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Nach geschehener Beitritts-Erklärung zur Lokalsektion des G. Vs. wird dieselbe berathen:
1) über die Neuwahl des Vorstandes,
2) über ihr Verhältniß zu der zu gründenden Jndustriehalle und dem Verein süddeutscher Jn- dustriehallen.
Ferner wird Hr. Schneider, Vater, über seine Sendung zu der stattgehabten Generalversammlung dieses Vereins in Darmstadt dem versammelten Handwerkerstande Bericht erstatten. D. V.
778) Gießen.
Der junge Mann, welcher am verflossenen Sonntag in dem Bürger-Cassino auf der Gallerie im Busch'schcn Garten , von dem mittleren Tische das Pfeifcken weggenommen, wird hiermit aufgefordert, dasselbe ohne Verzug an Herrn Busch im Garten abzugeben, widrigenfalls sein Name öffentlich bekannt gemacht und auf anderem Wege gegen ihn verfahren werden wird.
779) Gießen. Ein junger Mensch der die Schuhmacher-Profession lernen will, kann gleich oder um Pfingsten in die Lehre treten bei
P h. Becker.
Weidgasse Lit. B. Nr. 116.
719) Gießen. Die Mitglieder der Gesellschaft für Selbstbacken werden ersucht sich
Mittwoch den 25. l. M. Abends 7 Uhr im Saale des Gasth. zum Prinz Carl zu einer Generalversammlung einzufinden um die revidirte Rechnung zu prüfen und über den Fortbestand oder die
Auflösung der Gesellschaft Beschluß zu faffen. Man rechnet auf ein zahlreiches Erscheinen der stimmfähigen Actionäre. Der Vorstand.
760) Gießen. Es wird ein gesetztes Frauenzimmer von guter Familie gesucht, welches alle häuslichen Arbeiten, sowie die Pflege der Kinder mit der Hausfrau, gegen ein anständiges Honorar zu theilen geneigt ist. Wo? sagt die Erped. d. Bltts.
780) Gießen.
Die natürliche Zauberei.
Mittwoch den 25. April, Abends halb acht Uhr, im Saale zum Einhorn, die
letzte große brillante Kunst- Vorstellung.
Das Nähere besagen die Anschlagszettel.
K. Bernhardt, Professorin.
Versteigerung.
781) Hohensolms.
Holzversteigerungen.
In nachbenannten Walddiftrikten werden folgende Holzsortimente, gegen die bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen dem Meistgebot ausgesetzt, als:
I. Jselscheid, nach st Frankenbach.
Dienstag den 1. Mai 1849, Vormittags 8 Uhr anfangend, 148 Schlagholzhaufen, mitunter eichenes Nutzholz, zu Wagen- und Karrndeichseln rc.
II. H e l f h o l z.
Freitag den 4. Mai,
Vormittags 8 Uhr angehend, a) 6 Eichenstämme, 12—23 Zoll Dicke und 10—21 Fuß Länge,'.164 Kubikfuß Gr. Hess. Maas haltend;
b) 21 Stecken Buchen-Scheitholz;
c) 69 „ „ Prügelholz,
d) 7 „ Eichenholz;
e) 80 „ Stockholz;
f) 9P/J Haufen Forstreisholz;
g) 87 „ Klafter-Reisholz.
III. W i n d e l b a ch. Donnerstag den 10. Mai, Vormittags 8 Uhr anfangend, a) 14 Eichenstämme, von 18—24 Fuß Länge, und 18—24 Zoll Dicke, 823 Kubikfuß Gr. Hess. Maas haltend, b) 54 Stecken Buchen-Scheitholz;
c) 52 „ „ Prügelholz;
d) 24 „ Eichen-Scheitholz;
e) 97 „ Stockbolz, Gr. Hess. Maas;
f) 128 Haufen Klaftcr-Reisholz.
Mit der Bemerkung, daß der Tarifpreis zu Grunde gelegt werde.
Hohensolms den 22. April 1849.
Schäfer, Revierförster.
Druck und Verlag der G. D. Bühl'scheu Buch- und Steindruckerei.


