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nach dem passenden Wort. „Sr« wissen ja selbst, Herr .Kapitän, was für ein schneidiger Herr Mr. Edwards war!"
„War!" betonte der Kapitän scharf. „Was wollen Sie darnrt sagen?"
der Schoner ihn geholt hat, Herr Kapitän! Daran N. doch kein Zwerfel mdglrch!" Er flüsterte jetzt nur und blrcktescheu beiseite. .
"Wollen .Sie unter Mr. Joes an Bord gehen?" ^Wohin mein Offizier geht, folge ich ihm!" erwiderte dn Mann, worauf Jves den betreffenden Befehl erhielt In iener Nacht lagen die beiden Schiffe dicht hinter-, ernander, und der Schoner tanzte bei der leichten Brise lustrg hinter dem Heck des größeren Gefährten her.
(Fortsetzung folgt.)
In der Heimat der Saccharins.
Von Krich Keldhaus.
^Sdebnrg ist die Heimstätte alles „Süßen": Hier ist der Sitz des ZuckerHandels, hier der Ort der Saccharin-Industrie. Zwei SwÄ feindliche Stoffe wohnen unter dem gleichen städtiwhen ^^chen. Uno ergänzen sich, seitdem der Krieg auch im Süß- ftoMewerbe den „Burgfriedens'gesichert hat. — Wir haben wieder nnmal umlernen milsfen. Einst gaben wir ein Gesetz, das der Erfindung des Deutsch-Amerikaners Fahlberg, die den Zucker- Sat rÄ U furchten drohte für Deutschland den Weg verschloß. Wir.fvolltw eine blühende Landwirtschaft, eine bedeutende Iw- ^m Einzug eines, schlichten wMen Pulvers, bÄaubte, rn der Markttasche die Süße der Zuckertast eines * 0en V wcl) 'p^se zu tragen. Die wirtschaftliche Werte
S n, SÄ “ m r Ä Fortschritt opfern zu können.
L>o entstaich Sußstoffgesetz als schütz. — Die Zeiten sind anders geworden. Was ehemals bekärupst ivurde, Hilst uns jetzt!
r^ enil ^^bide und Oelfrüchte an der Stelle der dak^^bauen, »mß der „Ersatz" heran. Und wir sind glücklich, ^ ir P l & n bAitzeu Wir freuen uns im besonderen, daß cs ein w£&£' ^ Magdeburger Werk ist, das augenblicklich zu hunderb- tauseuderl täglich die kleinen Briefchen mit Len ^ßeir Körnchen
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Tnifie über 1 Pfand Zucker-Wert. Das hilft strecken" Und wird uns vielleicht ai ich noch in beu ersten Friedens zeit en weiter helfen LEen, tveun der Feind die Grenzen nicht lvie früher öffnen sollte ^b^uen^'^u^'^^öweileri^getrost ein gut Teil Brotsrucht mehr r^ r kuiistliche Süßstoff hilft die Lücke füllen. Ms' 'cm^aUen .fetten rmsttger stiller Arbeit ins Land ziehen.
Und sollten die auf sich Watten WfSt- ium «nt, foMi Tiut dem Ersatzimttel Saccharin gut Freund >verden nn'issen Es entstammt auch deutscher Erde und deutschem Fleiß Wir können Stoffes in beiderlei Gestalt nicht mehr "brr haben uns daran geloohnt, als sei es seit Urmensch- ^szei^r unserer Kost gesellt gewesen. Mr vergessen gern daß der Zucker noch vor. kaum mehr als 100 Jahren den Ünbe- wid' ^.nk^^LÄ^uglich war, daß unsere Voreltern mit Sirup W,. s ^ mußten Wir vergaßen es, wie wir die Leiten Ko.Karosse, ohne Kaff«, Tee, Tabak, nicht mehr begre en Wonnen. So. sehr stehen wir im Banne der Gewohnheit Und lassen nns lieber da» füße Erzeugnis der beimiscben man» huvrfv
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setzen, ehe !mr überhaupt Verzicht lernen.
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SeS SWmel C R f $fndas Haupt, wenn er die
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^ ^in, daß das Verständnis im Falle Sacckartt," »rr»;,-*,-.
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es fRrft'mta Ä ^ na so trocken geschzftlich berichtet
^ 6>^/lcke zwischen den bekannten Eigenschaften des c ' UI % ^ erstaunlichen Süßkraft i>eS End- L g ' ^ nn 'u^,, loenn man daran erinnert wird, daß
I.üb?u"d einem Stücklein Zucker weniZ D'elleicht gelingt die Erkenntnis aui diese Ltelfe. Was war die Steinkohle vordem? Eine Pflanze Was mück»idem°Mnw''^''n.dllichsN in kostbaren Farben, dustm in er- Wohlgeruch, Fruchte erzeugen, saure, bittere, salzige, Ees konnte sie, konnten hundert verschiedene ST xS Uf !l nm gleichen Boden fleck. Wir haben cs nicht n gewohnt ivaren. Sollte cs nun
Ä.Ä'M™!' d-e Urkraft die Ursnße, die in der Pflanze in mwl. ^ ^gusendelang schlummerte, wieder zu erwecken?
s-nd diese Ern-ecker aus Dornröschenschlaf. Wie, werden wir hören.
