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Politische Rundschau

Berlin, 22. März. Die GeburtSfeier des Kö­nigs hat in einem großartigen Militärexceß einen blutigen Abschluß gefunden. Bei der Rückkehr von den Tanzböden geriethcn Gardeschützen und Cüras- siere der 5. Schwadron in ein blutiges Handgemenge. Das Scantalöseste ist aber, daß, wie man erzählt, und wie auch dieStaatSb. Ztg." meldet, diese mörderische Rauferei unter den Augen und mit dem Beistand von Offizieren und Chargirter der Garbe­schützen stattgefunden hat. Ein Trupp ebenfalls Heimkehrenter Grenadiere des Kaifer-Franz-RegimentS kam den Cürassieren zu Hülfe; gleichwohl mußten letztere den Rückzug antreten. Als sie jedoch be­werben, daß einige schwer Verwundete von ihnen in den Händen tes Feindes zurückgeblieben waren, kehr­ten sie um und erneuten den Angriff, um dieselben zu befreien, was ihnen auch gelang. Jetzt drangen die Gardeschützen jedoch unter dem Klange eines Signalhorns gegen das Tanzlocal der Cürassiere vor, stürmten dasselbe und richteten in demselben Verwüstungen an, wie sie nicht anders in Feindes Land Vorkommen können. So wogte der Kampf hin und her, bis endlich die Offiziere das Einstellen der Feindseligkeiten geboten und den Transport der schwer Verwundeten in das Lazareth anordneten. Der Nachtwächter des Reviers und die Schutzleute, welche den Frieden berzustellen suchten, haben ihren Dienst­eifer schwer büßen müssen. Auch sie wurden ange- gegriffen und verwundet, namentlich hat der Nacht­wächter eine schwere Verletzung davongetragen, so daß er nach dem nächsten Krankenhause tranöportirt werden mußte.

Bremen, 22. März. Die mit der letzten Post eingetroffenen amerikanischen Zeitungen, wie die Correspondenzen unserer Blätter beschäftigen sich fast ausschließlich mit dem feierlichen Einzüge Grant's in das weiße Haus und mit den von ihm geiroffe- nen (aber, wie wir durch den Telegraph wissen, fast fämmtlich wieder rückgängig gemachten) Ernennun­gen. lieber letztere ist gar Nichts, über erstere nur ein eigenthümliches Intermezzo nachzutragen. Durch ein Versehen war das Repräsentantenhaus bei sei­nem Eintritt in den Senat nicht angemeldek wor­den und der Sprecher Pvmeroy, welcher nebst Gene­ral Schenk die Repräsentanten führte, schritt auf den Vorsitzenden zu und blieb verlegen stehen. Die in einer Reihe folgenden Mitglieder des Repräsentan­tenhauses drängten jedoch vorwärts, verlprengten die Thüre und riefen eine große Verwirrung hervor. Von dem Sprecher und General Schenk, dem Vor­sitzenden des Comitv's, nahm man indessen noch im­mer keine Notiz, doch Ersterer wußte sich aus der Verlegenheit zu helfen, er leitete den geordneten Zug ter Repräsentanten auf die östliche Thüre zu. Das Musikcorps glaubte, dieß fei die im Programme vorgesehene Procession und stimmteHail to the Chief an, mußte aber bald wieder abbrechen, da die an den Thüren ausgestellte Polizei den Reprä­sentanten den Ausgang verwehrte und so der began­gene Irrthum offen zu Tage trat. Glücklicher Weise war dieß die einzige Unordnung, welche den gere­gelten Gang der Feierlichkeit störte. Präsident Grant erhielt folgende zwei Telegramme aus Ber­lin :Berlin, 4. März. An den Präsidenten Ge- neral Grant, Weißes Haus, Washington D. G. Meine herzlichsten Glückwünsche zu diesem festlichen Tage. Bismarck." Berlin, 4. März 1869. An den Präsidenten Grant, Washington. Zu Ehren des Mannes und des Tages; ein dreifaches Hoch für den Präsidenten. Mitglieder der Berliner Börse. Fritz Mayer."

