Ausgabe 
5.6.1916
 
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m«* ^t m Mer Hinsicht wlllkomimen erscheinen.

l\ u ] u t mir 1 ' ,tre ng Mssenschaftlichen Beobachtungen verdienen VerunnctiNgung. es gibt aud) Gesetze, die auf Grund jahrtzunderte- . l . 'Uinmden layrrelmtelanger Erfahrung für den Landwirt im guinki^', <?lnne maßgebend sein können. Hierzu gehört die voraus oitaeuCh.' X'e.tterjcitintiming, die znxrr von den absoluten Wissen anerkannt, praktisch jedoch unbedingt er* tir. <ro de,pricht E. Hinselmann in der Deutschen Land- ivird DafUicheu Presse die Beziehungen zwisdx'n Mond und Heu ernt,v Dre Heuernte hat Mir dem Mond genau so viel zu tun !?!5 ^ '^ond mit deni Wetter. Jedermann meift daß die glück- Uckx- Bergung gerade der veucrnt? in hohem Maße von der Gunst des Wetters abhängig iit. Wenn nun der Mand den im Volke qe- giaubteil ElnNun aut das Weiter ausübt, so ist seine Stellung auch J r die Wahl t^r Erntezeit Dion Bedeutung. Den Einfluß des ff 0 "!** E da., Wetter aber hält Hinselmann auf Grund der U üv > . ^ !^benchte der letzten 20 Jahre für unabweislich. Dem .teunloird im ivruhiahr kommt in Verbindung mit dem ihm - v, ^^ "and des Mondes die Bedeutung zu, daß jedesmal der dolung die,er DtondUellungen die frühlingsmäßige Ent nuckln,ig einen erheblichen schritt vorwärts macht. Der erste Neu mond lam nach der Frühlings-Tag- und 'Nachtgleiche die Ent >klanzemvuchses kräftig ein'etzen, und mit dem zweiten °nb i 1 « l ? fruhlmgsmäßige Entwicklung voll- s7; r V si> 1 tn k öie §eu vom 21. Mft bis zumj A). Juni fallends 113 und Nachtgleiche bringt die Gras-

V.f/tr, ? s!v 5* ^ d,nitt Ves Grases am besten gleich S?2 Ä k I 1 ®S lte vorgenomuren wird, nt bekannt. Da der Neunwndwoche.zur Eichen Halbkugel tiefer m w ? 1 *** ? CI J vom ersten Viertel bis zum Vollmond H eine ziemlich ununterbrochene Reihe schöner Tage bringt, emp-

Isivi * i ld) a Ü^ ^ t>1T . börum ' diese Zeit zur Embriügnng des ^-unutzen, damit man vor der gewöhnlich hierauf nach­folgenden ungünstigen Witterungsperiode bewahrt werde Denn mit ^7- 7^vd treten fast stets Gewitterbildungen mit Nieder­schlagen ein, die die Emwhr schwer schädigen. Versäumt man dies und unternimmt den Grasschnitt erst, wenn der HochftaiL des ^^ U 5 b ^ letzt folgende erste sommerliche Neumond

s^n^' 7 -s ^E^ ^ in dre Gckfahr, die Heuernte durch eins

v""lchtet zu sehen. I n d i e s e m I a h r e follt-der dritte^ruhsahrsneumoud am den 31. Mai, der ihm nach folgende Hochstand des Mondes aus den 1. Juni, wes-

volftr Blüte^M -: o in ersten Juniwoche in

N-eht Da bieie Zeit aber amangs reichliche Nieder- schlLge er,varten lastt. wird es am besten sein, sich bis zum Beginn

Nachlassen der Niederschlag? mit^sick würde, zu gedulden. Dieses erste Viertel fällt heuer aut Da bereits am 15. Juni der Vollmoird folgt, dürfte

sondern Ä nh?r r l % ^nz bis zum ersten Viertel zu warten, sondern vom 5 oder 6^Jum ab mit dem Grasschnitt zu beginnen.

tr ^ ^ v e n s m I t t e l t e n e r n n g in England Slhpnemffu 1 /! 6 ^ ® Iatte . vefvricht Professor Dr. Levy den Stand der ^Euernng m England. Der Verfasser stellt zuerst fest daß das Schweigen der englischeii Presse über diese Fragen kein

in7'enaliscken Ut ^ie An'iahnie znlasse, daß Benn?uhigung J mW«* dolke vernneden und dem neritralen Aiisland Sand gestrei.t werden soll. Die Weizenpreise sind wie 'vird, trotz LNies Rückgaiiges in letzter ^eit höher als ili dluch der Mehl- und Brotpreis bleibt über dem Satz n Deutschland D.e Fleischpreise sind ebenfalls ganz wesentlich

w^en!?i^ "*!!' 70 b, l 8 ? Dozent gestiegen. Milch ist schlecht und ^ ^^nrer. ^a- L.ler kostet in London 45 Pfennig. In I^Erinttteln herrscht Knappheit und Teuerung. Der Preis der Kartoffel, m ganz nngehei.er gestiegen. Diese Preissteiaerunaen L««-«- Lebensverhältnisse der arbeitenden Klassen stark ein-

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ver.veisrn wird sich auf die Dauer nicht anfrechterhalten lassen. * r 9 < . * l e r 1 ^ 0 J * 1 f d) e t H u in o r. Georg, der vieriäbriae

lromin.» und s,e>z biblische Satze im M nde suheeudni Großvaters, süirzt in das Zimmer mil^ dem ® COBOater > Gott hat die gescheckt- Kuh unserer v" [ ld) !' -Mein Kiräulein." erklärt der

