Ausgabe 
18.7.1917
 
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in ot'/'tn rentm. porc>sen Blumentopf, nett Vapi^r bedeckt) t, an) < 5 ^ 5 E 3 i kühlen Puch im Keller auf bewahrt. Dies Mittel wende f<& zwar erst seit einigen Monaten an, aber, da die Eier l)eute nocl» wie frisch sind, iverden sie wohl auch den Winter überdauern.

Butter und Speisereste frisch erhalt e it. Butter halt man am besten kühl und fest, tveirn man, wie die WochenschriftTies Blatt gehört,der Hausfrau" sagt, zwei. klcme irdene Töpfchen nimmt, den größeren mit Wasser füllt und den kleineren mit der Butter hineinstellt: der Raum zwischen den beiden Töpfen dars mir daumenbreit sein. Taten bindet man den Topf mit einem feuchten, mehrfach übereinander gelegten Tuch zu. Gebrateues und glckoch,)es Fleisch überdeckt man am bestell mit eurer Glasglocke und stellt es möglichist in Zugluft. Auch taim man die Glocke noch), mit einem nassen Tuch bedecken. Das halt nicht nur die Fleischfliegen fern, sondern schließt auch ziemlich die Luft ab, wodurch sich die Haltbarkeit verlängert. Aller­dings ist trab allem an heißen Tagen das Frischhalten von Fleisch ohne Eis abzickürzen. Hat man Fleisch mit Lwste, so ist dieses am besten in einem kleinen Skäntopf aufzuheben, den maii Mr KühHichrg' ctRcf) ^lpch in Wasser stellen kann. Für Reste ömi ans- geschnittenem Fleisch eignen sich am besten flache Butterdosen, in die man die Fleischscheiden fest anseinanderlegt, zudeckt und dann mit einem nassen Tuch überdeckt. Wo ein Eisschrank fehlt, must die Speise- kamlne^ ein Gazefenster und eine hitzeableitende dunkle Fsardina haben Das Fenster must während der Nach^ geöffnet werden können

* Richtige G e l e e b e r e i t u n g. Es ist wichtig, dast bei der Gcleebereitnng die Früchte nicht tzu reif sind, depn nur im Unreifen Stadium enthalten sie eine natürlich!? Gallertmasse, das Pektin. Der beste Beweis hierfür ist, wie wir der Wochenschrift Die-. Blatt gehört der Hausfrau" entnehmen, das Apfelgelee; das Lrml man aus reifen Äpfeln niemals kochen, aber Fallobst gibt sehr gutes Gelee. Um den Saft für das Gelee zu gewännen, gibt man die Frucht in den Kochtopf, (es muß ein ganz reiner, fett freier Emailletopf sein-, bringt die Früchte nur mit dem Wasser, das noch daran hängt, aus ziemlich schnelles Feuer und deckt sie zu. Lange kochen diirfen sie nicht, nur 1 J i , höchstens */a Stunden: dann legt man sie aus ein Tuch, das über die Füße eines umgekehrten. Stubles gespannt ist. Der Saft must allein durchlaufen, er darf nicht der geringsten Pressung ausgesetzt loerden, sonst wird das Göllee trübe. Wenn er durchlaufen ist, hat man inzwischen den Zucker angefenchtet und gekocht, bis er Blasen wirft. Den so ge* klärten Zucker seht inan dem Saft unter ständigem Rühren zu. Es darf das Feuer nicht mild, aber auch nicht zu stark sein. Dann bis zur Geleeprobe kochen! Wenn man die richtige Geleeprobe verpaßt, so erhält man einen Sirup. Wenn die Masse sich dicklich zu ziehen au fängt, beginnt die Geleeprobe. Man gibt ernige Tropfen auf einen Teller. Erstarrt es, kalt geworden, bald, ist der Gelve gut. Dann füllt man es in heiße Gläser und lästt diese stehen, bis sie ab gekühlt sind und sich das bekannte Häutchen gebildet hat. Das Häutchen ist ein guter Schutz gegen die Bakterien. Damt. erst verbindet man die Gläser.

Vüchertisch.

. Mauz, Gustav: Martin Luther im deutschen

r t und Lied, Ckdanken und Gedichte deutscher Männer aus vier Jabrhund.Aen. Eine Festgabe zum 400 jährigen Gedenktage der Reformation. Verlag des Evangelischen Bundes in Berlin W 35. Gr. 8". 240 S. Geh. 2 Mk, geb. 2,50 Mk in Leinen 3 Mk Das Buch verdankt seine Entstehung dem Wunsche des Evangelischen Bundes, im Gedächtnis jal-r der Reformation eine zusamillensasseudc Umschau über den Wandel des Luthcrbildes in vier Fa ln Hunderten zu bieten, sowie den eigenen Wünschen des Verfassers, gesinnnngsverwandten Männern und Frauen oder der heran, eisenden Jugend vom Wesen und Wirken des Erneuerers des evangelischen Glaubens zu künden, nicht was er selbst dieser großen Persönlichkeit verdankt, sondern wie diese gewaltige Persönlichkeit sich bei Zeitgenossen und späteren Geschlechtern, bei Freund und Aind, bei Fürst und Volk, bei Gelelwten und Predigern, bei Philo­sophen und Geschichtsschreibern, bei Sprachfocsct-ern und Litercn> Historikern. bei Künstlern und Dichtern widerspiegelt.