Paris, 23. März. Dasofficielle Journal" meldet, daß nach den zwischen den Regierungen des Kaisers der Franzosen und des Königs der Belgier stattgefundenen Unterhandlungen die beiden Cabinette sich über die folgende Erklärung geeinigt hätten. Die Vorlage des Votums des Gesetzes vom 23. Fe- bruar über die Eessionen der Concessivnen der Ei­senbahnen gibt Frankreich zu Würdigungen Veran- lassung. Der Gegenstand derselben macht es der Regierung des Königs der Belgier zur Pflicht, nach Paris loyale Erklärungen mit vollständiger Freimü- thigkcit zu senden, um ein wcchsclseit ges Zeugmß ihrer herzlichen und vertrauensvollen Dispositionen abzulegen. In dem Wunsche, die Interessen der beiden Länder zu versöhnen, sind die französische und die belgische Regierung übereingefommen, eine ge­wischte Eommifsion zu bestellen, welche den Auftrag hat, die verschiedenen öconomischen Fragen zu prü­fen, wrlche theils aus bestehenden Bcziehungm ent- springen, theils auch aus neuen Eessivns- und Aus- beutungsprojecten, deren Lösung dazu angrthan wäre,

Redaction, Drr

die commerciellen und industriellen Beziehungen bei­der Länder immermehr zu entfalten.

London, 18. März. Zwei Sclavenschiffe, welche von dem brittischen KriegsschiffePeguin" bei Ma- dagascar gekapert worden waren, wurden gestern vom AdmiralitätSgericht condemnirt. An Bord eines der beiden Schiffe befanden sich an 115 Sclaven, darunter Frauen und Kinder, denen Allen die Frei­heit wiedergegeben worden.

London, 21. März. Die transatlantische Ka- belgescllfchaft hat beschlossen, ihren Gebührensatz aber­mals zu ermäßigen, um der drohenden Nebenbuhler­schaft des französisch - amerikanischen Drahtes die Spitze zu bieten. Die liberale Majorität, welche sich Dienstag für die Bill Glatstone's (irische Kir­chenfrage) erklären wird, schätzt man auf 106 «Stim­men. Man nimmt an, daß zur Zeit der Abstim­mung etwa 620 Mitglieder anwesend sein werden, was ohne Beispiel ist. Die Grundsteinlegung zum Bau einer neuen hauptstädtischen Synagoge ist durch Baron Lionel v. Rothschild vollzogen worden. Die Synagoge, deren Kosten auf 24,000 Lstr. ver­anschlagt sind, wird im maurischen Styl erbaut. Im gegenwärtigen Parlament sitzen sieben Juden; sie sind die liberalen Vertreter der City von Lon­don, von Greenwich, Reading, Dover, Hythe, Ayles­bury und Dewsbury. Da die jüdische Bevölkerung Englands 60,000 nicht übersteigt, hat die jüdische Religion eine verhältnißmäßig weit stärkere Vertre­tung im Parlamente, als irgend eine andere Glau­bensgenossenschaft mit Ausnahme der St.'atskirche.

Florenz, 22. März. Der Kaiser von Oester- reich hat den General Möring beauftragt, sich nach Florenz zu begeben, um dem Könige Victor Erna- nuel im Namen des Kaisers für die Begrüßung durch General Della Rocca zu danken. Graf Usedom wurde gestern vom Könige in Abschiedsau­dienz empfangen und erhielt von demselben sein Bild- niß in Diamanten gefaßt.

Madrid, 22. März. Eine Anzahl von etwa 200 Frauen machte unter dem Zulauf einer großen Menge Neugieriger eine Manifestation gegen die Conscription. Ein republikanisches CorteSmitglied hatte die Volksmenge eingeladen, in den SitzungS- saal der Cortes einzudringen, da gab aber Prim mit lauter Stimme Befehl, die bewaffnete Macht herbeizurufen, damit sie die Freiheit der Cortesbe- rathungen schütze. Es herrschte im Sitzungssaal große Aufregung. Die Cortes-Mitglieder Garcia und Lopez sprachen sich im Namen der Republikaner mißbilligend über dergleichen tumultuöse Manifesta­tionen aus.

