlichem Gebiete zwar etwa« paralistrt Berlin, 4. August. Ein- gestern hier eingetroff-n- Note JuleS Favre'S des- werden könnte, jedoch immer noch eine entscheidende Bedeutung in politischen avouirt die A-ußerungen Trochu'S in der französischen Nationalversammlung be- Dingen haben wird. treff« der angeblichen Mitschuld des Fürsten Bismarck und der deutschen Militär-
Aus Albanien sind in Triest Nachrichten -ingetroff-n, die auf eine starke b-hörden an dem Communc-Ausstand, fügt aber bei, daß Fürst Bismarck selber Gahrung unter den dortigen Mohamedanern schließen lassen, eine Gähruug, welche p diesem Mißverständnisse Anlaß geboten habe, indem er öffentlich der Kommunal- namentlich im Norden ebenso weit verbreitet als intensiv ist und die in Skutari oewegung einige Berechtigung zugestanden. Die Beziehungen zwischen Frankreich bereit« zu bedenklichen Ruhestörungen geführt hat. Hier ist nämlich der Gouver- und Deutschland — wird außerdem in dieser Note ausgeführt — könnten, wenn neur Ismael Pascha bei Der muselmännischen Bevölkerung schon seit geraumer nicht die von Deutschland anneetirten französischen LandeStheile zurückgeg-b-n wür- Zeit stark verhaßt, und zwar vorzüglich deshalb, weil Man ihm Hinneizung zu cm, niemals freundschaftlicher Natur werden. (N. fr. Pr.)
fränkischer Seile (seine Gemahlin ist eine Christin aus Kroatien) und zu große Berlin, 4. August. Noch immer strömen, wie die „C. S." mittheilt, den Nachgiebigkeit gegen die Montenegriner vorwirst. Dazu kam in den letzten Wochen Kaffen des Krieg-Ministerium« Liebesgaben für di- Armee von Nah und Fern, ein Borfall, der noch mehr böse« Blut machte. Der englische Konsul Steadc in ja stlbst aus der, entlegensten Winkeln der Erde zu. Wir erwähnen unter den Skutari war auf der Jagd von zwei türkischen Hirten, deren Schafe von seinen ersteren eine Sendung aus Württemberg mit ca. 1105 Thlrn. (für di- Hinter- Hunden gebissen worden, mit Flintenschüssen nicht angegriffen, sondern nur bedroht bitebenen der lei Seifort gefallenen preußischen Soldaten) von Kurgästen in Karl«, worden, und der Pascha bestrafte die Leute dafür mit zehn Jahren V-rb-nnung bad, Ertrag eine« daselbst veranstalteten Fksteoncertr zur Feier des Einzugs am nach Tripoli«. Die übte Stimmung über diese« Urtheil kam, verbunden mit dem 16. Juni 800 fl. österreichisch; unter den letzteren: vom Consul in Brisbane alten B-rdruß über verschiedene andere Maßregeln des Gouverneurs und de« Ge- (Queensland) Hälft- der fünften Rate der Sammlungen unter den dortigen Deut- meinderathes (M-dfchliS), am 17. Juli zum Ausbruch. Di-Türken schlossen den |ci;en 186 Thlr.; vom Sammlungscomite in PetropoliS ein Wechsel über 236 Bazar und nöthigten die christlichen Kaufleute, ihre Buden edensall« zuzumachen. Pfv. Sterl. 2 Shill. 11 Pence. Außerdem gingen viele kleinere Beiträge ein- Dann zog man zum Pascha und forderte von ihm Zurückziehung des gegen Mon- zelner Personen aus Rußland, Spanien k. und aus allen Theilen Amerikas ein tenegro ausgestellten Grenzcordon«, Entlassung de« jetzigen Stadtrathes und Ab- Berlin, 5. August. Da« „Gesetzblatt für Elsaß - Lothringen» enthält eine schaffung der Verbrauchssteuer. Der.Pafcha redete den Leuten zu und sagte ihnen, Brkanntmachung de« Reichskanzler«,' wonach das Vereins-Zollgesetz, das Gesetz, er werde sich überlegen, was sich thun lasse, man solle sich am nächsten Tage durch betreffend die Besteuerung des Zucker«, das Gesetz, betreffend die Salzabgaben, Abgeordnete seine Antwort holen. Al« diese aber kamen, war er nicht zu Hause, oer Vereinszolltarif und der Zollcoriel am 7. August in den genannten Provinzen und nun begann der Aufruhr, indem die Türken zunächst die Häuser verschiedener,n Kraft treten, soweit sie nicht durch die Verordnung de« G-n-ralgouv-rneurS Beamten, die wie der Pascha verhaßt sind, namentlich da« de« Polizeidir-ctore Dom 3. Mai d. I. bereits in Wirksamkeit gesetzt worden sind.
