Einzelbild herunterladen

Berlin, 4. Ian. Die vfficiösen Hetzereien zwi­schen hier unv Wien nehmen tagtäglich zu. Das Publikum fragt sich, was der Streit zu bedeuten habe, und weiß nichts darauf zu erwiedern; es weiß nur, daß es unverzeihlich ist, in solcher Weise die Beziehungen zwischen Preußen und Oesterreich zu stören, deren Aufgabe es unmöglich sein kann, von Neuem Hader mit einander anzufangen. Der Vor­wurf, Beust treibe eine kriegerische Politik, ist gerade so unsinnig, wie der andere, es werde hier auf aller­hand neue Plane gesonnen, sei es, um Preußen zu vergrößern, oder Rumänien auf Kosten Oesterreichs zu begünstigen. B,s auf den türkisch - griechischen Streit, der seiner zeitweiligen Beilegung entgegen zu gehen scheint, existirt keine auswärtige Frage, die ernstlich beunruhigen könnte, und wenn gleichwohl die Osficiösen, bloS um beschäftigt zu sein und sich bei ihren Dienstherren angenehm zu machen, eine Menge Staub aufwirbeln, so sollte in diesem leicht­fertigen Treiben eine Aufforderung an die Kammer liegen, noch bti Schlußberathung die für die officiöse Presse ausgeWorfenen Summen vom Etat ganz ab- zusctzen. In dem mit den österreichischen Officiösen angefangencn Streit wird nichts als leeres Stroh gedroschen; Hr. Braß benutzt obendrein die Gelegen­heit, sein liebes Ich herauszukehren und diese Re­klamen mit Staatszuschuß drucken zu lassen. Die in Aussicht genommene Bundessteuer soll, wie ver­lautet, so angelegt werden, daß sie mindestens 20 Millionen per Jahr abwirft. Es heißt, sie solle eine indirrcte Steuer werden. Bei Brrathung der­selben wird d»r Reichsrath zu zeigen haben, was er politisch zu leisten im Stande ist. Die Majorität gibt wahrscheinlich den Forderungen des Bundes­kanzlers nach.

Berlin, 4. Jan. DemHamb. Corr." wird von hier gemeldet:Der König empfing am Neu- jahr die Minister und die Generalität. An der Spitze der Letzteren verlas der General-Feltmarschall Wrangel eine kurze Ansprache, in welcher er die Glückwünsche der Generäle darbrachte; es möge dem Könige vergönnt sein, die Ziele zu erreichen, welche er sich vorgesteckt habe. Der König antwortete in längerer Rede, in welcher er auf die friedliche Si­tuation bei Beginn des neuen Jahres hinwies und betonte, wie er mit Grund die Erhaltung des Frie­dens und unter dessen Auspicien die Erreichung sei­ner Zwecke zum Heile seines Vaterlandes erhoffe, wobei er der Mitwirkung des unter den Generalen anwesenden Grafen Bismarck gedachte."

München, 5. Jan. DieEorrespondenz Hoff­mann" meldet: mit der größten Bereitwilligkeit habe die preußische Staatsregierung die Erhebung von Permissionsgebühren und die Stellung der Eaution für die Angehörigen süddeutscher Staaten, welche ihren Wohnsitz in Frankfurt nehmen wollen, ab­geschafft.