* . *
»orortsbezirk Salbke, unweit des Bahu- hvts Sudost, rauchen hohe Schlote am Elbiiser. Sic weisen den Wen Ä.-G., vorm. Fahlberg, List & Co Ein bc- „^lcudes Werk des chemischen Großgewerbes tut sich dem Bflnchcr
leitet Wh^ m rr' \r* lnmi Saccharin nur den Namen her- stm'w' bochivrchtige ckiemische Grund-
Msse erzeugt und daneben nach Art der Leverkusener oder Lud-
Bettaus^d^r ° r . (er Wrt ^rtigt und für den
^s.„^p^^ken und Drogerien liefert. Ein Werk, das
^ größerer Entwicklung in sicb ttägt und' ^.wnSö^Än'tf'“ ( bt-knnst vielleicht noch einmal bc-
-^^?"^^olferzeugung des Unternehmttis war im Frieden nur
wna'dnrw Deutschland infolge der Beschrän
kung durch das Sußstoffgesetz nur etwa 4000 Mogmmm jäbrlicki
k SUr^' ll, r' b -wch die oder 40 000 Kilo?rämm AuL laudsbedarf waren bei dem geringeren Auslandspreis Ar die Firma wohl nicht ausschlaggebend. Jetzt freilich sind die Ziff^n
fttzt läattck^slÄn ^^Voon 1 ®emporgeschncllt. Werden doch M ^gllch schon 1000 Kilogramm des irertvollen Stoffes in
Tlc ^'r'^ te noch steigerungsfähig ist. MTein , 1 Gwmm-Bnefch^ Keren jetzt täglich 250 000 aus
bent gehen erfordern von dieser Meinge rund 300 Mlo-
Und auch hier ist die Abfertigung noch cntlvickc-
- * * *
Von dem großen Bcrnwltungsgebäude strahlen die Weae aus die rn cnn Labyttnth vion Hallen, Werkstätten Höfen führen'
bautt^^Dam^' ,^ohrleitungen. Hellgelbes Mauntoerk, Neu- vanlcn. Lampf, blaue, ichlrarze Wolken der Sck)brnsteine lA.--
ChcnnkaRen ÄÄ S* ««.HWom, fficru* nach
SchäMsich Lüsten f. äm ' e abgibt.'deren beizende
r25 L lcl) .^fteu retzend aus die Lunaiell legt Der Nückükind des Erzes wird danti zur Verhüttung vekfrach et dft Säure al^r rn einen rener gewaltigen Tempel der Arbeit gelttlet die?ittt ibr^ Swtzarttgen Formen und Linien hie.mob™ &tdc7d& Öter, wo sich in großen Räu.iien Kassel, Pfannen Retorttnoät die^SckmÄs'^ schwarz^ geheimnisooll im Gebälk verlieren, >mrd
tblSS“ s ”Ä "Kontaktvc-rfahren der Bad. Än'ittn-
zeß t^rh 1 Birn?f« 1 ^eS C l!i S r T unfetc Kriegschemie wichtigen Pro- ^ Kontakt benutzt. (Äwa 100 Kilo Platin auf
Hdn|’ f @„Ä , f i r n S S'^Äe^f
E ^Äonder-en Gestellen: Röhre-.ileitungen, Magazine
^ ^füllten Sacken weißer, gelblicher, blaiivi/oletter Massen' — schon oben genannten Grundstoffen. Da aebt donn -/?iE»kühlun.g und abermalige Mischung vor sich Aus dem dunnflüssiaen Hellen Stoff, an den sichre Müs e von «lblüb wEr.,»s^wheit anfetzt, wird eine' di,nK-viowtte ®
vorbcrettef wirb dom flüssigen Zustand für den festm
ward ,wndiett und gelangt tmeder als Helle Laugck
r ^ nett schon fettige weißliche Prär^arat aus - ^esallt werden kann. Man holt's l)crans, befreit es auf Blechen
rtttktti WiS?'Jl 01 1 aller KuchtigkttFllL Kt
^ t verwenden. Oder man löst es <rnnit auf um
fciftanUtWn" jfS, '1 bel l m Metallstr-iien hängen,
ac ift in V ff r 0b !? anders: Man bringt cs anf- aedrelit w^den d-« von Vwschinc„krait ganz langsam
VhbtTt m K'ristatlisiertlngsrämnen muß die
^liveit süß schmecken. Wenigstens ttit's die Luft. Man wird den
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