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größte Sorgfalt gelegt und sich bemüht, diesem schönen Werke im ganzen das rechte Gewand zu geben. Wir sind überzeugt, daß Thomas »Heilige Nacht- heuer und aus lange Jahre hinaus unter vielen Christbäumen liegen und überall helle Freude bei den Be- schenklen erregen wird. Ä

Weihnachten 1.916. Eine Festgabe desDa- h e i m* für unsere Krieger. Mil iarbensrohen Bildern alter und neuer Meister geschmückt, macht diese Festgabe gleich von vornherein einen anheimelnden Emdrnck. Und dazu kommt, daß der Inhalt unterhaltend und abwechslungsreich ist. Einige an­ziehende Erzählungen, weiter spannende Schilderungen von Kriegs­teilnehmern, persönliche Erlebnisse, tote sie jeder gern liest, und schließlich eine Fülle von interessanten Aussagen und Gedichken. Bedeutsam sind die Aussprüche von unseren Fürsten und Heer­führern, die in der Handschrift wiedergegeben sind. Der Preis von 7b Psennig ist bei dem großen Reichtum des Gebotenen nur gering.

-Du mein junges Leben.- Gedichte von R. Noll. Verlag der N. G. Elwert'schen Buchhandlung, Marburg a. d. L. Br. 1 Mk. Al»WethnachlSgruß der Universität Marburg an ihre Studenten im Felde" ist dieses einfach schmucklose Büchlein, aus dem eine Dichterseele zu uns spricht, in den Buchhandel ge­geben worden. Ein Ahnen und Raunen von Deutschlands zu­künftiger Bestimmung und Größe geht durch diese Verse, und die Erinnerung vergangener Tage, froher Stunden steigt schmeichelnd in uns empor. Ehre und Andenken dem gefallenen Helden und Dichter, der hier sein Inneres aufrollte.

Erich Sarnekow: Der U-Boots hje l d. Von Dr. Schulze-Lübeck. Mst b Dovveltonbildern von W. Blank. Elegant gebunden 3.30 Mk., Volksausgabe 2,20 Mk. Verlag Ferdinand Carl Loewe, Stuttgart. Der Verfasser schildert die Schicksale eines jungen Seemannes, der aus einem U-Boote die abenteuer­lichen Erlebnisse des modernen Seekrieges mitmacht. Der Autor flicht -in seine Schilderungen stets Beschreibungen von Land und Leuten ein, die er aus seinen Seeiahrten eingehend kennen gelernt hat. so daß dag Buch unserer Jugend nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch zur Belehrung dlent. Im gleichen Verlage ist er­schienen : Im G ra na t se u e r auf dem Balkan. Eine äußerst spannend geschriebene Erzählung aus dem Weltkriege von dem bekannten Jugendschriftsteller A. 0. Klaußmann (geb. 3,30 Mk., Volksausgabe 2 Mk.), und Han« der Flieger von Fried­rich Otto.

Wie wir unser Elfern Kreuz erwarben-. Selbsterlebnisse. Nach persönlichen Berichten der Inhaber des Eisernen Kreuzes 1914. Bearbeitet von Friedrich Frhr. v. Dincklage- Cainpe. Generalleutnant z. D. 17. bis 30. Lieferung. Deutsche« BerlagShauS Bong & Co., Berlin W 57, Potsdamer Str. 88.

Bongs»illustrierte Kriegsgeschichte »Der Krieg 1914/16 in Wort und Bild-. 106.108. Heit. (Preis je 30 Pfennig.) Deutsches VerlagshauS Bong * Co., Berlin W. 67, Potsdamer Straße 88.

Gustav Meyrink:Das grüne Gesicht.- Roman. Geheftet Mk. 8.b0, kart. Mk. 4.-, gebunden Mk. 4,50. Kurt Wolfs Verlag. Leipzig. Meyrmks neuer Roman sicherlich eines der merkwürdigsten Micher, die je geschrieaen wurden, - spielt in Amsterdam, unmtttelbar nach dem Weltkriege. Allem Utopistifchen fern, aber dem Uebersinnlichen unheimlich nahe, schlägt dies Werk, von atemberaubender, spannender Handlung getragen, eine Brücke über die Abgründe tiefster menschlicher Verkommenheit zu den Höhen sublimster GeisteStätigkeit. Unabhängig von seiner künst- lerrschen Bedeutung und faszinierenden Form, ein Blich schönster menschlicher Bereicherung.