Wien, 2, Jan. Die Neujahrsconferenz der beiden Grafen und Minister Beust und Andrassy soll zu einer vollständigen Aussöhnung geführt haben. Die Fama erzählt, daß der Reichskanzler durch die ungarischen Kundgebungen gegen seinedeutsche Po- litik" auf'S Aeußerste gereizt, dem Kaiser erklärt habe, er müsse sein Amt nitderlegen, wenn ihm von Pesth aus entgegengearbeitet werde. Hierauf habe Franz Joseph L den Grafen Andrassy nach Wien beschieden und demselben ein harmonisches Zusam­mengehen mit dem Reichskanzler anempfohlen. Graf Beust soll dem ungarischen Ministerpräsidenten die bestimmteste Versicherung gegeben haben, daß er et- waige französische Reclamationen wegen Nordschles­wig oder wegen der preußischen Verträge mit den süddeutfchen Staaten in keiner Weise unterstützen werde. Ob dieAussöhnung" Bestand hat, ist sehr fraglich. Der österreichisch ungarische Dualismus be­weist ja durch sich selbst, daß feine Einheit der poli- tischen Int-ressen und des politischen Willens besteht. Die beiden Mittelpunkte Wien und Pesth sind die Centrcn divergirender politischer und staatswirth- schaftlichcr B strebungen. Die Niederlage der Deal- Partei bei den bevorstehenden Wahlen zum Abgeorv- netenhause würde sofort daS ganze dualistische System in Frage stellen, denn die siegreiche Opposition würde unverzüglich den letzten Rest von realer Gemeinsam­keit, das Institut der Del.gationen, beseitigen und nur noch die nominelle Verbindung Ungarns und Oesterreichs durch die Person des Königs und Kai­sers bestehen lassen.

Paris, 2. Jan. Die Eonferenz tritt, aller Wahrieoein ichkeit nach, am 9. Januar zusammen. An der ersten Sitzung sollen nur die Vertreter der Vertragsmaate von 1^56 Theil nehmen; Frankreich soll nach Eileeigung der üblichen Formalitäten t Prü­

fung der Vollmachten, Eröffnungsrede des Vorsitzen­den, Hrn. v. Lavalette,) den Antrag stellen, den Vertreter Griechenlands am hiesigen Hofe zur Theil- nahme an den ferneren Sitzungen einzuladen, und Hr. Rangabeh ist im Voraus ermächtigt, dieser Ein­ladung zu folgen und der Eonferenz alle Aufschlüsse zu geben, jwelche diese von ihm fordern könnte. Vertraulich hat, wie man in diplomatischen Kreisen weiß, der griechische Gesandte die Instruction erhal- ten, sein Benehmen in zweifelhaften Fällen den Rath- schlägen des russischen Botschafters Grafen Stackel- berg anzupassen. Der letztere Diplomat wird am Ouai d'Orsay Gelegenheit finden, das Maß seiner Fähigkeiten zu geben, denn seine Regierung hat ihm die interessante Aufgabe gestellt, sachlich in keinem Punkte ernste Schwierigkeiten zu machen, und doch auf eine derartige Redaction der Conferenzbeschlüsse hinzuarbeiten, daß dieselben auch für das geübteste Auge die Niederlage der russischen Politik im Orient nicht erkennen ließen. Es bestätigt sich übrigens, daß nur Punkt 4 und 5 des türkischen Ultimatums zu einer längeren Discussion Anlaß geben werden.

London, 4. Jan. Sir Richard Mayne, der am 27. Dec. v. I. verstorbene Pol'zeichef, war der erste Chef, welcher eine regelmäßige Polizei regierte. Bis zur Amtspcriode Sir Robert Peeles des Vaters befand sich die Aufrechthaltung der öffentlichen Si- cherheit nur in den Händen höheren Alters. Die Charlies", wie der Volksmund sie nannte, bestan­den in einem Corps von Tag - und Nachtwächtern, die sich zumeist vor den Bösewichtern mehr fürchte­ten, als diese vor ihnen. Es war dieß die Blüthe- zeit Londoner Straßenromantik, wie ein Ainsworth sie schildert. Ein anderer Schriftsteller meint, die Polizeigcwalt habe in jener Zeit sich unzulänglich erwiesen, weil menschliches Rühren den Pflichteifer bemeisterte, in dem Gedanken, daß jeder, der von ihnen zum Gewahrsam gebracht wurde, eigentlich als Toveöcandidat betrachtet werden konnte, sintemal für nichts weniger als 300 Vergehen der Strang in Aussicht stand. Es war jene Periode, und sie ging dem vor vierzig Jagren erfolgten Amtsantritt von Sir Richard Mayne nur um ein halbes Menschen­alter voraus, wo man rudelweise hängte ein summarisches Verfahren, welches nach Angabe bedeu­tender Gesetzes- und Gerichtskundiger die Statistik um die Notiz bereicherte, wonach während der letz­ten 70 Jahre nicht weniger als 54 Unschuldige im Namen der anderthalb Millionen englischer Gesetze in die andere Welt spedirt worden sind. Daß es Sir Richard Mayne gelungen, das polizeiliche Chaos zu ordnen und einen Polizeidicnst herzurichtcn, der sich aus dem Volke, nicht aus dem Militär recru- tirt, und doch im Ganzen mit vorzüglicher Präcision zusammenarbeitet, ist ein bedeutendes Verdienst.

