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irnb toiutti- 1 gurtet er sich zum ^chrqtt. der -ans einem' englischen: Jnftttnienmgslager eutttnckfme Kasperl bringt den Oesterreicher Ivsef und den Ungar Junos als Verbündete herbei
Im drillen Akt erleben wir das letzte Aufgebot b;r Entente, tie rn der volle nach Hilfe sucht. Hier tvchd auch König Eduard ri Döllenskat -mit seinen Rat angegangen. Lloyd George als MAsvolö,er Nußknacker stürzt Herbei und wettert über dad deutsche Friedensangebot. Die letzte Hilfe soll der Geldteufel Mvmnwui brrngen Der Landsturnt der (Untermdt wird ausgehoben Mlr Voten Geister rüsten zum /Sndkampf, den uns erst ein zweite« ^Auwnettenspiel svird austischen können, lvemr alles vorüber ist.
Das erste politische Stück begnügt sich leider mit einet Auszahlung des bisherigen Kriegsverlaufes. Was es in Worttu an Witz verminen lagt, spendet es jedoch in bcn politischen Puppen, bk ledermaun wird sehen wollen. Möge das pvlttisck>e Spiel sich weiter entwickeln und auch eigene Phantasie zrt Hilfe nehmen. Dann wird Z Eercht euke Renaissance dar Zeitsatire geben einen deutschen Poiichtnel. Unsere Kunst des Humors könnte ihn gut gebrauchen.
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Versttirchtes.
. * ^a s amerikanische Schulkinder vom Kriege svrssen. x)-n Europa gibt es wohl kein Schulkind, von denk lungsteu abgesehen, das nicht mit den Schauplätzen des Weltt Steges vertraut wäre und die führenden Persöulichkeiten der kriege führenden Staaten, was bei einer Sckulprüfung in Kalifsrmeir rn pmer Werse zutage getreten ist. dre das Kopfschütteln aller Je ug lieber des Prüfungsausschusses erregte und bei deutschen Le-- ferrr sicher ern Lachen auslösen wird. Die Schüler einiger Gynv- naneu rn San Fvcmzisko, Los Angeles, San Jago und Sacramento der Prüfung lauter Fragen vorgelegt, die sich aus Weltkrieg be-Hen.^ Wer rst Joffre? Antwort: Ein berühmter Boxer. Wer ist Lloyd George? Hier waren die Meinungen ttulgen Amerikaner recht geteilt: die einen machten ihn zum Komg non England sder freilich auch George heißt), andere er--
tifftnv.lfSv Zeitschrift „Atlan-
ttc lMvnthlu (der George Lloyd'heißt), und imch der Ansicht an-
derer Prüflinge ist Llo^> Georges „ein berühmter Mann, der mft der ,^usllanla untergegangen ist. Die „Lusitania" hielten meh- rere Gymnasiasten für „einen ante ri kan iscken Dampfer, den die «rglische Flotte beschossen und versenkt hat!" Biel Verwirrung, be^scpte m Köpfen der jungen dlmerikauer über den eng-- lischen OberbettÄshader an der Somme, Sir Douglas Hajo. Ec ivurde für „einen berühmten Staatsmann im Haag^' erklärt ver- rnutlich, ivett der englische Name für Aaag. Hague, ebenso wie Harg au^eipwcbeu wird Der Na,ne Äsquith, der beinahe täglich in fast leder Zeitung zu lereu ^var, ist vielen amerikanischen Gymnasiasten so ioenig bekannt, daß sie darunter eine Stadt in Frank- rerch verstanden, und die Stadt Saloniki wurde von ihnen sogar zu einem Bwlriwirtuosen gemacht! Andere wußten es freilich