Politische R n n d s ch
Gießen, 27. Dec. Die von der Direction der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft mit dem konigl. Handelsminister vorläufig getroffene Vereinbarung über den Bau der Lenne-Lahnbahn hat noch mehrere Instanzen durchzugehen, ehe sie gesichert ist. Die Direction bedarf der Genehmigung der Actio- näre, der Minister der Genehmigung des Königs, und schließlich das Ganze der Zustimmung des Landtags. ' Doch ist wohl nicht zu zweifeln, daß die Zustimmung von diesen sämmtlichen Factoren erfolgen Wird, weil die Vortheile für alle ganz klar vorliegen. Durch diese Bahn erst wird den wesiphälischen Kohlen ganz Süddeutschland erschlossen und, während die strategische Rücksicht doch auch nicht unbedeutend ist, der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft ein wohl unzweifelhafter hoher Zinsengenuß gesichert. Zunächst wird eine außerordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Bergisch-Märkischen Eisenbahn zu Elberfeld am 9. Januar nächsten Jahres über Bau und Betrieb Beschluß fassen, zu welcher der hiesige Stadtmagistrat sein Mitglied, den Buchhändler R der, abgeordnet hat, um die Jn- tereflm der Stadt Gießen bei der Versammlung zu vertreten.
Friedberg, 28. Dec. Die vom Fortschrittsverein auf gestern hierher berufene W ä h l e rv er sa m m- lung war nach Angabe der „M.-Ztg." trotz des stürmischen Wetters von 4—500 Personen besucht. Ein Hr. Trapp IV. war Vorsitzender. Nachdem ein Schreiben der Herren v. Unruh, v. Benningsen, v. Henning, Twesten, Lasker und Forkenbeck verlesen worden, worin Hr. Dr. Oppenheimer als Candidat vorgeschlagen wird, legte der Empfohlene in einer „großtentheils vortrefflichen" Rede seine politischen Grundsätze dar und die Versammlung entschied sich mit allen gegen eine Stimme (die Hrn. Hofgcrichts- ratb Buff in Gießen vorgeschlagen hatte) für Hrn. Dr. Oppenheim. Hierauf eine „offenbar zündende" Ansprache, worin Herr A. Metz Propaganda für den Verein machte; Resultat: „60 Beitritte zum Verein."
Berlin, 30. Dec. Die Prov.-Corresp. meldet: Frankreich hat an alle Mächte, welche den Pariser Vertrag unterzeichnet haben, auch an die Türkei und Italien, die Einladung zur Conferenz erlassen, deren allseitige Annahme zweifellos ist. Die Confe- renz soll sich ausschließlich damit befassen, den gegenwärtigen Zwist zwischen der Türker und Griechenland zu losen, und die sonstigen orientalischen Angelegenheiten bei Seite lassen. Der Beginn der Conferenz wird voraussichtlich am 2. Januar stattfinden. Bestimmte Vorschläge werten im Voraus nicht gemacht, jedoch dürste eine friedliche Beilegung des türkisch-griechischen Zwistes gesichert erscheinen. — Gegenüber der irrigen, namentlich durch eine Berliner Correspondenz der „Times" hervorgeru- fenen Auffassung der badischen^ Uebereinkunst mit dem norddeutschen Bunde, betreffend die Leistung der Militärdienstpflicht, bemerkt die „Norddeutsche Allg. Ztg." : Der diesbezügliche Vorschlag Badens wurde im Juni gemacht und am 30. November dem wieder zusammengetretenen Bundesrath vorgelegt. Die -Uebereinkunst bezwecke nur, den beiderseitigen Staatsangehörigen die Erfüllung der Militärdienstpflicht zu erleichtern.
Heidelberg, 27. Dec. Unter dem Titel: „Das staatliche Veto bei Bischofswahlen nach dem Recht der oberrheinischen Kirchenprovinz" ist von Geheimenrath Herrmann, Professor der Rechte an hiesiger Universität (dem Nachfolger des verstorbenen Mittermaier's) eine Broschüre erschienen, welche in eingehender Weise die zwischen der badischen Staatsregierung und der erzbischöflichen Curie in Freiburg in Betreff der Besetzung des erledigten erzbischöflichen Stuhles obschwebenden Differenzen beleuchtet. Der Verfasser gelangt zuletzt zu der Schlußfolgerung, daß in einer solchen kirchenpolitischen Frage das volle Veto auf Seiten des Staates ein Bedürfniß sei.
