J^etn Name deckt viel/' grinfhs er,Unter uns gesagt ^ danken wir Gott, daß er Mrfhttndert Meiler: Wett weg ist!"

Stepan nickte. . ^ .. _

.Hattest vu Schwierigkeiten auf der Mi.se?" fragte der Chef,

Min. PafcMns Name genügte."

Dann mutzte Stepar: «rtzjählen und nntzählige Fragen Wer IMlts'k beantworte und schildern, wiB gewalttg fchnetl die Stadt wachse und sich ausd-ehne, und wie wunderschön es sei im fAingaratal uns am Baikalfee. Er erzählt«^ und

ttch Urrbeob achtet glaubte, nrrd imruer verwunderter wurde und immer mehr 'Gefallen an chm fand. Stepan wieder hätte an: liebsten nur sie angesehen und nur mit ihr ge^ Mrochen und mußte sich gewaltig beherrschen. Hie und da dsgegrreten sich ihre Blicke, und Katta wurde feuerrot, wenn er sie Lader ertappte, daß sie ihn ansah. D!ann schlug sie Me Anaen nieder und wunderte sich über seinen hungrigen Mick Und fing ganz langsam an, zu verstehen.

Ms man endlich zu Bett ging, und Dotsin und Marya Feodorowna friedlich Seite an. Seite lagen, Wsterte sie chtn zu:

Gr will unsere. Katta haben!"

S Den Te-rrfel auch...." brummte der Herr des Hauses

g. '

eparr aber schlief überhaupt nrcht.

*

Wie lange bleibst du in Selemsinsk?" fragte Frau kotsin plötzlich am nächsten Morgen.Die Rappen sind weit draußen auf der Steppe beim Fluß, und ich weiß doch nicht, ob Fedor Urussow sie bis morgen schon herschaffm kann. Es wäre besser, wenn hu hinüb er ging st u n d n och ein­mal mit ihm sprechen würdest."

,/Paschkin bewilligte mir sechzehn Tage," sagte Stepan nachdenklich, ,^und noch einen Tag oder zwei mehr, wenn es gar nicht anders ginge. Die Herreise dauerte fünf Tage. Bosshe-mo'i, als wir vor zwölf Jahren dem gleichere Weg auf derselben Straße marschierten, brauchte:: wir beinahe zwei Monate dazu. Sechzehn Tage- jawohl, ich könnte drei Tage

oder sogar vier Tage in Selemsinsk bleiben, wenn-"

und er sah Frau Totsin fragend urrd ein loenig ängstlich an.

Nu bleib' doch, wenn du kannst. Die Reise ist ja so lang,"

Und- seit denr Marsch damals bin ich nie weiterge-i Kommen als bis zürn Baitalsee, und ich Ivürde sehr gern fo lang als möglich bleiberr, tvenn es wirklich. . ." Dies­mal sah er Katia an.

Mir freuen uns alle, wenn du noch bleibst," sagte sie leise. ., .

Daraufhin hätterr keine zehn Pferde, nein, nicht em-

g l Paschkin selbst, Stepair Ilirr-e auch nur ettre Minute her aus Gelemsirrst fortgebracht, als sein Bleiberr bei rauester Zeitberechnung eben möglich War!

Hast du gut geschlafen?" fragte Marya Feodorowna. Nerrr, nicht viel."

So? Hast du es denn nicht bequem gehabt? War das Bett nicht gut?"

Doch, doch. Ich Hab' im Leber: kein schöneres Bett gesehen." (Katia lächelte tin ganz klein wenig.)Nur so viel beulen mußte ich und"

Du mußt untertags ruhen heute."

Dann schwieg Marya Feodorowna eine Weile und tlap- Perte in ihrer Arbeit des Geschirrwaschens mit Dellern und Whüsseln. Dabei dachte sie an sehr praktische Dinge

Mus welchem Der! von Rußland- seid ihr denn gelom- Utett?" fragte sie nach einer Meile,

Bon Kasan."

MH, ich bin aus Kostroma, gar nicht so weit weg von Mner Heimat, während mein Mann aus Woronesch stammt. LA bist sehr groß für einen NordruUen."

Weil ich irr Sibirien aufgetvachserr bin, glaube ich. M hin viel größer als mein Vater."

Deiu Vater muß ein ausgezeichneter Schmied sein, dettn selbst hier, so weit weg, ist sein Name bekannt."

Gr rst ein guter Mann, und so ist auch feine Ärbeih gut; er gibt immer sein Bestes."

Und du hilfst thm^

Ja, Und außerdem Haber: wir firnf Gesellen und könn­ten noch mehr gebrauchen, wären welche zu haberr, aber!

geschickte Arbeiter sind ja so schwer Ar bekomnren irr St» vit-lcn ^

Und deine Mutter?"