Neue Frauei, kleidung und Franenkultur. Organ des Verbandes für 'Deutsche Frauenkleidnng und Frauen- kulrnr. Schristleitung: Klara Sander, Else Wirminghaus, beide in Köln Verlag der- G. Braunschen Hofbuchdruckerei in Karls- rul)e Jährlich 10 Hefte in Ho^-Qnart mit zahlreichen Abbil­dungen und Zeichnungen auf Kunstdruckpapier, sowie Schnitt- Muster bogen. Preis fürs Jahr 6 Mk., fürs .Halbjahr 3 Mk. Probe­hefte nnbcrechnet und portofrei. Aus dem JtnlMlt des Juni-Heftes: Kleidung für Sbadt und Land. Wege zur deittschen Tracht. Die Blutung der Heimarbeit. Ein Kapitel zur Erziehung deut­scher Farnen. Elisabeth Gnanck-Kühne Verschiedenes: Ms icklen Truhen Die Geschmacksbildung der Verkäuferin. Eine Frauen konferenz zur Alkoholfrage. Ein Notaesetz zur Frage der Fvanen Innungen. Die zweite Generalversantmlung des Ver­bandes deutscher Hausfrauenvereine. Gegen den KleiderluxuA ans der Bühne. Die Kleidermode in bezug ans behördliche Be­stimmungen. Aufruf zur Ermittlung deutscher bodenständiger

Heimarbeit und Volkskunst. Beveinsmitteiliungeil. Beschrei­bung der Kleider. Schnittmusterbogen.

Hans und Wohnung. Zeitschrift für Hausbau und Wohnungsausstatbung. Gegründet 1903. Heransgegeben von Di­rektor E. Abiat. Jeder Band 12 Hefte, einzeln je 1,20 Mk. (Voll­ständig gebunoen 15 Mk.) Probebiand mit 350 Abbildungen 8,50 Mark. Meine Ausgabe 40 Psg. das Heft portofrei vom Heintkultur- verlag, Wiesbaden.

Heimstätten für Kriegsteilnehmer. Deutsch- lantB Fiihrern und Kämpfern gewidmet von der Gesellschaft für Hetmknltur e. V. durch ihren Direktor Em/tl Mat, Wiesbaden« Mit Geleitworten unserer Kriegsminister und Heerführer und 125 Abbildungen. 90 Seiten. 1,20 Mk. postfret vom Heimkulturverlag, Wiesbaden.

Deutsches Volkstum" (derBülInc und Welt" 19. Jahrgang) ^Monatsschrift für das Kunst- und Geistesleben. Heraus­geber Wilhelm Kiefer. Inhalt des Junibeftes: Geaen NaumannsMitteleuropa" von Paul Wüstvow: Siegftied, daö deutsche Heldenideal von Max Seiling: Die Dichtung und die Schule von Generallnajor Frhru v. Ziegesar: Herntann Wette von Wilh. Kotzde: An die Kvpsanbeter von Hermann Wette: Savits nach­gelassenes Shakespearewerk von Ludwig Schemann: Die Operetten- senche von Joses Stolzing: Das deutsche Gemüt in der deutschen Kunst von Carl Wilhelm Schleicher: Mein Ausschluß ans dem Ver­bände Deutscher Bühnenschriftsteller von Tr. Artur Dinier; ferner Reproduktionen nach Bildern von Theodor Mintrop. Preis des Heftes 60 Psg.; Halbjahr es bezug 3,50 Mk. Verlag der Deutschs nationalen Berlagsanstalt Aktiengesellschaft, Hamburg 36.

Der Türmer (KriegSansgabe) Herausgeber: I. E. Frhr. v. Grottbust. Vierteljährlich (6 Hefte) 5 Mark, Einzelheft 90 Pfg. Probeheft portoftei (Stuttgart, Greiner & Pfeiffer)... Aus dem Inhalt des zweiten Juliheftes: Die Probleme des Tüchtigen. Von Dr. Georg Bieden kapp. Eine Pfin gstfahrt nach Kurland. Von Karl Storck. (Schluß.) Entweder Oder. Ein Rückblick und eine Abrechnung. Musik. Von Walter Wolfs. Reichsdeutsche Öffentlichkeit und Deutsch-Oesterreich. Von Karl .Hermmm. Auf der Straßen b alp, in Holland. Ein Erlebnis von M Nilles.< Erbrecht und Pflichtteilansprnch des Reiches. Von Lmtdrichter Dr. jur. und Phil. Bovensiepen. Die Tragik Deutsch-Oesterreichs. Kriegsziel-Erörterung. Die Kunst der Freude. Die Psitzner- Woche. Bon Karl Storck. Türmers Tagebuch: Der Krieg. Ans der Warte. Knnstbeilagen. Notenbeilagen.

Schach-Ausgabe.

Bon F. Havelka.

Weist

Weist zieht an mid setzt mit dem 3. Zuge matt. (Auflösung in nächster Nummer.)

(7+6)

Auflösung der Skataufgabe in voriger 9himnier.

V. acB, aA, K, v. 8; b A, D; d A, D.

M. b B, a 7 ; c 10, D, 9 ; d 10, K, 9. 8, 7.

H. d B, a 10, 9; b 10, K, 9, 8, 7 ; c A, K.

Skat. c 8, 7. Spiel:

1. VaB, a7, a 9. 2. V c B, b B, a 10 ( - 14 )

3. McD. cA, aA 4. V a 8. c 10, d B ( 12)

5. HbK. bD, d 10 (-17) Das Abwerstn ist richtig. Der Spieler mustte berücksichtigen, dast er b D auf b 10 geben könnte, sodast der Stich bei entsprechender Winunelnng von 2l den Gegnern 23 einbrächte; andrerseits war es auch möglich, dast M ein leeres Blatt von b bedienen mußte.

6. H b 7, b A, d 7

Der Spieler bleibt mn Stich und must selbst mit d kommen. Er gibt noch ab: dl), d K. b 10 (17), wodurch die Gegner auf 69 kommen.

Schristleitung: Fr. R. Zenz. ZwiMngsrunddruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.