VZien, 29. Dec. Nachdem ein demokratisches Blatt den urkundlichen Nachweis geliefert, daß die jetzigen Minister Dr. Giskra und Dr. Berger vor zwanzig Jahren als Mitglieder des deutschen Parlaments und zwar in der Sitzung vom 6. Dec. 1848 bei namentlicher Abstimmung sich für die Abschaffung des Adels und aller Orden erklärt haben, sprechen die Verehrer der genannten „Bürgerminister" die zuversichtliche Erwartung aus, daß dieselben wenigstens von dem mit der ersten Classe der eisernen Krone verbundenen Freiherrntitel niemals Gebrauch machen werden. Dr. Giskra hat übrigens schon früher einen k. k. Orden angenommen. Seine Freunde verbreiten jetzt das Gerücht, er denke so wenig daran, sein Bürgerthum aufzugeben, daß er sogar seinen Kindern bei Strafe der Enterbung untersagt habe,
jemals das Wörtchen „von" vor ihren Namen zu setzen. Theorie und Praxis stimmen jedoch nicht immer überein. Man erzählt sich z. B. von zwei Bürgerministern, welche in Der Wehrgesetzdebatte mit allem Pathos die „demokratische Idee" der allgemeinen Wehrpflicht anpriesen, daß sie noch vor Thor- schluß von dem undemokratischen jPrivilegium Ge- brauch machten, ihre sämmtlichen Söhne mit je 1000 Gulden von der allgemeinen Wehrpflicht loszukaufen. Die neuen Ritter der eisernen Krone könnten vielleicht über diesen interessanten Umstand nähere Auskunft ertheilcn. Der Finanzminister Dr. Brestel allein will seinen Principien durchaus consequent bleiben. Er hat, wie verlautet, den ihm zugedachten Orden mit der Bemerkung abgelehrt, daß er im Jahr 1848 als Mitglied des österreichischen Parlaments für die Abschaffung aller Orden gestimmt habe. Dr. Giskra und Dr. Berger sollen diese Bemerkung eben so unzart als inopportun gefunden haben.
Paris, 30. Dec. Die „France" widmet dem heftigen Streit, welcher zwischen den leitenden Organen ter preußisichen und der österreichischen Presse entbrannnt ist, einen wichtigen, schon figna- lisirten Ariikel, in welchem es heißt: Es ist ziemlich schwer, sich über die geheimen Gründe dieses Antagonismus Rechenschaft zu geben. Wenn man indeß bemerkt, daß Ungarn beständig dircct oder indirekt in dieser Polemik Der preußischen und oft auch in jener Der russischeu Blatter vorgeschoben wird, so gewinnt man die Ueberzengung, daß die Haltung der Der ungarischen Regierung Der wahre Grund dieser Angriffe ist. Die Wiedererrichtung Ungarns ist in Der That ein politisches Ereigniß von großer Tragweite. Die Stärke, Die Energie, der Patriotismus, welche dieses Volk an Den Tag legt, indem es in Der Fülle seiner Unabhängigkeit und feiner Souve- ränetät w-edercrwacht, sind eine wahre Ueberraschung. Das österreichisch-ungarische Reich unter dem Scep- ter der Halsbucger zeigt zwei große Nationen durch die ausrichligste Sympathie und die enischieDenste Gemeinschaft stark geeint. Ungarn, welches eine Gefahr für Oesterreich sein konnte, ist im Gegentheil seine Stärke und Sicherheit geworden. Man war gewiß in Europa, namentlich aber in Berlin und St. Petersburg, auf solche Ergebniffe nicht gefaßt. Es ist nicht unmöglich, daß sie dort nicht bloS überrascht, sondern auch betrübt haben. Im Falle neuer Verwicklungen konnte der Zwiespalt zwischen Ungarn und Oesterreich eine bedeutende Rolle spielen und Die Haltung Der ungarischen Regierung mag Daher viele Hoffnungen enttäuscht und viele Pläne gestört haben. Soll man diesem Umstande die aggressive Sprache der Berliner Blätter gegen Oesterreich zuschreiben? Wir wissen cs nicht, aber wir glauben, daß ihre bitteren Anschuldigungen nicht hlos einen leicht zu erkennenden Aerger verrathen, sondern auch stark an Uebertreibung leiden. Diese Verdächtigungen, welche auf feiner genaueren Thatsache beruhen, sind ungemein bedauerlich.
Vermischtes.
Gießen, 31. Dec. Vor dem Schwurgericht der Provinz Oberhessen vom I. Quartal 1869 werden während der nächsten Woche nachbemerkte Anklagen zur Verhandlung kommen.
Den 4. Januar, Morgens 9 Uhr, gegen Easpar Jost von Stangenrod, wegen Verführung zur Unzucht; Vertheidiger Großherzogl. Hofg.- Advokat Hirschhorn.
Den 5. Januar, Morgens 8 Uhr, gegen Johann Valentin Boll von Dorndiel. z wegen Diebstahls und EigenthumSbeschä- digung; Vertheidiger Großherzogl. Hofg.-Adv. Weidig.
