rrndunntaiai B^ttartt^v >md einem Sterinarubbrng wi
ftcivcri i«t. Diese Kalender l>alürn in der TOmjdvnett eine ebenso muix'ie- j^t-rtiste wie schwer zu befriedigende Fveßgwr auftecht, de' fühvm dLM, daß 80 Prozent "der Menic-.M Liber- rtzre Ver- LllUich'se leben oder leben wollen oder »umindeft eana ultzuftstAOr >inv. Diesen Kalendern nwge ich die Schuld daran zs zusch reree«, daß die wivderue Viensckchett immer unbeschermner statt oestt-rrEer Wurde. Die srnd eine ewige Quelle der Berfichrrmg und ; ollen uns die neue Friedenszett — falls eine solch. überhaupt jernals -onnitt, nichl wieder oerdeichen. ,
Der von mir -erfundene Kalender, -auf den rch jetzt trotz aller angeborenen Besckjeidenhert ZurncliÄmmen inust, sicht das genaue Ctcgcnttett vor. @r verbttttet das Moralische mit dem VYlorilcheir und Pr attischen, indem er nach der: getreuen Aufzeichmmgen der Kriegschronik jiche der zur Kriegszeit ungeordneten Einschrärmln- geu am Tage ihrer seinerztteigen Herausgabe verz-erchntt. ^.as ist die ganze Erfindung, ilird ich aLaube, daß sie erstens nnrtttch neu ist und zweitens lmzweifethaft die segensreich,len Wirkungen zur Folge haben Este. Ter neue Kalender soll nicht mehr und nrcht weniger, als mit .dem billigest und gefährlichen Märchen der sogenannten „guten alten Zeit" ein für allemal .ausräumen. Diescs Märchen lxuicht im ©nmfce ja nur.auf Dein ntctWirbigen Talent der Menschen, das Unangenehme verblüffend schi-cll zu vergessen, alles Angenehme hingegen in forttchreitender riesenhafter Vergrößerung in der Erinnerung zu bewahren und zu pflegen. Tie selbstverständliche Folge hiervon ist,-daß man sich immer Liribeftüdigt fühlen, daß man immer tausend ungestillten, zu allerlei Ueber-schettimgen führenden Sehnsüchten nachliängen muß. Wer spricht z. B. jemals von der 'berühmten mageren spartanischm Lllppe, die fichernch kein schmackhafter Hochgenuß war? Kein Mensch. Dagegen erinnert man sich an die Herrlichkeiten des LuDullus nrit einer Genauigkett und Anschaulichkeit^ als hätte man selbst schmausend an seiner überladenen Tafel gesessen. Und wer trägt an diesem ewigen llebel die Schuld? Der bisheittge Bwck- Lolendei'. Er erzähtt naiv von lösttiststm Gerichten, so daß man höchst mißgestimmr seine Mahlzeit beim Lisherrigou Aschinger verschlingt. Mein EinschrärchaugMllander aber macht diesen unroür- digen Zuständen ein radikales Ende. Wer ihn zu Hause crnfhängt und an jedem Tag im tüvni;?en Frieden einen Mick daraut wirft, wird seinem Herrgott danken müssen, daß er ihn gefahrlos über alle Klippen schreiten mid die Köstlichkeiten der sich langsam wieder bessern.den Zeiten erleben ließ.
Ter.Besitzer meines Kalenders wird beim Voorgeükaftec mit Ehrfurcht seine neiden trockenen Weißbrötchen vermehren Mrd fein Tagewerk sröWch begftmen, denn er wird dank meiner Erfindung das Gespenst des Kriegsbrotes sehen, irrtter dessen Bann er jahrelang gestanden htt. So nnrd es dem Kalenderbesitzer in allem und ftdem ergehen. An jedem neuen Tage wird^r sein Leben köstlich ftnden, und wenn er einmal Aerger oder Sorgen htt, wird ein Blick aus das bettefstirde Kalenderblatt genügen, um ihm einwandfrei zu Gmnüte m führen, daß er keineswegs pereckstigt ist, irgendeine Klage laut werden zu lassen.
Man führe also sofort nach Kriegsschluß beherzt den ,,Em- schrän'kmrgsfalender" ein. An Mateistal für die 365 Tage wird es ganz bestimmt mich' fehlen. Tie Mensstchett aber- wird wieder' bescheiden, zufrieden und ehrfürchtig werden, wie es sich ja nach all ihren schiveren Sünden geziemt.
