und „Franzpjenbri^e* von Mk. 1,— (Wieland-Verlag,
vilcherLLsch.
— D i e 5k u n ft. Immer wieder muß die erstaunliHe Tatsache hervorgehoben werden, daß, während beispielsiveise d,e sran- zösischen Kunstzeilfchrüten seit dem Ausbruch des Krieges ibr Qx* scheinen überhaupt eingestellt haben, unsere deutschen Kunstzeitschriften ;! nur weiter erscheine», sondern mid) in gleich vorbildlicher le, nnt gleich gediegenem Inhalt, mit oIetc£;cm Rum an glänzend ausgeführtem und sorgfältig, geivahllein Abbil un -material wie im Frieden. Zeuge bcffeu ist wieder daS eben er ienene Juniheft der Münchener Zeitschrift „Die Kunst* (Derrag Bruck- mann, München), gegenüber den» Opfermut der VerUger, der zur Durchhaltung solcher Unten,ehmungen in Zeiten wie jetzt nötig ist, hat das Publikum, den, an der Pflege deutscher Kultur liegt, die Pflicht, diese Zeitschriften zu unterstützen. Wer es tut und sie abon- nierl. wird es nicht bereuen, denn in jedem Heft der geirannten Zeitschrift „Die Kunst* bietet sich „r.S eine Fülle von Schönheit und Anregung; und iver wäre nicht froh, heute aus solcher Schöu- heitsquelle die Möglichkeit zur Ablenkung von all dem Schweren und von der gewaltigen Nervenanspannung, die unsere Tage uns bringt, zu finden. — Aus dein Inhalt des Heftes erwähnen wir kurz: Malereien von Theodor Hagen. — Graphik von Edvard Munch. — Plastiken von."Bernhard Hoetger. — Raumkunst von Runge & Scotland in Bremen. — Architektur von Karl Moritz, Köln. — Glasmalereien F. A. Pfuhles, Danzig. — Kriegsdenkmalsentwürfe von Rich. Berndl u. a.
— Heft 2 des „Wieland*, JahrgangII, bringt ein Titelblatt vor, Ludw. Kainer, ferner farbige Origmalarbeittm von 83.
J ,c: »Das Maschinengewehr", Erich Büttner: „Scmpper beim sen*, L. Schilling; „Kind und Kirchhof* und Josef Wackerle:
lmg in Tirol*. Ferner Schivarzweißarbeiten von F. teinert, Willi Geiger und G. W. Löß»,er eine farbige Orlgiual- zeichnung und drei Schwarzwerßarbeiten zu seinem ÄAatz: „Bulgarienreise*. Der literarische Teil bringt Gedichte vo>, Max Fleischer und Konrad Ferdinand Meyer; die Skizzey: „KindeEschichken" vonÄansLeifhelm, „An der Grenze* von Franz Theodorßjö?ot', „Renö- der Held" von Berta Teich und die Allssätze: „BI»m,eu" von L. von Mendelssohn-Bartboldy mit einer Vianette mtd Z^chrmng von E. Gcricke und „Vom Hausgarten" von Marie Luise (Ml^ln mit 4 Zeichnungen von E. Scherz. Das Heft schließt mit den Glossen „Der Preußische Stil* von Otto Zoff Leopold Martens. Preis des Heftes D Berlin 8. 9, Lennestr. 9.
— Ladislaus St. Reymont, Der Vampir, Roman. Einzige berechtigte Uebersetzung aus dem Poluischen von Leon Richter. Umschlag von O. Lendecke, Einband von Felger. Preis gehestet 4 Mk., gebunden in Leinen 6 Mt., in Leder 15 Mk. Verlag von Albert Langen in München. — Der volnische Dichter Ladislaus St. Reymont hat in Deutschland einen großen küiisNerischen Erfolg mit dem bei Eugen Diederichs irr Jena erschieilenen vier'osürdigen Romanwerk „Die polnischen Ballern" errungen. Sein neuer Roman „Der Vampir* spielt in einer ganz anderen Welt. Die Gestalt eines indischen Mahatma, dessen Jüngern, die schölle, vampirhaste MIß Darsy ist, geht räüelhaft durch die Erzählung. Man hat das Gefühl, als wäre die okkulte Wissenschaft der Inder so etivas rvie eine Waffe, durch die sich dieses unterdrückte Volk an seinen Peinigern rächt. Kaum jemals ist die Wirkung seiner uralten Gebeimlehren auf den Europäer so packend geschildert worden wie ip diesem Roman. So bietet dieses Werk mehr als fpauncnbc Unterhaltung — es mag manchem, der sich in spielerischer Neugier mit den Problemen des Okkultismus besaßt, eine Warn,mg sein. Daß dieser Stoffkreis heutzutage auch in Deutschland weite Kreise interessiert, hat der große Erfolg von Gustav Meyrinks „Golem" bewiesen. Die Leser dieses Buches werden gern auch zu Reymonts „Vampir* greifen.
