Ausgabe 
20.2.1918
 
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so

»rtbettöt Heidelberger Tage auf rnfffc Mer Mille von Z'ugendlust ^.LugEorhelt, ihrem Innigen JubcC, -ihrer nie M unter! di ückerchen Lebensfreude. Abends, wenn die Angnstsonne drüben! hmier den Bergm des Wasgenwaldes rriöderging! und eine nhnnnqs-- fdymcre, blutig schimmernde Wondröte über Höhen und Tälern, schweote dann sMaclMi die Mden, der .Hauptmann und sein »«M.WN, LeidM-r, rt feinente*n,TSm tauen frohen Menschenschlag, vom Königstu W und .Neckargemünd von *"'f ?», d-M. die f im di- rL L'dE immm ® äWn llte d-S Sau»t.

h#a {'®|!3 en ® fe buch. 3«Me, daß (Sie mir etwa» gebeutet

3 nicht vergessen, Herr Hauptmann!"!

lLs war nicht bös gemeint, Zockele!"

E-t Einen doch, wenn rnn'S s» hört,

"m'f 5SS 1 ja ordentlich abgetrumpfl, Zockele!"

will i'M mS famlr? ^ & v J! ebe ' * enn ma ebbes einnehme S? damals der Herr Hauptmann rvisfen ja -

Er stockte.

Mir heraus mit der Sprache, Zockele!"

«. der Herr Hauptmann befehlen, dann muß ich ickdnäit, ?

Büche^-"^E McktL ja damals lieber jÄres^lan^ls

Wahrhaftig, Zockele!" '

SauLn^LgLuLt L^' baß amal Eine den Herr»

uE- b" S-upi-

"ü d J' es tfl vergessen und vergeben!"

"irillf'l"®* »Äff l* ^ -

toSe^Ül 1 ^ßte, daß Treue um Treue aus diesen Mkgen

x.tz»,KSA?ÄLS«LS:L

St i lf L?!! 1 U den struppigen Schützengrabenbart hinein ^ nun der Hauptmjann klar und ruhig seine Befehle gkgeL'

in mtbemtä forr!' Z i !lS iam 2 m ' " kin Verwundeter darf hört ilm?" ^ -ullen! Zeder muß m-itgen-omiEn werden -!

'S. u Befehl, Herr Hauptmann!"

Gut! Ich verlasse mich auf euch! Wdnn's uns Mm Ka»« S?! r eit wrr,,venn's gestorben sein muß, ivenigstens in der Heimat

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sAägt die Hacken aneinander und antwortet-

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ßrt ?rS e &ft W Ü. e,,e °m Neckar Lr kinm «ngm

Hort er sich selbst rufen:Zockele, sperr!" Und er siebt fI S'

SHefef ** f£i " ESfÄt s-ineMHruÄ tem'KL- ÄÄ***' Wt "

K . U t ü AE es durch die Luft heran, feindlickM Artillerie nimmt thr ^lel imtn ^"«r. Wer noch erveickP-rr die Geschosse

Aetzt ein dunipfer Krach.

ist «LL°n"Ä7L.S °"°s ei«. « sie sich »--»ich, Wo rst der Hauptmann?" heißt es.

Am Grabenrand liegt er. Ein zuckender Menkck^nt^b Wn Stnnft und Schmutz bedeckt. o6 ?

e ^^.^ndeshand darf keiner falten, das ist Befehl und ^>n7bzuriich E ^ m * ! " fcentt «ud tr^t seinem

ssu^ tvieder heult es durch dle Luft, zischt und knattert <7> L,-

&autetle", ruft Jvs^le erbost,jetzt laßt mir ivenigstens erst meinen

gzxy$ss.ifft-m,-stt. sg; es £

SäfeÄ, ;A* " l»> *«.

die Toten läßt man liegen, al«r kein Verwundeter meim Mruck der Hauptnrarm hat's befohlen-

uuf> weites- Mflt ,einm bewußtlosen Hauptnrarm weiter Ob er wohl sterben wird^ muß er denken. Und auch er sieht

W* «*« flcWe», ÜMM

SStat«" l?l! f l ncm 8«6e &cntfcfrc«natems. ^er Teufe!! Jetzt hat s mr auch verwrscht!"

m t inft in >ie Knie. Er kann nicht mehr ''Nehmt mir den Hauptmann ab!" rust er Aber der Ruf verhallt in dem ungeheuren Lärm.

er sich zusammen. Springt wieder auf, den Haupd. L"Lr Zin^'"wF-keuchend, blmend. kam«

wAnrtmur^ 1 in fallen, Der Sanptz.