Konstantinopel, 4. Jan. Die Vereinigten Staaten haben sich geweigert, die Hellenen zu schützen. Die Pforte hat entschieden, daß die Griechen, welche in Griechenland, oder in der Türkei von griechischen Eltern geboren sind, in der Türkei bleiben dürfen, unter der Bedingung, daß sie sich den türkischen Ge­setzen unterwerfen. Die Pforte wird jedoch darauf bestehen, daß diejenigen Individuen, welche sich zur griechischen Nationalität zählen, ausgewiesen werden, wofern sie nicht türkische Untertanen werden.

-r i. >

Vermischtes.

Offenbach. Am Sylvestcrabeud starb dahier Herr I. Pirazzi sen., eine auch in weiteren Kreisen bekannte und allge­mein geachtete Persönlichkeit.

Frankfurt. In der verflossenen Neujahrsnacht ereignete sich ein sehr beklagenswertheS Unglück, indem ein fünfjähriger Knabe um Mitternacht auS dem vierten Stock auf die Straße fiel und augenblicklich todt war. Die Eltern hatten sich nach Sachsenhausen begeben, und das Kind, von dem glaubten, es werde fortschlafen, allein gelassen. Als Mitternacht herankam, machte es das Fenster auf, um auf die Straße zu sehen, und stürzte herab.

Bremen. Auf der preußischen BarkeCayaltil" (?), welche am 1. Februar v. I. mit einem Cargo von 50 Kulis an Bord unter amerikanischer Flagge von Callao nach Are­quipa (etwa zwei Tagereisen) abgesegelt war, ist eine Meuterei ausgebrochen. Ter Eigenthümer des Schiffs und der auf dem französischen FahrzeugProvidencia" au« China importirten Kulis befand sich an Bord und führte etwa 20,000 Dollar baar mit sich. Anr Morgen nach der Abreise bemächtigten die Kulis sich der Bemannung, tödteten den zweiten Steuermann und den am Ruder befindlichen Matrosen. Der Capitän und der erste Steuermann, welche sich in ihren Cajüten befanden, warfen einige Holzbänke zum Fenster hinaus und gedachten sich mit Hülfe derselben schwimmend an'S Ufer zu retten; doch kaum hatten die Kulis dieß gemerkt, als sie ein Boot herab­ließen, die beiden verfolgten und int Wasser tödteten. Dann kam die Reihe an die sRannschaft, welche es waren ihrer 9, Amerikaner, Portugiesen und Spanier zuerst an Hän­den und Fußen gefesselt, dann sämmtlich neben einander an ein Tau gebunden, und, nachdem letzteres noch durch einen Anker beschwert war, in« Meer gestürzt wurden, wo sie natür­lich sofort sanken. Noch blieb der Eigenthümer mit seinem Diener, einem ergebenen Chinesen, vor welchem die Kuli« sich

