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gestattet jedermann die Anschaffung dieses MonumentaliverkeS deutscher Geschichte. -Bestellungen uechmen alle Buchhandlungen entgegen, wo eine solche nicht bekannt ist, 'bestelle man beim Verläse W. V.obach L Co-, Leipzig.
— N o 1 reDa n: e d e Pari s. Ro,uau non Victor Hugo. Bibliothek der Romane im Insel-Verlag zu Leipzig. In Leinen 3 Mk, in Leder 5 Mk. In der belamNen Ausgabe der Bibliochrk der Romane ist nun Victor Hugos Not re Dame de Paris er- schien-en. Das Meisterwerk der französischen Nonrantik wird in der vorzüglichen Uebertragimg von t£. von Schorn zu einem nicht n,w litcrarischchistorischen, sondern auch kn nstlerisckMN Genuß. Der Roman ist ja gepfropft voll von Ölbschweiinngen und Abhandlungen, zu denen sich Hugo bei jedweder Gelegenheit verlocken läßt, aber in der guten deutschen llcbertragung sind auch diese Abschweifungen, die ein charakteristisches Merkmal des ronwnti- schen Geschmackes sind, lesbar. Die Handlung, die estvas durstig nrrd gejucht ist, kann als bekannt vorausgesetzt werden : die Kunst der Schilderung gehört auch nicht der Handlung, auch nickst den Charakteren, die nur .selten schars hervortveten, ebensowellig den lebendiger gezeichneten verwirrenden Volksmengen, sondern dem Paris des XX. Jahrhunderts und der Kathedrale, die luie ein lebendes Wesen über den schwarzen dlmeiseuhausen der Stadt ihren Schatten wirft. stlotre Dame von Paris ist das einzige Wesen, das tu diesen: Dionuui wahrhaft eine Seele hat. Su ist der MsttelpnE, um den sich alles drelst in dieseln seltsamen Buche, das ein visionäres Bild der gewaltigen Kathedrale von Paris gibt.
In der gleichen Öiusgai>e ist von dem Verfasser »Dill llileu- spiegels" Charles De Taster ein Band V l ä m i s ch -e Mären erschienen, der eberrfo solche Vorzüge der lebendigen Schilderlwg hat, wie die Geschichte von Dyll und Lamme Goed- zack. Wer den einen Band gelesen hat, wird auch mit Freude nsch den: andern greisen, der das Lebens werk des Dichtet so ziemlich -ausschopst, und er wird iricht enttäuscht fein. Ue-bertrager: sind die Mären wie der Dyll -von Albert Wesselski, dessen DiM- Uebertragnng sich besser erweist, wie manche spätere. Die ^Gediegenheit der Ausgade divfer Ronranbibstothek arrs dern Insel- Verlag bedarf keines besonderen Hinweises rnehr.
— „Die K n n-ftttz Monatshefte Nr freie und angewandte Kunst (Verlag T. Bruckmann A.-G, München) vMen-det mit de-rn foebe»: erschienenen Septemderheft ihren lausenden Jahrgang. Wern: -mm: diesen mm polfftäirdigen z-kveiteuMregs^rgang drrrch- bläUert, so muß tntn gestehen, daß es kaum gtanblich erscheint, daß eine derartige, ausschließlich der Knust gewidmete Zeitsckirift zwei volle Kriegsjahre hindurch unverändert rn so mnstrergMiger Weife weiter erscheinen konnte. EE ist dies gewiß der schönste Beweis, wellt) anßerordeutlich hot-er Wertschätzung in den Meisen des kunstliebenden Pnbliknnls sich ^Die Kunst" erfreut. - Ans den: Inhalt des Septemberhestes erwähnen wir: Reich und -vielseitig illustrierte Aufsätze über das Schaffen des jetzt von Stuttgart nach Frankfurt a. M. dernsouen VMlerS uud Zeichners Johann Vtncenz Cissarz, sowie über die „Ausstellung der Künstlervereinigung Dresden I016" xonb einen sehr lesenswerten Beitrag van Josef Berrchart „Skrumvung in Mtalerei und Zeichnung", ferner ans dmn Gal>iete der angewandten Mmft die Wissätze „Gm Mudlicl-vr Wohrrfitz van LE-win Heurpel'", „Mdwirkerelen van Wanda Bibrowicz-SchreiberlMck forme endlich über den Wierser Tlrchi- tekten rmd Kunstgewerlbter Dagobert Peche. — Eine ZeckfchrW wie ,Die Kunst", die gerade in diesen Zeiten die Umerslührmg der rvvitesten Kreist verdient, füllte in keinem gebitdeteri derckschen H«ttst fehlem, und ustr empfehle» dal-er ihren neuen Iahrgamg, cms dem jeder eine Fülle von Schönheit uub künstlerischer AotD6g»mg schöpfen wird, auis angelegKnkstchste.
