verachte» M fetten. WaZ ist, eme Wmibe, «t D»g, was jtnd himttrt, IMVS sind Wch-ich TÄge? .Ae dmn«l em W sein, ©etfen&Iafen, Me ^rxtatzM. Mid ein ,t»ge». MirP fotm inroft sein, kann ste tn ferner Wirkung Me uoer> ragen. Mlern auf den rechten Augenblicks kommt es an. Und fitt den ist es nie zu spät, gläub nur: ^ .,

Iscö) weiß so viel von dir," sagte )w,aber es gibt nichts, das du von mir weißt. Auch hinter nur liegen. Jahre, Jahrs. . . ." ..

Er lächelte:Ich wem alles." .

Nein, was in mir ist, kannst du mchir wissen.

Erzähle," sagte er und führte sre zur Ottomane,es

wird alles klar werden, lvenn du spmchir.

Während er ihre Hände rn den seinen hrelt, wurde es

S r leicht, zu reden. Lmfangs tasteten noch ihre Worte rn nem Dunkel, sie ging durch ein Gestrüpp', das sre rrtzte und des^n Zweige ^ ihr ins Gesicht schlug«:, ab«: rhre.^rte schoben die Zweige auseinander, schufen sich einen Pfad, der allmählich breiter wurde und der in einen freien M mündete, von dem ans ihr Auge einen klaren Mick über die

Me sie gewandertvvu dem unbestimniten Wunsch getrieben, etwas zu suchen, über dessen Art sie sich keine Rechenschaft ablegen konnte und das sw

^S«L"'st?L°«°mn.en. Ede und -uttMcht Und es war vielleicht nur ein Zufall gewesen, das; ste zu dieser Zeit Reisner getroffen hatte. Dieser Mann hatte ste aufgehoben, vom Mege, an dessen Rand ste sich niedergelassen

yatt^um aus^nruhmi ^ ^ e [ u Zufall gewesen. Aber er

war ein Mensch, der Zufällen eine mystische Bedeutung gab. und so hatte muh, sie an diese Bedeutung geglaubt, mit ge­schlossenen Augen, hoffend, daß er recht haben möge, und

war seine Frau geworden. . .

Sie wollte nicht ungerecht sein, wie ste es diese Nacht noch gewesen war, sie wollte es zugestehen: er war ntcht schleckster, als es der Durchschnitt der anderen war, eher besser, und ganz gewiß, das sehe sie jetzt ein, habe sie mchtv getan, um ihn besser zn machen.

Schon nach einer kurzen Treue wandte er sich von ihr ab, nicht innerlich, nein, aber um, so mehr nach außen hm, indem er Zerstreuungen suchte, weil er unfähig oder wett ste ihm nicht dabei behilslicy war, eine ruhige LMnnttung und Harmonie in sich selbst zu finden.

Von diesem Tag an graute mir vor ihm, sagte sw. nicht weil er mich verließ, sondern wett er sich mtt emem billigen Ersatz begnügte, der mich schändete. Es nutz kd nur mchts, daß k mir sagte, er sei doch der Vater meuws Kindes. Das, was in meinen! Ktnd von ihm war, lebte nicht mehr, er hatte es verloren. Er trieb nur noch als em Wrack aus dem Wasser des Lebens umher, und ich wünschte ihni den völligen Untergang. Auf ihn wartete ich, und ich opferte gern mein Vermögen, mn ihn zu beschlenutgen . . . Und dann, als er da war, gestern, diese Nacht, wett sch«mmer und entsetzlicher, als ich es geahnt hatte, da ülwrlw, mich eine heiße Freude. Jetzt ist er tot, dachte ich, du bist ge­rächt. Und doch" ' -

Sie unterbrach sich und sah ihn starr an.

Er nickte heftig und fragte:Und doch'?'

_ und doch fühlte ich in jenenr Augenblick, da er zusammenbrach, daß ich ihn liebte. .,. Das, was vor: ihm in meinem Kind war, lebte plötzlich, wieder auf, es war Fleisch von meinem Fleisch, Geist von meinem Geist, und je Heftiger und erbarmungswürdiger ich es zucken sah, um so größer wurde meine Liebe, die plötzlich retten wollte und retten mußte und die imr darauf wartete, daß auch er dieses Eine, dieses Zusammengehörige und uns Einende erkennen lvürde und für dieses das Opfer bringen würde, das allein es wert war. . . Mer er erkannte es nicht. Er blieb das Wrack, das er geworden war, und hatte keine andere Sorge außer der, es in Sicherheit zu bringen. Seine Furcht vor dir war größer als seine Liebe zu mrr. Cr wollte nickst ins Gefängnis kommen und so verriet er mich."

Und dieses kannst du ihm nicht verzeihen?' ftagte er. Nein," rief sie verzweifelt,das nicht!"

Und alles andere hättest du ihn: verziehen?'

Alles," schluchzte sie,alles . .

Er wich von ihr zurück, beglückt und Mmerzdurch- wühlt zu gleicher Zeit.Du liebst ihn noch," sagte er düster,du liechst ihm"

Nein," antwortete sie und starrte glanzlos vor sich hin«, ich hasse ihn."

