Ausgabe 
25.9.1918
 
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Tie bei uns allgemein Mtiincrte GarterLöhne ist, weder in Gräbern der alten Mt, noch m Psählbatcken ^llSLftmdenwor- den. auch sind im Mittelmv rgchtet Lerne venvandtm Formm wildwachsend. Ta aber andererseits rn den altpernantschen G-aLrr^ schb die Bohne mit anderem ausschließlich

"beftitbet da sie den Indianern Kamrdas vor der Ltckoeckung chme- Mas durch die Europäer bekannt war, da ferner ulle verwandten Arten in Südamerika heimisch sind, \o t)t es roahrsch.'Uilrch, daß Äere Gar7enbohw de-r Alten nicht bekannt war und erst rmch der Entdeckung AnberiSas nach Europa kam. T-re Saubvhne die in molitischen Uirsiedlmrgm nt Aegypten mto nietr und Ungarn nachjgew^eu wurde war oh.^e ZEsel schu-n r L Urzeit ein wichtiges N°hru«lKmM«1 mL wurde daher «nt Vorliebe auch als Lo:«topfer zur Speisung der Totm verwenoei.

Linsen, Erbsen und Boh «r Sehvren Mummen ^ zahlen ixn Hülsenfrüchtett. Dte bilden und dienen in ganz hervorragender W f nührimg. Erbsen und Bohnen zahlen aber muh zum G.mu)e, dnm s7-7N-rüchte sind als Gemüse snr den Haushalt 1 ty ^schätzt und gesucht, '.veil sie anch.kenserviert Eden, um tm Mnver als reckt beliebte Gemüsespetie au) den Tisch zu wntm ' £fSnt Frühjahr Feldsalat, Dpmat. Spargel,

ober Meiselerbsen, weM attsgakernt werd>:m mW

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der frühen geschieht KU Anfang des Atonats April, die spatlMN

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Kf rj?man sie rn Reihen mit kleiiwn Zwifä^rrräumen zwischen KJKsLKt damit die Pflanzen Lust haben und man berm J* *** 1 «Sri treten tarnt, ohne die Pflanzen,zn be-

Ernteit i n Erbsen war immer gut and ist letzt tm

^adtgew T« Ertmg der^rvuin > ^ ^ldmäßige Anbau der

Erbsen zum Grünpslticken, wie auch zum Türvernten sehr zu

^E»oVne ist eine echte Sommerpflanze Sie lieht eine nmrme Laae nnd einen leichten Boden, scheut aberi^dte srtsche ?^Ea Tie Stangenbohnen sind ergiebtger, dre Buschbohnen Tungttng. ^.te v y ^ viele L-orleit, und es tft

andere Sorte besonders zu empfehlen. Man Ruschholme (Kaiser Wilhelm und Nordstern haben bMrs bewährt) und eine ergiebige, GrüEn und EinmackLn, außerdem Ä ÄÄV»n« EinSochm m Gläsern und Wrlc,z: tS «ttl meiste Feldbuschbohne zum Trockenkock>en. IKtz &, wradifcte tüZsche B.hne^°r F«.-rb«h>,-ve°. ^ te (. «Lrlf hrt Rerichtnng wo Früh- oder Lpatsro ste häuftg

5 Ä Khr ?ätte verträgt mrd bis in den Herbst hin^n

6 ft'LS Mai sollte man ferne Bohnen legen,.west Bet früB '-er Aussaat die Samen bei dem in dieser Jahres zeck , häufig heriMndm Walten Wetter in der Erde versporen, ver,chnnmeln nnd versaultm oder von den Tausendfüßern gefressen tverden. 2 Maströsten öfters Mm Opfer fallen, wenn fte schon ttuflmtmaen sind. Tie Stmtgenbohneir werden utM vor. dem halben Ä^ai gelegt, Fetterbohnen haben Zeit Rs Enl^ Jnnt, um

an Mt haben: sie welchen als dte letzten Roh"en gut bezahlt. Man sät die Bohnen in Reihen oder Ms'chmr in timt SniTtSmtcj von etwa 30 Zentimeter ie nach Größe der Sorte. Bei Skmgntbtchnen legt man am besten i«hch«m Steckm und Befestigen der Stangen um rede Stange 67 Bohnetr etiva 5 Zentimeter tief nt die Erde. Behacken und Anhattfeln geschteht wie bei den Erbsen. Bohnen und Erbsen werden m der Regel nickst begossen, doch ist es bei anhaltender Türre und Trockenchtck d<s einzige Wittel, um überhaupt. Bohnen zu bekomme. Em einmaliges, bnErm^udes Gießen nt bet;. *9rät gnutf fernen oder Saatbochren temram such ü^all seibst zte^u tm» teroft vor Ende &frcmbtt nicht zu besuchten ist. Man loht dazu Ke Masten schnei an den Lustersten Rethen bet.Vtmrg»tbohnM nickst zu niedrig stehen. Die Pnifbohtren, dw ern elMisv gutes Gemüse sind wie die Erbsen, komreu m WEM Bodert bet frii-cher Tüngung gezogen werden t sie werden tm Marz oder April gesät und in der erstmt Entwicklwtg gehackt und angehauselt. In trocknen Jahren i verden sie häufig von der sch varzett Blatbi feus stark befalle; es ist daher ratsam, fte tm Garten nicht M ^icht zu pslauzert, fonderrt in freiem Stande zur Ernfasjung dev

Beete zu verwettdeu, damit Luft, leicht erreichen können.

und LW hie Pflanzen Gr.

Vücherttsch.

