her verzweifelte in seinem Gefängnis^ jBt sraAe tzvll schrecken, was er wohl Miau hätte, toelchjes «Schicksal ferner wertete. <^r schrieb seinem Kommunal, seinem Botschafter. Uber chep hatten gerade so viel Autorität, wie sie einem bolMwMc^n ^aptonlaten Mkmnmt. und der Tänzer hatte wenig Hoffnung. Hw diesem <ö^' stände der Verzweiflung erhielt er den Besuch des Theateragenten.
~ tl JSiJf in Spanien weiß man ganz genau, Wann man ins Gefängnis kommt, aber Man ahnt memals, tvMtN man ferne Mer- heit erlangt. Sie können hier aus Wochen und Monate vergesseri werden. Wer ich habe ein Mittel, Sie zu befreien.
„lind welches wäre das?" „
„Unterzeichnet den Vertrag nach Buenos Aire».
„Alles lieber, als hier im Gefängnis zu verfaulen. ,
Er Unterzeichnete. Am nächsten Tag ließ man rhu fver, ohne ihnr mehr Erklärungen zu geben, als ber seinem Eintritt. und schleunigst ging er an Bord. . „
Wie haben Sie das bloß fertig gebracht? fragte dev Inr- presario seinen Agenten. Tiefer sah in schlau an und klopfte aus sein Portemonnaie. ^ ... - -
Nun wissen tvir wenigstens, wo Npruskh rst und daß man sich in Frankreich nicht geniert, über das als Bundesgenosse so begehrte S pan reu böse Witze zu machen.
— Edu ard Rei n a cher: Der Tod Von Grallen- kels Straßburger Druckerei und Berlagsanstalt. Ern neuer Totentanz ! ein Totentanz der an Kraft der Sprache und vor allem an logischer Durchbildung der emzelrien Bilder be rühm Mn Vorgängern nichts nachgibt. Reina cher verfügt über une selten scharfe Charakterisierungskunst. Immer weiß er den rechten Ton, die passende Lokalsarbe zu finden. Ob er rn Allegorien schoeigt, ob er schildert, erzählt oder andeutet, ob der Tod als schöner Mann, als Freund, als Tröster oder als Verruchter aufchrtt. stets ivivd inan gefesselt und verweilt gerne. Verziert. ist oas eindrucksvolle Werk durch Zeichnungerl von Mice Pseffer- Nerlinger Auf den ersten Blick werden diese Blatter emer flüchtig scheinenden Schabkaust den Beschauer nicht gewinnen. Wenn er sich aber in das Werk vertieft- so werden chm auch dw Zeichnungen näher kominen, jip so nahe, daß ihm der Eindruck emep festell Harmonie zur Gewißheit wevoen kann. Das.^uch erh.r>i^ seine Gemeinde, aber es wiro ffe finden, denn c» steht über dein Alltag, und doch nicht unerreichbar fern. -
" _Alt-Livland. Heitere Bilder aus dem Baltikum. Von
Eva Gaehtgens. Mit Buchschmuck twn Lina Burger. Hübsch gebunden 4,80 M«rk. Verlag der Ilgmtur des Rauherr Hansev, Hamburg. — Tie durch ihre Machtvollen .Kmderoucher schnell vekanntgÄvvrdene, AchriWvllerin bietet, sw meueste.Gabe ihrer Muse den ^Erwachsenen dar. Die von inniger Liebe zu >y ^r Heunat beseelte Baltin erzählt uns Mer mit unübertrefflicher ^rzahlw- Pnnst Erschautes und Erlebtes, schlicht, aber eigenartig und lebens-r wahr. Eva Gaehtgens hat die seltene Gabe, , fast , photograpyrsch getreue Schilderungen ganz innerlichvmrt stark urdchwuellem, t- lenscknm Geist zu durchhauchen uns dadurch dw, alltäglichsten Wrrk- iMeiten zu verklären. In diesem Buche kommt ihrer Gabe nun aber noch die so -eigenartig kernhafte und anzreheilve ilit b-J deutsche:, Baltentmns zur Hilfe. Bilder wie „Krebspartre" „Bauernhoch- zeit in Livland", „Unser Sommer" u. a. tun es ledem Le,er Mit ibveni eigenartiigjeri Zauber ohne weiteres ganz innerlich an.