Hoto Bep, zu stürmen versuchten. Ismael aber hatte sich in aller Eile nach d-m Münchcil, 4. August. Die „Korrespondenz Hoffmann" meldet, daß Finanz- etwa eine Mecke von der Stadt angelegten Truppenlag-r begeben und kam jetzt minist-r Psretzschner das ihm angebotene Portefeuille des Auswärtigen definitiv an ver Spitze einer Macht zurück, welche zur Verhütung weiteren Unfugs genügen Lbgelehnt hat.
könnte. Die Aufständischen zogen sich in das türkische Viertel zurück unv beriethen Straßburg, 2. August. In Colmar wurde ein gewisser Eduard Toulet, hier noch am 18., wo die Post nach Triest abging, was sie weiter vornehmen Handlungsreisenver von Paris, wegen Aufreizung gegen die eingesetzte deutsche sollten. Es ist immerhin möglich, daß es mittlerweile zwischen ihnen unv ven Staatsgewalt verhaftet unv hierher ins Corrcctionshaus abgeführt. — Aus Tieffen- Truppen zum Kampfe gekommen ist. ba$, 28. Juli, schreibt man uns, daß noch immer 14—16jährige junge Leute
vurchkommen, die nach Frankreich auswanvern. Die unsinnigsten Gerüchte sind dabei im Spiel; noch ehe der erste Schnee falle, heißt es z. B., werde Frankreich mit 1,200,000 Mann den Krieg gegen Deutschland wieder beginnen; der Angriff werde diesmal lediglich von Danzig und Königsberg aus gemacht werden (im Winter wahrscheinlich) u. s. w. Das Betrübendste ist, daß die Eltern oft gar nichts von der Absicht der Söhne wissen und erst in Briefen aus Frankreich erfahren, daß sie verlassen sind. (Niederrh. Cur.)
Straßburg, 5. August. Das Civilcommissariat macht bekannt, daß die Eröffnung des katholischen Lehrerseminars für Deutsch-Lothringen in Metz am 4. October erfolgen wird. Die Unterrichtssprache wird das Französische sein.
Prag, 1. August. Pokrok hetzt im Leitartikel anläßlich ves Brünner Kreis- turnfeße« die mährischen Czechen, gegen Vie Juden einzuschreiten, weil sie aus die Seite ver LandeSverräther traten. Die Behörden haben zweimal das Gesuch um die Erlaubniß zur Errichtung eines Ziska - Denkmals in Tabor abgelehnt. Es wurve der NecurS an das Ministerium eingelcitet. Das deutsche Casino, der Club oer Vertrauensmänner der Abgeordneten, so wie der deutsch-politische Verein tele- graphirten schwungvolle Adressen nach Brünn. (Pr.)
Paris, 1. August. Seit drei Tagen sind weitere Verstärkungen für die deutschen Truppen in ver Umgegend von Paris angekommen. In Argenteuil liegen jetzt 3000 Mann (statt 1500, wie früher) unv in St. Denis sind Verstärkungen an Artillerie und Cavallerie eingetroffen. Die Bewohner von St. Denis dürfen des Abenvs nach 10 Uhr nicht mehr ausgchen, die, welche nach dieser stunde sich auf der Straße betreffen lassen, werden verhaftet und müssen vor ihrer Fr.iiassung 10 Fr. Strafe bezahlen. In Nogent-sur-Marne, wo Vie Bewohner bis jetzt ganz gut mit den Deutschen standen, sind nun auch strengere Maßregeln ergriffen worden. Die hiesigen Blätter bringen fortwährend Klagebriefe aus Ver Provinz über die „Brutalität" der Deutschen. Es wird aber wohl N'cht so schlimm sein, da eine Masse von Personen, die aus der Provinz hier ankommen, offm eingestehcn, daß sie mit den Deutschen ganz gut fertig werden und diese sich sehr höflich unv anständig benehmen. Zu Streitigkeiten kommt es zwar zuweilen, aber nur dann, wenn die Deutschen sich nicht zu auffällig insultiren lassen wollen. Wie Franzosen selbst erzählen, kommt es häufig vor, daß die Deutschen die an sie gerichteten Insulten ganz unbeachtet lassen, um Streit zu ver- meiden. Wie sehr übrigens hier alle Dinge entstellt werden, kann man deutlich daraus ersehen, baß das Concert, welches eine deutsche Mufikbande letzter Tage in der „Hermitage" von I. I. Rousseau (Montmorency) gab und wo nach den hiesigen Blättern sich Niemand eingefunden haben sollte, sehr zahlreich besucht war. Damit soll jedoch keineswegs gesagt sein,.daß die Franzosen eine besondere Zuneigung zu den Deutschen gewonnen haben sollen. Im Gegentheil! Das Wort Revanche ist nach wie vor in Aller Munde, und es ist sogar nicht selten, daß es zu unangenehmen Scenen zwischen Deutschen unv Franzosen in Paris kommt. Ja
Frankfurt, 5. August. Wie wir vernehmen, sind heute sämmtliche Liegenschaften vom Eck der Gallusstraße I. links an bis zum „Hotel du Nord", so weit sie im Alignement zur Verbreiterung der Gallusstraße liegen, in den Besitz der Herren Eltzbacher Comp. um beträchtliche Kaufsummen übergegangen.
