Ausgabe 
20.10.1917
 
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VNcherM.

Gras K« nrad Sn4ins -B ra« nfeks. Ern Re^

svrmationsbnchlein für das 3n>tntfcr X'nitfc. Von *y. H. ioimmete reich, Oderpfarrer. Das Bückterr; bietet<m gut 'geschriebenes, lesens­wertes Lebensbild aus der R'eforrnativnsgesckjächit: und als solches ^uctfcicl- einen tvmtvolten Brillag zu der bevorstrpandeu Gedenk­feier. Eure, danlensntert: Berrtelgvittug der &>&i mat^gfschichte ist es lpbmbveiii. Preis 40 Pi. Druck und B-:rlag der sckrnrtzterschk'n Buchdruckevci ruid Buichhandlung in Wetzlar.

Barbr-a Ring, Tic Jungfrau. Roman. Einzige berechtigte Uebersetzung van Julia Koppe! llinsMagz.ichnniig von Kml Arnold. Eirckmudzeichnung von Feiger. Greis t»1rftct 4 Mt. gebunden 6Mk. Verlag von Mbert Laugen in Müuä-eu. BarPra Ring erzählt in diesem neuen Roman viel m?br <cks mir die Geschichte der juirgen Gylicke. Gylicke ist nicht nur sie selbst, nicht nur die will ent ose Heldin seltsamer und unerklärlicher Ge schelfllisse, die Herrerttvchter, lin der rwüdisches AdelMut und mildes i Zigeunertu m miteinander ringen ; sie ist darüber hinaus die Jung-- ^ fixru schlechlbru. Alles GrtiLeln und Sick,nricht-Versteb:ri und Sich- Verachten, -alte suKe Not der -ettoacheuden Jungsräutirlfkeit, das ratlose Hin und Her der ersten Siuuenlrebe, die gau-e sechzehn jährige Jugend nrit einem Wort, ist irrkarniert in der Gestalt der , sckiwarzhaarigen Gylicke, und das gibt dem Buch seinen absoluten ^ Wert neben der besonderen HarLünarg. Diese huste und trauervvlte Geschicke ist hineiugesteltt in die llimvelt des hohen Norwegens, ist ersiillt twn werten Sckmeesclderu, verwüsten Seen, schneidendem Winterwind und Nmraren, lösenden Johanni-Mächte», lebt in aus- gedehnten stattlichen Gntshöserr, im Getriett' der Weihnachtszeit, aus -alten Edelfitzen und in kleinen nordischen Landstädtchen, in l^r strengen, schönen Heimat der Dichterin, die sie uns durch ihre Schilderung ebenso nab und sichtbar macht, mir ibrc haarscharf ana­lysierende und doch immer gütige Art uns das Jungfrauen tum der (schlicke und aller ihrer Schwestern zu blntmarmem Leben er- \ stehen läßt.

- Eine junge Tarne von Welt, Roman von Fedor von Zob^tip. Preis 3Vs Mackf. Verlag Mlstain & Co., Berlin. Eine chunge Dame von Wett" ^ schon der Titel verrät, daß Zabeltitz hier ans seinem eigensten Gebiet ist. Aber fetten hatte er einen Stoff, der '.vte dieser altes hergab In einer deutschen R-esidenzstadt beginnt der Roman, zwischen t-em Palast des Ministeriums, der Kammer, dem prinzetziichen WirtumKhans, in den auserwählten Kreisen des Hochs. Er geht weiter in Ostende, am Badestrand, an den 8öoulettetisä>en des Knrsaals. Er fiit)Vt nach Mcs'öaden, unter ein internatvouales Pnblüänn, in die Villa einer alten Bavouin, in Eissportarena und Lennishalle, in die Frühling staudfcküaft deä-Launus. Und chm vorletztes Kapitel bat W!i-en Mnv .Hintergrund. Jeden Reiz der Erscheinung ^ spricht Zobettitz der Miwistertockster Gunde von Berg zu, deren Schicksal er mitedleben läßt. Doch er zeigt auch >üch seelisch: Tragik einer) Natur, die, srüh umschmeichelt, in Gchahr ist, au das Pl-antem einer glanzenden Zrcku'nst ihr Bestas zu verlieren, bis. sie, vock raichem Unglück hart ynZefastt, sich M»er' findet.

Hochland, Monatssckrist für Me Gebiete des Wissens, der Liter'atur -mrd Kuulst. Heranögegeben von Professor Karl Vtttth. Jos. Kösel'sch: Buckitzandlung, Keuipton und München. Vieitel jährlich 4,50 Mark. Inhalt des O tto-ber Heftes: Zum vierten Kttegstzahrgang. Vom Heransg-ebm. .Martin Lartbers religiöse P suche. Von Tvmdekan Dr. F. L. Ktefl. dLari Nöadlen. Ein Mmcm aus der Rhön. Von L^oo Weismantel. - - Ein WuiglickLr Briefwechsel. Von Univ.-Prof. Tr. Martin Spahn. Röchtt der Wett. Von Tr. Max Fischer. Weltkirche usnd Vaterland. Wo» Tr. Ph. Funk. Abälard und Helaise. GedickM von Max Fischer. Das Friedenspnogramm -des Hl. Vaters. Bon Prälat Univ.-Pvof. Di'. Joseph Mansbach. Die Besoldung der Staats- beamten. Van Medizinal rat Dr. I. Grafst. - Kleine Bausteine:

' Ichef Eberz. Von Konrad Weist. Kritik: Neue Rv-nane. Von Fvanz Herwig. Mundsch.au : Kri-egsbetrachllrng. Vom Wesen der Kunst . Ter Streit um NteyriE. Me Münchenisr uejue Sezesston. ?Üte briternnjan als mnsttalisches Kulturland. Unsere Kunstbeilage.