— D ie Schönheit. Brrnd Xllll., Heft H. Bevlag der Schönheit Dresden-Öl. 24. Ölns denr Inhalt: Erimrerrurg, Gemälde von Hugo Gugg. Die Woge *xcm Fo-rdevger. Dskar Zwintscher. Bon Dieter - Gortcnhof mst Ll'bblld.uuge»r rraob Ge- nralden Zwmtscki-er's. Strichzeichnungen von -Hugo Gugg nrit textlichen Erläulerrmgen. Dhanatos Vermählung von Maulbecker. Die Schönheit in: urodermen Porzellan, sowie gute NMtva,uv:cchmen und die Beilage Ltcht, Lrlst, Leben. Einzelhell 1 Mt.
— Der werteste Band der bekannteil Sammlung iillnstrierter Volksbücki«r (Verlag von Velhag-en L Klasing in Bielefeld m:d Leipzig) belMrdelt rmseren große!, Seesieg, die Sees ch la ch t v o r d e ur Skagerrak. Der Verfasser, E. von Hersseld, schildert mit einer Anschaulichkeit lind Klarheit, die allch dem Laien ohne weiteres verständlich ist, die Ereignisse des 31. Mai und 1 Juni, die unserer jungen, iatetr^rol>en Flotte zun: ersten Male Gelegerchvit gaben, sich mrt Englands weit uberlegen-er Streitinacht zn unchen und fve ompfitldlich z:: schlagen. Gill besonderes-Merkmal auch dieses Volksbuck)es ist der herworvvMend schölle, nnt viel Ge- schnlack arlsgewählte Bildevschumck, der allch eiilige farbige Kmlst- dr-rulr ans weist. Bei den: sehr billige»: P-reife ivird allst) dieser Band im wahren Sinne des Wortes bald ein VolWörich iverden.
— Deutschland und d er We l t m a rkt Vor» Professor Dr. Parll Arildt, Frcuckslrrt a. M. (Delstsche Feld- und Hennat° bucher, Baild 14.) Gch. Mk. — /40. Verlag von B. G. Dellbrrer, Leipzig rnrd Berlirl. lDlß.
— er Vö lk erkr i eg" (Verlag von Jlllius Hofsincuu» in Stuttgart, herausgegeben von C. H. Buer) -enthält in der: eben
erschienenen Hellen 91 unb 92 (je 30 Pfg.) die große feindliche Offeilsive von: September 1915 in Wort und Bild zllverlässig und packend dargestellt. Es sei iloch darauf hingewiesen, daß diese Dar- stelluilg ungervollt das Varställdilis des gegerlll.u'irtigen feindlichen Angriffs in vielen Dingel» ivesentlich anshelU.
— D i e K r i e g s s n h r 1 e h S. M. S. „K a r l S r u h e*. Von Kapitänleutnailt '21 it st. Mit b Abbildlmgel» und 1 Karte. Karlsruhe 1916. G. Brallilsche Hosbuchdrllckerei itnb Verlag. Preis ge- l>estet Dck. 1.—-, geblindeil Ätk. 2.—. Wie die „Enrdetr" glorreichen Gederlkens, so hat allst) die „Karlsruhe" durch ihre kühnen Taten die KegeisterlUlg des delitschen Volkes erweckt. Jede neue Kimde ließ llllsere Herzeil hoher schlagen ruld stärkte uns im Glallben an den Sieg und iin Trotze gegen unsere Feinde. Und imn:er noch ist die llngeivißheit nicht erhellt, die um die Kriegssahrten lind das Schicksal diescs Krellzers schwebt. Kapitänlelltilailt Aust von der „Karlsruhe" bejchreibl mttt hier nach seinenl Tagebllch — dem einzigeil, das gerettet lvlirde was sie getan hat seit Kriegs- allsbrilch unb wie das Geschick sie ereilte, eine wirkliehkeitsgetrelle, jvatfeube Schilderung, woll Humor lind Abentelwrlust, verarlschau- licht dllrch eiue Allzahl photoMaphifck)er Au'nahnleil. Wer greift nicht mit größter Spa-nnlmg nach diesenl Buck>e I Ui:d lver lacht ilicht nrit, wem: z. B. die „Karlsruhe" beuil Besllch eines neutrale»: Häsens erfährt, sie sei gestern von den Eugländerll' ^captnred" (erobert) worden. Was die Tater: der EKarlsrnhe" in uns weckte»:, in diesen: Buche lebt es wieder ans und stärkt uu§ wieder im Glauben an den Sieg, in: Trotze .gegen unsere Fest:de.
