Samstag, den st. Auguft
Oer rätselhafte Feind.
Roman von Sven Elve st ad.
(Fortsetzung.)
8. Kapitel.
Eine Spur.
^^s?s^?ertretende Amtsrichter hatte alles scharf be- obEet. Er trat nun zu K^ag heran, erklärte ihin mit weni-
v^rEiede^e sich ^ b ** ® erWr auf ntor0en öerta9e ' unb
rmff. die dem Detektiv nicht geantwortet
hatte, schritt langsam ins Haus
Krag folgte ihr schweigend
r- e L uer . verschlossenen Türe blieb Fräulein Dagny stehen. Sie deutete ans die Türe und sagte:
„Wollen Sie ihn sehen?"
Asbjörn Krag schüttelte den Kopf, in "Ai. ^ am besten, wenn der Krank
wichtiger, gnädiges^Fräuwii/"^ Unterredung mit Ihnen ist
der S'n StS" ^ ^ ^"«ber in
Mt Absicht setzte sich Dagny in die Ecke des Sofas, wo ^lcht ihr Gesicht Nicht treffen konnte. Sie wußte daß
mnss^/.^^^usdruck leicht ihre Gefühle verriet, und das wollte sie vermeiden.
^.s.^björn Krag war sehr ernst getvorden, aber er sprach gelassen, beinahe väterlich zu der jungen Dame. '
^ kennen mich vermutlich dem Namen nach," sagte
Rittmeister Jvar Rye gelegentlich
Fräulein Holger nickte.
bester F?emchch' Ö °" 3b " e " ^»Mt. Sie sind ja sein
„Gut. Und nun möchte ich Sie fragen, ob auch Sie Vertrauen in mich setzen wollen " 4
tt fl uc"t t Ä" ,bIW>! " Ti6f fie ' "Selbstverständlich ver-
Asbjörn Krag zuckte die Achseln.
iAx Jia - l !. ar cYr e ^ 1t ^ gemeint," murmelte er „Nun ja fanZr l! 1 ® M?bn nullt auchrängen. Ich sage Ihnen nur fe. V*!' , l $ üriette in dieser feoche nicht nur fltr Recht und
^ ^„Das begreife ick? ^ «leinen unglücklichen Freund"
& r befindet sich in einer sehr schlimmen Laae ^räul<»ch
Säi, n ü m b ® ie ' daß er jetzt v«mMich veHchK wä"
wmn nicht eingegrisfen hätte?" '
„Weshalb verhaftet?" fragte Fräulein Dagnh mit bei.
„Und Jvar Rh« ist der Tat verdächtig Dagnh rang lana nach Fassung.
L'KL HO* Si * « « U*
| bemah^entrüstet." 3k bö§ ü6er&au<n nod > fragen?" rief sie
betrat« Sache einmal mit ganz kaltem Blute
vetrachten. Cs darf als erwiesen betrachtet werden dag Ibr
Ü in c^ T bkwa überfallen worden ist. Geradehin
sein L^lib .P* Uo V u Hause abwesend. Kann er
LftJrsf» 1 ü 1 ^ st, ist er verloren, denn er hat zu-
fanden, daß er Ihrem Vater, in der Absicht, ihn aus dem
bekannt? geschrieben hat. Ast Ihnen das
verannt? Wissen Sie etwas von diesem Briefe?"
„Ich habe davon gehört."
ibr den mJJr s iefe y Krag und überreicht«
Xt tJSmt. V °" bm Stmt8rtd>tet bem Bericht vvr.
fanmmi C ® lift auf ben Brief und fuhr heftig zu-
Krag betrachtete si- aufmerksam. Ein Ausdruck der Befriedigung glitt über sein Gesicht
Dagny lfl ' nifbt b< * Rittmeisters Handschrift." sagte
„Kennen Sie diese Handschrift?"
„Nein!"
® n f "Rem" klang hart und bestimmt. Dagny zog sich
stmd eine kleine P?use "'°" ®° Me mM ® 3 Ent '
auf” tTÖ9 fn ' bfte mit ben L'ngern. Dann stand er
mir „ h[t ‘‘ sagte er. „Sie haben also kein Vertrauen zu
» « !_' rief das junge Mädchen beinah« weine,id. „über ich kenne doch diese Handschrift nicht!''
Fräulein, das glaube ich Ihnen nicht. Dieser einem Dritten geschrieben, und diesen Dritten
limm. Sonst »efahr."
nahe versagender Stimme ' ist -
*5 Ihnen doch sicherlich klar, daß Ibr SRntpr
EAslstÄ'RWM' 8e,oefe "
Assen wir Mi fassen fragen, sonst gebt es schwebt der ^Rittmeister in der allergrößten „Sie glauben also, daß ich lüge?"
gelassen^'»? Antwött b ^ " b ^lörn Krag ganz
Run stand Fräulein Holaer ebenfalls auf.
,,^ye ich gehe, möchte ich Sie aus eines auimeicki,inr w°ch-n " lagte Krag. „Der Fall kdnn sehr rasch echtteten bäna^ Rhes Rettung einzig und allein davon ab-
hangt, ob Sie reden oder nicht. Jvar selber svrirbt nicht ha*
25 fe n ®\ e r 1 »» Arzeu^t sei?E7lauL' Sie
mW l ^ jetn. ^rlauven feie
gesehen?"^ ® 6Qbe " © le Jvar Rye zum letztenmal
„Gestern gegen vier Uhr."
„War ev M Pferd?"