^_Ti e O r g a n i s a t i o n des '% olkss chu l w e se ns auf
dissercutstllchsy-ckologischer Grundlage mit besonderer Berückjichtr- gung der Begabungsforschung und mod-emer Schulreformen deM sch.er Großstädte Von Dr.'Jacob van den Wyenbergh. 116 gelten G eh'st et 8 M ark, gebunden 3,60 Mark. Verlag von Quelle und Mever in Lcivzia. 1018.Die Ausführungen srnd nicht nur für den Pädagogen vvm Fach »und den praktischen Schulmann von Interesse, sondern auch für Volkswirt, cha«i> er, staatliche unr städtisch: Scknlbehörden, für alle, 'denen die Hebung der allgeineinen! Volksbildung durch eine naturgemäße .Ausgestaltung der Volksschule am Herzen liegt. „ .. . ™
— T ic S ammlung der '„Zeitbucher , die im Verlage von Re>lß und -Jtta, Konstanz a. B. erscheint, hat waeder eine wertvolle Bereicherung 'durch- 5 neue Bandcheir er- fahren. Wie die früheren,'schönen, billigen Bande (i0 Pfg. kart.s stets durch ihre geschmackvolle -Ausstattung und den klaren Truck austieleu so sind auch die neuen Bände 86—90 wieder vorzüglich ausgestattet Dabei bieten die -„Zeitbücher" stets nur Gutes, keine Alltags- oder Durchschnitts-Literatur. ' , „ ^ ™
Band 86: „Der Dichter pHer mann Bu rte . Der Verfasser dieser kleinen klaren 'Biographie und, Würdigung, eines! starken Talentes ist Tr. Kaudsen. Er wird m jeder Beziehung dem Dichter und Dramatiker Bürte gerecht und führt ihn uns
fesselnd vor Augen. ^ m , Y> x t
Band 87: Ingeruhig pe r mstunde". Neue,Verse von Alfons Petzold., Starke Realistik mnd feme Beobachtungsknust zeichnen diese Gedichte aus.' < ^ ^ .. .
Band: 88: Menschen und'Trere. Fabeln und Glossen
von Arthur Schubart. Ter -Bersasser ist Voeifellos ein äußerst seiner Beobachter und Lebeuskünstler. >Wre er all diese besonderen, Züge seiner „M-euscheu und 'Tiere" schildert, oder dre Torheiten, auch glossiert, das ist äußerst ergötzlich zu lesen ^
Band 89: Schicksale. Novellen 'von Ern,t Zahn. Als eckcker „Zahn" treten uns diese Erzählungen entgegen. Lchtuht in der Form, dabei -von wundervoller Charakterisierung der Figuren, von prächtiger Tiefe undrKlarheit., . . „ . ^
Band 90: Liebesabend tn 'Bengherm LandsMts- erlebnisse von diorbert Jacques.'Der Verfasser frep Mannten Romans „Piraths Insel" hat'mit diesen „Landfckmtsmlebnisfeu. Bilder aus der Natur'.und dem Volke mstgchrlten, wre es fesseüider gar nicht gesch-eheri könnte.
— Ter Weltkrieg in seiner Einwirkung auf das deutsche Volk. Unter Mitwirkung von Gertrud Baumer, Wilhelm Blankenburg, Rudolf Bovensrepen, Martur Faßbenoer. Hugo Freiherr v. Fveytag-Loriughoveii, Johann Giesberts, Rudolf Herzog, Wilhelm Jutzi, Arthur Kampf, Christian Jasper Klumbec, Alfred von der Lehen. Kurt L. W. Freiherr v Maltzahu, Johannes Norreuberg, Ernst hoffe, Willi Prion Max Rotger T^odop Schiemann, Wilhelm Schumbürg, Max Schwarte, Wilhelm ning, Johann Georg Sprengel, Ernst Troeltsch, Georg Ernst Wilms, Willi Wygodziuski, herausgegeben -von GmeralleutiiaNt Max Schwarte. 520 Seiten. '.Preis geh. 16 Mark. Verlag von Quelle L Meyer in Leipzig. 