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Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr- Chr. Pietsch) in Gießm.
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auch ein Sachkundiger nach Stuttgart geschickt worden, wo
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Oder mit anderen Worten: Wenn zu Lichtmeß heiterer Himmel, also schönes Wetter ist, so haben wir Polarstrom vorherrschend, welcher mit wenig Wafferdämpfen von minderer Spannkraft beladen ist; dieser geht allmählich nach dem Dove- schen Windgesetz durch Ost in Aequatorialstrom über, der mit Wasserdämpfen von höherer Spannkraft ankommt, also be- deckten Himmel und Regen oder Schnee bringt, bis nach un- j gefähr vier Wochen wieder der Polarstrom eintritt.
Gegen Ende Februar (22. und 23. Februar) fallen Petri und Matthäus und es heißt die Regel:
„Wie's Petri und Matthäus macht. So dauert'S vierzig Tag und Nacht."
Ferner zu Anfang März (10. März) kommen die vierzig Ritter und vierzig Märtyrer:
Diese haben denselben Grund, wie die zuerst betrachteten
Vom April pflegt man zu sagen:
„Der April macht'S wie er will."
In diese Zeit fällt bekanntlich das FrühlingS-Aequinoctium mit seinen Stürmen, was in dem Steigen der Sonne und Passtren des Wendekreises seinen Grund hat.
Eine andere Regel ist für den Mai. Den 13., 14. und 15. Mai sind die sogenannten drei Ei-manner PancratiuS, Servatius, BontfaciuS, und man sagt davon:
„Vor PancratiuS kein Sommer Und nach BontfaciuS kein Frost."
ES ist eine allgemein bekannte Thatsache, daß bei uns, die wir noch das Seeklima spüren, zn Ansang Mai eine bedeutende Depression der Temperatur, und häufig sogar Frost eintritt. ES ist dieß höchst wahrscheinlich eine Folge deS nördlichen Eisganges, eines mächtigen, kalten, mit EiS beladenen Stromes aus der Davids- und Hudsons-Straße, welcher, zu dieser Zeit in den Atlantischen Ocean sich ergießend, die Depression bewirkt, die sich noch bei uns fühlbar macht. Dieser Strom nämlich wirft den mächtigen, warmen, aus dem Golf von Rterico kommenden Golf-Strom zurück, der einen bedeutenden günstigen Einfluß auf unsere klimatischen Verhältnisse hat und seine Wirkungen bis in den hohen Norden, bis nach Spitzbergen, äußert.
Dieß ist die wahrscheinlichste Erklärung dieser so häufig eintretenden, oft unsere schönsten Hoffnungen zu Grunde richtenden kalten Nächte und Fröste; es setzt daher kein Gärtner seine TreibhauSgewächse vor den drei Eismännern aus.
Eine andere Bauernregel ist:
„Nasser Mai, trockener Juni und umgekehrt," d. h. ist im Mai Aequatorialstrom, also Regenwetter, vorherrschend, so läßt sich mit ziemlicher Bestimmtheit annehmen, daß im Juni (und vier Wochen spater) Polarstrom, also trockenes Wetter vorherrschend ist. ,
Dieß sind einige Beispiele, welche sich noch beliebig »er. mehren ließen. ___________________
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Organ des Cardinals Rauscher erklär» heute, es I < tvnce diesen Umstand Mer in da« g°h°ng-L>cht fetten; einstweilen findet es eenegcn Trost m ter -ö merkung, daß die Eltern des Kae'erS, der Erzherzog Franz Karl unv die Erzherzogin Sophie, sich bet Vem Nuntius einfanden; desgleichen der Erzherzog Karl Ludwig, zweitältester Bruder des Kaisers, mit feiner Gemahlin Maria Annunclata, der Tochter des Königs Ferdinand II. von Neapel, ferner der Her- zog von Modena und der französische Botschafter, Her- oa von Gramont. Als Stellvertreter des Kaisers erschien der Odersthosmeister Fürst Hohenlohe.
Jener Theil des Kaiserhauses, welcher die Vermahlung des Erzherzogs Heinrich mit Fraulem Hoffmann mißbilligte (Franz Joseph l. hat seinem Vetter d>e^ Mesalliance noch immer nicht verziehen), ist durch die amerikanische Civilehe de« Prinzen Lou,S von Bourbon in hohem Grade alterirt worden. Ein Sprößling der orthodoxen Linie von Neapel, der eine Jüdin entführt und heirathet, welch etn Seandal. Da muß sich der alte König Bomba wenigstens dreimal im Grabe umdrehen.
