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Andekannts Tischgespräche 5 rieör?chr der Großen.
d'eTischMsprlich- Friedrichs des Großen Ivaren l!3 ’ * mc f t be-annt, deixix Sie Auszelchnungexx des Marchese Lüc- chm.:r <rus bat letzte Lebensjahren Königs enthalten mir Schlassworbe. Zu den „döachträgen Zn dem BriefwechselFriedrichs ^8 Maupertuxs und Voltaire", dle jetzt als letzte
„Publikationen aus den Königl. Pxeußxsch^n S aatsarchxvax" (Verlag von S. Hirzel in Leipzxg> % Herausgeber, Hans Dropsen Ferdinand CaUsch und Gustav Bertold Bolz, neben Briefen von' dem großen M und an rhn exn paar Briese mit. die der preußische Gö--
^nik^lt^am^o^^ p"o ?*$ ? m P^^ils, bei seinem w r ÖT l ' .6'rxedrrchö des Großen rin September 1743
^ ^?bben hat, xrixd diese Briefe geben eine anfchaulick>e Vorstellung $??Ldem^personlxchen Verkehr Friedrichs des Großen mit allen
aEhrlich aufgezeichnet.uns Mid ioor- t V r^ rü l ie W* Bolbarre und anderen Gästen hrihm?' littlfa herrschte eine lebhafte Unter-i
Ihr ™ 15 ^ ^f QeTl btn und her, iNanchnial
tui^e? ? ulen J Gegenstände zum anderen, dann
7^. c U^dea ^taatsang-engeichnten vor den Pagen und Lakaien E^ch am Dage -rach seiner Ankunft ver^ ^ ® ra ^ L Podewits in ein längeres Sip 1, offen zu Aren, was die Holländer über ihn
daß ich sexxxär Majestät nicht verhehlen Fürst^'r bi^t hJl rw autzerordeirtlrch fürchtete und für einen auÄcküür)^' M ^ ^3*! größten Pläne zu fassen und, ^- ufi^. "Woraus gründet sich diese Meinung?" ettvxderte der ^^?'^^.-?^^vortete, daß die .General staaten sich immer der erinnerten, dre sie außerordentlich üx Bestürzung
/ i,",, -r«- u-uöici^wcuuiuj ui VLnur
STrmir ■ im Een solchen Preis würde ich sie gern noch
enrmal m Befturz^xg versetzexx." Dann ta das Ä'prächanf die
&btÄ ffvVrf b ' Cftt bins^<»ckb Friedrich Ar Große
„Weirn '4 Et irgendeiner Macht ^^eben so es mit den .Holländern, de« ikutm sewumen.? Sic können ihnm dar- f l f ^xe stärksten Versicherungen machen. — Llm 7. September säst S boboimls als Tischgast des Königs ihnx gegenüber Die Holländer mitüten die Kosten der Unterhaltung bestrmten xnxd der Koilig stichelte fortwährend über sie. Ec fragte nach dem Groß- pensronarius, und Gras Podewils erzählte, daß Anton vau der Herkunft sei; die Holländer hätten ihn als Groß- P.nswiXarxLw genommen, wer! er sanft, republikanisch und ivenig
t ? arC o ^r König nach diesmal Bericht?