Mainz, 4. August. Auch von wieder zu ihren Geschäften und in ihre Stellungen zurückgekehrten Angehörigen unserer Stadt kommen bittere Klagen über die Insolenz und den Fanatismus, mit denen sie von den Franzosen eben nur ihrer Nationalität wegen verfolgt werden. Besonders geschätzte Argumente für die Jagd der „Patrioten" auf die „deutschen Banditen" bilden angebliche Plünderungen und namentlich Hindeutungen auf die Reste der Krieggkosten, an welchen noch heute in dem „elenden Lande" einzelne Städte u. s. w. zu zahlen hätten, wäh> rend Frankreich (dessen Raubzüge im Anfänge des Jahrhunderts bekanntlich jene Lasten auf das deutsche Volk häuften) bereits die ungeheure Last der KriegSent- schävigung abzuschüiteln beginne. Unsere geplagten Landsleute fürchten, auf ver- schiedene Thatsachen gestützt, auch die Lauheit der Gerichtsbehörden und einen ihre materielle Lage tief gefährdenden Zustand von Rechtlosigkeit. In dieser Noth fühlen unsere Landsleute bis jetzt wenig von der neuen Machtfülle des Reichs; nur in Paris scheint die Nähe der deutschen Truppen die Lage erträglicher zu machen. Die französischen Behörden scheinen nichts thun zu wollen unv in einem Briefe wird mit Hinweis auf einzelne Vorfälle in Deutschland, welche sofort, obschon sie nur einzelne Personen rein zufällig betrafen (Bonn), die Intervention der auswärtigen Behörden hervorriefen, die Frage aufgeworfen: ob das auswärtige Amt in Berlin nicht ausreichende Kenntniß von diesen völkerrechtswidrigen, plan- mäßig betriebenen Chikanerien habe, und Leben und Vermögen der Deutschen dem verbissenen Haufen vreisgegeben bleiben sollen. — Die hiesige Schützengesellschast hat das für das nächste Jahr hierher verlegte Festschießen des mittclrhcinischen Schützenbundes nicht abzuhalten beschlossen, aus in den Zeitumständen liegenden Gründen.
t Heselberg, 5. August. Die Sitzungen der Vorversammlung der Alt- rathotlken sinv geheim, v. Döllinger's Ankunft hat sich verzögert, doch hofft man, daß sic vielleicht heute noch erfolgen könne. Unter den bereits eingetroffcnen ^)e eglrten, welche sich stündlich noch vermehren, bemerkt man folgende Namen: Professor Michelrs aus Braunsberg, Pfarrer Alois Anton aus Wien, Dr. Zirn- gledel und Rentier Schaumberger aus München, Pfarrer Renftle aus Mering,
?^tCr & ^äniKr ,au6 Stuttgart, Obermevicinalrath Reuter, Gerrchtsasseffor Rensch unv Appellationsgerichtsrath Dr. Petri aus Wiesbadens Prof. Lutterbeck aus Gießen, die Professoren Lange, Rensch und Knoodt und! Pfarrer Dr. Tangermann aus Bonn, Prof. Langen aus München, Professor!
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Gin? bi1 Fritdrichmaße ji wesende Dienstmä eiferten dabei in ber Maurer und Stuke-Theorie Gespräch und sai nu Al!' und )ed mit eenmal die p dähten, wat soll iS waS Anders!" oller frenMer! ein ziemlich ange Kümmel und ver nicht. - „Na, ingellelit! Lerste dicht vordenEpre Dühre, und ick vor, spricht von
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