— 262
ohne Ihren Hermann leben, würben nicht sterben ohne rhn?"
Q . r '/Sterben ?Das glaube ich uberhaicht nicht, daß man «rs Lrebe sterben könnte."
, gibt aber dergleichen, selbst heute noch. Ich
fannte selbst eine junge Witwe, die starb aus Liebe, nachdem sie ihren Gatten verloren hatte."
. a dann starb sie aus Gram, aus Kummer. Das ist doch mcht dasselbe wie Verliebtheit."
« Kummer kann tausend Gestalten annehmen, nicht Wenn eine Mutter stürbe, aus Gram um ein geftor- Zlf n Krnd, so wurde man das auch nicht Verliebtheit nennen. Und doch wäre es bei beiden dasselbe Motiv: Das ^rmrssen des geliebten Wesens, die unbefriedigte Sehnsucht ~7 riesen sich die Menschen sträuben, das ist Nichts als dav Wörtchen „Verliebtheit". Sehen Sie statt Enrnn klingt es größer nrrd edier, und man
laßt ev gelten."
recht haben, Therese. Sie sinh so viel klü-
m.A ’ flt SS* wahr, daß ich im Grunds
auch ganz regelrecht „verliebt" in Hermann bin, nur daß ich nur dessen nicht bewußt bin." B
"Am. Wann kommt er denn nach Berlin?"
«SÄl/StS 11 ~ afl geschehen. Wir stehen nicht in ^o^wswechsel vorläufig. Er wollte sich erst bei mir blicken
Äi '\£rilh "/me gute Anstellung gefunden hat: Fraw- ^erübm^-n daß er wahrscheinlich bei einer Welt-
Mhe«s daEer " °"kommen werde. Ich weiß nichts
»». &,g sßÄ-*“* ®" ä » ->«-
nochmals, aber nach einigen Minuten brach
frj*' cKl 1 fl€ bemerkte, daß in einiger Entfernung ein ytettei: Halt gemacht hatte und zuhörte.
r\£ e ^üsterte ihre Wahrnehmung Therese zu diese rieb- ^ s'ch auf u-ch sandte entrüstete Blicke zu dem Re r hÄ- Über, bis er sich weiter bewegte. m
iti.ffnYu* €t öll $ )mch!" murmelte sie. „Daß der hier
• 4 ®’«
"fi e fe C \ t6n? ^d Sie können ihn nicht leiden?" nttpvlirurJ* 0 ^ mehrmals photographiert, als ich bei er miV^ U J n f a ^ n r^ m ¥ )te ' deshalb erkenne ich ihn, während
konnte in Um a£J
c $ att€ ' ir €in .großes Taschentuch, das sie gegen Käfer ^usektenüber das Haargeworfen, noch auf dem Scheitel
d? Nast^ öröUcr ® netrer fa & il > r als Sonnenschutz auf
{ e ${ € sie sich bequem wieder hin und knurrte- u rt schöne Riethling ist es, ein sogenannter fterxVna
|ä,£ ’S'aas ss SS
a^tsfta«sst
stl säsä n
asSEflSS? E * =
ÄSSJS 1 2 SÄRj-Ä
EMZM-
»Wie Preußisch Sie sind!"
! .hoffentlich meinten ßie iä nicht als Tadels
Sie tmchte daL'an Mrow^L Therese Ekelhaft, anders iluslegm.gbÄta? ^
~ r ■ . ^0. Kapitel.
Ulrich saß ln ihrem Blmnenerker und wartete auf
mihtiMiA » L l8 r fett ? Wöen u.icht gesehen hatte. Denn sie war "Äs bli^düewesen, hatte sich sogar den Arzt kommen lassen musien und sah noch blaß und verfallen aus.
linnlftf it)c wohler, das war ihr Lieb-
tmgssch seit fast zwanzig Jahren.
batte' $ n 'ür sie heransbauLii lassen, uiü> sie
an"de,^ VS’ AS S ein winziges Treibhaus gen,acht, an dein ,ie täglich ihre Freude hatte.
Raun, Bat^e.sOsS"ef und etwa fünf Meter lang war der berankt mlZJL? bm ba ™Iv. fate MaZwände waren hoch- Fensterbr-ttern lmhaef Schlingpflanzen, auf gläsernen u.ld ^ Blattoewäckie [ to " be,t vielerlei Blumen
S“ t u,lb Sepflegt, liebevoll und erfolg«ich iR guter
awp.ÄÄiÄt*Ä tetet» SASV-L-Ä«
“Ä&’t,“ 11 »«d s«m,t
feS ?j rte e - in Klop^n an der Tür. - ^LS^^^Lk-L^rrm^n- Frau UZch?E^ wiener", sagte er. „Wie ist das Befinden, r„„, 'S ko halbwcge, Berber. Sie wissen ia wie
Irau Ulrich. Sehr merkwürdige "
ober schlechte! Berber?"
Frau^ Ustick?, kchkchte. Ihr Bruder lebt noch."
£il"äsJSiIsSS»"
-i» Ä.iiS ? ,ei ”j M-l»»-"«
einen jötttm&Ißi?*™ Jm»ess°w5chs" sichtlich
9 °kpürt? Durch Detektivs und solche Lsud,'?"'""
dem ich bekamst bin ^wir'Zd K'5°lizeileutnant, mit eine Adresse In der St-,d ß. -?^r"der - gab mir
Deutschen auszugegn ^""ben ist, scheint ja von
"Sw wolbn^b-" maf>nte Frau Ulrich.
aber ef ist doch waA Dte°EnaZn^°^"' Irau Ulrich, große Stücke m -^Olander, von denen Sie so
ser nichts als Me fi! ® ie wissen weL
fc Ulen*^nnsikmän Sr ' b ^F?ll^b» die (Fortsetzung folgt.)


