möiilwfi fein wird, s- riehen di- hij'-a-n «K 5 ..Ü'L«N Treib- Häusern nach Anleitung des agrikutturcheimschen Instituts oer Universität K'artossclsetzlingspflanzen l^ran, die. nach^ni die Ens- inänner vorüber sind, in die kleinen ~L™ f rt ES
pflanzt werden sollen, >me man sonst du- Tomaten, verpffauzt. ^ wird noch rechtzeitig in Versammlungen des Obst-und Gartenvau Vereins das Nähere darüber in chlssiihrllc^r W^se m&tn. Jetzt sei nur daraus hmgewresen, daß dws Versalien sich im vorigen Jahre in Frankfurt, Wiesbaden uitb anderen Orten mit Ä Slt H Es ist dies gewiß ein Notbehelf - aber nnt welckwm Ersatz behelfen wir uns eben nicht. .Wenn der Versuch auch hier bu gutem Wetter gelingt, so haben wir früher twu+Kar- tolseln als beim alten herkömmlichen Verfahren Mit dem Setzen oder Stecken der Kartoffel knallen in die Erde; gelangt es aber nicht, so kann mau das Beet immer noch mit etwas anderem bepflanzen. So al^ Notbetels ist das Stecklingsverfahren auch von der Ber Mlllungsabteitung der Reichskartoffel stelle m ^r?ur erwähnt für den Falt. dag die Setzkartoffeln fehlen. Die Re tch.ckartosselstelle betrachte! es als eine Ausgabe der Landes- und Provmzialkartoffek stellen und der Kommunalverbände, sich der Utemanbauer anzu nehmen und sie mit Rat und Tat zu unterstützen. Zufolge Ermach- tiguiig des Präsidenten des Kriegsenrahrnngsanrtes dürfen tu diesem Jahre die Kleinaiibauer die aiff einer.Flache von 200 Quadratmetern gezogenen Kartoffeln unelngeschrankt für sich ^ehalwn, auch wenn nach den bestehenden Vorschriften über dre Verbrcruchs-- reaelmig die geernteten Mengen großer sind als che -ahnen ^ sdebeud.ni Mengen. Auch werden die etwa erforderlich werdenden! Genelmngungen zur Ausfuhr derartiger Kartoffeln ftir den eigenen Bedarf in Zukunft anstmrdlos ben Klernambauern erteilt werden.
..Jetzt-!“
Aon K ll r t D i e tz.
Jrgeirdroo war es draußen vorm Feind. . . . . .
Grmraten und Schrappnells hatten tagelaiig schon den Boden misgerissen und durchwühlt. Kugeln warnt tont beiden ©eiten gekommen und hatten Wunden genssen rmd Lucken m dre Reihen — hüben und drübeii. Und nun sollte der Angriff erfolgest der Feind sollte ans seinen Stellungen geworfen lverden. Alles war bereit. Noch 10 Minuten — 5 — 3 Minuten — letzt! Wie ein banges Fragen ivar es, wie ein Aufatnren lies es durch dre Reihen, von Mund zu Mund : — jetzt!
Aus der bangen, quälenden Ungewißheit aber war ein starker unerschütterlicher WÜle geworden mit dem einen Worte. Und aiis Kern unerschütterlichen Willen eine himmelstürmende, zerschmetternde Kraft.
- jetzt
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Und ein paar Tage später war es dann - drinnen im Land. Zeitungen brachten den Tagesbericht — schlicht und einfach und markig erzählten sie, was dort gescheht::
Von einem Vorstoß in die femdlrchen Lnnen brachten un,cre Truppen zweihnndertmerzehn Gefangene mid 4 Maschinengewehre
zurück "__-_ *
Und irgendivo anders ftanb noch etwas, das ganz so ähnlich schien. Da stand: „Wer Kriegsanleihe zeichnet, Hilst uns siegen!"
Da mußte ich lvieder an das denkeu, was ich draußen erlebt, und an das eine kleine, starke Wort. „Jetzt — —!"
Jetzt kvnunt Ihr daran in der Hermat. Jetzt druckt man Euch die Waffe in die Hand, die Waffe der Daheim gebliebenen. Jetzt könnt Ihr kämpfen und einen Sieg erringen in der Heimat. Jehl könnt Ihr Vergelten.
vüchertisch.
