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er ujtb usr [Rottete heiiillich bie Gey her s>& ihrer ^nflffitidjfieit, bie Geheinmisse nicht unter Menschen lommiett zu lassert.

Hub er n>a@te das Letzte. _ ,

Vor beit Augen seiner Fvennde legte er bie tote HMD m eilt Lacktaburett, -zog sein Schwert nnd schlug sich znm entsetzen, aller seine Haitd ab. ^ .. ^

Ta er sie nun. wieder anfügsii »pollte, sprangen zwei Fnche, von. denen dem kleineren die lmke Pfote fchlte, über bie au? dem Tischcken liegende Land nnd verschrvanden mtt ihr durchs Fenster.

Bleich vor Entsetzen flüchteten die Gäste urtb ließen den an allen ©liebem jitteritbeu Bana Sinto allein zurück.

Am anderen Morgen fanden ihn die Diener verblutet am

^ IN der Blutlache, 'die die goldgelbe Matte des Zimnters färbte, lag eine verdorrte Fuchspfote.

VücherLisch.

Artur Brau sewet 1er, Stirb und werde! Roman. (Berlin, Martin Warneck.) Geb. 6.50Mk., drosch. 5 5OMk. (und 2O°/° Teurungszuschlag). Es ist ein ganz Präses Buch, bas uns Brausewetter mit diesem Roman geschenkt &at @tn Buch voll Leben, scharf gesehen und mit feinstem psychologischen Ver­ständnis geschildert. Es ist das Buch etnes tm Lebenskampf Ge­reiften. Prachtvoll gez>eichnete Charaktere stellt uns, Bvause- wetter in seiner Meisterschaft hin. Ter Roman zeigt uns em großes Können, eine Fülle von Schönheiten, aber vor allem ist es etn Buch, das matt um seines spannenden Inhaltes loilleu nicht nur atemlos durchjagt, sondern das man am liebsten gleich noch ein­mal bedächtig vo-n vorn zu lesen beginnt, uM dann doppeltst Ge­nuß bei der Lektüre zu empfinden. Jedem, der von einein' Roman geistige Anregung verlangt, fei diese Arbeit Bransetvetters emp-

^ ^ Funke, Unter zwei Zaren, historischer Roman aus der Geschickte Rußlands. 444 Seiten. Geheftet 4.50 Mk., gebunden 6Mk. (W. Bobach L Co., Leipzig.) Dieser Romanist knn Knegs- vomau. Er behandelt die Wandlung der Teutschfreundlrchkett ber russischen Regierung unter Zar Alexander II. zur Teutschfetnd- lichkeit unter Zar Alexander III. Wir sehen tu dem RomanUnter flftjei Zaren", der von dem bekannten Autor Alfred Funke -mit be­wahrter Meisterschaft gefchrieben ist, die Zarenherrschaft tm Kampfe gegen den Nihilismus. Der Zarenhof, die Staatsmänner teuer Zeit, das Treiben der russischen Gehetnwoltzet, dte bekannte Nihi­listin Softa Pevowskaja tn ihrer verhängnisvollen Wühlarbeit !nnd ihrem romantischen Liebesleben stehen im Mittelpunkt der

hast ideal denkender Menschen, die inmitten die,es Rumpfes thr reines Mmschentum bewahrt haben, bildet den Mschluß.

Kunst und Künstler" (Verlag Bruno Easiwer Ber­lin). Das Septentberheft rnthalt eine von vielen Abbildungen erläuterte Würdigung des Malers Hans Purrmann, von Bros. Tr. Curt Glaser. In demselben Heft widmet 'Ferrmand Bulle dem jüngst verstorbenen Schweizer Maler Ferdinand Hvdler etne fein­sinnige Analyse Auch diese Arbeit ist schön illustriert.- Der Heraus­geber Karl Scheffle gibt eine an MDerbeisPielen erläuterte Untersuchungwie ein Brldmottv sich wandeli Eine Fülle von Notizen vervollständigen den Erhalt des Besonders

merkenswert sind zwei große Abbildungen nach eiitem soeüm tn Lüneburg neu entdeckten altdeutschen Meister, -sicurick Funhof.