besser: ^alonikt ist der Präsident von China, falls es sich nicht etwa um euren berühmten Japaner handelt? Daß die kalifornisch^Jugend Kucherier für den deutschen Botschafter in den Vereinigtest Staaten h«lt sei rmr berlauftg erwähnt : Polen — Poland in mgtffcher Sprache wurde, offenbar, weil es vollkomnren chinesisch klingt für eme ssroße_jptobt in China gehalten, und Rumänien, auch aus (munden des Wortklanges, nach Italien vertagt, wo es die Rolle einer ^adt spielen sollte. — Ajus di^er Liste l>aarstraubeuden Un- em schwedisches Blatt mitteilt, darf man natürlich, “.W’ ™-J af, $ en Antworten mitgeteilt werden, nicht voreilig auf das Wri,en der amerr kan tschen Schüler im allgemeinen schlie- L ,ü ?u ?£ ec ir P ltr Ä l . ^emig. »oenn man erfahrt, daß der - Prüfung den kallpornlschen Schulinspektor dazu veran- 'uschreiben^"^ Umgestaltung der Lehrpläne von Grund ans vor-
« u r 0 n 1111 g D 0 u ® “ 1 " e li it u b Bese n. Wir kön- "SJ/JE Eullkommene und nicht geringe Ausgabe für eine Neu- unscnaffunq oetra<mlrch lnnausschieben, wmn wir auch diesen Be-
sozntzgen -pflegen". Zunächst sollen, Blatt gehört der Hausfrau" ©K "ub Ersten gleichmäßig - nicht ettva an einer stelle ober <pz\£t mehr — abgenutzt n^erLEn. EmpfehlenÄoert ist Daus,rau nicht selbst diese Geräte unter ihrer Ob« n)dgffunn darauf zu-achten, daß sie kürzere ijaten. Der Preis ist dann wesentlich geringer sollte man dre ganze Fläche des Fegers mög!ick>st gleicht 0lC ^biN 2 ts auf die Borsten-, sonderst m Ff 1 1ie - n!1 ^ der Hand gibt. Wie oft liebt man auch Bohner, d,e mwlge einseitiger Abnützitng aar nickt - Bodenftächen richtig zu beumd^. Im
>u; c Gegeniiunoe alle derart an Haken hängen, i? 1 dem Boden schweben. Hat man keuien Be^n^chionk. so dienr da,,, em Brctt. untcc dem die Sakm an" 9 ^ n - ^"«^X-U^tiachc ift auch die Remignna der £*£0, ^"d Bürsten von Lotaub u.ck schmutz, die sich naturgemäß ® aT,t£n Uftit schmutzigen Geräten läßt sich außerdem
ä SJ? zu Seit müssen die £jSmSSfbl fLär4fMn l i x fl Ul dem etwa Soda aufgelöst wird, tüchtig r ^qxdiv'nrl .,lid dann nocdmass ln cben'o beiilkm Wasser lunb-- I
VLcherttsch.
rr und Balten Von m>. Rat Prof. Dr. Otto
& Klasrng in Dielefeld ,md Leipzig" „Auch nn Bettrag zur Erörterung unserer Kriegsziele" könnte man die voruegende Schrift n-emren, die den Gegensatz zwisckmr Balten schildert. Ter Verfasser, selbst Balte von G^ üfvn 1 ?r,cht zunächst von der Entwicklung und Eigenart des rufft*
‘ er UEltlich den russischen Soldaten, Kämpfen unserer Tage entgegen tritt, trefflich chavakttrmert. J-m zweiten Kapitel sehen svir die Russen unter ^L'lutzdes Wc^ns, um schließlich zu den ÄchcheiTim "jy 1 geführt zu iverden. Das Buch klingt aus in der
?vrderung daß die Ostseeproviuzen Rußlands Reiche einge^ltedert Iverden müssen, Mid zwar bo- sostbers mtt Rücksicht auf dre deutschen Balten, die es verdienest, daß Deutschland ihnen als Retter erscheint. ^
t ha rd Johannes Sorge: Der , Bettler" Eine
dramattsche Sendung 1912. „König David". Schauspiel 1916.
