Ausgabe 
2.6.1917
 
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-Aachttaahl, id> hör Dir laufen, ^ ^ s

Ans das Bächlein Zoillst D^r saufen. ^ >r f

' Das ist Dein großer Ziel und Ziveck!" ^

Bläsig zitiert zivar rviederholt die schönen Verse, tiot^bcm hat aber unbekannter Dichter unrecht, rvenu er bel-aNptet, daß das Drucken das rmzige Ziel und der einzige Zioeck Unserer lieblichsten Früblingssängerin sei. Immerhin liegt den Versen eine sehr richtige Beobachtung Zugrunde. Oft nämlich hat inan sich schon gewundert, weshalb Plötzlich Nachtigallen ans einer Gegend gänz- nch verschtrUnden sind, in der sie jahrelang vorher genistet haben. Echltehlrch kam man dahinter, das; man durch Verlegung oder ^uschurtung eines Bach?s oder Leiches den Nachtigallen eine jErge ^ebensbedmgmlg entzogen hatte. Tic Nähe eines Wasscr- vcacnz muh also berücksichtigt lverden, wenn wan die Nachtigallen > »n einen bestimntten Ort fesseln will.

, ich hör Dir laufen.

vermischte-.

V =rli5 ^ n J$ l ^ 11 *L C r sollen Gras essen. Einen be­achtenswerten Beleg für den Einfluß des U-Boot-Krieges auf den englischen, Lobensmittelmarkt liefert die folgende Betrach- ^ing rn derDaily Mail". Nach sorgenvoller Erörterung der Nahrungsknappheit gelangt der Verfasser John Chalfo.tt zii der Überraschenden Frage:Warum essen wir kein. Gras?"Sind die Gelehrten," so fragt der neilgierige Mitarbeiter weiter,wirklich felsenfest davon überzeugt, das; das Gras keinerlei dein Menschen dienliche Nährwerte enthält? Mir müßten ja nidft das Gras so

^er hat man schoit versucht, es wissen- fäiaftlich zu Kuchenzwecken zu verarbeiten? Das Gras bildet ohne- dres au; indirektem Wege bereits einen sehr erhebliche!: Teil unserer Nahrung. Der Och,e lebt sa,t ausschließlich von Gras, der Genuß di>_gelben bildet die,Grundlage seiner Kraft, und wenn sein Fleisch alif dielen: Wege wtt geworden ist, wird es von uns Menschen A ^ faßten Behagen vermehrt. Sollte es nun nicht möglU &I 1 '& b I n b = r ?A e ^dem geschilderten Ernährungs- borstellt, einfach aus-uschalten? Man nenne inich nicht phan- % bas drahtlos zu telegraphieren vermag, darf klvch orner solckien Frage nicht ratlos gegenüberstehen Jedes vor! h}. Menichheit benutzte Nahrungsmittel mußte vorerst entbccft wer- ben, und zwar wurden derartige Entdeckungen meist in Seiten der Hungersnot gemacht. Mar der erste Mann, der ein Anstel em Held in seiner Art? Wttr der erste kühne °^ r bummcrelser nicht würdig, mit den, Viktoriakreuz aus-

efAÄS;s:at.®äSS

. *Sv ^ r . 11 &ftu cksftulle der englischen Schul-

kugend. In einer Lehrerversammlung, die kürzlich in London ttbge^llteli wutde, kam auch die Frage der Ernährungsverhält- Mlse zur Besprechung. Sam1lick>e Teilnehnier erklärten es für not- »»ilidlg, unter den bestehenden Verhältnissen und in Erlvartuna einer.weiteren Verschlechterung, die Kinder systematisch zur Spär- samkett iin Verbrauch von Nahrungsmitteln zu erziehen. Am be-

n i d J n>rI ^ n den kstndern verboten <?"-r r! 1 - l 0 -' bisher belegte oder un belegte Brote zum zweiten, frühstück rn die Schule mitzunchmen. 6 sueimi

. . . , , c b w ä n N l i ch t e u Au st ral i e ri u n eii Auf der tz^etzgebenden Versammln^ in Neu-SüdNurles in Australien lief

de' ^f ^rV iebe Australierin nach Vollendung

^eben^ahre» behördlich ermächtigt iverden soll, Männei^ E^ldvna auznlegen Md sich mit einem männlichen Vornamen Lmterfchrnben. Tre australi,che Weiblichkeit zeigte ja schmr seit 1 ^,- 7 .!^ ^ur Gleichstellung mit der Männerwelt, doch diese

Änderung -Ickueßt immerhin überraschend loeit über das Viel k/i-aaus Doch glauben die Pariser Blätter, dem Geheimnis nämfiA'i 1 ^ tC % CC 'u} die Spur gekommen zu sein. Sie behaupten,

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vücherttsch.

i7~ifHessischen Landesvereins vom Noten d^s Alwe-Fi-aiienver.-iiis erschienen? Buch5 0 Fahr-

« Vcl 1 ^ ® * ? r e 1 1 i II 3 1 nach der West fro nt" von

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lvu Meyer m bMia Die Prark,

Börscnwesens. Bon BankdireSor

I. Steknberg,150 Setten mtt 8 Tafeln. (Wisjenschaft und ^ 139.) 0Kb. 1.25 Mck Verlag von Uuelk& Meyer tz 1917. r LessiNg. Von Professor Dr. Nich. M. We^ ^ ni ' v od?^^i tiafeu&te 9luflage. Herausgeaeben von Vrv^ wssor G. Wit kow ski. 144 Seiten (Wissenscliast und Bildung ^A'lMuldeil 1.25 Ml Verlag von Quelle L Meyer Ä