— Ohne Götter. Roman von Richard Otto Frankfurter. Gel-eftet Mark 4.50, gebunden Mark 6.00. Verlag Grethleiu L Eo. G. m b H., Leipzig. Der Weltkrieg hat einen eigenartigen Abschnitt Deutchcn Geisteslebens zum Abschluß gebracht. Mau ivird ihn vielleicht späterhin als das Zeitalter der Zerrissenheit bezeichnen. Da-? Leben, die Entwicklung der Generation die dieses Zeitalter beherrschte, sästldert sttichard Otto Frankfurter's Buch „Ohne' Götter." Im Mittelpunkt steht das tiefste und bedeutsamste Prob- len! aller Zeiten, die Stellung zu Gott. Wie in der abgelanfenen Periode um Gott gerungen, von ihm gewichen, zu ihnr gesehnt und mauchnial gefunden wurde, bildet den Gruudtou aller Erlebnisse Zn reicher Variation rankt sich darum das Empsiudnugs- leben und die Entwicklung der verschiedenen Kreise der Bevölkerung. Handel und Wisscuschast. Beamtentum und Arbeiterklasse - alle stehen im Brennpunkt. Mit dem Beginn des Krieges klingt das Buch, aber für den tiefer Schürfenden ist es mehr als ein Buch Kriegslage bildet seinen Epilog. Es ist ein sehr unterhaltsames Buck, aoer für den tiefer Schlürfenden ist es mehr als ein Buch des Tages und für den Tag. „Ohne Götter" ist ein in der Arbeit vieler Jahre geschaffenes Epos, voll Bora.nserkenn.en, Mlckioärts- deulen und erfüllt vom heißen Atmen einer heißen Gegenwart.
— Neuerscheinungen der ll n i v e r sa l - Bibliotheken ir e u e r A u s st a t t u n g. Nr. 5901—5603. 5901 5906.
Ekkehard. Eine Geschichte aus dem zehnten Jahrhundert, von Viktor von Scheffel. Mit einer Einleitung herausgegeben von Dr. Edm. von Sallwürk. 2 Bände. Geh. je 75 Pfg., zusammen geh. Mk. 2.20, in Gesehenkband Mk. 3.—. — Nr. 5907. Bekauntmack^ ung über die Geschäftsaufsicht zur Ablvenduug des Konkurses nebst der anitlichen Begründung. Dextausgabe mit kurzen Anmerkungen mrd Sachregister. Herausgegeben von Karl Pannier. Geh. 25 Pfg.- geb. 60 Psg. — Nr. 5908—5909. Mutter unbekannt. Roman aus Rumänien von Mite Kremnitz. Mit einer Einleitung von Hermann ziienzl. Geh. 50 Psg., geb. 90 Psg. Irr der Einleitung! charakterisiert Hermann Kienzl die seltene und bedeutende Persönlichkeit !der Dichterin und schildert ihr jahrelanges Wirken in Bukarest, ihren Einfluß auf die dortigen gesellschaftlichen, literarischen! und politischen Kreise und ihre freundschaftlichen Beziehungen zrml Hause König Earols. — Nr. 5910. Kühner Kurs! Neu« Bilder und Skizzen vom Seekrieg. Vou Wilhelm Schreiner. Mit Buchschmuck vorn Verfasser. Geh. 25 Pfg., geh. 90 Pfg. Inhalt; Vorwort. — „Prinz Eitel". — Heldenkampf und Meuchelmord. — Das Schwert bleibt rein! — Der Flug der „Möve". — Kühner Kurs!