Den 6. Januar, Morgens 8 Uhr, gegen Heinrich Jäger IV., Felvschutze von Ulfa, wegen Bestechung; Vertheidiger Großherzogl. Hofg.-Adv. Kraft.
Den 7. Januar, Morgens 8 Uhr, gegen Gottfried Staubach von Herbstein, wegen Munzverbrechen; Vertheidiger Großherzogl. Hofg.-Adv. Krauskopf.
De» 8. Januar u. folgende Tage, jedesmal von Morgens 8 Uhr au, gegen Peter Feuerbach von Oberwöllstadt, wohnhaft in Rvdheim v. d. H., wegen Nothzucht und Mordes; Vertheidiger Großherzogl. Hofg.-Adv. Dr. Muhl.
Darmstadt, 30. Dec. Das heute erschienene Regierungsblatt Nr. 66 enthält:
I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, das Octroi der Stadt Mainz insbesondere Octroi von Oelkuchen betreffend.
II. Bekanntmachung Großherzoglicher Commission für Post- Angelegenheiten, den Personengeldtarif auf dem Personeupost- course zwischen Butzbuch und Laubach, beziehungsweise zwischen Butzbach und Grünberg betreffend.
HL Bekanntmachung derselben Behörde, die Errichtung einer Personen - Annahmestelle für den Dieburg-Erbacher Per- soncn-PostcourS betreffend.
IV. und V. Bekanntmachungen, bie_ Verkündigung gerichtlicher Anzeigen in der Provinz Rheinhessen betreffend.
VI. Eoncurrenz für: die reformirte Pfarrstelle zu Heubach mit einem Gehalte von 661 fl. 23 kr.,; — die erste evangel. Schulstelle zu Nieder-Wöllstadt, mit einem Gehalte von 569 fl. 4 fr.; dem Gemeinderath zu Nieder-Wöllstadt steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu.
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Apoth-k-rgehülfe, dem d-» Betragen der Bechen B-rdacht -m- stäßt, gibt stch den Anschein, b-r.tt- er »„selbe NIMM, aber adstchtlich Brechweinstein. Der Gasthaf, m welchem du Fremden lagiren, wird di- Nacht durch lhr.n »uifernf alar- mirt. Sie hatten die Lösung »-rschlx-it und lüten nun «n ihrer Wirkung, di- ihnen huffentllch dl- N-Igung >u «llen weiteren Selbstmordsversuchen auSgetrieben haben wird.
Offenbach, 23. Dec. Am Montag Abend und zwei Metzger auf dem Heimwege von einem Gelchäftsgange m der Nahe hiesiger Stadt in einem Walde von 8 Kerlen angefallen un total ausbcraubt worden. An Widerstand war bei der großen Zahl der Angreifer nicht zu denken und wurden die beiden An- gefallenen unter den größten Drohungen genöthigt, sich ihrer Werthsachen und der nicht unbedeutenden Baarschaft zu entledigen. . .
Offenbach, 28. Dec. In der Christnacht gegen 11 Uhr wurde ei» junger Mann von hier, Portefeuille-Arbeiter Bos. welcher seine Braut in Rumpenheim besucht hatte, auf dem Heimwege ermordet. Seine Leiche fand man mit zerschmettertem Schädel mitten im Wege. Eine Beraubung scheint nicht beabsichtigt gewesen zu sein, da er seine Baarschaft noch bei sich und die erhaltenen Christgeschenke in Händen hatte. Die Leiche wurde einstweilen nach Rumpenheim gebracht und eine Untersuchung eingeleitet.
Berlin. Einen unerwarteten Gebrauch von der Erftirter inbireden Anleitung zur Ueberwachung der Lehrer haben die Primaner eines Berliner Gymnasiums gemacht. Sie ertappten ihren Oberlehrer Preuß, ihren Lehrer der Religion und Geschichte, der mit der krassesten Orthodovie öffentlich kottetirte, auf den alleranstößigsten Schlichen und denunzirten den Heuchler. Er wurde sofort suspendirt, in Untersuchung genommen und ihnen tiefes Stillschweigen auserlegt.
Man schreibt aus Melle in Hannover, 11. Deccmber: Die älteste und stärkste Eiche, der schönste Baum Hannovers, die tausendjährige Winter-Eiche auf Ledebur's Hof in Wetter, ist durch den Orcan am 7. d. M. umgestürzt worden. Am Boden hielt der gewaltige Stamm vierzig hannoversche Fuß im Umfange und breitete in einer Höhe von zwanzig Fuß rundum seine Niesenäste aus, welche er alle bis dahin behalten hatte. Unter seinen mächtigen laubreichen Aesten versammelten.sich im Mittelalter die Freien dieses Amtshofes, die sogenannten Wetter- Freien , um ihre Rechte zu wahren und Streitigkeit»): unter ihren Mitgliedern zu schlichten. Ta der Blitzer dieses Hofes im Kriege' als Reiter dienen mußte, ist eS nickt unmöglich, daß König Wittekind schon im Schatten dieser Eiche geruht hat.