1918. — Was der Krieg an einschneidenden Einwirkungen dem deutschen Volke auf ailen Hebens- und Schafsensgebieten brachte, "me er es zürn Umgestalteu aller Gedanken und Äsrbeitsgewohuheiterl 'Zwang, und wre er ,up dieser Umgestaltung die Grundlagen 'schuf und die Wegziele wies für den demnächstigeu Neubau- für die Lebensuotiveuoigteiteu und Zukuustshoffnungen — das 'alles in einem Bande zusanimen- qefaßt zu schildern, ist 'in dem genannterr Buche von führenden Männern aller iir Betracht kommenden Berufe imternommeu. Kriegsführung zu Lande, zur'See und in der heimatlichen Arbeit, innere und äußere Politik,,Verwaltung und Volkswirtschaft, La.nd^ Wirtschaft, Industrie .und Technik, 'Handel und Verkehr, .Gesundheitspflege und Fürsorgewesm, Rechtspflege, Frauenarbeit, Religion und Unterricht, Kunst, Presse, und Literatur: ,edes Gebiet wird von einer seiner führenden Persölilichikeiten uliter dem (ye* sickitspunkte der Kriegseinwirkung behandelt, verschieden pe nach der slaats- oder volkswirtschastlickM'Anschauung der Verfasser, aber einig in der Richtlinie 'der heißen Liebe zum Vaterlaude,, einig! in dem Ziel, daß aus den Kriegstrümmern erstehen mu„e ein kraftvolles deutsches Volk, gleichberechtigt 'in der Welt mit ledem anderen Volke, kurzer, 'prägnanter Darstellung geschrieben, werden die Arbeiten zweifellos 'dje AufmerksaniMt aller Krerse aut sich ziehen, zum iMeiuungsaustausch Äviiigeu und an ihrem Tüil Mitwirken, die Grundlagen -für das Wiederaufleben der deut- sckMl Art, der deutschen Arbeit und der deutschen Gedanken zu klären, sie inr Friedeusschluß festzulegen und für die Friedensarbeit vor zaubere iten. '
— Der Völkerkrieg. Eine reich illustrierte Chronik der Ereignisse seit dem 1. Juli 1914. Hcrausge-geSen von Tr. ^ C.
<0 Baer Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart. Heft 179 und 180, Preis.je 40 Pfennig. Ter „Völkerkrieg" hat sich in seinen neuesten Heften 179 und 180 der Mühe unterzogen, aus all den hundertfachen, täglich aus den verschiedensten Quelleii sließendeu Einzelheiten vom englichen Handelskrieg in seinen, Beziehungen zu den neutralen Staaten, besonders den europäischeu. Nordstaaten, eine ziusammerchängeüde, erschöpfende und gründliche Tarstellung zu geben. Kein Staatsmann, kein Politiker, niemand, dessen Aufgabe es ist, am Gemeinwohl mitzuarbeiten, das Volk anfzuklären, oder der auch nur für sich selbst klar sehen will, darf diese Ausführungen ungelesen lassen. Hier kann der Deutsche lernen' und holen, woran es ihm noch vielfach gebricht: Selbstbew-usst- sein, Tatkraft bis zur Rücksichtslosigkeit, Voranstellen des eigenen! Vorteils, uuverwüstliche Zähigkeit im wirtschaftlichen KampQ Ter Gegenstand dieser Hefte würde sich ganz besonders gut für öffentliche Vorträge eignen, die sich merkwürdigeriveise anscheinerld ivenig mit diesen hervorragend wichjtigen Dingen befassen. — Behandelt wich in diesen Heften ferner der von der Entente geplante Wirt-i schaftskrieg nach beendetem Krieg.
Ergänziingsratsel.
ar,
• e, K
.okr . t,
.be . , P . . . - t, L . . .e, .
. e, Pa ... . ins, R . . e, E . . . . Statt der Punkte sind passende Buchstaben zu setzen, so daß Hauptwörter entstehen, die in anderer Reihenfolge nachstehende Bedeutung haben: Verwandte, Rechtsverhältnis, vertragliche Leistung, Zustand, Märcheugestalten, Körperteil, Verzeichnis, griechischer Philosoph, deutsche Residenzstadt, Gesäß, Geivächssorm. Sind die richtigen Wör ter gesunden, so ergeben die ergänzten Buchstaben in sinligemäßem Zusammenhang ein bekanntes Sprichwort.
(Auflösung in nächster Nummer.)
Auslösimg der Zahlenschrist in voriger Numnier Wer wagt, gewinnt. (Schlüssel: Wein, Ratte, Wange, Tinte, Tran.)
Schrtstleitung: vr. Meyer. - ZwiNingsrunddruck der Brtthl'ichen Univ.-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.