Vermischtes.

Aus dem Reichstage. Am 17. März wurde über den Entwurf einer Gewerbeordnung verhandelt. Dr. von Schweitzer stieg auf die Rednerbühne und entwickelte die Leh­ren des SociaiiSmus, welche», viele Fabrikarbeiter anhingen. Er predigte den Krieg der Arbeit wider das Capital und wi­der die Einnahmequellen der heutigen Gesellschaft: 1) Arbeits­lohn, 2) Capi algewinn, 3) Bodenrente. Er erklärt sie alle drei für mehr oder weniger unberechtigt, nur die Arbeit sei berechtigt, Capital und Rente besiehe nur durch Entziehung eines Theils der Arbeitskraft der Arbeiter, dasCapital fei nichts als ein gesetzlicher Diebstahl des Besitzenden an den Arbeitenden." Daher der Krieg zwischen Arbeitskraft und Capital. 3n demselben Augenblicke, in welchem die rothe Fahne auf den Tuilerien in Paris aufgepflanzt werde, würde sie in ganz Europa erhoben werden. Zur Abwendung empfiehlt er vollständige (Koalitionsfreiheit der Arbeiter, strenge Strafen wider SvnnlagSarbeit, Anstellung von Fabrikinfpectoren und Einführung eines NoruialarbeitStageS (von etwa zehn Stun­den). Dr. Braun antwortet und widerlegt ihn in allen Stucken. Schweitzer werde den Donnerkeil der Revolution nicht in der Tasche haben, Revolutionen seien Naturereignisse, die ein einzelner Mensch und eine einzige Partei nicht auf künstlichem Wege fabriziren könne. Die Fabrikarbeiter, von denen Schweitzer spreche, bilden nur einen kleinen Theil der Arbeiter, mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebe von der Lanbwirthsckaft, das Schuster- und Schneidcrgewcrbe ernähre viel mehr Menschen als die Eisenindustrie, und das Bauhand­werk mehr als die ganze Spinnerei und Weberei, die Maschi­nen hätten erst die Arbeit frei und die Arbeiter zu Menschen gemacht. ES gebe nur eine Einnahmequelle, die Arbeit; die Arbeit bringe das Capital und die Bodenrente hervor; wenn ein Boden nicht gesalbt werde mit dem menschlichen Lel der Arbeit, so werfe er keinen Ertrag ab.Das Capital entsteht nur dadurch, daß ein Arbeiter bad spart, was über die Be- frjedigung der nächstliegenden Bedürfnisse hinauSgeht." Er thut dieß in Rücksicht auf feine Familie, aus höheren sittlichen Gründen, wie das ganze wirthfchaftliche Leben durch höhere sittliche Gedanken veredelt wird. Schaffen Sie das ab, so nehmen Sie den Menschen alle sittliche Anregung zum Spa­ren und erniedrigen ihn zum Vieh, das auf die Weide geht. Wenn Sie sagen, das Capital ist Arbeit, so müssen Sie eS auch Demjenigen gönnen, der eS aus der Arbeit feiner Vor­fahren hat; denn die Vorfahren haben nur gespart, um den Nachlommen etwas zu hinterlassen, und wenn das heutige Ge­schlecht weiß, daß seine Nachkommen nichts von seiner Arbeit haben, so wird es nichts mehr arbeiten, sondern sich allen Ge­lüsten überlassen. Wollen Sie dem FabrikationS-Capital den Krieg erklären? Wollen Sie dem, der das Capital in Un­ternehmungen steckt, den Gewinn daraus zu ziehen verwehren?