^ ,.aierd>rektor bei der Probe der Darstellerin der Hauptrolle «je kon-en ganz unmöglich in, zweite>, Akt dieses ebenso kur^-^vi- ü^ 1 Kleid trage,,!- .Aber, Herr Direktor, ' wehrt llch L'° ,^°r>re"er,n bele,d,gt, .es ist daseucste Modell und hat sog ffl'!;. * inä , " ,a !3 7 >n - entgegnet der Direktor,aber .ä.- am Höhepunkt des zweiten Aktes sagt:Frau.

a, s^Erb rgft ctwaS vor mir/ kann kein Mensch tin Publikum sich

Swlr * T - ec meint." - Erster Reporter: .Der

?Enator B nuitz wahrhaftig als Riesenkind auf die Welt ge-

Lrst^ '^'kee Reporter:Warum glaubst Du das^?'

?T V füjfStlin \>V l[ ' 3 x h $'} ,ur '.nein Blatt ausfragte, erklärte er. er r,ave sein l.eeen al. ^ s,-,*

Büchrrtisch-

nrtn .® cn J t ?nOdt. Eine literarische Charakterskllre

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fff/on b'v%uli U ?3Ui^ e & meV Ull U"

. ^ (Stuttgart, Franckhlche Verlagshandlung., - Weh *t bald hoch bewundert, bald ties verdammt, ist immer noch Ür aar zu viele so gut wie unbekannt. Wohl geh « ne Reihe von ihm stammender bedeutsauier Stich, und Krastwörter - Uebermen ch

vön'sIchun^Rltl/"'^ Menschliches, AllzumenschlicheS; JcnsellS SSS»I* Ut "Nd Böse u. a. von Mund zu Mund, aber Wert und Bedeutung dieses modernsten Philosophen und seiner aSüen-

M'da5 b b Ä p ift verhältnismäßig wenigen vertraut, vielen Friedrichs mühL! I Erschienene Buch von Dr. Julius Reiner fiSSSS&J L^nmoroltft und Antichrist" (Stuttgart,

ALL Krs?= SÄS t'ÄZ'hb ÄiSSi"* »»>

X oT Rechtsverhältnisse der Vermißten nebst «! C rj?rc nbe§ra ci § 3 Verordnung über die Todeserklärung Krieas- ^v^ener. Äom 18. April 1916. Von vr. jar. Waller Schmidt

80 Pf?nn?g ^ XaiH 93a ^ Cn in SerI{n W 9 ' Linkstraße 10. Preis

r ~ ^ e r K u n st s r e u n d. Zeitschrift der Vereinra»»^ Kunstfreund« Ad. O. Trott,ch, Berliu-Schöneberg 3. Jahrgang s * ^ u5 f5 cm P 2"ha^t: Walther Sturm, Katserbilduisse - In

Schattenrisse.- Else Grütel, Künstlerische Ostereier, Riid. Hememann, Das befreite Fenster; Walther Schneider Rheinberg-SauSsouci i Eberhard Buchue^, Kriegs-ChLL?!! w '

G u st a v Meyrink, Des deutschen Spießers Wunde,-- Horn. Gesauimelte Novellen. In drei Bänden. Gehestet 6 Mk gebunden m Leinen 10 Mk., in Lalbiranz Ib Mk. Albert Langen Munc^n. Heute, wo man Gustav Meyrinks traun,hast pftantaftie L Z°n'°n .Der Golem' gelesen hat, wird man sichach einer Sanmilung seiner sruher erschienenen Novellen umschauen um d,e Quelle dieser Phantastik in den ersten geysirär äen Aus-'

,b^ch°»,k°w>°n i" lernen Diese Möglichkeit bietet die vom Per- i?°5 9en, fl München, Sammlung:Des delitschen Wunderhorn , die jeder Kenner Meyrinks mit besonderem dKagen genasen wird, da trotz des uiierbittlichen Sarkasmus mit dem der Verfasser tu einigen Skizzen ihm unliebsame Gh-frfipi- murgen verfolgt, durch die Art, wie das geschieht, doch eigenartiae und reizvolle Kunstwerke entstanden sind ^ zudem ha, der Verlag der neuen dreibandrgeu Ausgabe ein ganz reizendes, apartes und M-nän?^m^??ond gegeben. Diese Gesamtausgabe von Gustav .ff 1 "? Novellen enthalt aiißer unbekaiinteii Arbeiten die No- ^ l ^ er r ^^^chlenenen BücherWachsstgurenkablnett" Orchideen-,Der heiße Soldat" und ,Jörn Uhl unb ffienfi *' bfc bei rhrein ersten Erscheinen vor einigen Jahren in aller Munde Originalität ist heute nicht iveniger ursprünglich iiiid künstlerisch, und ebenso wenig haben diese Novellen die Kraft der Wirkung verloren, die ihnen dank der bewundernswert!« oft atem- beklemmenden Phantasie und der köstlich unterhaltsamen'Sat hl wohl nie verloren gehen wird. Der .deutsche Spießer- oll sch diese uihaltsreiche und hübsche Gesamtai.sgabe kaufen - die anderen werden es auch ohne Auffordertmg tun. ^

Schach-Ausgabe.

Schwarm.

* b c d e f £ h

* b o d e f g U

an " Weiß.

We-v z'eht rmd setzt in fünf Zügen Matt. Auflolung in nächster Nummer.