Außerdem -. ich verbürge mich dafür, daß mein Kalender das einzige zuverlässige Mittel zur dauernden Erhaltung des Welt- srstedens ist. Tenn welchur Mttri-strer., der diesen Kcüendei' lwsitzt und beachtet, lvird O semals noch wagen, an lrgendwÄche ttste- Herische Entwicklung zu denken? ....
Vermiete*.
* Das „Siedl un gs werk" des H e imatschu tz e s. Eine der wichtigsten, sofort nach dem Kriege zu imternehmenden Ausgaben wird in der .Errichtung von Kleinwohnungen, Krieger- Heimstätten und Ansiedelungen lustehen. Do hierbei sowohl Zeit wie Geld ganz besonders kostbar sind, bereitet der Deutsche Bund Heimatschutz bereits jetzt unter dem Sanrmelnamen „Siedl angs- werk" eine umfassende Literatur vor, die eite Erfahrungen auf diesem Gebiete, alle neuen ErrvngansckMftrn 'irfm. spstr matt sch goostdnet daribietet, nm unsichere Versuche und die durch sie bedingten Verluste nnmögttckj zu machen. Zn diesem Zweck wurde die Sied'ttingstättgkeit unserer Borsaha-en nasti Tausenden bewülutvr Muster-Vorlagen erforscht, und aus Grund der- zahlreichen Studienreisen ist dieses Material mit der Theorie und Praxis der neuesten 'Grundlagen für Kleinhausbau und^Siedl'ungsanlageu in Einklang gebracht. Ten vw r Bänden des Siedlungsweßkes fall ein Ein- stchrungSbO.'td von Steinmetz voransgckistiu „Grundlagen für das Bauen in Stadt und Laich, mit besonderer Rücksicht ans den Wiederaufbau in Ostpreußen." Am sck-on jetzt die Zeit ansz.n- Mchcn, wird der Deuttch" Bund Heimatschatz nockj während der FortissteLttrng de« eigentlichen Werkes die Li-eserrrng von Einzel- heften durchführen.
* Tos Scheitern der Franenarbeit in Klal ien. Auch in Italien sah man ftch rnfvlge der düliernden Berinehrung
von Kriegsänttern und Mnftsterchtabtcckun.^rn wrerseits, der ständig gesteigerten Einziehungen andererseits genütigt, eine e'tti Zivil- dienst «lnzusühven. Unter großem Phrastmvstchtum wurden die Fronen zum Eintritt in die Aemter oufgesvrdert, und es wurden -ihnen gleich im voraus die wunder borsten Üobeshymnen grsimgen. Wie vD«Äiü aber diese Freude in W-ucklichleii war, beweist, eine Aeußerinrg des Meapeler Matttno: „Die Zahl der sveibllcher. Beamten im Kriegsminrstorium hat in erschre.ckeichcr Weist zuge- nomwen. ErsckMckend darum, weck es sich inu einen vollkommenen Mißerfolg fycmMt, denn diese weiblichen Arbeitskräfte, mag nu.n ein Mange! von Kstcktur daran schuld sein, oder mögen andere Gründe in Bettackü kommen, die wir nicht näher nennen wollen, haben ftch als vollkommen unfähig erwiesen. Der Kriegsmtnisttu hat daher dir 'Äbtzeilrmgsletter beauftragt, sich von den Ange-! hörstgen des weckckickMn Hilfsdienstes zu befreien und zum Ersatz Soldaten von der Front zurü^urustn."
Vücherüsch.
— Priest, Clara, Im Garten der Jugend. Mit 4 Farbendruckbildern imb 19 schwarzen Testbildern von Käte Ohmann. 168 Setten. Gebunden 3 Mark. K. Thienemanns Verlag, Stuttgart. — Clara Priest verfügt über das seltene Talent, mtt der Jugend zu denken und zu ft'ihien und ihr ein safte und dock) entzückende Geschichten M erzrchlen. Tie farbigen Bilder werden das Eittzücken der jungen Leser und Lestttirnen sein.