VomVölkerkrieg" (Herausgeber Tr. C. H. Baer, Verlag von Julius Hoffmann-Skullgart) sind die Hefte 141 und 142 erschienen: ihr Hauptgegenstand istFrankreich während des vierten Kriegshalbjahrs". Aus Grund bester Quellen wird in ein- ge^nder Weise das Gebiet der gesantten inneren Politik und der Volkswirtschaft Frankreichs mller den Einwirkungen des Krieges dargelegl. Zunächst verbreitet sich ein Neutral-er, eirr grnndlici)er Kenner der' Partei Verhältnisse und führenden Mäwner Frankreia^, in sehr nuterhaltender Art ül>er denZusammenbruch der franzö­sischen Linken": was man hier über Clemenceau und andere Män­ner des Tages hört, ist überraschend und freilich geeignet, dem Deutsckten manche Widersprückte bei Betrachllmg der Vorgänge in Frankreich -u lösen. Es folgt eine Darstellung der beiden Kammer- scsstenen im vierten Knegshalbjahr unter .Hervorhebung ihoer po- lillsck>en Haupterscheinungen.' der für die Regi.nung ans dem deut­schen Angriff bei Verdun entstandenen Schwierigfcttem des Kami*- ses um die Freiheit der öffenllichen Mellrung, des Ansturms gegeri

Ioffre, der Geheiinsi^ungeu^ ru denen Rechenschaft über die skrieM- tührung und parlcunentariscke UeiX'Soachring der HcereÄeitungj qyjHpett wurden. Eine aus (sahleu und TMallieu mrfgebaute sach­kundige Schllderuttg der Finanzlage, zahlreiches, sehr interessantes Material über du ernste» wirtschaftlichen Slöru.ugen und daraus entstehende Teuerung und No! schiiesten das grus;:, eindrucksvolle Gesamll'ild über die inneren Zustände Frankreichs ab, ein Bild, das^ viele Leser fähig mache» wirb, französische Dinge teesstr zu verstehen und pn beurteilen als bisher. Eineu fesselnden Anhang bilden die Aufsähe über die Sllmnrungs und Nackirichtenmache, über den französischen S^iaitenuls uu.d seine inneren Wandlungen mw Kümpfe, .überdas sterbend: Frautteick".

G'-cßcncr ^ ns f vancv ,-Be rein.

Kocha-mierstmsten.

H a f e r - A u f l L u s ni i t A e p f e l n. Ma n quellt 23 Tassen voll Haft.rslockeu in nicht z-u rtelem WaDer bei fteistchem Rührei zu sehr steifem Brei, dan min «erkalte» lästt nstd mit etivas Zucker Und einem Löffel Fett vermiUI. Zuletzt -gilte man eine beliebig«! Mange Apfelschnihckpen rwer Apseliviiriel darunter, kann auch das .Gaurs mit gertebener Zitrorrauschale würden. Die Näasst: wird in der feuerfesten Form gebacten oder in per Pudding ferm inr sieden^ ten Mnfferbad geköcht.

Karl« s.selkl öste -mit Krüar t e rlt. Gekochte, durch dte Presse gedrückte Kartoffeln, ^eingeweichtes Brot nebst etwas MM Und Sal-, tpstebni mit Wasser oder Knnstinilch. nn-nn angängig, auch mit einem Ei vermifcht. Ju Fell oder Kunstbutter dünstet man geriebene Zunebel, etwas Schnitt!aacch uard Petersilie, gil*d dies zu dem Klos'teig, fopnck Klötze daraus, legt sie in kochendess Sattwasser und lästt sie'gartechen. Unt( die KockDauer sestzalstellen, kocht man einen Prubettost.. Zn den Klötzen gibt man eine Pilz-- tunke oder «eine einfache gdlbe, teichl' gesäuerte Mohlttmke.

Grüne Tomaten wie Zucker gürten eiuMmachirn. Aus 2 l / a Pfund geschälte, grüne Tonraten rechnet man 1 Pftmd Zucker und 1 Schoppen Essig. Man schAt die Tomaten, kocht sie irr halb Wasser, halb Essig gcuiz kurz und schüttich sie aus einen Durckte schlag zum Achläu'sen. Dann bringt man Essig und Zucker nebst etivas ganzem Zimimt rurd Nelkeu zum Kochen und schüttet eS über die Tvnraten, dlndern Tages kvchi man den Saft nochmals; aus und pr1vrderlich;>ensalls ein. Mstan kann auch die halbreifes Tomaten perweriden, nur schält man diese, am besten nicht »nft brmd;il sie aaph nidjt iuj Ihial'b Essig und Wttfter abzukochen.

K ü r b is , wie Köhlral»en mit Kartoffeln zubereitet, ergibt ein gutes Gcmüst. Das Kürbisgehäpfe mft APfckschtritzen, Bümscknützen, Tomaten und .ettvas Salz tvei-ch verkocht, ergibt eine Lräftigg Suppe. ?ftis gerösteten, zerstotzenrn und geniahleuen Kürbiskernen bereitet man seHn Gettänr, das an Güte dem Kornkaffee gleich,steht.

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(Auflösung in nächster Nummer.)

Mslösung des Versteckrätsels in voriger Nummerr ? Pest, Art, Man, Lanze. Iran, Natter, Erich.

Pauline.

«chri!tl«it»ü: W. M-y«r. - Zwillinasn.iiddnick der Brühl'Mn N»!v.-Buch. imb Steinbnicfevei. R. Sa«,«. ©feSnu