° und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fjr. Chr. Piet

ihm? der immer dabei ein Rifico hat. Wollen Sie den Ar­beiter daran Theil nehmen lassen, so müssen Sie ihn auch am Risico Theil nehmen lassen; denn wenn Jemand am Unter- nebmuiigsgewinn Theil nimmt, so muß er auch am Verlust Tbeil nehmen. Es würde aber, da die Arbeiter den Verlust zu decken nicht im Stande sind, bald alle Industrie aufhören müssen, also auch die Arbeit und der Lohn. Die Fabrik­arbeiter in den kultivirten Ländern, besonders die, welche sich durch Intelligenz und Sittlichkeit auSzeichnen. gehören bei Wei­tem nicht zu den fchlechtest bezahlten Klassen, und sie haben ein Recht da,u. Die kleinen Bauern und Tagelöhner können nickt die Bedürfnisse befriedigen, welchen die Fabrikarbeiter zu genügen im Stande sind. Wenn man für die kleine Zahl der Fabrikarbeiter, die höchstens 10 Procent der Bevölkerung bil­den, eine Staats-Unterstützung von 100 -300 Millionen, wie Laialle will, in Anspruch nimmt, so wurden zu ihren Gunsten viel weniger gut gestellte Leute, Arbeiter und Handwerker k. 50 Procent mehr Steuern aufbringen müssen. Sie würden beraubt, um Andere zu beschenken.

Das Beispiel Frankfurt s hat einen tragikomischen Erfolg gehabt: Die freie Stadt Bremen bestellt ihr Haus. .Auch dort hat man, wie das in einem Stadthauehalt unver­meidlich ist, das politische von dem communalen Vermögen nie gesondert. Man beeilt sich jetzt, bad Versäumte nachzuholen, um für einen Zeitpunkt, dem man nicht gern ins Ange sieht, gerüstet zu sein. ES kommt wohl vor. daß, wenn ein unarti­ger Junge von feinen Eltern abgestraft wird, die übrigen Kin­der sich stillschweigend aus dem Zimmer schleichen. Fühlen sie sich auch nicht schuldbewußt, so trauen sie doch dem Frieden nicht. Diese Vorsicht Bremen's ist beschämender, als das Miß­vergnügen Frankfurts.

Kauel, 16. März. Zur dießjährigen tzauptprüfung am hiesigen Conservatorium der Musik bereiten die Schüler, Schü­lerinnen und Accesfisten auch eine Festaufführung einer neuen großen National-Oper:Die Roßtrappe" ihres Directors, H. Sckulze. vor. Da eine Aufführung solch bedeutender Di­mension überhaupt selten ist und die mehrfache Besetzung der Solo-Partien sogar mehrere Vorstellungen nothwendig macht, so dürften dieselben den Freunden der Tonkunst ein besonderes Interesse gewähren.

Marburg. Der etwa neunjährige Sohn einer hiesigen Familie spielte kürzlich mit einer Gliederpuppe und verschluckte unvorsichtiger Weise ein Füßchen derselben das hierdurch in die Luftröhre und dann tiefer hindurch in die Lunge gelangte. Schnell herbeigerufener ärztlicher Hülfe, namentlich der des Geh. MedicinalrathS Roser, gelang es. nach mühevoller ein­stündiger Arbeit mit Hülfe eine« LuftröhrenfchnittS daS Füß­chen zu Tage zu fördern.

Augsburg, 17. März. Gestern begann babier eine Monstreverhanblung, wie eine solche fest dem Bestehen deS Schwurgerichts noch nickt ftatlfanb. Der Maurer A. Müller und 18 Genossen sind angeklagt, als wohlorganisirte Bande in einem Zeitraum von drei Jahren in 6 Kirchen, 9 Pfarr- höfen und 16 Privatwobnungen der Landgerichte Friedberg, Krumbach k. freche Diebstähle begangen zu haben; 12 Ver- theibiger stehen den Angeklagten zur Seite; nahezu 160 Zeu­gen sind geladen; zur Verlesung deS VerweisungSerkenntniffeS und der Anklageschrift war ein Zeitraum von 23/4 Stunden erforderlich.