Eo Tit Zukunft ntetite Küchenjungeix noch vorsichtiger' b^Weln, dexxxx Gott weiß, vielleicht wird einer ttonsSmSSS g“£? trg^b so cm Pensionarins! Mir scheint - Io fügte S S'^-TT Herr van der Heim ist ein großer Dumm köpf (;>raf
Podew^ z^rte mtt der Antwort, und Friedrich der Große ftchr £ t Ä oI? ' Zollenestnur xxxch.t sagen, ic-eil Sie dort wohnen a... xch sage es. Der König zog weiter über die Holländer her' ^^ UT J ba 5 te 1 ich nach ihrem Greffier, den über 80jährigen FraarÄ Fag< Und aus me Slchskuxrft des Grafen Podewils daß er früher ^^oßes Genre gegolten habe, daß er aber doch schon ein wenig sagte der König- „Sagen Sie ihm von mir daß er Än
aL^ li ** Pr e ? atm H 1 ' m(tn foUe holländische Truppen mar,chicen laisen. Was meinen Sie/ wenn der
^ ruJ niilv Einen Stallknechten! S t Paör.mls wollte natürlich keine 'Antwort gebei^
Ü! cw?m!° n l tan t I .Harm auf andere Dm ge, auf die Lebensweise
A?nr folgenden Tage gefiel! Große darin, über die Franzosen heczuziehen wobu er lrx seyr guter .Lamre tvar. Zn Voltaire sagte er unter schwöre Ihnen, nxmit alle Ihre Minister mir dienexr wollten ich wollte kernen von Ihnen." Der G-esprack-sgegenstand wechselte ein paarmal, maxr sprach über die Hinrichtung des ichwedischen Generals Lewenhaupt, und'der König strgtll zu Voltarre, Broglle habe dieses Schicksal eb^-r r?i-!>ip, 7 X ^ ,ch.Edischc (tal. «lg gab'Vottall? GcllgeL M dA
SIÄTm'Ä wisse« wir Sire, aber T « meinano wit Kopf ab, der kemen mehr hat." Nachdem man flfvr
MMchcrler andere Gegenstämde acspro<l)en hatte kam man dre V-tcrllmdllieb-, Imrd bei dieser G-ll'g«chZ 'spmch FttedrÄ
Äc r > 'r Ü: f^ d ’ nicht, wie man ein Land mehr
al. exn arweres lxeben kaixn. Jlrdeftexx, toenn cs sich darunt bandelte
Kosten n,ci>u:S Bllites glücklich zu machen loürde « v. brs imt fcfcien ffiTODfat vergießen." Gegen Ende der Tafel wurde bi-c Lrune des Königs immier besser. Er verteilte nckekt ^enilln- ^°ub°vs, tne m b tinudtc $<.^^tcX'«f a :c^^Ä , *rt SU
®™f«i von Podewils dabei einen, die einen Blasebalg ^stellte. „H,er rst etnms für Ihren >Bernf," sa^e «
I>ie Pluderhose.
bas jetzt den in nmnnlichen Bernsen tä-
Wfer«sa , Ä »■jäis
AW^rvÄX «M.VSIS-.A:
Ä ’L ,cf)t «men G'ffchicKe der Mode. Die „gevluder'e«- dcrlandenaI b d1e''do^^^L'N^ «oje hatte sich vmi dm Nie' «rbrcittt m,e t U -* n Qi l‘ liefert«, über ganz Gnrova
Grcm-en so >m c^ch i>uer,t in Umlang und Schnitt in mäßigen l^^urde sxe mtt der Zerr immer größer und prunkgafter ^ ® urteI bis an den Schuh und verschlang durch ifyre tal)Undj<en Falteu unglaublich viel Stoff. Soll e$ doch noi'cn- b^ben, d,ie „bis zu 300 Men Zeug" eutMteu. CUte m n3 r n E diesem Modenufug voran und suchten sich S r£ 9 ™ der Mudechose zu üb^rbiewn und
bürgerliche Gecken afften es nach. Ja, es sollen sich nach den Be- hauplungen zeitgenössischer Sitten schildere r Adlige infolge 'bres ^ ?ri ie E den Muderhoserl trieben, ruiniert haben. ^
• . ^9/!. der Zert Gegner dieser Modeausartnng fanden
Beirmders die Geistlichkeit zog gegen die Plnder- %u Felde und forderte von der Kanzel herab zum Kaiupfe gegen
feit ? ocb biese Bemühungen der Geiftlich-
vermochten nicht die Modetorheit zu beseitigen. Fm Gegenteil ^ dldel erngeMrck, fand das Prachtkleidungsstück des Mannes ,.^!,^LVoßere Ausdehnmig im Bürgertum. Da nahm der regierende Kurfurft Foacknnx II. den Kampf gegen das Ungarn ans N und Serbe felfa auf. Er hatte sich ft^ich Zne gan^Ägen? JPJr | te r 6^rxch gesagt sei, erfolgreiche Methode gewählt lieber ^chkvßplatz stolzierten eines schönen Nachmittags drei büraer- SÄ t E jedgr angetan mit einem ÄÄ Si r ? j f i «°« ganz besonders die Aufmerksamkeit auf ^ lenken hatten fte zwei Musikanten angenouxmen, die ihnen nnt lusttgem Fiedeln vorangehen mußten. Sie erreichten auch ihren denn die Leute Meben ftchen und sckhen ihnen nach Be-
bll^ckte Eunuch von den Schloßfenstern ans sie
ii°S. ^lerbxngs einen von ihnen nicht vermuteten Dtt Kurfürst ließ sxe von Trabanten in den Bernauischeu Mer abfnhren exn damals beliebtes Zechlokal, und in die „Narret nt ^?^^^ürTrunkE eingerichtet war. Vor der^W kxste mußten die Musikanten 24 Stunden fiedeln, und dranben vor Volk und die Berliner Jugend und bewarf dre schonen Pluderhosen mrt saulcn Eiern. Einem jungen Adligen
wie ein PsaN Wer den Schloßt tteß der Kürftxrst aiff offenem Platze den Gurt aufschneidew
!ux^Gesvött^<^^^^?^^L^ und der Edelmann zum Gespött der Leute m bloßen Hemde dastand.