Rudolf ReqUadt. Grotes'keut Ter Schmetterlings- fang: Ter sumpfige Weg ; Der Bieneichermaphrodit. (Verlag Meyersche HofbuckihaMung, Tetrnold, Preis geb. 3 Mk.) Requadt ist der junge Schriftsteller, der gleich zu Begmn des Weltkrreges das BuchAus den Kämpfen um Lüttich" schrieb, das mck sehr großem Erfolge ausgenommen wurde. Requadt schrieb auch das ersolgveiche BuchIm Kriegsflitgzoug". Jetzt erscheuck von chm dieser Grotesfenband. Das Buch ist aber nicht eine neuerltche Pro­duktion des jungen TichLers, fmrdertt es ist als seine erste lrteramche Leistung überhaupt zu betraastert: Reqitardt entwarf die Grotesken, wie ans dem Vorworte hervorgcht, als blutjtmger SchÄsserlehrling, vertauschte, um sie auszuführeu, Arnboh und Hammer mck der Feder Eine starke, erzählende Begabung tft auch in dtesen Grotes­ken nicht zu verkennen. Attch eilte kräftige Sprache und xm derber Humor sind ihnen ztt eigen, aber die Attssührnng steht nt ketuem Verhältnis zur TürftigLit des Vorwurfes. Die eigetttlM Idee wird jedesmal unter höchst ausschftveifender Erzählung^verschüttet und muß somit jeder grotesken Wirkrmg sich begeben.. Tie Erzäh- lmtg, bei der diese Schväche noch am wenigsten auffällig hervor­tritt, istTer sutnpfige Weg", weil hier die wettgreifende L>chlldv-> rung immer wieder die Möglichkeit neuer grotesker Litiackoueuj findet. Tas Buch gewahrt trotz allem einige Stunden gemütvoller Entspannung.

Fritz von Briefen, Herrn Wikings Meer­fahrt. Ein Roman aus heiteren Tagen, wie sie waren und wieder jein werden. Verlag von $. Staackmann in Leipzig. Gelöster 4 50 Mk. Fritz von Briesetis neuestes Buch atmet darum nichts von der Atmosphäre des Salons, dafür aber um so kräftiger den herben Hauch der See: es ist die Frucht der Erlebnisse, Erfahrungen lind Eingebungen von sieben heiteren Sonrmerit, die der Verfasser an Bord der Segeljacht auf den blauen Wogen der Ostsee verbracht hat. Auf alle Fälle steckt rn Herrn Wiking, der Hauptfigur des Werkes die durch und dtirch origitt-ell ist, ein gut Tetl vom Wesen des Tichters selbst, wie detm auch die Partnerin des Helden, dte das herbsrische Germanetttum ihrer Rasse so rein verkörpernde schlmtke, blonde Dänin, ohne Frage irgendwo in König Christians X. Hattem Reiche lebt. >

Wie baut man fürs halbe Geld. Volkstümliche Bauweise für Stadt und Land, mck ungeübten Arbeitern und eigenem Baunraterial von jedermann rn 8 Wock-en gebrauchsferttg auszufühven, hcrausgea. von Dipl.-Jüg Curt Adler Mtt vielen AbliDungeit. Preis l.80 Mk. (Porto 10 Pfg.) Hetmkultnrverlag, Wiesbaden.

Postgebührentabetle. Preis 50 Pf.: Telegramm- tatst Preis 30 Pf. Herausgeber Posdsekvetär H. Roeder mtd W-«°ssisten1 A. Weber in Trier. Selbswerlag Ober-Pv!> assistent A Weber in Trier. Diese gesetzlich geschützten Htlfsmcktel fitr den Post-g und Telegraphenberkehr bringett in bewährtes Anordnung eine Mverlässige Zusammlcmstelluna der m- und aus- ländisckml Gebühren unter Berücksichtigung aller zum 1 Oktober 1918 einttetenden Aenderungett. Ter Telegvammtarif enthalt errtt Tabelle der Gebühren für sämtlickie JulandstelegramNie bis zu! 60 Wortetr. Im gleichen Verlag erscheint: Eisenbahngebühren- tabelle, Hercmsgeber Eisenbahttsekretär W. Hänsch und Ober-Post- assistent A. SSeBer. Preis 50 Pf. Gesetzlich gesckKtzt. Eine eben­so wertvolle Zuscnnmwstetltmg der Eisenbahngebühven nach dems neuesten Stande. 1919 wird erscheinen: Deutsches Verkehrs bttch, gesetzlich geschützt, enthaltend die Post- und Etsenbahn-l gebühren- und Bestimmungen in abecelicher Anordnnng,. mtt fort­laufenden Berichtigungen für 3 Jahre. Preis 15 Mk., bet Voraus- bestellung 12 Mk, ^ __

Logogriph.

Schtving dein Zepter, holder Knabe,

Ten das Rätselwort beneirnt.

Sonnschein. Duck und Btütenschimmer Zeige uns dein Regimetttl

Doch verändert bist du, wenn man ,

Dir ein Zeichen noch verleiht.

Prangt nun bald tm Jtigendschimmer,

Sinnbild holder Frühlingszeit.

Bald auch wächst du auf dem Felde,

Bist als nützlrch wohlbekannt.

Bald auch ninnnerntüde wanderst Mttnter du durch detitscheS Land. (Auflösung in nächster Nummer.)

Auflösung des Kapselrätsels in voriger Nummer. Probieren geht über Stttdieren.

U.

Scfjtmifitiracj: Dr. R-i.,h-rd Z°nz. - ZwlNingSrunddmck der B r l> h >',ch°n Univ.-Buch. und vlei.ckn.ck««>. «.Sang«.