Die Flucht der Beate Hoyermann-. Von Thea v. Hadon. Verlag Cotta; br. 3 Mk., gebd. 4 Mt. Es ist eine prachtvolle Erzählung dieses Buch. Schlicht, ohne Schwillst tmd Uebertreibung der Koloratur stehen hier im Rahmen einer spannenden Handlung Menschen, von denen ein jeder ein typisches Bild des Kerns seiner Rasse, der er angehört, wiedergibt. Ter sein Vaterland über alles liebende Deutsche, der verschlagene, schlaiie Japaner, de>n nichts über sein Nippen geht, der Edelrusse und der geineine Russenpöbel, der du'nmstolze, aufgeblasene Engländer, alle ziehen gilt ersaßt und fein gezeichnet an der Kette einer fast abenteuer­lichen Szenerie an uns vorüber. Das Buch hält seinen Leser fest und läßt ihn erst nach der letzten Zeile zu Atem koinmen.

Markgraf Gero. Ein Roman aus der Gründungszeit des allen deutschen Reiches. Voll Paul Schreclenbach Verlag L. Staackrnann, Leipzig. - Historische Erzählungeii sind nicht jederiilanllS Geschmack, zuinal heutzutage, wo sich eine Geschichte Europas aus baut wie ein hoher Turm, der schwer zu besteigen ist. TenMarkgraf Gero- kann mail deshalb doch ruhig empfehlen tlnd lesen, denn eS ist gut, sich in dieser Zeit noch an Männern, Charakteren deiitscher Vorzeit zu festigen, die ivahrhast gerinanische, kernige Recken waren. Das ganze Buch ist in klarer, straffer Sprache ein Gesang der Pflichttreue, der Zucht und Selbstüber,vi>iduug, und nicht nur erwachsene Liebhaber geriiiantscher Vergangenheit sollten es lesen, nein, ai,ch rmserer heranreisenden deutschen Jugend sollte nran dies Werk etnf den Weihnachtstisch legen.

Kern warte des Weltkrieges von Rud. R o t h e i t (Verlag von Ullstein & Co., Berlin. Preis 2 Mk. Einen Büch-.

mann des Weltkrieges hat Rudolf Rothett verfaßt, eine Samm­lung von Schlagworten, die mit dem zweiten Jahrestag der Kriegs­erklärung, dem 1. August 1916. abfchließt und nicht rein chrono­logisch geordnet ist, sondern nach beherrschenden geistigen Gesichts­punkten. Alle Aeußerungeu gibt er wieder, die dem deutschen Volk den Srnn des großen Ringens zeigte, von der Rede, die am 1. August 1914 Kaiser Wilhelm, auf den Balkon deS Berlin« Schlosses tretend, an die VolkSmaffen hielt, bis zu den Kund­machungen der letzten Tage. Tie Reden der feindlichen Staats­männer, die Artikel der festidlichen Presse liefern Stofs für das epigraniniatlsch zusammengedrängte Werk.

Deutsche Bücher 1916". Unter diesem Titel ist der diesjährige Almanach der Vereinigung Münchener Verleger 1914, e. V., erschienen, der, nach Kriegsausbruch gegründet, die bedeu­tendste,! Münchener VerlagSsirmen zufam menschließt. Außer alphabetisch geordneten Buchanzeigen von 27 Verlagshäusern bringt das aiiinutlge, von Professor F. p. Ehmcke künstlerisch geschmückte Büchleiy eine Reihe höchst interessanter durchwegs biSher unver­öffentlichter Beiträge aus berufeiisten Federn.

Gietzener Hausfrauen-Berein.

Wochen- Küchenzettel.