ki, 77 ^G.^l^rbrnE reichlich kx-äftige Methode verfchlte ihre Wir- kung Nicht. Denn Hohn nxxd Spott wollte doch keiner auf sich ans-
«SLSL'^LL-Ä
Vermischte-.
koladenersatz. Die Schokolade gehürt zu den Gcnntzmxtt^n, dre wahrend des Krieges so gut wie verschwunden u <£■ ^ aus dem Auslande bezogenen Nohstoffüis
den liefert nun, wie früher so mele andere durch
Th E^ rt n ^wordene Dxnge, einen recht guten Ersatz, svie ^°J- Walter xm , Pronwt'heus" mitteilt. Zur Herftelllxug eines hex Schokolade an Geruch und Geschmack gleichen, zudem auch sehr nahrhaften Getränkes könnexx die Beeren des roten Hcnürxegels Gorrius sangumes, verwandt roerdeu. ^^er rote HarckrWml hat
IxI Sl^W 1 Sttxnch blutroten Farbe, die die Rinde im Winwr axliwext, der (Ltraixch, der mehrere ?Neter bock» mttd nn-K firA
imfÄrff 1 , 1 Rfgräiiderix, Rainen, in unbebautem Hügclg'lü'de
er Vefert ^ech findet, ist auch sonst recht nützlich, deinx
. . uewrr exn Voxs, oa^ dxe -^rea^ler hochicßxtzen Nanrentlri-x,
rwmfaf kleinen Maschinenteilen nnd besonders feinen Arbcittm
rragr lehr zawrexchr schwarze -Beeren mxt rmxdem Stein krrx- Bon, gelhexx Harirxegel, ^der xm ersten Frühling, Rtärz nnd April blüht nitterscheidet er sich vornehnxlich durch die Früchte Während der 6eKe - übrigens viel seltener W^v.rchse!xde - nxW d7r aasL nrnnl ^nnuute Hartriegel, auch Kornelchstr .> ge-
lvagt, sind die des roten Haxuriege^ schwarg. Dxe Veriveixdxxxxg der Früchte des gelben Hartriegels ist allMmexxx bekanixt; dxe Türken stellen beispielsweise Sirup und Grlers, dxe Ungarn und Griechen Likör daraus her. Die schoar n^^??^O«lbeeren dagegen scheinen bei uns bisher wenig be- ach.ei worden zrx fern. Das schokoladenähnliche Getränk wird durch cmr verdickte Llbkochrmg der Beeren bereitet. Nicht xxur der Geruch dein nbrigensauch etwas VanilleähiUich's auhastct der öv•'
uub der Nälwwerx äbneln hn- VlV -’ : ‘ !act
genießbar sftch könnte dex^ StraxZ ^xr Sttecttl^^r
!oxxate heraugezogen Xvx'rdeix, und iven.l d-'r Nä'-ruvu
iTtÄ 2? Ä würde die Pslax^Äß SS
* l $y l t ?f :• in r5nedenszexten erwecket ivcrden. r ... ^ 0 ^ li n Zö s i s che o c i i ch t e r statt u n g i'n, Mn st er rf ^ r denchterstattung hat jetzt selbst den verblendet- R,vss.. «m dlugexx über den Nachrichtendienst ihrer
P chs. geofftxet. Man sprach in Paris vi.l von dx-r Dcgradatton


