"Si.wrrtb-u", „StretoBSTjet". .Lucker". ..Nachtlichte". ,,Decke", „Briefpapier" ustv. Wenn an einem dieser GegenstLn.de besonder« Mangel herrscht, so unrd der Zeiger ans die betreffeirdc Bezerchrcmtg eingestellt. Falls niedrere Lorten von benötigt werden,
können noch drei HilfSzeiger Berrvenbnng finden. Die Eurrtchtnug dieser „WnnsthuHr". die nun ailch von anderen Lazaretten nach- geawiit wird, soll ivestnttiÄ dazu beitragen, daß die Soldaten ständig mit jener Art von Liebesgaben versoogt werden, die sie gerade arn dringendsten benötigen.
Französische P o st - L o g i k. Ein Ausländer, der sich gegenwärtig in Frankreich aushält, so erzählt „L'Oeuvre". wollte im neuen Jahre seiner französischen Braut schreiben. Man machte ihn aus die Kompliziertheit der neu erlassenen Posttartse aufmerksam» »Diese Erhöhung,* erklärte er jedoch, .erscheint mir nur billig, da der französische Staat so viele Kriegsausgaben hat/ Er begab sich also sorglos zum nächsten Postamt und fragte, wieviel letzt em Brief von Baris nach Saint-Germain koste. .1b Centimes", wurde ihm erwidert. „Und eine Postkarte?" .15 Centinies" »Seltsam, dass eine offene Karte ebenso viel kostet wie ein geschlossener Brief von 6—8 Seiten in» Gewicht von 20 Gramm!" »Cs ist die neue Porschrist/ erwiderte das Postfräulein. »Ich beuge mich davor," eiitgegiiete der erftcumte Ausländer, »wieviel kostet em Brief an meinen Dater in Amerika?" .,10 Centimes." ^.10 Centimes? So kostet also eine offene Karte in Frankreich se»b'l ein Drittel inehr als ein geschlossener Brief von Frankreich nach Amerika, Australien oder Yokohama?" „Es ist die neue Vorschrift" erwiderte das Postsräillein. Daraufhin entstand ein groper Krach, ein Schutzmann erschien, und der Ausländer erklärte »,-^eu Gegen,vart, daß trotz aller französischen Schutzleute ein Blödsinn ein Blödsinn -bleibe, llnb bie umstebende>, Pariser waren linpatriotisch genug, ihm recht zu geben.
* D e r bescheidene Kosak. Als General Brussiloff, so erzählt die russische Monatsschrift „Newa", eine Abteilung Kosaken ^r Ruhestellung besichtigte, ging er langsam dre Front ab, blieb vor emem Mann stehen und fragte: .Welches ist da« beste Pferd der Schwadron?" „Der Siriouk*. „Und warum?" .Er ,st im Schritt, im Trab und im Galopp gleich gut. Er ist ein gilte: Springer, hat keinen Fehler, hält den Kopf richtig und läßt stch nicht überholen." „Und iver ist der beste Reiter in der Schwadron?" „Feodor Mikhietch." .Warum?" „Er ist fromm, ehrlich, folgsam, dem Zaren und dem Befehlshaber ergeben- er
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Herr General." Der General ging weiter und soll in Zukunst darauf verzichtet haben, stch bei den Mannschaften nach den besten Leuten zii erfnnbigen.
vücherlisch.
— Meister der Zeichnung: Veransgsuben von Prof. Dr Lxrns W Lrnger. Verlag von Baumgärtners Buchhandlung, Leipzig. Baud 2. Lieber mann. In äußerst geschmackvoller Aufmachung ttoücrtbeier Reprodutnon und künstlerisclrer ^laswahl bringt imi Baunigärtners Berlag liTtfero anderen ZeictZrer nabe Ter kur^e und klare Text verdient besonderes Lob. In großen Strichen lvich der Künstler vor uns hmgeitellt. die Zeichmmgen müssen für sich sprachen Bei Lrebcnnann findc-n ,mr dic Zeichnung M Hoher ^elbitandigkeu carttvickelt: daran durch er besonders interessieren M er ia auch imse, erster und großer Moderner. Das Düoderne ch kern Manierrsums. Fassen wir das Moderne als Mittelglied einer iangeit EnUvickluugsreihe auf. so wird es uns eher oer» wandinl) Ced' Zeit glaubte ja, modern zu sein Jedenfalls liegt das Moderne ganz wo anders, als »vo es der Laie sucht. Nämlich irnot m den Mrttenl Lenn die Büttel, mir denen unsere ^»roderiren arbeiten, )mb garnicht so unerhört modern. Schon Frans Vals und Rembrarrdl laben rest>l papos genralr. Mau braucht also über LltMrmanns Toctmrk nickt zu erschrecken, llird roer da glaubt eine Zeick.'iung LreSermanns sei im Bx-rgleick mit den Alren zu flüchtig gelu zu ivemg und ui nicht ausgeführt, der sehe einuia! Zeichmmgm von Michelangelo oder Rcinbrandt au, um sein Urteil schnell zu rorrrgimcu Und dennoch ist etwas in allen Zeichnungen Lieber mauiis. was abwlut modern ist. Das ist die ganze.Atmosphäre, dre lkbec de, inodcrnen bildenden Kitnst liegt: Lick:. Lnch Son,re.