Paris, 13. April. Der „Temps" bemerkt zu dem Briese des Kaisers: „Wie dieses Schreiben in Erinnerung bringt, ist der 15. August 1809 in Cer That und in jeder Hinsicht em denkwürdiges Datum. Der Erbe Napoleons I. betrachtet e« niei eine gt- heiligte Pflicht, die hundertste Wiederkehr dieses Ta- qes in außerordentlicher Weise als ein nationales Jubiläum zu feiern. Diese dpuastische Eingebung wird aller Welt natürlich erscheinen, doch gibt sie gleichwohl zu einigen Bemerkungen Anlaß. ES st sehr wahr, daß Napoleon I. Frankreich die „Große Nation" genannt hat; aber eS wäre unrichtig, dar- aus zu schließen, daß Frankreich nicht auchvor Napoleon I. ein großes Volk gewesen ist. Frankreich bat nicht aus Vie vierte Dynastie gewartet, um |ei* nen Platz in der Geschichte zu bezeichnen. Am 15. August 1769 hatte es mehrere Jahrhunderte ange. häufter Größe hinter sich, und selbst um diese Zeit, I selbst unter der traurigen Regierung Ludwig X\ I fällte ein unparteiischer und kompetenter Richter, Friedrich IL, über sein Uebergericht in Europa ein Urteil, welches heute viel weniger begründet wäre. Seine Grämen selbst sind im Nordosten nicht dieselben ge- - blieben, welche sie damals waren; aber es wäre . grausam, bei Gelegenheit des kaiserlichen BnefeS 1 bei diesem schmerzlichen Punkte zu verweilen. Frank- reich hatte auch vor dem Auftreten Napoleon s I.
..männliche Tuaenden" i" re-oen.
und ohne weiter, als 1789 zurucrzugehen, so gilt die Revolution, welche Napoleon nicht gemacht hat, in Anbetracht sittlicher Schönheit und Thatkraft für erhabener als das Kaiserreich, welches er gemacht hat. Jedermann erkennt übrigens an, daß der Despotismus niemals der Entfaltung der Charaktere günstig
eine Pferdebahn besteht.
Warschau, 3. April. Seit gestern Morgen, schreibt man der „Br. Z.", ist die Entdeckung einer großen Summe falscher Banknoten hier das allgemeine Tagesgespräch Schon seit ein paar Monaten circuliren hier sehr viele falsche 50 R - beistücke, die so gut nachgemacht find, daß nur die geub^! en Personen ihre Unächtheit erkennen. Vorgestern kam em Stu dent der hiesigen Hochschule <u einem H'stmacher, kaufte stw einen Hut unv reichte eine 50-Rubelnote hm. Der Hutm°cke schickte sie zu einem gewiegten Wechsler, der sie sofort als f lsch erkannte. Als dieß dem Hutmacher gemeldet wurde, ließ er unvermerkt einen Polizisten herbeiholen, und der Student wurde verhaftet. Dieser nannte einen jungen Mann, Sohn eines hiesigen Hoteliers als denjenigen, van welchem er die ->iore erhalten habe. Auch dieser junge Mann wurde verhaftet, und van ihm geleitet, fand die Polizei bei einer Frau em.versiegeltes Packet, das nicht weniger als 140,000 Kubel in lautet 50-Rubelnoten enthielt. Da« Nähere über die Sache weiß man noch nicht. Sa viel nur ist bekannt, daß außer dem erwähnten Studenten nach drei seiner Collegen eingezogen sowie die gedachte Frau, die van hier abwesend war, au« der Provinz hierher gebracht wurde.
Von einem au« Nordamerika heimgekehrten DeutjHen kommt uns folgender interessante und beachtenswerthe Brief ru • „Sie haben berichtet, daß General Grant, der neue Prä- sident der Republik, Herrn Stewart, den Eigenthumer de« größten SchnittwaarengeschäfteS in den Vereinigten Staaten, zum Finanzminister ernannt hatte_ und daß diese ^Nennung zurückgenommen werden mußte. Lassen Sie mick die ^«ressan. ten Zwischenfälle berichten, die davon Zeugmß ablegen werden, daß es drüben hochherzige Patrioten gißt. Die (5rnennun| Stewarts war ein Schnitzer; den» ein Gesetz verbietet daß I Niemand neben seinem öffentlichen Amte ein Privatgeschäft treiben darf. Grant, darauf aufmerksam gemach, beantragte, I diese Bestimmung aufzuheben, da eS Stewart nicht zuzumuthen sei, sein Geschäft, den Stolz seine- Lebens, aufzugeben. Stewart selbst erbot sich zu dem ungeheueren Opfer, sein Geschäft durch drei besonders ernannte Männer fuhren zu lassen und den jährlichen Abwurf desselben von beinahe 5 Millionen I Dollars den WohlthätigkeitSanftalten der Stadt Newyork zu Überweisen." Solcher Patriotismus stellte selbst Peabody m Schatten, dem Präsidenten fiel vor Staunen die Elgarre au« I der Hand und er konnte einige Minuten lang nicht antworten. I Dennoch mußte der Antrag abgelehnt werden, um nicht mit einer Unregelmäßigkeit das neue Regiment anzusangen, und Hr. Boutwell wurde Finanzminister.