Kronach, 24. Dec. Heute wurde Chorinsky in Begleitung eines GenSd'armen und zweier Wärter an die Irrenanstalt in Erlangen abgeführt.
England. Der „Cork Herald" erzählt die Einzelnheiten einer fast unerhörten Gräuelthal, die sich an Bord eines hol-. ländische« Schiffes „Finnechina" Kapitän Hotze, ereignet hat, welches am 14. December, von Südamerika kommend, in Cork eingelaufen ist, wie folgt: Die Mannschaft des Schiffes, welches längere Zeit Küstenfahrten zwischen den brasilianischen Häfen gemacht hatte, bestand aus dem Kapitän und sechs Mann, unter diesen ein Matrose,! Namens Rogers aus London. Das Sckiff befand sich auf der Reise nach Europa seit vier Tagen in See, als dieser Rogers eine Gelegenheit benutzte, den ersten Steuermann über Bord zü werfen. Auf dessen Hülferuf kam der Schiffskoch herbei und warf ihm ein Seil zu, was jener auch ergriff; in dem Augenblicke aber, wo der Koch beschäftigt war, das Seil anzuzrehen, faßte ihn Rogers bei den Beinen und warf ihn gleichfalls über Bord. Der zweite Steuermann eilte herzu, aber Rogers hieb mit einem Beile das Seil, welches die beiden Unglücklichen ergriffen hatten, durch, und wandte sich dann mit dem Beile gegen den Untersteuermann, der, von ihm verfolgt, sich nach der Kajüte flüchtete. Im Eingänge derselben stieß er gegen den hervortretenden Kapitän, so daß beide die Treppe herunterfielen, worauf Rogers die Luke über jenen schloß und befestigte. Die zwei noch übrigen Leute hielt er sodann durch Drohungen getrennt, den einen am Steuer, den andern auf dem Vorderschiffe, und zwang sie, das Schiff zu manövriren. Er steuerte dasselbe nun wieder, in der Richtung der südamerikanischen Küste zuruck, jedoch, wahrscheinlich durch die Abweichung der Magnetnadel getäuscht, fuhr er längs der Küste hin. Das dauerte vier Tage, während welcher der Mann keinen Augenblick schlief. Einmal näherte er sich dem Decklicht der Kajüte, um nach den darin Eingesperrten zu sehen, worauf der Kapitän zwei Scküsse auf ihn abfeuerte, ohne ihn jedoch zu treffen. Am Ende des vierten Tages endlich ward der schreckliche Mensch vom Schlafe überfallen und streckte sich auf's Deck, worauf der eine der beiden Matrosen, ein Irländer, das Veil, welches Rogers bis dahin nickt aus der Hand gelassen hatte, ergriff und ihn mit einem Schlage tödtete. Die beiden überlebenden Matrosen befreiten dann der Kapitän und den Steuermann aus der Kajüte, welche das Schiff'nach Rio de Janeiro führten, wo die Sache gerichtlich constatirt wurde.
Amerika. Hr. Waylis aus New-Orleans hat sich eine interessante Erfindung patentiren lassen, ein Wagen, durch comprimirte Lust fortbewegt. Die Luft wird durch Dampfmaschinen auf den Hauptstationen in zwei auf dem Dache deS Wagens angebrachten Reservoirs comprimirt und setzt eine kleine, auf dem Wagen angebrachte Maschine und mit ihr den Wagen selbst in Bewegung. Die comprimirte Lust in den beiden Reservoirs soll zur Zurücklegung von 10 engl. Meilen hinreichen.
Einfluß der Wälder auf das Klima. Die Trockenheit deS egyptischen Klimas ist derart, daß es in Ober-Egypten niemals regnet und daß man in dem Delta früher nie mehr als fünf bis sechs Diegentnge im Jahre zahlte. Aber der Vicekönig Mehemet'Ali ließ auf dem Delta 20 Millionen Baume anpflanzen. Seit einigen Jahren sind nun diese Bäume groß geworden und die mittlere Zahl der Regentage stieg von 5 oder 6 auf -40. Bezüglich dieser letzteren Thatsache stutzen wir uns auf das Zeugniß von Reisenden, die neuerlich Egypten besuchten, und insbesondere auf das eines ausgezeichneten verläßlichen Beobachters, des Herrn Ponchet.
Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr- Chr. Pietsch) in Gießen.