Das ist dasselbe, Lucie, glaub' mit, das ist das­selbe." Er nahm aberrnals ihre Hand und strich liebkoserid über sie hirrDu sollst dich iiicht schämett. Stolz sollst dn feilt. Es ist dein Recht, ihn zu lieben, es ist jetzt deine Pflicht."

Es gibt nur einen, Herbert, beit ich habe," sagte ne weich,ich weiß es, und das bist du." ,

Aber er hat d i ch," begütigte er sie,unb dieses, daß er dich hat, mit allem, was du bist und sein kannst, dres ist viel stärker ... Du gehörst ihm und kannst dich niemandem schenken. Fühlst dir das nicht?"

Sie war sehr blaß.Du magst mich nicht, du willst mich nicht haben?' t

Ich müßte dich stehlen, Lucie, dem andern, der dich hat, müßte ich dich stehlen,: hätte ich dich darm?'

Ich wäre dir dankbar ..."

Du würdest mich eines Tages verachten!"

Sie hob unsicher den Kopf und versuchte es, in seinem Gesicht zu lesen.Ich verstehe eines nicht," sagte sie unter Erröten,dieses Eine: warum, tvenn du nrich nicht willst, hast du das alles getan?"

Um nrich zu rächen," sagte er.

Und wohin soll die Rache gehen, deine Räche, W welchem Ziel?'

Bis zum Ende."

Bis zum Ende? Was loird das Ende sein?"

Der Anfang, Lucie,, sein itnb dein Anfang. . . Denn ihr beide hattet noch nicht begonnen, zu leben. Euer Lebert war rrur ein Vegetieren. Mer ihr sollt errdlich leben. Es war hohe Zeit ..."

Sie stand aus und ntachte ein paar Schritte durch das Zimmer, Dann schüttelte sie den Kopf. Sie sagte, rtnd in ihrer Stimme war Entschlossenheit:Nein, das kann ich, rricht. Ich kann nicht mehr mit ihrrt leben."

Kannst drt es ihm nicht verzeihen, daß er dich verraten hat?"

Sie blickte ihrt erstaunt an.Du fragst? Könntest du es ihm verzeihen?'

Seine Antwort war jenes sonderbare Lächeln, das auch sie noch an keinent Menschen wahrgenotnntert hatte und bei dessen Anblick ihr Herz zu. beben anfing.

Habe ich nicht auch dir verziehen? Und dann" er zog den erbrocheneil Brief aus der Tasche rtnd gab ihn ihrlies dieses ... Er schreibt:Lueie, vergiß es nicht, daß ich rmr ein Mensch war.' . . . Verstehst du das? Und kannst drt das vergessen?'

Sie nahm den Brief, riß ihrt in kleine Stücke unb warf diese tu einen Winkel.Das sind Worte. Ich bin zu müde, um über sie nachzudenken oder nrich an sie zu halten. . « Ich will schlafen."

Ja, schlafe," sagte er und reichte ihr zum Abschied die Hand,und warte aitf einen Morgen."

(Forti etzung lorgl.)

Lrirgrstkiwilllg.

Derrr Andenkert der gefallenen Kameraden vom Ri.--J.-R. 22b in der Wirttcrschlacht in den Karpathen.

Bon Feldunterarzt Rudolf G ö r l a ch, Gießen, z. Z. im Felde.

Eisig fegte ein steifer Wind über die tief verschneiden Karpathen­berge und trieb seine Schneenadeln dem frierend umherstehLndsm Häuflein der Kompagnie ins Gesicht; dichter Ranhreis legte sich an? Uniform und Waffen. Die Nacht hatte die Truppe urn eine mächtige Tanne geschart in Mantel und Decke gehüllt verbracht; die letzte Eiserne Portion war an mühsam unterhaltenem Heuer verzehrt worden. Verklammte Hände und der menschliche Hauch mutzten erst den Rauhreif von hm Zweigen tauen, bevor ste auf bte Angelndeni Flämmchen gelegt wurden, und doch qualmte das Feuer, daß es das Wasser in die Augen trieb. Einer hatteZwu anderen wach gehalten, ans daß keiner hintenüber sank in den Sck-snee, der wie eine Mianev 2 Meter hoch um die Feuerstätte stand einschlummerLe und er­fror. Dicht aneinander g edräng t hatte es so die Nacht verbracht, das wackere sHänflern der UeLriggebliebenen vom Krtegsiretwüligewt regiment Die Gedankeli mancher zogen tm Halbschlnmmer rück­wärts Wo waren die anderen geblieben? Gräber zeigten den W^, den das Regiment durch viele 'Gefechte gegangen, drüben rn Mrd- srankreich, quer durch Rnsfisch-Polen, und nun hier tu den ttar- pakhen. Da nraren die Reihen arg gelichtet worden; manchem Freimd und Gefährten ans sorgloser Jugendzett hatten jte d« Äugen zudrücken müssen, kaum daß sie ihnen ern schlichtes HE kreuz setzen konnten.Ws-üter gingen sw bau Weg der Wtchtl