fürchteten, da dieselben mit Revolvern bewaffnet waren. Der Diener brachte eiüen Ausgleich zu Stande, aber erst nachdem sein Herr seine Waffen ausgeliefert hatte. Die Meuterer, de« Segelns unkundig, durchkreuzten den stillen Ocean, mehr als 10,000 Meilen, ohne unterwegs Land oder Schiffe anzutreffen, brs sie endlich am 23. April an der Halbinsel Kamschatka anlegten, und den SchiffSeigenthümer nebst seinem Diener «n« Land setzten. Diese erreichten bald eine kleine Ansiedlung, während die Kulis bei einem starken Ostwind gen Westen fuh­ren. Seitdem hat man uichtö mehr von ihnen gehört, und man glaubt, daß das Schiff, irgendwo im ochotzkischen Meer untergegangen ist.

Heidelberg.Wie der liebe Gott heut zu Tage Wun­der macht", ist der Titel einer eben so einfach als ergreifend geschriebenen Erzählung imKalender de« Lahrer Hinkenden Boten", in welchem das Schicksal einer Bahnwarts-Familie geschildert wird. Die Wirkung auf die zahlreichen Leser des Kalenders ist eine so außerordentliche, daß von allen Seiten Beisteuern für die in der Nähe von Heidelberg lebende Bahn- wartSwitiwe mit ihren sieben Kidern eingehen. Wie wir ver­nehmen, hat der Verleger den Erzähler der Geschichte benach­richtigt, daß er der Witiwe zu Weihnachten als erstes Ge­schenk 1200 fl. übergeben könne.

Schweiz. Vor derm Obergerichte des Cantons Appenzell a. R. ist soeben jener angeblich russische Fürst Obelinsky, der vorigen Sommer in Heiden als Curgast auftauchte und kurz darauf wegen Diebstahls verhaftet wurde, zu einem Jahr Zuchthaus und Cantonsverweisuug verurlheilt worden. Dieser Fürst" ging auS der Untersuchung als ein Israelite auS dem russischen Gouvernement Grodno hervor und heißt Mereschinöky. Er war bei seiner Verhaftung im Besitze von mehr al« 9000 Francs, größtenteils in Gold, über welche Summe er keinen irgendwie haltbaren Ausweis zu leisten im Stande war. Wäh­rend seiner kurzen Anwesenheit in Heiden war in dem Zimmer zweier schwedischen Damen die Commode erbrochen, aber, wahrscheinlich weil sich keine Werthsachen in derselben befan­den, nichts daraus entwendet, sodann einem der eben ange- kommencn Kurgäste ein Koffer geöffnet und einige Effekten (welche nun spurlos verspwunben sind) daraus genommen wor­den, und endlich einer Glarner Dame 200 Francs und einer englischen Lady 2000 Francs an Golb abhanden gekommen. Die beiden letzten Diebstähle waren e« denn auch, welche Mereschinsky zu Fall brachten. Es stellte sich heraus, daß derselbe in der Tepedance des Gasthofes, wo er zuerst wohnte, und wo die 200 Francs entwendet wurden, sich, angeblich eines kranken Fußes wegen, die Speisen auf sein Zimmer hatte brin­gen lassen und sodann, während et und da« Dienstmädchen sich allein im Hause befanden, diesem immer Aufträge zur Besor­gung außer dem Hause übergab, sowie daß er im Gasthofe selbst, bevor er noch dort einziehrn konnte, sich in auffallendster Weise nach den Zimmern der englischen Damen und denjeni­gen ihrer Dienerschaft erkundigt und den Wunsch geäußert hat, in ihrer Nähe ein Zimmer zu erhalten. Es wurde ferner be­merkt, daß derselbe in Cannstatt, wo er sich fünf Tage aufge- halten, und in Bregenz, wo er einmal übernachtet hat, sich fremdes Eigenthum angeeignet, welche« zum größten Theile noch bei ihm gefunden wurde. Endlich ist wegen seine« Aufent­halt« in Vaden (Aargau) sein Zimmernachbar, ein römischer Graf, um 2000 Franc«, und nachdem er sich von da nach Ragatz begeben, an letzterem Orte eine Dame um circa 800 Franc« bestohlen worden, welche zwei Diebstähle er aber, ob­wohl auch von dort her die dringendsten Verdachtsgrüiide ge­gen ihn sprechen, eben so konsequent ableugnete, wie die in Heiden eingeklagten Diebereien. Man konnte auch unmöglich zu seinen Gunsten auslegen, daß er überall, wo er sich aufge­halten, sich einen falschen Namen beigelegt hat, indem er in CannstattBergmann aus der Nähe von Wien", in Bregenz Karl Palmer aus Ofen", ix BadenLegations Eecreiär Drenakin au« Wien", in RagatzLegations.Secretär Rosnoff au« Moskau" und endlich in HeidenFürst Obelinsky au« Rußland" beißen wollte. Der Berurtheilte muß übrigens ganz eigenthümlichen Begriff von der Schweizer Justiz gehabt ha­ben, denn vor Gericht bat er, man möchte ihm statt Gefang- niß' eineGiftftrafe" geben, wozu ihn namentlich die Aussicht einer viermaligen Auslieferung und einer wegen de« Gebrauches falscher Namen k. , nach seiner Aussage, in Rußland auf ihn wartenden Verbannung nach Sibirien bewogen haben mag.