I föiniac Baucrnrcael. Wir haben bei uns, nach sta- I Wischen Mittheilungen, durchschnittlich 207 Tage Aequatorial- I ström also bedeckten Himmel und nur 158 Tage Polarstrom oder heitern, mehr oder weniger wolkenlosen Himmel und die Vertheilunq erfolgt nach einer gewissen Stetigkeit, welche die Aufstellung von Bauernregeln auf Grund der Erfahrung . mött'ich «.macht hat. Sie meisten dieser Regel, knüpfen sich
; "-«wegen an Festtage, weil eine-.heil- der r-ndmann da^mehr
I cz«it iu Beobachtungen hatte, und anderntheils, weil sich die- ' selben dann auch leichter dem Gedächtniß einpragen; man muß t deßhalb nicht immer mit eiserner Consequenz an diesen Tagen . I festhalten, sondern einige Tage vor- oder nachher al« gleich-
berechllgtf^^tl Februar Lichtmeß (2. Februar) und
»«von h-'bt die Bauernregel:
„Wenn zu Lichtmeß der Dachs auf seinen Bau geht „und seinen Schatten sieht, so muß er noch vier Wo-
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Darmüadt, 13. April. Die am 22. d. in i • Be^n d7g nncnoe Conftrenz in Angelegenhetten der D ne für die Pfleg- verwundeter und -rkrankt-i ! äe im Felde wird ton Seiten des hiesigen '-"eins durch dessen Präsidenten, den Großh. ^sierickts - Assessor Dr. Weber, beschickt werden. ^ofgerichtS-Aivokat A. Buchner IL, ein Mann von aleicher Humanität und Intelligenz, weicher den hie- siaen Verein auch früher in Würzburg und anderen Orten vertreten, wird denselben begleiten. Der hie- fine ^rauenverein für Krankenpflege tm Großhcr- g,rf Besprechung mit dem Präsidenten von Diest nebabt, die sich auch auf die in Em« in Aussicht nebente Bauprojectc bezogen hat. Was die Reise des Königs betrifft, worüber viel Falsches geme^et worden ist, so kann zur Zeit m>t"nergewissen B- aründuna nur angegeben werden, daß der stontg ff in diesem Jahre wahrscheinlich wieder einen längeren Aufenthalt in Ems nehmen werde. Der Behauptung, daß der König nur nebenbei den Her- zog von Ratibor beauftragt habe, dem Papste sein Glückwünsche zu überbringen, da er im eigentliche i Auftrage Cer schlesischen Katholiken nach Rom gereist sei, müssen wir als einer unwahren entgegentrelen. Gerade aus der Initiative desMonigS heraus und auf dessen speciellen Befehl hat der gedachte Herzog seine Reise angetreten und zwar unter Mitnahme | eines eigenhändigen Schreibens Sr. Ma,., welches den Papst zu seinem Festtage herzlich beglückwünscht.
Berlin, 13. April. In der heutigen dreizepn. ten Sitzung des Bundesraths führte der Bundes- an.ler den Vorsitz. Die Mittheilung des Präsidenten des Reichstags hinsichtlich des »der eine Petition wegen Abschaffung der akademischen Gkrichtsbarke t acfastlen Beschlusses, sowie die Vorlagen des ^.rasi diume betreffend a) die Ueberstch. M .
welche auf den verschiedenen Eisenbahnen zu dem Satze von 1 Pfennig pro Gentner »nd Meile g - fahren werden; b) die im Interesse der Austernzucht bisher getroffenen Maßregeln, und c) die von der Branntweinsteuer - Commission vorgelegte 3n^uct™" zur Erhebung der Fabrikatsteuer, endlich ein AiUrag Hamburgs, betr. die Errichtung eines obersten Bun- des-GerichtShoseö für alle Strafsachen und privat- rechitichen Streitigkeiten, und tm Antrag Bremens Vrtffftlto. AüoMMtiMpxMfp^r, wurden^den be- | schußberichte über die Präsivialvorlagen, betreffend 1) die Branntweinsteuer, 2) den Gesetzentwurf wegen Anfertigung von Telegraphen-Freimarken, sowie über die Petition des deutschen SortimentS-Buch- ha'ndlervereins wegen Abstellung des Abonnements auf nichtpolitische Zeitschriften bei den PostanstaUen.
Berlin, 14. April. Die „Provinzial-Corre- spondenz" begrüßt die Rede Lavalette's als ein Er- eigniß, welches segensreichen Einfluß auf die Stimmung in Europa ausüben werde. Diese Aeußerun- gen des Ministers, kurz vor den Neuwahlen, seien zugleich eine neue Bewährung der selbstbewußten in» nenn Kraft der kaiserlichen Regierung, und da sie ersichtlich dem Geiste des französischen Volks ent* sprechen, eine wirkliche FriedenSbürgschast.
