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im Verhältnissen mttergebracht, in dem Orte Voloma hat ber Polizewvrstehcr Kalistotv öffentlich erklärt, daß die >?riegsgesan- SEN Feinde seien, und das; nran sie daher wie Hunde erschlagen folte Für »edes kleine Vergehen werden sie, nrit einem Strick unk den .^)als, m das Gefängnis geschleppt. Auf der Fabrik Belochointz- nhen .na ho ns ist es Wgar nrehrinals vorgekommen, daß auf An- strsteü des Pol»z-er v>or>t-ehers Prisajew Kriegsgefangene ermordet Mrd cme gi'ohere Anzahl t»n ihnen durch betrunkene Wachleute schweroerwundet worden sind.

. ßl.L Koinmandant des Moskauer Militärbezirks Sandetzki lwt durch o'seutlrchen Befehl auss strengste verboten, Kriegsgefangene insbesondere aber Offiziere, menschlich zu behandeln. 'Daher kann u/cht 'netter lmindernchmen, >oe,m der- Rat bei der Goilverne- meutvOerwaltung Patschewski, der größte Unmensch iin Gouverne- m-e;U Wiatka, willkürlich über Leben und Tob gebietet, unb daß ferne Unterorgane mit ihm selbst darin wetteifern, die Kriegs- 0f ' ai » auf dre umn'enfchlichsbe Art langsain zu Tode zu quälen.

'.noch viele Namen könnten anfgeführt werden Me geben das gleiche Bild der verbrscherischen russischen Aerwaltnng. ttnbekuiinnert um ettvaige Fol gm hat die russische Regierung orele Monate lang die Dinge ihren Lauf nehmen. Mw Erst in allerneueiter Zeit scheint sie sich aus dringendq ^orstettung ihrer Verautivortung bewußt geworden zu sein. Werdeil dle iu Aussicht genommenen Verbessernngeli tvirklich durch-

fCin? **" E -s WHtatte»?

M* die russische Negierung bedenkeii, ehe sie sortfährt, gänzliche Mißachtung der Gesetze der Menschlichkeit viele L?use»de von Gefangenen zu vttnichten: Eine jede Schuld rächt smi ans Erden! Die Gcwechtlgkeit schreit zum Himmel Noch «ikimals <t ui d?r Weltgeschichte solch? Bestialität Vorkommen Tos offentllchc Gelmssen der Welt nrirt» aufqerufen Werben W^eme Regrerung und ein Land, wo solche SchenUichkeitm sich

i«'Knochen dieser armini hingeniordtt«, Gefangenen Wich einst em Racher erstehn. T-,e Belstindlimg der- Krieqsaasan- aerum ^"diesemKriege wirb für Rußlmrd ein elvi ge r Ähandfleck blelben. Mil Abscheu rmd Empörung sollte sich die ganze Zivilisierte Menschheit von solches Laiche abwenden. . 4 '

. . Die deutsche Regierung hat gegen diese furchtbaren Zustände Regierung energische,k Einspruch erhoben und nn- verzugl,ck>e Abstellung gefordert Der russischen Regierung ist ferner 6stellt worden, daß, wenn bis zu einem bestinnnten Zeitpunkt snedrgende Antwort emgetrofsen ist, die deutsche Mgierung Gege "napr^eln ergrelsen wird. Außerdem sind bedeutende Geld-

überwiesen nribST* ^ *** "" ^ Schutz Mächte in Petersburg

vermischteA.

* Eine mathematische Nu ß. Es ist mitunter sehr m-

ft, V* elfI i em Wochentage das eine oder andere Ereignis stattgefunden hat oder stattfinden ivird. Will zum Bei pie ieniand wche.' an welchen. Tage die Schlacht bei Sedan ge^

(2. September 1870), oder an welchem Wochentage !v^O?"^Ä,S.ebore»r wurde, oder alis welchen Wochentag im Jahre da« We.hnachtstest fallt, so bedarf es keinerlei mühsamer Nachforschung m alten oder neuen Kalendern, Bücheriverken usw. e- genügt vielmehr eine höchst einfache Berechnung, die man sicl! ^"dwo ai.fnotiere.i sollte. Die kurze Regel laut!?': Man addiere mJw Oesamte Jahreszahl, 2. den vierten Teil davon (der Rest bleibt ganz ""be^icksichtigt) und 3. den vierten Teil des geschriebenen Jahrhunderts (Rest bleibt wieder niiberückfichtigt) lind 4 die r m nb a Zahl des Jahrestages. Von dieser Summe zieht'nmn durck ^t &e»«n3aWunbe«S ab und dividiert zuletz!

7 dabei heraliSkoinmt, ist belanglos. Ledialick, der

b«, dev Divis, on verbliebene Nest ersvrdert Beachtung ,u,d aib ?ty\ c 0 den gesuchten Wochentag an, insofern die Restzal?len

1 bis 6 den Wochentagen voin Sonntag bis Freitag entsprechen 0,°l'o kein Rest, bedeiltet ^ainstag. Das ist das ganze Gebe niS, nild jede gestellte Aufgabe bezüglich der Bestimmung -int»« Wochentages läßt sich ans diese Weise leicht und schnell lösen bei Gebern?* 1 ^ ^ ,oeI< * cm Wochentage war die Schlacht

1. Jahreszahl . I870

2 Ein Viertel davon . * * 4 f >7 rw-r*

? Em Viertel des geschriebenen Jahrhunderts 4 (Rest weg!