' Conrad Ferdinand Meyer und Julius Ro­

denberg. Mn Briefwechsel, herausgegeben von Au gust , Lang­messer. Verlag von Gebr. jPaetel (Tr. G. Paetel) Berlin.

Mt alle Literatursremrde und Kenner wird dieser Briefwechsel nicht nur unendlich.wertvoll sein, sondern ihnen auch eure, Quelle sMuer Stunden, ein Born reichster AnreMiigen bereuten. Heer rollt mH das tätig schriftstellerische ^ben eines imftrer Meister her ErzMungs'kunst ab, baut sich auf m klarer, nbersicUtichm Weise. Erst wer alle, diese Briefe gelesen hat, dem 'wird so recht auf- gehen, wieviel Seele, wieviel Lust und Freuoe uiD auch ivelches Studium, welch: Unsmnme von Arbeit hinter den Novellen C. F Meyers liegt, die einzig in der Literaturgeschichte dasteheu niD die sich, was Fvrmschiöuheit anlangt, an Bocaceio meffeu können. Einen besseren Kommentar zu des Meisters Wetten, konnte nian außerdem nicht finden. ,

Frühlingsgewitter. Roman von Klaus Rim-md. Verlag Ullstein u. Eo. Berlin. In das Weimar der 40er Jahre führt der spannend und in flüssiger Sprache geschriebene Roman, aas Abendbrot der Zeit, welcher der Genius Goethe den Stempel aufdrückte, verglimmt. In das stille Mttmtar .drmgt der Ton der Märztage, auch hier umwölkt sich der politische Horizont. Eme alte Weltanschauung und die Miflmneiide neue Zeit stehen sich gegenüber. Diese Konflikte bemitzt die Verfasserin (E. Hernroth), Lin an den Gescksicken der Glieder einer alten Weimarer Beamten­familie eine äußerst fesselnde Erzählung zu schreiben, dte dem- Liebhaber leichter Lektüre sicher MsacMi wird.

Eiiie Umwälzung i m T he«ter -B u hne nbau. Ter Oberinspektor am Deutschen Opernhause CharlottMburg Gustav Dumont, hat im Selbstverlag eine Broschüre erscheinen l assen.

au? die wir alle Theater-Jüteressen ten hitzrmft besou.devs aufmerk­sam machen möchten. , . ^ .

,Die Süude wider das Blut." em Zeitroman von Artur Dinter (Wolfverlag, Leipzig, Karlstr. 16), geheftet 6 ?JlT.

Deutsche Hochschulzeituug. Das 3. Heft des 10. Jahrgaiiges. Aus dem Inhalt:Staatseinheit oder Staats- zerfall tn Oesterreich?" Von Viktor Lischka (Wien);Lammasch. Liszt mb die Oberlehrerherde" von Ai. Silberbaner;Die Kunst im heutigen Dresden" usw. Probeheft unberechnet vomDeutsche akademischen Verlage", Wien, 7.. Siebeusftrngasse 58.

i Der Völker krieg. Eine reich illustrierte Chvonck bet Ereignisse seit dem 1. Juli 1014. Hemusgegeben von Dr. C H. Baer, Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart. Heft,181 u. 182. Preis je 40 Pfennig. Auch von denen, die dem Krieg em denkendes, tieferes Juteresse entgegenbringen, begnügen, sich viele damit, dt« Nachrichten, ivie sie alltäglich einlaufen, hmznnehmen und mehr oder weniger wieder zu vergessen. Bet der Gestaltung der Kam pst handlungeii im Modernen Krieg, wo die Schlachten zeitlich Nnb örtlich sich- 'weit ansdehnen und in ein nnüberjichtliches vm-- und Herwogen zersplillerti, hat der Zeitgenosse von den Dingen, dte sich abgespielt haben, gar bald nur noch trübe Erinnerungen an Stelle voll klaren Anschauungen. Und nun greift man zu oen new- erschienmeii Heften 181 m® 182 desBöllerkrieg und sehe mt dort das weitläufige, wechselvolle Ereignis der Loomnteschlacht, durch Uebersicht und Zusammenfassung in einmn runden, deutlichen^ leicht erfaßlichen Bilde erscheint! .Da derVölkerkrteg für )e« hauptsächlich arbeitet, die den Krieg ftlbstaudig denkend erfasskM wollen, so gibt er als Gni'Mage stets eine vollständige Zusammen­stellung aller der Telle der Tagesberichte der ober sten. Heeres­leitung, die sich auf das einheitlich darznstellende Ereignis, m diesem Falle also au? die Soinimeschlacht, beziehen.