^ ^ bringt ihn durch in die schützende Aufnahmestelluna, neben dem Hauptmann zusammen. Und im selbm Augenblrk schlagt drejer dre Augen auf.

Zockele!"

"Zu Befehl, Herr Hauptmann!"

Was habt ihr mit mir gemacht?"

lafsr^e^LL*" S»ES°nd sall«

?Gute^JE^" tato ber ^ aili> m Treuen.

t* "®°/ & Hauptmann! Dös klingt sch» a.brsfele anderfch als am sellem Mend bei der Neckarbrnck -"

Der Hauptmann lächelte trotz seiner Schmerzen.

"^l^ haben es mir gedacht, Zockele!"

,,E"öS IjKth t! 3I)ütc uni) Sruu! 5^ hciyä irft bctörcffel

fe r! mxv ~ ühet mld über das wetterÄtt« Gesicht des treuen Mannes huschte ein fast verschämtes Lächeln ^ wenn Sre s freut, na rufe Sie nochmal! Zockele sperr! I bin, »immer vos!

, beise, garrz, leise, während ihn die Ohnmacht aufs rreukl

in ihre Arme mmmt. kommi es über die Lippen Hans Sillnranns-' Zockele sperr! Ich danke dir. Zockele!"

Zockele aber nickte befriedigt.

Wenn er noch so sprechen kann, Mrbt er nicht!"

Und er starb nicht Im Lazarett z-u Heidelberg lagen fit beide, der Hauptmann und fern Unteroffizier. Und als sie zum ersten Male wieder aber die Neckarbrücke hurnpelten, da stand der Jockel« still vor fernem Hauptmann:

Herr Hauptmann! Mei Wort hob i gchalte! Gedacht Hab' i's Ihne! I hab's vergölte!"

Hans Sillmann drtickte sckMeigenv des Mannes Haiid und ihrer lewer Herzen schlagen denselben Schlag: Dreue um Treue.>.

den Bergen flammt das Llbendvot über die alte Stadt unb' verkündet einen schönen, kommenden Tag..>

, . Büchertisch.

. Hochland, Mmmtsschrift für alle Gebiete des Wissens, der Literatur Mw Kunst. Herausgegeben von Professor Karl Muth ^o,. Kchel'iche Buchhmidlmig, Kempten und München. Viertele rührlich 4.60 Mark. Das ß-ebruarheft enthält u. a.: Vom kulturellen Wiederaufbau Europas. Seele und Zuknfl, Mari Madlen, Las Problem der Revolution, Friedrich Wil- Wmjy. und dre großen Entschndnngm der delits.chen Politik'

Kleine Bausteine. '

u l i Schaubühne, Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft, herausgegeben von Siegfried Iacobfobn, enthält ist der Zimmer ? chres vrerse'hnten Iahrganigs: Die alte Mehrheit, twn Gernlanims: Der Maximalismus, von E Hurtvicz: kam Bernhard, Von Johannes Fischer!: Das de:rtsche Lust»

sprel, von Elgon Friedell: Ter Theaterproblematiker,

von Oscar Manrns Fontmla: Die Macht der Finsternis, von S. I.; x ox populi, von Gregers Werte; Deutsches Opernhaus, von Kurt Singer; Bilder, von Mfved Polgar; Hervorragende Vertrete- von.Äorarms; Antrvorten. ^

Füllrärsel.

1. Arzneistoff.

3. Körperteil.

3. Zustand.

4. Stadt an der Donau. 6. Singstimme.

6. alte Weltstadt.

In dre Felder vorstehender Figur sind die Buchstaben A A. D, J, L L. MM MN. 0 0 0, R ft, T T, U derart einzutragem daß die ivagrechten Reihen Wörter von der beigesügten Bederituna bilden, wählend die'Aniangsbuchstaben im Zusammenhang gelesen eme Zeltbezerchnnnq ergeben. u a^eien

(Auflösung in nächster Numnrer.)

AuflösuM der Charade in voriger Nummert Faustrecht.

Schrlitteicung: «. ®eu«. - Zwiaingtzrm.ddruck bec Brnhl-,che U.nn.-Bnch. »nd Sl-lndrnck-rei. R. Lan ge, Gieden.