4. Lanfeilde Zahl des Jahrestages ... 24 b 9

5. Hiervon ab: Zahl des geschriebenen Jahr- ***

hundert« . . i8

2568 : 7

6. Dloidiert dl,rch 7.. .366^^ 6

.Nach obigen Angaben bedeutet die 6 Freitag. Tatsächlich

wurde die Schlacht bei Sedan an einem Freitag geschlagen bezw beendigt. - Man probiere jedes beliebige Datum. 9 9 4

u " es Holz. So merkwürdig und unwahr-

scheiulich es auch nn Hinbl ick auf die Brennbarkeit des Holzes

Schri'tleitung: Fr. m. Zenz. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl

Ä J f VrV 1 , latsachlich ein Holzmaterial, das als ,ge- e?lck?en ißt. 4 r U ^'»nchnen ist. Vom chemischen Standpunkt .KZ»''.» .^danke, poiz zu ich.uelzcn, längst nicht ,nehr wider- ein?am wu 0 a t "Olwendige Verfahren ist verhältnisniäßig

"Holz.velt erklärt, ,nüssen vor dem eigentlichen ,,^ . 8 ^ ^äeß dre organischen Sauren, die Kiesel- und Schwefel- und b ^ 9 "^.dle Phosphate, Ehlorverbindnngen, Kohlen,vasserstoffe verdampfbaren Stoffe, die das Holz enthält, ent- üb ßmHhvJ s .H^rzu wird ein besonderer DestiNationsprozeß ge- nthrßrhP bc 5S n b'L Temperatur in einem Vakuum auf 140' S , r r !ji Sf ö, t# Wmn das Destillationsverfahren beendet ist, bleibt üMi? ^ Ftiserstelett des Holzes nebst einigen inineralischen Salzen ^ O' "A bttser aus der Holz,nasse gewonnene Rest ist ohne weiteres schmelzbar. Man erhitzt das Material unter einem Druck von i.d -2 Atmospharenzu 800°, wobei natürlich der Sauerstoff abgesperrt

trhSlfh!ia 6 - s ami[t bas Holz nicht verbrennt. Geivöhnlich qe. sctileht dies, indem man den Sauerstoff durch Stickstoff verbre.mt.

äußerst wertvolle Eigenschaften, be- hl l technischer Ber.vendnng. Es ist außerordentlich fein- lornlg und daher sehr politursähig und ivegen seiner bervorraqe».

^ nI ! gewöhnliche Holzarter, gegen Abnützung ge-

KT' ^ UC 5 m . mm J co Druckerschwärze nnb d()iilic()x> Stoffe sehr hilf! °r 'vldersteht ouf der andern Seite vorzüglich allen für oiese Substanzen angeivendeten chernischen Reinigimqsinittelu. 2V n "l' mnn aus geschmolzenem Holz auch Driickplatten her- bisher nnmer Gips und Gußmetalle gebrauchle. tcin] } bas Holz wahrend des Schmelzens mit au'tiseptischen ^- . cv^Äetzt werden wodurch es eine starke Widerstandskraft ^ b'l/raß und Fanlnls erhält und somit für Bauzwecke besonders wertvoll wird.

Gietzener Hausfrauen-Berein.

W o ch e ii - K ü ch e n z e t t e

KmElschE^- Krwrr's Kaisersuvpe, Kochfleisch. GurkmsaLck.

s-n^e°"Pel?kaLÄ^'.uiich Kchhl. Ock>-

r '^ 1 s tag: Grüne Bvlinenstlp^, Zbardoffelklosß- von voh ge- rrebEi, Kartoffeln, skoinpvtt von Geleeäpfeln ^ J

Römisch-

ftoiteofiek 81 ^suppe. KrauilE, T°nml«tm,ke, ge-

ch«n (Sa!zka rtoffeln^^^^^' UTt ^ Rübenigenilüse mit Klöß-

^Samstag: Gemüsesilppe, Ztvetschenklüße.**)

s. Apf e l kv'inpo t t. Da bas Obst in diesem Jahve möq- werben nmß, so kockst man bie Acpfel unaeschäkt fchAtet ben Saft für Gelee ab, treibt bas Mark durch das Sieb Saccharin ^ **** ^ lhWW u,lb Mt erst dann mit Ziccker^r

Bei Äpselgelee, bas bald verwendet werden soll, kann man MM festen Gelatine vertvenben, maii sp-art baburch an 3iidf?r aHerbrngy, imvd es sich bann ilicht über Winter halten.

e t scheu kl ö he. Man macht ernen Teig von ae- Kartoffeln ime zu .Kartvffelklöß? ^ sehr aut ist ba^mtter), »bellt ichn fiirgevbick ans, <xibt eine twckiie wtd formt eigvoße Kloße, bi-e man 10 Minute,, langsam kochen laßt. Mtt brauner- Biltter aiwichtett

ZkatrAufgabe.

. Nachdem Vorhaiid auf Pique-Solo gereizt looibe» und den

Ä« fdflenbe Ä! ,plett &

f P ? ,cb . 1 tr . d) unvorsichtiges Einstechen verloren, ob- vohl die Trtiinpfe nicht m einer Hand sind »md 20 Augen im Ska' liegen. Wie verlief das Spiel? 9 ra#

(Auflösung in nächste r Stummer.)

Auslösung des Diamant-Rätsels in voriger Nummer,

A n b

Betty

^ n t z k o w

Anker P o I

fcfjen UniversitätS-Buch nnb Steindruckerei, R. Lange, Gießen.

tf». CT