VW 000 Mmm, ber Dresden 217 000 Mmm, bei dNars la Tour 176 000 Manu, müssen uns heute noch als geringfügig erscheinen. M-trachtlrck er,ve:st sich schon.der Unterschied zwisct-en dem Kriege 18<O <1 und dem ostasiatischen Kriege. Im ersteren Kriege ver-, feuerte keine deutsä/e Batterie in einer Schilacht mehr als 200 Schul! un Durchschnitt, im ostasia tischen Kriege aber lvar die Schust- UA der vielen Batterien auf mehr als das Dolvpelte gestiegen i Weltkrieg jed:>ch hat auch die letztgenannten Zahler: bei tveitem ubertroffen. Nach einer «mtlick-en Meldmrg der französisck)-en Heeres- lertung vom 17. Juni 1916 tvnrden z. B. nördlich von Arras mr einem einzigen 4age von der Hmnzösischen Artillerie fast 300 000 Schule gegen die deutschen Steltunqen abgegeben, Mas also fast ganzen Verbrauch der deutschen dbrtillerie im Feldkrieglej 1870,^1 glerchwmmt. Die Bedeutung dieser Munitionsmengens wrrd greifbar, rvenrr Lenttrant Baske ausführt, daß das Gewicht der geuaunten 300 000 Schuß, auf nicht weniger als 4 500000 Kilo- gramm geschätzt werden muß, für deren Fortschafsung also inehr üls seck>s Eiienbahnzüge \mi je 100 Achsen notioendig rvaren. Wenn man einen Schuß aus einer Feldkanmre mit ungefähr 25 Mark ^usthlagt, so kostete dieser eine Dag bei Airras dre Franzose /chMallwnen Mark, Uwbei die Verwendung zawlieicher kostspieligerer Geschosse gar nicht in Be taucht gezogen ist. 'Nach einem Bericht der derttschn Heeresleitung verselwß der Feind an einem Febrnartage des wahres 1916 gegen eine Front von rrur 8 Kilometer Breite mehr als 124 000 Schuß innerhalb 24 Stunden. Diese Schußzahl ist also dreimal so hoch wie die der deutschen Artillerie bei St Privat gegen eine Front von fast 16 Kilometer Bveite. Entsprechend dem ungeheuren Anwachsen des Munitionsverbrauches ist andererseits drc Belagerungszeit der Festungen auf ein erstaunliches Man rinn m zurückgegangen. Währeiid im deutsch-französischen Kriege Paris vom 19. September bis zum 28. Januar belagert ioerden wußte. Stoaßburg von Mitte August bis zUm 28. September undMetz vom 18. August bis zum 27. Oktober, fiel im gegenwärtigen Kriege Antwerpen bereits nach drei Wock-en, Jwangorod nach 14 Tagen Lüttich und Warschau konnten sich sogar bloß zwei Tage halten.' Much lunstchtttch der Verpflegung siiid nattirlich die Zahlen im Vergleich zu früheren Kriege,: ins Gigantische gewachsen. Nach der A-iMtellung Leutnant Baskes muß die tägliche Nahrmig für eine Teldarnlee von nur 4 Millionen Mann über 1000 Eisenbahnioagen füllen Was die Kosten im gegenwärtigen Kriege betrifft, so kann man schon jetzt ^sageN, daß. sie so ziemlich die Kosten sämtlicher Kriege des 19. Jahrhunderts aufwiegen. Nach einer Berechnung .^n Edmond Therpim Economiste Enropöen Gstet der' Krieg alle Kriegsuhreiiden zusammen etm 90 Milliarden im Jahve, also ^00Millionen :m Monat, oder 250 Millimien aw Tage, oder 10 Mrllwnen pro Stunde. Und zwar sind hier nur die reineil Militär- ausgaben berechnet. Was dies be.dentet, läßt sich an: klarsten erkennen, wenn man vergleichsweise die Kosten der größte,: Kriege des 19. Jahrhunderts heranzieht. Cs kostete nämlich der amerikanische Eezesnonskrieg 25 000 Mill. Fr., die Napoleonischen Knege 16 500 Pl' deutsch-französische Krieg 15 000 Milt. Fr., der rns- ffsch türkische Krieg 44 IM Mill. Fr., der spanisch-amerikanisckL Krug -,000 M:ll. Fr., der Transvaalkrieg 4 000 Mill. Fr., die ita- /^el^ö-üge 2 300 Mill. Fr., der chinesisch-japanische Krieg 1500 M>ll. Fr., d:e Kämpfe in Algier und Madagaskar 1 300 Mill Dr , der spanisch-portugiesische Krieg 1 250 Mill. Fr. und die Kämpfe mZcirtra lasten 1 125 Mill. Fr. Schließlich sei noch ein Vergleich Zwischen den Menschenverlusten gezogen: während die Menschen- Verluste sänitlicker Kriege des 19. Jahrhunderts rund 2178 000 Mann betrugen, 0 t man nach den russischen Feststellungen im gegenwärtigen Kriege allein für die russische Armee bisher zu einer GesaiutzaU von ungefähr 5 Millionen Kriegsgefallenen gelangt
vermischtes.