— Das literarische Echo. Halblnoilatsschrdll für Lste- raturfreunde. Verlag: Egon Flelschel L Co., Berlin W. 9. DaS zweite Septemberhest ist soeben llstt folgendem Jrchalt erschie::en : Hans Knndsen: Theaterphilologie; Nikolaus Weller: Paul Friedrich; Paul Friedrich: Autobiographische Skizze; Max Meyerlelb: Bosies OsMump; FM H u n z i k e r : Neue Keller- Briest ; Georg W i-tko w sk i: Goethe^Bücher in: Weltkriege 11 — Echo der Zeitungen. — Echo der Zeitschristen. — Echo des lasches. - Kmrze Wnzelgen.
^ Psckro ne«hn lfrm a uS Papi e r. Der fch:oeizerifche JmAerrienr M. U. Schoop hat ein Metallisi-eruilgsve-riahren er- sander:, das es errrroglicht, bremn- unb explodierbare Stoffe aller Art, z. B. Holz. Papier, Tücher', Spitze»: ec. durch direktes Ueber- fpritzer: nnt einer beliebiger: Atetaklschicht zu versehe,:, die -selbst bei eine»: hlindertstel Milli»:eter Stärke allßerordentliche Widerstandskraft -besitzt, :sp daß beispi-elstEfe MetallE Patro>:eichülsen d::rch nEtal Werte Pap-ierhülsti: e^'setzt werde:: kön-nei:. Ile der diese gerade im gegernvä-rtiger Zeit höchst wichtige Erfi-ndnng bringt die rreue Nluniner S6 der „Schiveizer Jllnstriertel: Zeitung" (Verlags- crnskalt Rmgier L Eo., Zofulge») eineu interestauien Artikel mit eäl-äuteulderi Llbbildullgen a:rs der Feder des Prosessors Dr. A. Kü«g. — Allch sonst enthält die neue Ruinwer der „Schiveizer J'llrlstrierter: Zeitung^ bildlich und textlich viel Jrsteressaltt^ m:d Aktuelles, das ihren guter: Ruf in hol-em Grade rechtfertigt. Das ölbonnerneut ist bestens zu ernpschlen, es tostet Mk. 5.- per Halbjahr (26 tziudnurerri), Künzell:uu:in.er 25 Pfg. Alle Buchharrdlaugen und Postäuster -nehuler: BesEungen eiltgegeu.
— K ii rlchners B ü ch e r s ch a tz. Band Nr. 1079: D o r a- l ine. Roman vor: Lotte Gubalke. So Seiten Unrsang. — Preis 20 Psg. — Hermann Hillger Verlags Berlin Y? 9, Potsdamer Stnatze 124/W. _
Krehenei' HarLsfratten-BereLn.
Wochea-Küchenz eitel. ""
G o n n 1 a g: FaMlinsSsaiPpe .aus WLrM», H.a!seickraien Mjit Mrrtofstln und Rotkraut.
M ontag: Kartoffel suppe, Heriidge mit Bohneugepstist.
Diensteg: Sai»er-arnpsersuppe, Spinat mit Nühcei pckd UaptMÄ»:.
Mittwoch: HaferflAckeirstchpe, HaseM-efser nud Kartosteln.
Donnerstag: Gebrannte Mchlstch»pe, M chlpstamkuchen mit gSkochtem DW.
Urei ta g: Genuifesuppe, SchMifÄ mit KarEäln and Serkst tunke.
Samstag: BohnertsnbPv, Witsmg'koteleM Mit Uartofstlrk und grlmem Salat.
RsgNckLZ (ZrisdraL.
<$i\ -die Felder uebenstLhelldv»: Quadrats sind die Buchstaben
BBBEEEEEILOOBEBE derart einzutragen, daß die wagerechten uild senk- rechten Reihen gleichlaichend .folgendes bedeuten:
1. Jlllß bi Spanien.
2. Würziges -Getränk.
3. Kine Kn sturpflanze.
4. Russlsche Stadt.
Auslösung in nächster Nummer, f ' A ;>
Llstflosung des 'Vexierrätsels in Voriger Nummer. Eiche (Eiche), Eichel, Leiche.
]
Scheitle rtung: Fr. R. Zenz. — Rotationsdruck :n:d Verlas der Brüh loschen Uit ioersttMs -'Buch- u»ib Stoi^vuckevei, N. Lange, Gießer:.


