§ams:ag, den 5* Mal.

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KrlechaltmrssM M i ^mef^Z-rBenmü-KrMer).

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Pechmarie und Hans im Glück.

Die Geschichte einer Jugendfreundschast von C. v. Dorn au. Nachdruck und UeberseyungKrecht in fremde Sprachen vvrbc >a>ten.

(Fortse^nng.)

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lieber ein Jahr blieb «au» Jn'hoss fort- »tu'b bic alt- Mille als treuer Ekkehard in seinem- vereripan ten bei den, vereinsamten Kindchen, das weder Bater no l -. ter besah - - Und e.u ganzes Jahr h-.ndurch arbeitete Marie für zwei für Mille nnd >,rch selber »»» d>m Leuten, die sich ihrer Obhut erfreute», ern dehagltches Senn zu schaffen. Sie erntete öfters Äiwrkemmng, manchmat "herzliche, dankbare B-rehrung. Wer müßig mehr Undankbarkeit. - Ls war sh" «>armt-b.sttnv inuiiq, sich für andere danNos abzumuhen. Das sah sie philosophisch lächelnd ein und trug's »nt Humor und ^

Sie U'ittbe viel reifer, utel sicherer und klarer 'n dre,em oiahve. Sie lernte die Menschen kennen und veUor ttotzvcm den festen Lebensmut nicht. Sie hatte ebell das Äehemmr^ bearnfsen, dnstdie Menschen lieb behalten herßt.wenig von ihnen erwarten, viel nur von sich selber fordern .

L\rieio, voll nufti)a>ec uno r /

lcfiniben, praktischen Menschenverstandes nnd liebevollster treue. Und die Briefe, die sie gelungen war, m MUleS ^liftraa an Harts zu schreiben. Gezwungen rm wahrsten St!'ne de-' Wortes. Denn Mille weigerte sich ltvrkte, rhrern neuen Brotherrn direkt auch nur eine A e M schicke», das sei ihr lästig, sie wisse nrchi genug Bescheid m.t d.r Jeder nti cm einen so hochgelehrten Herrn zu schreiben, -karre Möge das sür sie tun. sie .risse jedenfalls Vrel besser, was Herrn Juchofs zu erfahren nottue, und was nicht. Der also Hans auf Verschiedene Briefe nie eine Antwort von der Alte» erhielt und sich deshalb au Marie wandte und Marie Abrechnungen, Ans ragen und Mitteilungen zwischen den beiden vermitteln mußte gesckcah's ganz ^on leibfi, 5xiü sie tpieber in eifrige» Briefwechsel gerieten. Bo» ihrer Seite stets ei» wenig geschüftsnüißig kühl, nur Tatsachen berichtend, fas! nie ein persönliches Wort. Bon ihm dagegen immer breiter, immer tiefer, umfassender werdend es war so wundervoll für ihn, sich in diesen Briefen an d'e stolz, oerfchwirqene Freundin so harmlos, so rückhaltlos gehen

lassen zu'türmen.-Bernde diese Schweigsamkeit, drese

ihre st>rrückk,alt»ng taten ihm wohl. L>,e ,torte rhu me durch eine Bemerdinq, eine F-rage, die ihre eigene Persönlichkeit in den BmMrgrn.nd drängte, sie blieb immer bescheiden und sachgemäß sie verstund ja so prachtvollzuzuhoren

Er hatte sich bald nach Weihnachten von Phipp Koch ge­trennt, mit bem er einige Monate ln Aegypten zngebracht hatte, und war nach Indien gegangen. Phipp selber aber

schleuderte in behaglickier Langsamkit durch ganz Italien in die Heimat zurück, der er fast em Fahr hindurch fern

^ D^"indische über die größere Halste diese«

neuen Jahres ausgedehnt, brachte Hans Jmhoss Ech« Früchte. Hier entstmid Plan und Knochengerüst seines Wer­kesUnter indischer Sonne-- - des besten viellelcht. was t« über das große Wunderland geschrieben ward. Und ein« Fülle kleinerer Arbeiten - ein Band seines MarchenbnM für große Kinder" es wür, als ob er sich selber gar nicht genug tun konnte. .

Im Herbst kehrte er nach Europa zuruck. Wrverlmllrg. schweren Herzens Fräulein Meta Strllrna würde daS Zitat angeführt l>aben:Der Not gehorchend, nicht dem eia neu Triebe-'. Sein Verleger und verschtedE wrchtige uüau.sschiebbare Angelegenheiten hatten seine Rückkehr ge* fordert. In den letzten Septembertagen traf er ut Berlin ent Diesmal.empfing Marie ihren Besuch selbst. Ein Brief hatte ihn angemeldet, er erschien pünktlich zu der stunde, die Marie ihm als besonders angenehm genannt hatte, uno sie wußte vom frühen Morgen an, daß und wannerkom- men wurde. Das gab ihr Ruhe und Sicherheit Ihr Sf» bewußtsein war ohnehin gewesen m dieser Zeit erfolgreicher

Kämpfe mit sich Mid anderen- . mm.*

So erschien sie ihm bemüh als eme Freurde. Großer, stattlicher, frauenhafter, mit beherrschten Bewegungen, mit klaren, kühlen Blicken. Während ec ihr die vand schüttelte nnd diese Einzelheiten in seinen Geist aufnahm, siel ihm un­willkürlich ein, wie er sie das letztemal gesehen: Jndersil- ben Uingebung, aber unsicher, verwirrt, haltlos bis zur Pein­lichkeit. Ob sie bei ihrerplastischen Empsanghchame wie hieß die Würdevolle doch gleich? erfolgreich nr die Schule gegangen war? Hans sah sich lächelnd um und nagte

nach Fräulein Meta . . . ..

Fräulein Meta war ausgegangen. Ma ne hatte «st einem Aufträge fortgeschickt. Sie bekam es letzt {tfion mufh* manchmal fertig, ihre ansprnMSvolleStütze »»« Leicht die ^tirn runzelnd, gao sie Bescheid, daß Fraulein Stilling für sie ccach Berlin gefahren sec, um verschiedene Einkäufe zu erledigen. Stirnrunzelnd, denn sie ctberlegte da­bei weshalb sie die Meta eigentlich heut nachmittag ent­kernt habe. Es war scheinbar ganz °d«e Nebengedanken ge- schehen. lind nun mutzte sie mit emem Male, we-halb sie S qetan hatte. In der Erinnerung an die Äuwesenhcit dieser selben unvermeidlichen Meta, bei jenem ersten Wiedersehen mit Hans I mhofs vor etwa über emem Jahre.

Es kam ihr jetzt selbst geradezu spaßig vor. wie un­geschickt sie, Marie, sich damals benommen hatte. Wie ein tollpatschiger Backfisch, wahrhaftig! Heute hätte sie dce Meta narb dem Kaffee geschickt. lind als sie das dachte, mußte sie

90 '' 4 Dieso heizliche^Lachen kleidete sie gut. Es machte sw jünger und hübsck>er. Es fiel Dans aus, nne gut d«Mar» heute aussah. Und da fuhr's ihm mal wieder heraus.