Ah, meine Mutter ist die allerbeste Frarr in dev ganzen Welf."

Gute Mutter guter Sohn," lächelte Marya Feo^ dvrowna.

Sie hat ein liebes Gesicht und ist so gut- so wie du

Und im bist ihr Einziger?'« (Marya fand den juugfin Riefen vor ihr immer netter )

"Und wtt dam es, daß du nach all den Fahrer: drei Kleine wiedererkanntest?" .

Ich j nutzte sofort, daß sie es war. Nicht tvahr, KatiaM«

Freilich! Angefurrkelt hast du mich ja, als ob du mich aufessen wolltest!!" Lachte sie.

Stepan gab keine Antwort, sorchern fah das Mädchen Nur mit leuchtenden Augen an, selig träunrend ctm helltch-teu Dag, guckte zu, wie sie und die Mutter die kleiner: Arbeiten des Haushalts, verrichteten, und frertte sich klopfenden .Her­

messen war, nach Stunden fast. Puschkin wartete! War es denn rrröglich, daß er in dieser: flüchtigen trrrzer: Gttrrlden sich Katia gewinnen konnte?

Katia träumte vor sich hin Marya Feodorowna aber hatte ihrer: Entschluß gefaßt: Dieser Mann gefiel ihr. Wollte er ihr Kind, so sollte er es haben! War es rmr: ein- Zufall oder wollte die kluge Marya der Entwicklung der Dinge ein ivenig fiielfeu jedenfalls besann sie sich plötzlich darauf, daß sie mtt einer Nachbarin irgend etwas besprechen müsse, Und ließ die beide-,: allein ...

Katta beträte sich geschäfttg über den Tops, den sie scheuerte, als dächte sie nur an ihre Arbeit u.nb sonst anj nichts, aber sie rvußie garrz genau, au was Stepan dachte und was Stepan wollte, und die Topfdeckel klapperten verräterisch in ihrer: zitternden Hände::. Stepan Jline rvar es, als müsse das Herz ihm zersprengen. Grrdlich korurte er es nicht mehr aushälten und stand so plötzlich auf, daß Katia erschrak uird der Topf klirrend zu Boder: fiel.

Katta!" rief er, sehnsüchtig die Hände nach ihr aus- ftreckend,Katia! Ich rm:ß es drr sagen. Meir: Herz schreit nach dir. Ich bin krank vor Sehnsucht. An keir: Mädchen habe ich je gedacht in alt den langen Jahren, als an dich. Könntest du mir vertrauen? Würdest drr?" Und die Stimme versagte ihm, aber das Zitterr: in seinen Glieder:: und der Hunger in seinen Auge:: sprachen: deutlicher denn Worte.

Einer: Augenblick lang sahen sie sich au, und da wußte Katia, daß sie diesen: M'ann vertraue:: konr:te für irnrner, daß sein Herz und sein Leber: ihr gehörte::. Wie ein Schauer überrieselte es sie in überströmendem Glück. Mtt jeder Faser ihres Seins fühlte sie sich hingezoger: zu ihm.

Ja," sagte sie,dir kam: ich treuen!!"

Bosshe-mor! Schmied von Irkutsk, du hast aber wahr­lich die Zeit genützt!" brummte Wassili Dotsin ärgerlich Und erstaunt, als er vom Dorfkrug nach Hause kan: und die große Neuigkeit erfuhr.Meinst wohl, das ginge so eins, zwei, drei? Derrkft dir gar, di: dürftest nur sragerr und würdest gleich ein Ja hören??"

Ein $a muß ich haben!" lächelte Stepan. (Was küm­merte es ihr:, was Wassili Totsin dachte! Der war ihm nur eine gänzttch Unwichtige Nebenfigur!)Und Zeit habe ich gar keine! Mau eilt, wem: einen der Teufel hetzt oderi Vasckckin "

Hm, hm. Du willst also

Und vu willst sie mit dir nehmen?"

Ja. Ich ivarte seit zwölf Jahren. Nr:r der Tod kann Uns wieder trennen."

Bosshe-mor, aber"

Keir: aber, Wassili Totsin."

Teufel, Teufel hat man je von solcherr: Brautwerben gehört! Und was solle:: wir ohrre unsere Tochter anfaugery oh Mann mit der großen Eile?"

Einmal mußte sie doch heiraten."

Wer du führst sie uns f) weit weg! Aus andere Ende der Welt!"

Fünf Tagereisen ist es ja nur mit schnellen Pferden!"

Ja wenn man für Paschkir: reist!! Hm, und Paschkin hat dich doch geschickt, die Rappen zu holen, nicht meine Tochter!"