Sonntag: Suppe, IWstrterkohl mit Kartoffeln, Hasev- flockenpudding 1 ).

Montag: Suppe, Hackbraten in der Tüte und Erbsen. Zie tronenschaum *).

Dienstag: Suppe, Kaninchenbraten, Rotkraut und Kav- toffelfihnse. '

Mittwoch: Grießsuppe, Eintopfgericht.

Donnerstag: Hafersuppe Helianthi 8 ) und Kartoffeln.

E r eitag: Einbrenn suppe, Sauerkraut und Kartoffeln, a m s t a g: Gemüsesuppe, Graupenauflauf mit Hagebutten %

^ Haferflockenpudding. 250 Gramm Haferflocken wev» den estrige Stuirden in reichlich Wasser eingeweicht, dann wird dack Wasser adgeserht (nicht weggegossen, kamr zu Suppe Verwendung finden). Vdan vermischt nun die Haferflocken mit 2 Eiern, 2 Gtz- löffel Zucker, etwas Zitronengeschmack und einer Handvvll Wein­beeren oder Nein geschnittenen Rosinen, auch ein gequellte und ktern- aeschnittene Törrzwetschen können genomnren roerden. gibt eine Ptrise Salz und ein halbes Backpulver dazu, füllt die Masse in eine vorbereitete Auflaufform, die man in einen Tiegel mil kochendem Wasser stellt und im Bratrohr überbäckt.

2 ) Z itronenschaum. V* Liter mit Wasser verdünnter Zitrorrerrsast, Zucker, 37 2 Blatt Gelatine, 1 Eiweiß. Ter nach Geschmack gesüßte Saft wird mit der in etwas warmem Wasser ausgelösten Gelatine vermengt und, sobald er anfängt sich zu ver­dicken, mit dem Eiweiß zusammen zu dickem Schaum geschlagen, danach in eine Glasschale geschüttet. Die Masse nmß nach denk Erkalten durch und durch schaumig sein und darf keiner! Satz von Gallert haben; dies ist ein Zeichen, daß nicht hiirreichend lange ge­schlagen wurde. J-n gleicher Weise läßt sich aus allen Früchtsäfben eine Säiaumspeise Herstellen.

8 ) H e l i a u t h i (Topinambur, Erdbirne). Die geschälten Knol­len werden, wie Schivarzwurzeln, in mit Mehl verquirltes Wasser gelegt, damit sie nicht entlaufen. Die Zubereitung ist. nachdem sie in wenig Salzwasser weich gekochit find, gleich der der Schwarz wurzeln. (Ettvas sauer.) Sehr gut siud die Knollen in heißer Asche gebraten, auch kann mau Salat davon bereiten wie Kartoffelsalat.

7 Graupenauflauf mit Hagebutten. 200 bis 250 Gramm grobe Gerfteugraupeu wevdeu eingeweicht und andern Tag» mit 1 Liter Sglzwasser oder Äöagermilch m einem dicken Brei aus­gekocht, den inan mit 34 hohen Eßlöffeln Hagenbuttenmark, etnxrs Butter und Zucker und nach Belieben einigen gedünstere» ganz-en .Hagebutten ober großen aus gekernten Rosinen mischt. Der .Brei wird in eine voroereitete Auflaufform gefüllt, sttt Rohr leicht überbacken und mit Hagebuttensoße oder DunftobH M Tisch gegeben.

Kreujfätfel.

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In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben

d bcc e e eeeegg-iihhhi iii 111 nnnnnnnn o o ppprrsttuuua derart einzutragen, daß dt« senkrechten und wagerechte, Rethen gletchlautend fotgenbes ergeben:

1. Stadt in Württentberg.

2. Eine Krankheit.

3. Stadt in Norddeulschkand. Auslösung in nächster Nummer.

Auflösung des Zitatenrätsels in voriger Nummer: Ein jeder gibt den Wert sich selbst.

Schristlettnng: Fr. R. Zenz. Zwillingsrunddruck und Rerlaq der Brühl'scben Universitäts-Buch- und Stetndruckerei. R. Lange, Gießen.