Ausgabe 
24.4.1918
 
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Mittwoch, den 24- April

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lieqer über bondoif.

... ..... 1

0Hne Londoner Erzählung aus den Spütherbsttageu 1915. Von Justus Schoenthal.

(Fortsetzung.)

Atterley faßte in überschäumender Dankbarkeit mit bei­den Händen nach Longsords Rechten.

Sie sind mein Lebensretter, Kapt n! Ich. weiß gar

nicht, toie ich Ihnen danken soll. Ich konn.e für re r Tbemse springen. Wenn Sie remals ernen Menschen vrauchen, der für Sie einen gefährlichen Dienst tunZoll.-dann^denken Sie meiner! Ich wollte um mernetwrllen, ich hatte recht ba.d

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unbefangen fort als er des andern Bestürzung bemertte, durch meine Abweisung desTelegvaaf"-Berrchterstatters habe ich mir w»hl Feinde gemacht, Ich b-wrg- bemahe: cs ist jetzt schon eine Berichworung wider mich rm Gang.

Der Bamnirer klapperte vernehmlich nnt Telwm und Gläsern. Erst jekt bemerkten sie, daß im Raum fast alle Lichter gelöscht worden waren. Die Zeit, da man ms zur Morgendämmerung im Klub sitzen konnte, war vorb .

war Krieg, ^ind lNl Innern wurden die Klu.t£ alt nächtlich früher geschlossen. Sie waren fast die letzten rm Bar-

TaU1 \(;§ fie sich trennten, hatte zwar Longsord nichts von LadN Edith erfahren, aber dafür die Ueberzeugung erlangt, wieder einen gewaltigeii Schritt vorwärts gewmmen zu ftin.

Ulld Atterley stürmte freudig bewegt tue Treppen zu seinem Leim empor. Den Brief an Lord S-Mnsfe tätig L a r,* aber den Werbeaufrus von Lord Deroy, der

noch unversehrt samt seiner eigenen Anichrist auf dem Schreibtisch lag, riß er in tausend kleine Fetzchen entzwei. Neuer Lebensdrang quoll ui ihm aus.

10. Kapitel.

Zwei Briefe.

Seit einer Stunde saß er und lvartete ... . Wartete ... fr# h - nv v 1ttn Ve^Ay-eiselu Er sprang aus und holte sich Auer Sm« StmnmÄis- Ji sch?» IW dritte» Mal.

laUgdnmmt. w *t mn seinen Kops^en. aber

Men L an den Dardanellen Mieten und werter

bluten würden . . . Jetzt sah er im leiste. wie die alk Erze'ttenz von Grundherr den Schnurrüart kraufelbe nno LHre?kichlen Art ÖenFalk Longsord" mit den Wch-ten

Schade um den Jungen! habe, .y» .."Siiimr «uf Weibern gewarnt . . . Wie sagt der Dichter? Schoner Lli wand, schmählich vertan?" . : . Schade, schade um der.

Teufet das war ein rühmloses Ende!

Ir war aber aml) zu töricht! Gerade, da er sozusa^n der lauteren Quelle saß und den Born nur ausM schöpfen brauchte, mußte er sich selbst die Larve vom Anll tz

^Er' stampfte mit dem gesunden Fuße auf und vechrchte sich dadurch abMlenken, daß er dre grausamsten Flüche auf

sich wieder in dem altmodischen Gvoß- vaterstuhl nieder und ging mit sichIu Rato

Eigentlich bei Gott dre Sache war gar mcht so ungeschickt eingefädelt. Es war wohlnoch das Mgste. wäs er tun konnte, wohl dre emMge MoArchM, srch mit ein paar blauen Wecken und leichten Schrammen aus o.r unangenehmen^ Klemmern Ziehen.

seine

HßeSi^Schaft Paßte. ... Er mußte den Entwurf nochmals ubersehen.

Durck» eilten Boten sende ich Ihnen diesen Brief. ^>ch bitte Sie, demselben auch Ihre Antwort anvertraueu zu

^^My-ady ich bin gestern im Groll von Ihnen geschieden. Aber % Kiffen selbst, daß man Ihnen nicht böse fern kann.

Stt) MÄÄW« erschüttert, von alledem, was^gestern ans mich mnstürmw Meine Gedanken wollen

fick nur schwer zur Klarheit formen lassen . . . ^ch weiß E eines Mylady, ich habe Sie über alte Maßen lieb.

' Und wenn ich mir die Freiheit Ihnen ^ zu

aestehen, so tue ich dres rn dein Glauben, daß für Sre Die e GeMste schon seit Tagen kein Geheimnis mehr smd- Sm müßte» nicht die geistig hochbedeutende Frau sem, ale die i» Ue «tze wchm Sie nicht vom ersten Tage an, von d?r ersteü^Stnude unseves Beisamme M.^ bemerkt hatten wie unlöslich mich 35«. feenhaftes»fe», jg* wie törperlich« Schönheit >n Ban» «eWagen ... glaube,

ba% Z Z^J^^önlichen

flgerte m singen. Ä haben das alles wohl oft genug gehört.

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"SS* KE t'üVSÄ.' iS.