> Schaffner Der gdoße Austrag. Kontinentale

^^kmrst? (Schriften ynv &ii und Geschichte- 6^Bandchen.)60 Snten Oktav. Kart. 75 Pf. Verlag von G. Grote, vfitoh'rT ^ der Abdruck eines Vortrages, to*

t 1 r. ll]lkx großem Beifall in Berlin und Lmbürg

gehalten hat. Der hervorragende Schrveizer Dichter bekennt sich «85.*1?^ uur 5^ iXNitschfreundlicher Schweizer, sondern schlechthin"^ 9r ° 6ett bnit]dyni Nation,als deittscher Mensch

r . ~7 c u 1 i cf) f a it b 5 Zukunft bei einem guten und

in München, T-i,sE ^ "" ^-.F. Lehmann

ttnvLm^'^ rDli r ' Die Staatenbildung in der n 1 ! tl" Ullli) J t /Schriften zur Zeit und Go- Endchen) Mtt einer 'Karte. 103 Seilen Oktav. Kart.

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^^dgemüsc, Tee- und Heilkräuter. Batev- ländische Sainmcln ,o)vie Zubereitungarten. Von A O. Klein und P. Ulsert. Nebst EKleitroort von Frau Generalseldmarschalt Mit 3Z TeLttabbildungem Preis 80 Pfennigs 351Mark, IM Stück 60 Mark). Verlag von Püul ParZ rn Berlin SW. H, Hedem,nnnstratze 10 und 11.

Gietzener Haussranen-Verein. r

Kochanweisungen.

Gehacktes Herings-Kartoffelmus. Ein Hering (des,er zwei, wnd gereinigt, enthäutet, entgrätet und in kleine Würfel geschnitten. 7501O0O Gramm Kartoffeln, wenn man

İ&7 Ä' ,üer ^ n gargekocht, abgegossen und sofort

b cfr~ re ^ e Uneben ^ie Kartoffelnkasse vermischt man mit etwas fl um gm Fett (Butter oder Margar-ine., etivas Atehl wenn man ivttl und es hat, mtt einem Ei, Salz, Pfeffer, etwas stingelxicktcr Ztvlcbcl, wenn man sie l)at, gehackter Petersilie, Lrippenwurze und den kleinen He ring swür sein (man kann ncÄ

Ha sw 1 -- aüd l klnnhacken) und gibt die gut abge-

schmeckte Maste rn.die mit rvett ausgestrick-ene Puddingsfonn oder ^^' i*M Vudding wird eine Stunde äm sieden- Backvstn gesteM die Form wird für eine Stunde in den

. u g uter Brotaufstrich. Vs Liter Wasser, Mi große rn Würseln aeschnittme Zwiebeln, Vs Teelöffel Kümniel, Vs Tee- löfsel gemucktes Geivurz, Vr Teelöffel Pfeffer, 1 Eßlöffel Wurst- Geschmack, 2 Teelöffel Ochsena oder 2 Bouillon- lourfel Diese Masse wird 5 Minuten langsam gekocht, dann quirlt man 70 Gramm Grieß in i/ 4 Liter kaltem LSasser-, gießt dies nnttr MS^endeni Umruhren in die Masse, dann das Ganze in die Schuisel, laßt cs erkalten und die gut schmeckende Wurst ist fertig Kann man von seiner Fl ei scharrte 1 Pfund Kopfflei ch kaufm Kochkiste mit dem Gewürz über Nacht recht weicht fo ?lbart man die Ochsena. Man kawl darm die dreifache Zortron bereiten. Zn 210 Gramm Grieß gibt man das

Aiffstrrchs^ ^ ^ ^ ^ ^ 9r ^ e wohlschmeckenden

Deut scher Tee Die Zubereituug des Dees aus deutsckien ft>lgt nidjit l^cctcf> .Abbrühen mit heißem Wasser wie bei dem ausländischen Tech sondern du och kräftiges Kochen des ^zu amm^i nitt dem kaltri: Wasser auf das Feu^ gebracht^ ^EL^vcrden des Tees ist dabei ebeusottienig wie bei

Ergänzukigrrötse!.

L«" Dk-SchrM b-han^l, j 20 «TuffäfeenXrf?r Öif glfgei die Fahrten des von der evangelischen Land^'kircki > n' frtfWen VemnsloMi^^s O 3©«feSin Sn

x^Jj w, L^ < ? r 2 KIT ^1o bis Okkober 1910, die Eindrücke und der Verstffser auf diesen Fahrten mb das W r en des

mrnnil * m Sl 9 - ^inerlös ist für das Rote Kr^

Tie Punkte, sind durch passende Buchsta'ben'zu ersten, so dast be- ^""^Hauplivortcr (keine Eigennamen) entstehen. Die ergäinten Bilchstaben müssen im Zusammenhang unser aller Wahlspruc^ in^der gegenwärtigen Kriegszert ergebe». ^ 1 0CC

(Auflösung in nächster Nummer.) !

Auflösung der Pyramide in voriger Nummeklt ^

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