264

eines fran Mischen Hauptmanns Wäoc, worauf derNachrichten- Reicht" jasort in Wkksamkeit trat. Mehrere grob- Blatter ,andien Sonderberichterstatter aus. die genau ichübetten, ww su' um k Nhr nwrarns im Hof der Militär,chule der Degradation beiwohnte... ^ der Hauptmann in dem Augenblicke, da man ,emcn Degen entzweibrach zu weinen ansrng usw. Schlr-hlich lretzen zwer Füin- UL sogar eine Ans-.ah-ne d-S ganzen Vorgangs ^-stellen und in nnhrercu Liihtspieltheatcrn vorsühre» Man kann nch denken welche lleberraschnng dm seirsatwnslufternen Parker.! U rittet wurde. als einige Tage später eine offizielle Bekamümachung Mit- ^eilte, daß der' Hauptmann überhaupt nickst degradiert worden war.

Eine Umwälzung der Landwirtschaft.

Die Vervielfältigung der Getreideernte.

Der französische Gelebte H. Devaux hat in den letzten beiden fahren mit Ilitterstützmrg der Pariser Akadenne der Wissenscisaften mußerordeutlich merlwürdige landwirtsckMtirä)e Versuche ausge­führt. durch die er nichts Geringeres nack-geimesen \yat, als das; sich die Getreideernte vervielfältigen läßt, wenn inan von dem bisherigen Verfahren abweicht. Cs handelt sich daher iim ern neue.', durckMiS errrst zu nehmendes Verfahren: eine unserer ernstesten wissenschaftlickien Zeitschriften, die von Dr. Arnold Berliner und Pros. August Putter l?e.ausgegebenmNnturwrsienschastcn , sind in der Lage, darüber nähere Mitte ilungen zn machen. Es beruht mif dem außerordentlichen Sprossungsvermögen des Getreides rn der ersteii Zeit seiner Enttvrcklurrg: wird diese Fähigkeit beim Getreide- bau begünstigt, so kann eine einzige Wurzel gewaltrge Halmbuschel bis zu churdert Stengeln entfalten, ja in der Mcmdschnrel sollen Büsclu-l von 300 bis 400 Ae'hren ganz gelvöhnlrck^ fern, ,o daß dort nach den Angaben Neys der Ertrag ernes Hektars aus 150 Hektoliter Getreide zu schaßen ist. Dies hat Devaux durch seine Versuche bestätigt, Nach seinen Angaben erzielt man eine kräftige Sprossung und gute Ernten durch frühzeitige Aussaat, die es den Pflanzen ermöglicht, vor dem Winter krästme ^protz- linge zu treiben, durch Zwischenräume zwlsck)en den Saatrerhen, durär miederholte Häuselung und durch Umsetzen der Pflanzen. Tevaur lyat seine Erfahrung auf bcnt Bersuchsfelde rn der Nah? vm Bordeaux gesammelt, das er mit vier verschiedenen Weizensorten bestellte Diese lvnrden aut einem mageren, sandigen und steini­gen Boden ansgesät, der bis zum dlpril brach gelegen hatte: nach denl Umbrechen wurde er zlveimal gepflügt, mäßig gedüngt und

der Feuchtigkeit und der hohen Temperatur setzte die Keemnng rasch ein Nach drei oder vier Wochen wurde durch einfaches Hacken Erde aus di? Keime gebracht, was eine leichte und vollkom­men genügende Häuselung der jungen Pflanzen bewirkte. Diew enttvickelten sich darauf sofort in ganz überraschender Weise Durch üvvige Sprossung wurden die meisten Stengel zu wahren Buschen, die 10, 20, ja 30 und 70 einzelne Stiele zählten. Diese wilnder- bcLXt EnOvicklung erfolgte im Oktober und November. Wurden die Büsche vorsichtig ansgegraben und die Erd? aus ihrem Wur- «lwerke ausgetvaschen, so zeigte sich in der Regel, daß Ue cm» einem einzigen Korn entsprossen waren, der erste Zwischeiiknoten- fteil in einer Länge von 2 bis 3 Zentimeter ist einheitlich bis zu dein Berzwergungsknoten, der einen wahren Stamm von zwei bis 5 Zentimeter Dicke bildet. Von deni mit ble der Bordeaux , der am ivenigsteu zur Sprossung geneigten Werzenart, oesnulten Gelände, wurden 6 Geviertmeter, die 177 PAarizen trugen..aus- gvgvaben. Davon hatten 92 kleine Stämme 432 Steele, im Mittel 4, 7: 51 mittlere Stämme 561 Stiele, durchschnittlich 11; 34 »voße Stämme hatten (»04 Stiele, 24,4 im Mittel, so daß der Ge- sanrtdnrchschnitt der 177 Stämme 9.5 Strele betrug Auf Geviert Meter befarrden sich also un Mittel 30 Busckze mtt 261 Stengeln, von denen 116 nur diirch 4 Büsche hervor Mw cht jvaren Devaux sah davon ab, diese großen Büsche eu-er deren Behandlung durch Häuselung zri rinderziehen, wodurch die Stengelzahl vermehrt tvordeii wäre, vielmehr pflanzte er sre vm Winter um, und jeder seiner Stämine hat in reulstichein .'Aaße neue Wurzelti u>rd Blätter getrieben. Siüne Versuche zeigen. daß man zrmächst für das südfranzösische Klima ganze Felder von Getreidcbüscheu erzielen kann, deren ieder 5ch !00 oder noch mehr Steiigel zählt. Bei seck>s bis zehn^solchen Buschen auf deni Geviertmeter ständen wenigstens 500 Achren aus dieser Flack>e, and diese ergaben eine Ernte von 50 Zentnern Getveche auf tun Lektor, also etwa das Doppelte einer guten Ernte nach dem lns- ^rigen Kickvirverfahren.