(Eine praktische Erfindung ) Um da« Herab- trüpfeln von Wasser an dem Umfange von Regenschirmen zu verhindern, bringt man in Paris, wie die Jnduftrieblätter be­richten, ring« nm deren äußeren Umfang eine Rmne an, welche an einer Stelle in einen Ausguß mündet, durch welchen sämmt- liches Wasser abfließt. Zu diesem Zweck ist ein 1 bi« l'/r Zoll breite« Band von gleichem Material, tote dte Schtrmdecke mit seiner unteren Kante fest auf die äußere Schirmfläche aufgenähet; an jedem Schirmstab ist ein kleiner hölzerner oder metallener Träger mit Charnier angebracht, an dem da« Band befestigt ist, und der, wenn der Schirm geschlossen ist, dicht gegen den Stab anliegt, da fein oberes Ende durch eine Feder ober ein Stück vulkanisirten Kautschuck einige Zoll höher mit dem Stabe verbunden ist. Beim Oeffnen des Schirmes dage­gen stellen sich die Träger fast senkrecht und erhalten so die durch das Band gebildete Rinne offen; dieß wird durch Schnüre bewirkt, welche von den inneren Stegen aus durch Oeffnungen unter der Rinne nach dem Obertheile der Träger gehen und durch die Bewegung der Stege beim Oeffnen des Schirmes angezogen werden.

Al« Ursache des Tönen« der frei hängenden Telegra- phendrähte wirb gewöhnlich bet Winb angesehen, der die Drähte direct in Schwingungen versetze, wie er den Saiten der Aeolsharfe Töne entlockt. Bahnmeister Bug lZeitschr. d. d. - österreich. Telgrphn. Vrn.) hält jedoch diese Erklärung nicht für die richtige, da das Tönen bei vollständiger Windstille auf­trete und die Drähte z. B. an stillen Wintermorgen, finger­dick mit Reif bedeckt, Schwingungen vollsuhrteu, auch wenn sich kein Lüftchen rührte. Die Enlstehungsursache des Tönen« sei nicht der Wind, sondern Temperalurschwankungen. Beson­ders trete daS Tönen bei Wirkung der Kälte auf, indem diese eine Verkürzung de« Drahte« erzeugt, welche sich über möglichst große Stellen desselben sortpflanzt, en den BefestigungsstelleU eine Reibung und somit ein Tönen bet Drähte und der Stan, gen veranlaßt. Hiermit stimmt auch die Thatsache, daß die Stangen mit einem oder wenigen Drähten viel lauter tönen, als die mit vielen Drähten belasteten, weil diese durch die Rei­bung weniger zum Schwingen gebischt werden.

Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fjr. CHr. Pietsch) in Gießen.