* Schätze i n: G e in ü s e a b f a l l. Me durch den Krieg ge- Wonnene Lehre, guch auf das Kleinste und früher als wertlos Be- reichnete zu achten, hat alliuähli ck.zur wirtschaftlichen Verwertung, von sog. „Abfallen" verschiedenster Art geführt. Gemüseabfälle wurden zwar Mwn :m Frieden auf dem Lande als Schwernefutter benu tzt, doch dachte man ivohl tan in d aran, sic in irgendeiner Form Mich noch als Menschliche Ernährung zu verwenden. Heute haben sich die Berhältniss-e in dieser Beziehung in grundlegender Weise geändert, und die Beschäftigung mit solchen Fragen führt immer noch zu neuen Venoertungsiuöglichöeiteu. Auf einen selten beachteten Schatz im Gemüseabsatt und ans seine besondere Verarbeitung macht nunmehr Margarete von Kigewski in der Deutschen! Landlvi rtschastlichen Presse aufinerffam. Ter kostspielige, übrigens M großen Teil aus den: Ausland bezogene Fleischextrakt läßt slch nämlich mühelos durch die Gemüseabfälle ersetzen, genauer gesagt, durch di/e in ihnen enthaltenen Rückstände. die Nährsalze Zu t>ic,-:,n Zioeck sammelt man alles Grüne des Gemüseabfalles, auch Obstreste, Apfel- und Birnenschalen usw. Man wäscht sie und laßt sie in einem großen Kessel drei Stirnden lang unter Zugabe vou kockien Es ist nüchtig, dies täglich zu lmederholen, um das grün Ul neuen Pflanzen i„Müschen urckff welken zu lassen. Durch diesen stochprozei; werden die gerade in den uubeiiützter: Blättern
und Strünken euchalveneu Nährsalze gelöst. Me gekochte Masse wrrd drirch ein Sieb gegossen und liach Abläufen be3 Waffers mit Vüfe einer Walzvorrichtung ausgepreßt. Zu diesem Zweck kann man! sich zlverer Holztvalzmr in der Ajrt gewöhnlicher WäscheausringeL bedienen. Der hierdurch gewonnisne Sud lutxb zusaminen mit d«ü ab gekochten Wa^er ne!uerdiugs in den Kessel getan und ourch Koch«'.l ohne Teckel so lange enigedäntpst, bis am Boden riW dicke Brasse verbleivt. Mese Masse dient als Viehstrtter, das Gemüse- ivasier aber lvird mit den: Sud voi: Abfallkuocheii zusammenges gossen und iil der btchchriebeneii Wteise ivseder eiiigedämpft, ivomiti der „Extrakt" gettwnlien ist. Äußerlich kaum von den bekanulesben Fleiichextratten uirterschieden, dient auch dieser Extrakt z:rr Bereitung von Tunken, Suppen ustv. Er kostet nichts, hat durch die gelösten 'Nährsalze der Gemüseabfälle erheblichen Nährtvert Und kaiin durch Beifilgien von Ziviebeln und Wiacholdecbeeren beim! Einkock)-eii des Gemüses auch ein vorzügliches Aroma erhalte^ Da das Kochen keine Aufsicht erfordert und der Kessel während der Zubereitung der 9N>cchlzeideu irgendwo aus dem! Herd beiseite stehen kann, besteht die einzige Arbeit eigentlich in dem Nuspressest der 'INaffe, der Erfolg aber ist ein Fleischex'traktersatz, der nickst schileckster, sondern^ bedeutend beffer ist als alle Extrakte, für beten! Beschaffung jährlich Millionen deutschen Nationalvermögens noch dem Ausland gingen.