Gietzener Hausfrauen-Berein.

Kochamveisungen. -»

Gr-üve Tomaten. 6 Pfmtd grüne Dotnaten, 40 GraMm Puderzucker. 10 Stück Nelken, 2 Pfund Zwiebeln, 2 EßMÄ schwarze Pfefferkörner. Die Tomaten und die Zwiebeln n^rd«, tu Scheiben geschnitten, durcheinandergemengt und über Pracht steheii gelassen. Am nächsten Tage kocht man 2 ^fter Weiiiej sig mit dem Zucker nach den Nelken ab,, nimmt Tomatm rmd Zwie­beln ans oem Salzwasser, gibt sie in den heißen Essig, läpt sie kurze Zeit mitkochien und füllt sie in emen L-tetntopf, den inan mit Pergamentpapier zubindet.

Grüne Tvntza te n. Außer denr EinikockM in der glmchrn Weise, wie Kürbis in Essig und Zucker eingemacht wird, empsiehlk sich nocki folgende Form als M>ns, das durch seinen mkanten Ge- schinack nicht iiur als Brotaufstrich, sondern Mich zu Pellkartoffeln genossen vortrefflich: Dienste leistet und, richtig hergeitellt, auch längere Zeit haltbar ist. Tie grünen Tomaten werden, nach Reusi- gung in Stücke geschnitten knapp mit Wasser emige Minuten ourch- gekocht und.durch die Maschine getrieben. Nachdem b.te Masse kurze Zeit gestanden läßt man die sich Mbi^ete FWigkert ab- laufm, so daß ein dicker Brei zurückbleibt. Ms 2 Pfntid dieser Masse gibt man 2 gestrichene Eßlöffel Lalz, 250 Gramm Zucker und y k Liter guten Essig, ferner eine Messerspitze Papri^i, eben­soviel gepukvert-en Ingwer, feinen Nelkeupftffer, eure Zehe ge> riebenen Knoblauch!, 1 große feingehackte Zwiebel und, wenn tot* Händen, 1 Teelöffel feinen Zftnt, auch eine Messerspitze Muskat­nuß. Sehr gut schmeckt dazu 1 bis 2 Köpft Sellerie, der, weich­gekocht und durch die Maschine getrieben, untermischt wird. TaS Ganze tmtb nun zu einer ziemlich konsistenten Masse unter stetem Rühren eingekocht, bis sie brell vom Löfftl fällt. Die nimnft dann eine grünbräunliche Farbe an. Noch heiß füllt man sie tn einen Steintopf, besser in mehrere oder aych in Gläser, die zugebnndenl werden, nacktem sie völlig erkalteten. Beim tzftbranch wird nach Bestinlmmig und Gefallen das Mus verdünnt.

Nösselsyrung.

der

ter

stimmt

schaut

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hinab

trü

leicht

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mun

sich

sich

sich

froh

mit

wer

umso

und

neid

sich

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(Auslösung in nächster Nummer.)

Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer. Mai; Mach, Mais, Main.

Schristleftung: vr. Reinhold Zem. - Zwillingsrunddruck der Brnhl'schen Univ.-Bucb- und Stemdruckerei. R. Lange. Gießen.