dem Atelier .rnmisgetreten ins Freie, in som.en- durcpglnbte wuueu. am emgfatte BergzipsZ. Licht uni) Luft ,verdcn
durch die Wolkenstrichc im Atelier zuroang^nutzt Und die^Menickeii lverden so m-malr imd geztstcknet ESsJ? 11 —* -traben, auf dem W, am dem Felde
toten, Arbeiter werden sie daraestrllr
der gwßen Enckeckuug gelangt, daß mdjt das Modell 6te ^smhrmrg. Tarmn ist es auch einem Mmut, van Gogb, Eezaruie letzten Endes einerlei gewesen wa? er Koblköpfe oder Bauernköpse. Mur künstlerisch Wille c* iern Allgemein kmrsrlerrsch verständlich. Das meint anck
<:r rwitn ^ „das Spezifische, Differenzierend« ftel all malstick weg. es bl red allein das :steale. das Wabre lachen do- a.s tobto, nbcia i. am der ütiV i:i ,u»r gleicher Weife arwifanrtf
SuSÜT wS Kür bei LÄbeamnvl. wenn w» PN
ben Borwurf ackmm. ; onbecn mp 22* Beherrschung von Licht. Luft
LÄ L?^be. Der tttewrifche Inhalt ist Nebensache: die Kmrst- vetrachtimg fangt erst da an, ,vo lvir über chn hi-uvegsehcn Nicht armeLeilte, Wm,enbausmädchen. Bettler und Lumpen wollde LErmaui, zeichnen, wndenr mit ilmen Licht, Luft und Ä)nne Emgem Uebevall ck lernen Zeichiiuilgeu spielt daher da- Licht Darum .sind cmrJi sture Zerstörungen fab« sondern Gernälde gervorden. Das ^ lcbondlg iverdm. Wir Dauben Farben zu
mir KAe ;md Kreide auf weißes Papier aufgetragen ist. d« lrchtbarcm Welt, das ist, das Programm des bannt befefien tvilk, der studiere dir arvstm Mepttr ur rbren Zevchwrügen, die uns der genanrite Berurg in yervorragcnden Fakimirlen bringt.
e J Z Ü- r , e .H (Kriegsausgabe). Herausgeber: I. E. Frhr.
" Einzelheft 90 Pfg.
v. Grotthuß. Vierteljährlich (6 Hefte) 5 Mk
porto frc i. (Stuttgart, Greiner L Pfeiffer)'. - Äu, « ? U^lte des e r st e n F e b r u a r h e f t e S : Die ersten Früchte. £ « besondere Betrachtungen. Bon I. E. Frhrn.
von Grotthuß. — D,e Insel der Sehnsucht. Skizze von E. Toeche. ~s„Z*. T ^U'zelne. Zeitgemäße Betrachtung von Wilhelm Betß-
m ^ Ö qr lb rt S on £ anS ® eor 9 Felln,ann. — Die neuen §^„ueru. Von I. A. F. Engel — Eu, Brief an den Schubert-Franz.
— Werden wir un« mit Frankreich je ver- ^..^^^^rwohnuugSfursorge in der Vergangenheit. Don Heinrich Gohrmg. — Der Wahrsager Rasputin. — BUder aus iw 1 »" 1 «?; 330 o mtt f Kremnitz st. - Altflandrifche Baukunst. Bon 'vt - Overnsorqen. Allerlei Randbemerkungen zu Wil- helm Kienzls „Testament". Von Karl Storck. - Türmers Tagebuch: Der Krreg. - Auf der Warte. - Kunstbeilaqen - Noten-
Aerschiedene Kohlrübenrezeptc.
RoMrfiben mit SriinroM (wie Kohlrabi). Gelbe Kohl- ruben werden geschalt, in feine Scheiben geschnitten und in Salz- waffer "bgewellt. ^a„n kocht man sie mit etwa? Fett, Salz. S rt ‘ inö Würselbruhe ziemlich weich. Unterdessen hat man Z ??aewelll. gröblich gehackt und gibt ihn nun
um alles zusanuuen gardünsten zu lassen. Rach Ä©enu,|e Zucker oder Zwiebel beifügen und e? mit slkehl (nicht braunbrennen!) sämig rnacheu.
wie Mairüben. Die geputzten, klem ge- schnttte,len Rüben werden nut heißein Wasser gebrüht Dann sevt man sie m,t kochendem Wasser, etwas Fett und Salz an und kockt ste welch: d,e Brühe muß ziernlich verkochen, wird zuletzt mit weltzer Embrenne von Milchpulver verrührt und mit Pfeffer und Trippenwurze abqeschmeckt. Wer es l.ebt, fügt eine Prise Paprika daran (Aus „Die? Blatt gehört der HauSEau".)
Schach-Aufgabe.
'^ou S l. Z i m m e r m a n n in Most.
Schrinleltung: Fr. R. Zenz. — Zwillrngsrunddruck und Verlag der Brühl
Weiß.
zieht an und setzt in zwei Zügen matt. Auflöiung in nächster Nummer.
Austösung des Zahlendlamanträtsels in voriger Nummer
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