Wie», 12. April. Das Gratulationsschreiben des Kaisers Franz Joseph I. an den Papst Pius IX. wurde durch den Fürsten Löwenstein nach Rom befördert. Die ultramontane Partei ist durch die Nach- richt, daß der Kaiser im letzten Moment seinen Ent» schloß geändert und die Uebergabe seines Glückwunsches durch den Grasen TrautmannSdorff verfügt habe, in Bestürzung versetzt worden, da sie darin einen Sieg der liberalen Partei erblickt. Die Ultra- montanen hatten gehofft, daß der Kaiser durch die Sendung des Erzherzogs Ludwig Victor nach Rom die Absicht an den Tag legen werde, seinen legiti* men Verkehr mit dem Oberhaupte der katholischen Christenheit außerhalb der officiellen Diplomatie fort- zusctzen. Es ist bekannt, daß Franz Joseph I. noch tm vorigen Jahre mit Umgehung seines officiellen Repräsentanten in Rom durch den ungarischen Erzbischof Haynalv mit Pius IX. in Concordatsange- legenheiten verhandelte. Auch der belgische Graf Beaumont-Liedekerke wurde zu einer solchen außerordentlichen Mission verwendet. Zum Verdruffe der Klerikalen ist auch die gestrige Auffahrt bei der päpstlichen Nuntiatur in Wien ziemlich dürftig ausgefallen. Es sollen im Ganzen kaum 50 Equipagen vor dem Palais des Monstgnor Falcinelli erschienen sein. Diese geringe Zahl ärgert die Schwarzen um so mehr, da wenige Stunden später die Aristokratie in Masse zum Wettrennen in die Freudenau fuhr. Das officiöse
gewesen ist, und es ist dieß eine so banale Wahrheit, daß sie keiner weiteren Ausführung bedarf.
Paris, 14. April. Die spanische Regierung hat mit den Häusern Gebr. Sulzbach in Frankfurt a. M. und Oppenheim, Alberti und Comp. dahier, irn Vereine mit der Banque de Paris, der Sociätä gendrale, Mallet und der von Stern repräsentir- ten Gruppe eine Anleihe von 250 Millionen effecti- ven Franken in 3 proc. Exterieurs abgeschlossen. Hier erfolgt die Emission durch die Banqtie de Pans.
Vermischtes.
Mainz, 12. April. Die Asfisen-Sessivn für das zweite Quartal des laufenden Jahreö wurde heute eröffnet. Auf der Anklagebank erschien Johann Baptist Grasilia, 26 Jahre alt, Orgelspieler aus Turin, wegen deS Verbrechens schwerer Körperverletzung, die s. Z. in den Blättern viel von sich reden machte. Der Angeklagte hatte am 28. October v. I. zu Ea- stel einem Handwerksbnrschen, als derselbe auf seine Frage, ob er ein Preuße sei, bejahte, die Nase total abgebissen. Dieses unglückliche Debüt eines merkwürdigen Fanatismus führte den Angeklagten vor die Schranken des Schwurgerichts, von weichem er für schuldig befunden wurde, worauf ihn der Gerichtshof zu 9 Monaten Correctionshausstrafc verurteilte.
Düffeldorf, 8. April. Diesen Morgen hatte der Leichen- bltter den Körper eine« KindeS zum Kirchhofe getragen und der Todtengräber war eben im Begriff, denselben in die Gruft ni senken, als er im Sarge ein Geräusch vernahm. Der Sarg wurde sofort geöffnet und der kleine, wieder lebendig gewordene Erdenbürger sorgsam in warme Tücher gewickelt und seinen staunenden Eltern zurückgebracht.
Karlsruhe, 12. Von Seite der städtischen Verwaltung unseres Gaswerkes ist der Preis von 1000 Cubikfuß vom 1. Mai abermals herabgesetzt worden, von 2 fl. 54 fr. auf 2 fl. 50 fr. Bei vermehrter Consumtion wird eine weitere Preisminderung in Aussicht gestellt. Schon mit jenem Preise dürfte allerdings Karlsruhe jetzt von allen Städten das billigste Gas besitzen. ES ist damit aber zugleich der Beweis geliefert, mit welchem Gewinn die frühere GaSgefellfchaft gearbeitet haben niufj. _ Von einem hier lebenden Amerifaner ist jetzt wirklich die Concession für eine Pferdebahn von Durlach, nach Karlsruhe bis Mühlheim nachgefucht worden. Das Nähere hat sich der Aspirant noch Vorbehalten. Von Seite des Handelsministeriums ist die Sache einer Prüfung unterzogen und deßhalb


