Ausgabe 
20.11.1849
 
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wirb; daß sie, anstatt das schon so sehr zerrüttete Familienleben zu heben, demselben seine Glieder durch alle jene Vereine noch mehr entzieht, und oft durch die Kosten einem großen, und gerade dem Theile unserer Bevölkerung, welcher derselben am bedürftigsten wäre, die Beiheiligung daran erschwert wird.

Indem wir es nun wagen, diese unsere Bedenken hier laut werden zu lassen, hegen wir zugleich die Ueberzeugung, daß auch an hiesigem Orte eine Volkslese gcsellschaft, wie sie seither schon hier und da mit Erfolg ins Leben getreten ist, durch Vertheilung von lehrreichen und anziehenden Büchern der mannigfaltigsten Art, besonders aber solcher, welche in geschichtlichem Ge­wände die nahrhafte Kost des Evangeliums bieten, in die Häuser hinein die segens­reichsten Früchte bringen werde. Darum bitten wir Alle, welchen das Wohl des Volkes wirklich am Herzen liegt, Reiche wie Arme uns hierin durch Betheilignng an einem Vereine von Mit­gliedern, in dessen Mitte diese Schriften circuliren, und in die Wohnungen Aller zu dringen hätten, aus allen Kräften zu unterstützen. Der Herr aber möge unser Werk segnen und ge­deihen lassen.

Alles weitere, einer näheren Besprechung überlassend, laden wir zu derselben auf Freitag den 23. Rovbr. Abends 7 Uhr in der Wohnung des Cand. Steinmetz neben dem Ebel'schen Kaffeehause Glieder aller Stände ein und bitten um freundliche und zahlreiche Beiheiligung und Förderung dieser Sache.

Em. Steinmetz cand. theol. Friedr. Heß cand. llieol.

2177) Gießen.

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General-Versa mmlun g, Mittwoch den 21. November Abends 7 Uhr im Rathhaussaale. Gegenstand: Fortsetzung der Beralhung über das Schulwesen. Gewerbstatistik von Gießen Der Vor st and.

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