Regensburg, 3. März. Bei dem Abbruch eines wohl vier- bid fünfhundert Jahre alten HauseS fand man in dem oberen Stockwerk unter einer Wendeltreppe eine sorgsam ver­steckte Kiste, welcke eine größere Anzahl kostbarer Tafelgeräth- schaften von Silber und sehr reich vergoldet enthielt. Acht Pokale und sechs Kannen in getriebener Arbeit wetteifern mit einander um den Preis des Vorzugs, Tafelaufsätze verschieden­ster Fa^on sind Repräsentanten einer hohen Kunstfertigkeit, eine große Anzahl von Löffeln, Messern und Gabeln, Frauen- laschen, Petschaften und sonstigen Utensilien, alles ächt von vergoldetem Silber, beseitigen allen Zweifel, daß wir die Kost­barkeiten einer wohlhabenden Familie so vollkommen vor uns sehen, wie eS nur noch feiten der Fall fein dürfte. Die sämmt- lichen Gegenstände sind Erzeugnisse der schönsten Renaissance, und von einigen steht eS fest, daß sie in Regensburg, von andern, daß sie in Augsburg gefertigt wurden. Viele dersel­ben tragen Wappen an sich, andere sind mit Hausmarken ver­sehen. einige zeigen auch Jahreszahlen, deren jüngste bad Jahr 1626 ist. Wegen ber Verschlebenheit ber Zeichen ist es noch unbestimmt, welcher Familie ber Schatz angehörte, buch wird sich dieß jedenfalls bestimmen lassen, zumal sich auch Urkunden in der Kiste fanden. Aller Wahrscheinlichkeit nach find die Kostbarkeiten zur Zeit des 30jährigen Krieges, von dessen Schrecken ja auch unsere Stabt (1634) nicht verschont blieb, in bad sichere Versteck gebracht worben, and welchem sie auf« beste erhalten erst nach beiläufig 230 bi« 240 Jahren hetvor- gezvgen würben.

Wien. Einen eigentümlichen Unfall melbet basFtem- benblatt", ber sich am Montag im Kloster ber barmherzigen Bruber zugetragen. Beim Genüsse des Kelche« sank plötzlich der consecrirende Prior mit einem Schmerzensschrei unter Con- vulsionen am Altäre zusammen. Die chemische Analyse de« Kelchinhaltes ergab daö Vorhandensein von Schwefelsäure statt deS Weins. Doch liegt fein Verbrechen, sondern nut eine Unvorsichtigkeit vor, indem eine Verweckselung der Flaschen stattgefunden. Man hofft da« Leben deS Priester« zu erhalten.

Wien. Nach betNeuen fr. Presse" ist bie Erzählung de«Ungarischen Lloyd" von einem Fluchtversuche bet Julie Ebergenyi gänzlich unbegründet.

* WaS für Teufel in Menschengestalt gibt'S doch noch! In ber Nähe von Butcztyn bei Lemberg schleppten zwei Bauern nach Mitternacht kurz vor Ankunft beS Zuges große Steine unb Pflöcke auf das Bahngeleise unb bauten eine Barrikabe, bamit bet Zug entgleisen solle. Ein Bahnwärter griff sie an, trieb ben Einen in die Flucht, wurde aber von dem Andern gepackt und festgehalten, biS auf sein Hülfetufen Leute herbeieilten. ihn befreiten und den Kerl gefangen nah­men. Sie hatten kaum die Barrikade beseitigt, so brauste der Zug vorüber. Der brave und muthige Bahnwärter hat eine Belohnung erhalten.

Unter den Wühlern erfreuen sich die Maulwürfe einet immer steigenden Popularität. Die Schwaben, die keine Maulwürfe haben, kaufen sie sich, um sie in Gärten, Wiesen unb Felber zu setzen, damit sie die Engerlinge unb anbere« Gezeug vertilgen. Es gilt auch von ben Maulwürfen, baß man nur Jeben auf ben rechten Platz stellen muß.

ch) in Gießen.