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Oberhessen
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Dienstmann Müller Neuen-Bäuen B. 83.
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Braunschweiger 18% Stadt Florenz 82%
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1173/4
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1 Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien
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MLichvrrkauf.
3194) DnrclZ Nerände-
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3230) In ein hiesiges Fabrikgeschäft wird ein junger Mann mit den nöthigen Vor- kenntnissen in die Lehre gesucht. Meldun- gen bittet man bet der Exped. d. Bltts. schriftlich cinzureichen.
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Georg Petri in Gießen (Neuenweg), empfiehlt sein reichhaltiges Lager von Parfümerie- und Toilette. Artikeln, Galanterie- und Portefeuille-Waaren einem geehrten Publi kum bestens.
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NU All' und Jedes uff sein Bestes ftriken wollte, was möcht' denn da raus kommen? Wenn jetzt mit cennrnl die janzen Docker un Apotheker un Krankenwärter un Hebammen zu ftriken Anfängen bähten, wat sollten denn die janzen armen Pocken- und andere Kranken machen?" — „Ja, det iS waS Anders!" entgegnete der Schuster. — „Det iS gar nischt Anders," meint der Wirth, „Sie oller benebelter Quaffelkopp— In diesem Augenblick stolpert unter lauten Demonstrationen ein ziemlich angesäuselter Trupp ftrikender Maurer in das Local und verlangt stürmisch ein Quart Kümmel und verschiedene „Weiße." — „Ich ftrike!" sagt lakonisch der Wirth und rührt sich nicht. — „Na, man keene faulen Witze ntch gemacht, oller Krohnson'. Ick habe meine Arbeit ingestellt'. Verstehn Sie mir nu, sie oller Strickstrump!" Bei diesen Worten war der Budiker dicht vor den Sprechenden getreten und fuhr dann fort: „Sie setzen ihren Mcestern den Stuhl vor die Dühre, und ick setze Ihnen an die Luft. IS det noch nischt?" — Da drängt sich der Schuster! vor, spricht von Mißverständnissen und will die Parteien versöhnen. Die Geduld des stämmigen!
Creldsorten.
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Div. Gass en-A. —
Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 39—41
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Vermischtes.
(Sine höchst komische Scene, welche neulich Abends in einem Dudikerkeller der neuen Friedrichsftraße zu Berlin stattfand, wird von der „Post" berichtet: Mehrere in dem Local anwesende Dienstmänner thaten sich bene bei einer „Weißen" nebst dem unvermeidlichen Kümmel, eiferten dabei in etwas derben Ausdrücken gegen die eben wieder in Scene gesetzte Arbeitseinstellung der Maurer und gingen einem gleichzeitig anwesenden Schustergesellen, der sich als Apostel der Strike-Theorie zu erkennen gab, stark zu Leibe. Der Wirth beteiligte sich mit Feuer an dem Gespräch und sagte, zu dem Schuster gewendet: „Die janze Strikerei iS 'ne Dummheit! Wenn
und strikefeindlichen WirtheS aber war zu Ende. Er faßt den Schuster mit der rechten und bett da« große Wort führenden Maurer mit der linken Har.d am Kragen und reibt die Nasen Beider einigemal gegen einander, dann wirft er mit kräftigem Ruck die geiftverwandten Brüder zum Budlkertempel hinaus; und ehe die anderen Strikcollegen sich noch recht besinnen konnten, hatten die Dienstmänner Partei genommen für ihren Gesinnungsgenossen, den Wirth, und thaten mit den übrigen Maurern ein Gleiches. — Als auf diese Weise das Local gesäubert war, da lachten sich die Sieger ins Fäustchen; der Wirth aber meinte vergnügt: „Die Striker wären wir los, nu wollen wir zu arbeiten anfangen!" und gab ein Halbes zum Besten.
Lyon wird gegen dieselben gewüthet. Ein Journal, welches dort erscheint, hat es sich zur Aufgabe gestellt, die dortigen Deutschen zu beschimpfen und mit der Angabe ihrer Namen und Aoreffe der öffentlichen Rache zu denuncrren.
Paris, 3. August. Versailler Nachrichten zufolge ist der Wortlaut des Antrages , betreffend die Verlängerung der Vollmachten ThierS', noch nicht fest- gestellt. Wie verlautet, hat das linke Centrum vier Delegirte gewählt, um ein Einverständniß mit der Reckten herbeizuführen. — Thiers soll sich im Principe für die Schadloshaltung der während des Krieges von den Deutschen besetzt gewesenen Landeötheile ausgesprochen haben, lieber die Höhe der bezüglichen Be- träge ist noch kein Beschluß gefaßt.
Paris, 3. August. Der neue Stadtrath hält seine Sitzungen im Luxemburg-Palais. Der Luxemburggarten ist dem Publikum wieder eröffnet. — Bischof Dupanloup erhielt vom Papste ein Beglückwünschungsschreiben anläßlich seiner bekannten Rede in dcr Nationalversammlung. (Pr.)
Marseille, 2. August, Abends. Ein Telegramm aus Algier vom 2. August sagt, daß man endlich Nachrichten von Bou-Meyray, dem Chef der Jnsurrection, hat; er ist in der Hodna. Alle Insurgenten der Medjina, sowie des Landes und der Familie der Mokram haben sich ergeben. Die Jnsurrection erlischt also an ihrem Hauptherde Man hofft jetzt in einigen Tagen das Ende der Revolte zu vernehmen.
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3299) Unter Bezugnahme auf das Pfän- der-Verzeichnitz in Nr. 178 des Anzeigers mache hiermit bekannt, daß die Versteigerung derselben nächsten Mittwoch, Nachmittags 1 Uhr, beginnt- K- Grünebaum.
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Gießen, den 4. August 1871.
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Gießen, den 31. Juli 1871.
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