srrf4iu l m Verlag S. Fischer, Berlin. Zwei vielversvrecheilde Es von den Wogen des Weltkrieges Berschlung^en^^ dem „Bettler rechen sich meisterhaft komponierte Szenen aneinander. Aus reden! Wort, ans lebem Bild spricht ein ganzer Dichter, der hier em seltsames Mo satt von tiefen Gedanken geschaffen hat. die sich nicht immer gegenseitig bedingen oder erläutern avep dennoch eEi ernhettttchm^til repräsentieren. So imrc imd i'uaerr^ ^Eilbrausend die G^anken oft sind, ihre Sprache ist wie Musik, mid ern feierlickier Rythmus dnrck-zieht Prosa und Poesie. Dieses CrstlrngErk trug dem Dichter den Kleistpreis ein. In dem „Körrig tU der Rythmws des Geschehens noch feierlicher, sind die D^rte noch gewchpter. Kein Ziveifel, daß nur ein svirklicher Dicht«;
1° ; ] ^ Y&ftten ktnmte. Ob gewollt oder ungetoollt, auch
dieses Werkbleiot ern auf matt gesttmmws Mosaik, aber mir eist Sprache ^ligiös veranlagtes Her» ift solcher Kraft und
^ ^^<H"Boot gegen U-Boot. Von Oberleutnant z. S v. Hermbiirg. 1 Mart, gebunden 2 Mark. Verlag August Sckerl G. m. b. H. Berlin. Wenn man die Berichte des j ungen N-BE- LnmnandanLeii über seine Tätigkeit im Mittelnieer und dm türkischen Gewässern sollte man fast ^staubeii, es gäbe nicht- Sr&ffJ ^r., Wcsttalsso eme ^agd unterm Wasser. Dev Ter Verfasser erzahtt als echter seeniann mit jenem trockmm sT/r-. l l( ^ durch nichts aus dem Gleichgeivickt bringm läßt und selbst dre verzimcktesten Lagen so geinütsruhig darstellt, a^s ob gar nicht» Besonderes los sei. Dabei führt er ims von eanem spanneicken Abenteuer zum äschern.
^ U J e (Kunstwart). Erstes März- /- (^^SsansgaD- zum ermaßlgttii Preis von 3 60 Mk
viertel)ahrlich. Verlag von Georg D. W. Callivey München l T«- einleitende Aussatz von Arenarins „Auch Arneriko" gibt emm über die Lage zlvischerl Dmlschland und' best Berern.sten Staaten, wie sie genwrdeir, und wirft Gvcholoqische Sck^glickfter am!Wilsons Politik. - Erich Schacher behcWt kLIFSSZ ^ch dem ^Inserateunronovol" vom Volkswirtschaftl^n ttmtlichm und vthischm Interesse aus und empirehlt seine Eck> kudrung m stiffer Zeitungswesm. — Jirs KunstgeLier loendet sich ' ern Aunatz von Avenarms über Klinger, der den Plastik- ist dle.cm allseitigen großen Meister würdigt. — Die 6eutkfa» Fvauerck^vegung wch die Erwerbsarbeit der Frau" wird von Ä- famta Sardpr i.nd Wilh 3tMd Mworfwn bie XSlt Lnmbetahflfeit der Frm, iiu den twnut »erbiiiidencn 3<fia»cr£
Htrft "“"Ä 1 Kri *® ewi Gesickt-virnkien ans frt-
M Schumann Orütgt einen Beitrag
über „Musik als Kritik" und untersucht die F/oaae wie tnrß JUntf Li* G^ellschafts- und Weltkrttir geeigner sei.' — Hans ^ Abhandlung „Zur Entwicklung des hohlen <-<Al.lm aussuhrlrch über dre neuen 9Reinungen. die um die Losung dieser Fragen miteinander kämpfen, und stellt die Arv- sichten für und gegen das Gymnasium, für und gegm die Antike
Magisches Tuadrat.
1. Gemütserregnng
2. Musikinstrument.
3. Pflanze.
4. Pelzwerk.
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m 1 *^ uuuiai suiv io zu orotten, vag die vi
rechten Nethen gleicklautend mit den vier senkrechten sind. (Auflösung in nächster Nunnner.)
^luflösung des Silbenversteckrätsels in voriger Nummer. - a.lcn trauen ift ebenw scklnuni, wie keine m trauen.
Echtt kleitung: Fr. R. Zenz. - Zwtll.ngsrunddruck und Verlag der Brühl'schen Unioersitäts-Zuch- und Sttiudrucket.i. N. Lange. Gießet