— Brockhaus, P., Von Schelmen und drolligen Käuzen. Lustige Geschichten gesammelt-nick) neu erzählt. Mtt 46 Tvudnuckbildenn von Leo Bauer. 428 Setten. Gebunden 2,50 Mark. K. Thienemanns Verlag, Stuttgart. — In diesem piüch- ttgcn Werk werden alte lustige Geschichten wieder lebendig,^wie sie im späteren Mittelalter fcirn Mund M Muiid gingen. Ter ^pärut für einen gesunden und urwüchsigen Humor ist ein altes dentsckus Erbteil, ttnd diese alten Scktz.'ürcke und Schuuri'en veralten nickst. Eine Menge drv'lliger Begel'enhettegr, Spaß und Schabernack aller Art werben hier erzählt, Geschichten und Anekdoten, die neben dem Originellen auch stets einen tteseren ^ Sinn bergen.
— Dichtungen für Schn le und Haus. Von Georg Lvcsche, Verlag Franz Sturm & Co., Dresden. Preis 30 Pfennig. Der bekannte Meuer Mrchenhistoriler bietet hier ftir Schule und ..Haus ^ehn schwungvolle Lichtungen, die die Häupter eignisst ttn Leben des Reformators und doch sttw ganze Persäackichkett tu die Erscheinung treten lapea, voll Liebe und dabei nicht ohne Krittk;, Ein- geuvitzde werden die Verwertung auch der neuesten Lntstusoüchnug erkemien. Der Reinerttag ist bestimmt für dem Littherverein zur Erhaltung der dentsckMU evangelischen Schulen in Oesterreich.
— Das neue Favvrit-Moden-AlbumsürHerbst und Winter 4947, Preis 60 Pfennig (Verlag Jüternattonald SttMittmaimsaktur, Dresdens. 8) ist soeben erschienen. Das beliebte Mvdenbnch wtird setzt, wo die Franeuwett sich wi-eder un^ die Besä:as>sung der Winter kl eidnng sorgt, ein sehr willkommener Berater sein. Die sGcküeg-eühett eines sehr gewählten deutscheil, Ed'stbmockes vereinigt ftch in diesem erfolgreichsten deutschen Mode-- bnch mtt den praktischen Vorlagen für Zweckmäßige, formschöne, laiäst und preiÄvert s«lbst herMstellantze Kleidung. Turch die für alle Modelle erhÄtttstan und als -Qualttätsmarke aPgemein aner^ kannten -Favorät-Schinittmuster wird ivte so sehr geschätzte Hckse für Selbstveibe rttgung, aber auch Ilnrämderungen imd Reichert richtung geboten, für die die FjoauenllM jetzt ein so begreifliches Interesse hat.
— Neue Franenkleidung und Fra u e n !u 11 u r. Organ des Vekbaudes für deutsche Franenkleidung nick) Frauen > kultur. Schriftleittrng: Klara Sander, Else Wirnttnghaus, beide in Köln. Verlag der G. Braunschm Hofbuchdruckmei in Karlsruhe. .Jährlich 10 Hefte in Hoch-Quart mit zahlreickM Abbckdungen und Zei'ch'nmgen aut Knnstdruckvapier, sowie Schnttlmristerbogen. Preis fürs Jahr 6 2£L Mrs Halbirttn 3 Mk. Probehefte am- berechnet mtd portofrei.
Züdepratjett
& ad bal ben ber bn danm e e er gen goid iinn kn kad le tei mar ne ne ne ni no o ®t, re, ri sehe ■ßehra.n «den t-o zar Slu5 vorstehenden 33 Silben stnd 9 Wörter zu bilden von folgender Bedeut urig : 1. bekannter Feldherr des AlwrtmnL, 2. Berum, Z 'weiblicher Dornanre, 4. Zttrßrmrch, ö. männlicher Vornmne, 6. Musckinstrumew, 7. Gestalt der griechischen Sage, 8. heidmscher König, aus der Bibel bekannt, 9. Folterwerkzeug. Sind die richtigen Wörter gefunden, lrzeichnen dir ?lnsar'.gsbl>.chs!gbrn eine bÄannte vrenßische Jiisel.
(Auslösung in nächster Nummer.)
MislöftuiK des W'stttchrätsvls in voller Nummer»
Kreiset, Stad, CenlS, Mecwr.
R CtjC&%CUt£UCT^
Lchristleuung: W. Meiner. — ZwiNmgsrunddrnck der Brnhl'schen 44n v-Buch- und Steindrnckerei. R. Lange, tttteßcrr