Vüchertijch.

Z ii r Förderung d es dr a m a t is che n Schaffens tknd der deutschen Dichter hat der Verband zur Fordermig deutscher Theaterknltnr eine neue Korrespondenz ermöglicht, der die weiteste Verbreitung zu ivünschen ist. seinem Austiage be­ginnt Dr. Ernst Leopold Stahl-Heidelberg mit.der Herausgabe - Dramaturgischer Berichte", lieber den Zweck dieser Berichte sag! . "der Herausgeber: In den ..Drainaturgifcksen Berichten sverden

Dramaturgen. Regisseirre, Kntrker sich m kurzetr Referaten sowop über ivertvolle Erscheinungen der Bnhnenktteratur äußern, dre bisher überhcnM iwch 'nicht zur Uranfsührmtg gekoimitzm (und am T härter des benchterstattenden Bühnen Vorstandes vielleicht aus irgend welchen Gründen auch nicht zu bringen) sind, wu auch über solche Werke, die trotz erfolgreicher Urauftührungen kerne Berorer- timg gefunden lxrben. Der bmrten Beute der ersten Ruimcker soll in einigen Monaten ein zweiter Bericht nachMimcht werden. In­zwischen wird, binneil kurzem, ein Sonderblatt. ,,D tam'enjür Freilichttheater" noch ist der diesjährigen Sommersprrk- zeit der Naturbühnen erscheinen mit DtücLn.aus neuester wie aus früherer Zeit. Auch sonst soll m spateren Blattern verschüttert Dramen der Vergangenheit besoiwere Austnerksaulkeit zugesvendet werden. Weitere Spezialnummern, welche mit den ,,gennschien abwechseln, werden im Laufe der Zeit brmgen: Werke für die, Weihnachtszeit, Dialektdramen Werke nvckwnale Fei^ge

(vaterländische Dranren), Werke firr gastliche F^.Uage, Werke für literarisckie Wende. DieDramaturgischen^Berichte erschn- neii in zwangloser Folge und rverden nach dem ErmeffkNi der Ber- bandsleuniig Bül)iien. Schriftstellern, Tageszeitungen und Zeit­schriften übersandt. Siegel'mäßige. ZElung erfolgt, ^gen M>rern- sendung von 1,50 Mk. an dre Geschastsstelle rn Hckdeshei.ini, Marktstraße 14. für je fünf Nrumnern Portofrei. Die Verantwor- tung für den Jirhalt trägt der Herausgeber nrrt seinen Mrlarbeiteim.

- Balzereit von Carl Bulcke (llllstein & Co., Akrim). Georg Balzereit, jüngster Sohn des Reichstagsabgeordneteil Balze­reit auf LMkehinen in Masuren, Student , rn KönrcMei-g iir& München Referendar, Assessor und Richter, ist die Hauptfigur des neuen Roinans von Larl Bulcke. Drastisch, ganz echt ist schon die Welt geschildert, der Georg Balzerert entstamtutz dre Welt d^ ostpreußischen Gutsbesitzer, der ^^undeimnes. Vaters, dre nach dem Begräbnis zUr Trauernvahlzert sich vevemrgem Münchs Schwabing ist damr der Schauplatz, das Wohnvrettel der boheme, die dort in möblierten Zimmern, rn Ateliers \mb Dach^ stuften haust, und aus dereir Mitte em parr komische oder aben tenernde Originale hergelwlt sind. ^

Klabund: Das Sinngedicht des persischen Zeltmachers. Nene Bierzeilen nach Omar KhapyLm. . ,

Die Keiben handlichen, qefchma^ollmPapMnde werden sich rasch Freunde erwerben. DaS Srnnaedrcht rst eine fme Nachdichtung k-a vermischen Dichters.' Da Gryphrus als Lyriker ziemlich un bvkann? rst, ist diese Aiiswa'hl nur zii begrüßen, denn nicht viele werden wissen, daß er auch geistvolle Epigramnre geschrieben l>at und klangvolle Sonette, aus deneir Mabnng att'üklrch aus gewählt hat.

Andreas Gryphrus: Das dunkle Schiss. Auserlestne Sonette, Gedichte, Epigramme. Beide im Roland-Verlag, München 1916.

Zchach-Ausgabe. \

Von P. Bobrow in Moskail.

(8 st - 7 )

Weiß.

Weist zieht an und fetzt mit deni 2. Zuge inatt.

(Auflösung in nächster Nummer.)

Anflösling des magischen ZahlettguadratS in voriger Nummer»

14

27

10

23

6

7

Io

28

11

IS

20

8

16

24

12

13

21

4

17

2b

26

9

22

5

18

Schriitl-ttuilg! Fr. R. Zenz. - ZwillinaSrunddruck und Verlag der Brühl'ichi» Umsernrätt-Buch- und Stetndruck-ren !». Lange.