— Eine wertvolle Bereicherung und eine ernste Reform unserer Literaturkritik stellen die von der „Fichte-Gesellschaft von 1914* herausgegebenen „Deutschen Bücherbriefe" dar. Sie erscheinen in dem vorliegenden Maiheft der „Bühne und Welt" (Herausgeber Wilhelm Kiefer) erstmals. Ihr Herausgeber spricht in dem Äegleitaustatze aus, daß er »«n diesem Unternehmen eine „Sicherung des literarischen Urteils- schlechthin erwarte, ein Wunsch, von dem ,nan nur hoffen kann, daß er sich erfülle. Die Bücherbriese wollen eine genaue, gleichermaßen nach ästhet,scheu als auch ethischen Gesichtspunkten gehaltene Uebersicht über die Erscheinungen deS Bücher-,narkteS geben, ein literarischer und kultureller Ratgeber also in MonatSfslgen. Es ist nicht zu leugnen, daß ein derartiges Unternehmen segensreich wirken kann lmd vollste Unterstützung ver- di in. Das Machest der „Bühne und Welt" verdient schon um die Bekanntschaft dieses literarischen Unternehmens in allen gebildeten und vor allen Dingen nationalen Kreisen Einaana zu finden. Preis des Einzelheftes 60 Pfg., Halbjahrsbezug 3,53 Mk.
Xa§ literarische Qtdjo. Halbmonatsschrift für Lite- ratucsrenndL. Verlag: Egon Fleischet & (io., Berlin V7. 9. Das . rst seeben mit folgendem Inhalt erschienen: Richard Müller-Freremels: Der Dichter in der Literatur; C. Th. Kasmps: Ball,''.. -: arlotte Lady Blenneehassett: Der franziisifche
ml« Leutsck'and im Urteil eines Franzosen von 1913; Hans . Jcon S hott: Diene Kriegöbi che ;
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Echo der
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MstL Z. v. Zabeltitz: Zu Niebergalls Lustspielen.
Bühnest. - Echo der Zeitungen. — Echo der Zeitschriften ufw.
— Band Nr. 1C65 von Kürschners Bücherschatz: Das M ö n d- k i n d. Das S ch ö n st e und d a S Schrecklich ste. Zwei Novellen von Ilse F r a p a n - Akunian. 91 Seiten Umfang. — Preis 20 Pfg. — Hermann Hillger Verlag, Berlin W 9, Potsdamer Straße 124/125.
— „8 000 Kilometer mit der Gards-Kavallerie* heißt ein geschmackvoll aysgestattetes Buch, das in der vielgelesenen oammlunß: „AuS den Tagen deS großen Krieges* bei Vclhagen L Klasing in Bielefeld und Leipzig soeben erschienen ist. Der Pots- dainer Hofprediger Dr. Vogel schildert hier die Tätigkeit der Garde-Kavallerie-Divisisn, deren Stnb er als FelddivisionSpfarrer angehört, auf dem westlichen Kriegsschauplatz. Tie Darstellung cr- schöpst sich nicht in langatmigen Schilderungen allgen,einer kriegerischer Vorgänge, sondern greift interessante Episoden und Einzel- gekechte heraus, die ja für das Wesen des Rciterkampses so charakte- rlslisch sind. Sehr zu statten kommt dem Buche eine klare übersichtliche Karte des westlichen Kriegsschauplatzes, cmi der die Ereignisse bequem zu verfolge!, sind.