— Das Landhaus^ eine literarische Monatsschrift. Herausgeberin Toni Schwabe. Zweiter Jahrgang. Preis vierteljährlich 1,50 Mk. L a n d h a u s v e r l a g , Jena. Unter dem Titel dieser Zeitschrift, deren erstes Erscheinungsjahr mit Beginn dieses Monats zunr Abschluß gekommen ist, hat man sich nicht etwa ein architektonisches Fachblatt vorzustellen. Der Name „Landhaus" ist vielmehr uur ein Wahrzeichen für die dem Weltgetriebe und vor allem der Politik abseits liegenden Bestrebungen dieser Monatsschrift gewählt worden. In folcheur Sinn ist die Gründung der Schriftstellerin Toni Schwabe auftp fassen. Sie vertritt.eine vollbewnßte Abkehr von den Tagesinteressen zugunsten jener Fragen vovwärtsschreitender. Kultur, Kunst und Litcratnr, die für den lwutigen Menschen fast wie hinter einem unübersteiglichen Mall dort jenseits des Krieges in einem längst» verlassenen Lande liegen. Und so wirkt das „Landhaus" — alllH in allem eine Zeitschrift der Kultur- und Friedensinteressen recht gleich einer frischen kleinen Oase mitten im Krieg.
— Wirtschaftliche Nu tz-Hühu er - Zucht mit Spar-Koch- und Backbuch für die Kriegs- und Friedenszeit vou Prof. Roeder (Weißetrburg r.B.), 2. Mflage, Stückpreis 80 Pstz. (kart. 1 Mk.), ber Borernsendung postfrei, Volksbücher-Verlag F. H v f fm a n n , Hamburg Sö, Lmnmersieth 18. _
Gietzeiier Hausfrauen-Bercin.
Kochamvcisungcn.
W e i ß k r a u t kl ö ß e. Zwei Pfund Weißkraut tverden gekocht und durch die Fleischmaschine getrieben, V* Pfund geriebene Kär- toffeln, Vi Pfund Mehl. 100 Gramm geriebene, in Fett gebratene Zwielielt!, zivei Eier, Salz, Pfeffer, Muskatnuß. Dies alles wird gut geniengt, mit l^inehlten Händen Klöße gerollt und in Salzwasser 10 Minuten gekocht. .Mmmelsauce schmeckt gut dazu. — Will man Suppenklößchen machen, so sticht man die Masse mit dem Teelöffel ans. \ .
Zigeuner nudeln. Die Nudeln tverden in Salzwasser nicht ganz weich gekocht und mü klarem, heißem Wasser übergosseu. Dann erhitzt inan ein halbes Pfund Marmelade, am besten Zwet- schennuis, verdünnt es mit Apfelwein oder Wässer zu einer dnnn- flüssigeu Masse, gibt Zitronenschale und Saft dazu und etlvas Zucker, dann unter Rühren die Nudeln und läßt sie in der Marmelade heiß werden. Man gibt ettvas braune Butter daraus.
Graupen a u f l a u f mi 1 L e b e r. Man kocht y_> Pfund Graupen zu einen! steifen Brei, gibt y 4 Pffllld gehackte Leber und 2 Eier dazu, w'ürzt mit Pfeffer, Mckken, Salz und Muskatnuß. Mau gibt die Masse in eine Änflauffonn, überstreut mit Reibbrol und etwas Butter und backt es im Ofen. Als Beilage Salat.
Weiße Riübc n in der Fo r nt gebacken. Weiße Rüben lverden geschält, wie Scbtvar^wnrzeln geschnitten, in Sätztvasser kurz abgebrüht, daun in Fett gedünstet, zuletzt mit einem Drittel llein- würflich geschnittener Kartoffeln. Dann verrührt mau einen Löffel Mehl in Buttermilch, gibt Salz zu und vern!engt dies nnt dem Gemüse, füllt alles in eine vorgerichtete Form, bestreut es mit Reibbrot und gibt etwas Butter darauf und bäckt es im Ofen.
Gehtimschrist.
1 — 2 3 + 4:5 6 7+4 8 = 9 lö 1 + 4 5*3 4.6 6 wichtig sie Aufgabe der Kriegswirtschaft.
S ch l ü s s e l w ö r t e r
1-2 3 + 9 Werkzeug 4 = 1+ Blume
7 ' 5 + 5 Volk
rif I Hirt
8 = 6 + 9 ztvcibeilliges Tier 9: 5 6+ Körperteil 10 = 61:9 amtliche Würde.
Auflösung des Rätsels in voriger Nummer! Frieden (Eiier, Ferien, fern, nieder, Feinde, Erde)
Tchristleitung: Fr. R. Zenz. — Z'villingsrunddruck uud Verlag der Brühl'scheu Universttäts-Buch- und Steiudruckerei. R. Lange, Gießen.