* Die Gelreideerntezeiten in Deutschland, Draußen auf dei: Feldern reift das Getrmde heran, das uns für das nächste Jahr abermals mit Brot versorgen soll, und die Behörden, die die BevwalLnng des Bvotcv-rns in der Hand habeii, haben schon die besondeven Bedingungen für den Frühdrusch festgesetzt. Dabei interessiert es, zu erfahren, welche Landsttecken Deutschlands cs sind, die uns die ersten Enrten geben. Im allgemeinen sind es die Niederungen, too das Getreide zuerst ausreiff und in die Scheunen gebracht tverden kann. Aber der Zeitpunkt ist auch dort in den einzelnen Jahren durchaus nickst gleich, sondern es kommei: inj den einzelnen Bezirken Unterschiede von vier Wochen vor, ja, es> liegen noch längere Zeitabschnitte dazloischen. Späte Bodeiibestel- lung, wegen ungünstiger Witterung, ein kaltes Frühjahr, lange egenperiode oder eiire Ku lange Zeit der Trockenheit und andere nnflüsse, das alles wirkt auf die Zeit des Heranrcifens des Getreches Und auf den Beginn der Evitte ein. So gilt in L-chilesivig^ Holstein der letzte tDag im Juli als der Tag, an dem im Durchsckmitt mit der Roggenernte begonnen toerden kann: dagegen hat diese auch einn:al am letzten^Junitag begonnen, und in einem anderei: Jahre ftel der Beginn der Enrte auf den 15. August. Zlvisck-en diesem^ frühesten und diesem spätesten Erutetermin liegt ein Zeitunterschied von 46 Tagen. Legt mm: einen Durckstchnitt zugrunde, so haben die Gegeridm am! Oberrhein, am Main, an der Mosel und an: Neckar die früheste!: Getreideernten. Dort tvird im Diirch^ schnitt sckwn überall bis zum 15. Juli mit der Ernte begonnen^ aber der Ernteanfang fällt auch sehr oft schon in den Juni, und die ^Landleute dieser Gegenden haben Meistens ihr Getteide sckwn vollständig eingeerntet, wenn in anderen Bezirke!: erst das Reifen cinsetzt. Später wird das Getreide der Nordseeküste und in den deutschen Gebirgen zum. Einernten reis. JU verschiedenen Gegenden imserer Gebirge wird idas Korn erst im September, selbst im Oktober zum Einbringen reif, ja, in manchen Hochgelege,ren Gegenden; wird das Getteide in Jührcil besonders ungünstiger Wittenurg überhanpt nicht mehr reif. Jedenfalls aber dauert es nur noch kurze Wochen, bis toieder mit der Ernte Unseres Getteides begonneu toerden kann.
* Staiidhafte Liebe. Me folgende Anekdote, die zeigt, wi Uder Ehefeind Kitcheirer einmal fast tvirklich au die Möglichkeit der von ihm stets geleugneten standhafte!: Liebe geglaubt hätte,, toird voi: der Zeitschrist „Everyboy's" erzählt. Ms Kitchener den Oberbefehl in J«ikdieli hatte, erbat sich ein jirnger Offizier seines Stabes Urlaub, um sich z!u verheiratm. Kitchener aber eutgegnete: ^Sie sind iloch nicht Füiistriidzlvanzig. Warten Sie ein Jahr. Wenn Ihre Liebe solange dauert, sollen Sie daun den Urlaub er- halteii." Das Jahr verging und der junge Ofstzier kau: pünktlich, um seine Bitte zu wiederholen. „Nun gut," sagte Kitchener, „der Urlaub ist beivilligt. ?ll>er bei (tzott, ich hätte nicht geglaubt, daß ein SNann so standhafter Liebe fähig ist." Der junge Offizier ver- beiigte sich und ging zur Tür. An: Ausgairge aber drehte er sich :rm und sagte: „Vielen Dank! Nun kann ich Ihnen gestehen, daß es nicht dasselbe Mädchen ist."
5kat-Ausgade.
(a b c d die vier Farben. V 2111 die drei Spieler)
V, der Vorhandspieler macht auf folgende Karte statt des verlierbareu Großspiels ein b-Haudspiel (Grüu-Solo) und verli a b c B, b A, D, 7 ; a A; o A, D, 8.
Eichel-, Grün-, Not ° Unter : Grün-Aß, -Ober, -7, Rot
Ober, - 8.
Wie war Kartenverteilung und Gang des Spiele? ? Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung des Bilderrätsels in voriger Nummer: Griechenland in der Klernine.
un- verliert.
Aß,
Schnstlettung: Fr. R. Zeirz. Zivitlnigsrnnddruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen»