— »An der Kampffront in S ü d t i r o l". Kriegsbriefe eines neutralen OjfizierS. Dies Buch schließt sich alL drittes bei, früher in dieser Sammlung erschienenen Kriegsberichten deS bekannten Schweizer Oberst Karl Müller an und bringt est,e fesselnde Darstellung jener Gebirgskämpfe, in denen unsere BundeL^enoffen nun schon seit einen, Jahre ihre Grenzen gegen bip italienischen Angriffe verteidigen und neuerdings so große Er-
errungen hav«. «vch wird vornehmlich alle Freunde aL na,neulich die Aingliever des deutsch-österreichischen Alpen- vereins ntterefsieren.
— Z u r K r i e g s z e i t um d i e W e l t. Zehn Monate in, feindlichen ynd neutralen Auslande. Boii W i l h e l n, W e st e d t. Leipzig, Heffe & ÄeFer Verlag. Mit Bildbeigaben. 1 Mk. Sicherlich eintz der interessantesten und eigenartigsten Kriegsbücher! Nicht w)rsätzlich hatte der Verfasser, ein Hamburger Kaufmann, diese Weltresie unteren,men. Auf einer Fahrt nach Japan begriffen, Hort er auf ruMchent Gebiet plötzlich vorn Ausbruch des Krieges. Es gelingt ihm, der russischen Kriegsgefangenschaft zu entgehen und über Hapcm Tsinotan zu erriuchen. Dort kämpft er als Kriegsfreiwilliger in den Reihen der Deutsche», und macht die schweren Tage der Belagerung mit. Nach dein Falle der Kolonie schlägt er sich nach Chiim unv voi, dort nach Amerika durch. In New Orleans besteigt er ejnen neutralen Danrpfer, und obwohl ihn, die Engländer c,ui ber Spiit sind, glückt es ihn,, Gothenburg zu erreichen. . . Wie das alle^ö fan,, das wird so spanne»,d erzählt, daß es niemanden gereuen wird, das Buch gelesen zu haben.
— Was lehrte uns d e r K r i e g? H ä u S l i ch e K rankenpflege in Kriegs zeiten. Von vr. meä. Anna Jischer-Tückel- „rann (in Zürich proinov.). Verlag des Süddeutschen Verlaas-Jn- slltutS in Stuttgart. Preis 2,20 Mark. '
— Der deutsche Eichbaum u»;d seine Heilkraft. Mit Benutzung deS gleichnamigen Werkes von Dr. med. Zivierlein. Preis 20 Pfg. Verlag von Wilhelm Möller,^Oranienburg.
— Rheumatisinus. Gicht und andere Erkältungs- krankheiteru Von Or. med. Wellen, prakt. Arzt. "Mit 6 Abbildungen. Preis 20 Pfg. Verlag von WzlhellN Möller, Oranienburg.
— 2 6 0 E i n m a'ch e-Rezepte ohne Zucker oder bei möglichst eingeschränkten, Zuckerverbrauch enthält das illustrierte bewährte Einn,achebuch von Frau Aintsrat Rose Stolle, das bereits in 21000 Exemplaren als bester Ratgeber für das Eimnachen vo», Früchten, Gemüsen, Einkochen von Marrneladen, Öbstpasten und Bereiten von Obst- und Beereniveine», vo>, vorsorgenden Hausfrauen gekauft wurde. Soeben erschien die 7. Auflage von Rose Stolles Einmachebuch, das die reichhaltigste Ausgabe darstellt und nur 60 Pfg. kostet. Porto 10 Pfg., falls direkte Zufe»,düng von, Verlag Wilhelm Möller, Oranienburg-Berli»,, geivünscht wird.
Magischer Quadrat.
In die Felder nebenstehe»,den Quadrats sind die Buchstaben AA AABBEELL R8TB U X derart einzutragcn, daß die wagerechten u fe»rirecht.Reil,en gleichlautend folgendes bedeuten:
1. Ein Musikinstrument.
2. Er» Gebirge.
3. Weibliche Anverwandte.
4. Abkürzung eines männlichen Vornamens.
.Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung der Schach-Ausgabe in von'ger Nummetl
Weiß.
1. 1,63 — 56
2. a 5 — a 6 9. L b 0 — c 7
4. L c 7 — f 4
5. Lfd — b2f
und Matt.
Schwarz, o 6 — o 5
b 7 nimmt »6
a 6 — a 6 k 5 — a 4
Schrrstleitun-: Dug. Goetz. - RotatroirSdruä und^Äaa der Ä^M'en ^irlverMZ-Buch- und Sleludruckerei, R. Lanae. Gießen.


