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sistenz einem Krauts das zum nrchtlgen und sp'.elertden Rauche mer beit soll, und so befördert unser Rauch die Betnebsamkeit, den Geldumlauf, den Wohlstand, die Bevölkerung. rechnllng, der für eine umfassende Tabaksteuer auch in Deal,ch cn eintvat, crlyielt der König von Frankreich 1740 durch den ^adak 2 Millionen Reichstaler, der Kvnm von Vorttlgal 1753 2-2 Mül» onen Maria Theresia 1770 fast 1 Million, o ttt» hat sich in der Geschichte des Tabaks der Genuß am Ranchen slärker erwiesen als ^eHüMäN auf den Geldbeutel, nub mcim Lndlvrg Bamberger bn der Tabaksteuerdebatte int Reichstag ^78 das geflügelte Wort sprach: ,Fünf Zigarren hicheuten mehr als zehn, so wrrd chm kcM Rancher der Welt darin recht geben.
vüchertisch.
— Die Säuglingspflege. Leitfaden für den Unterricht in der Säuglingspflege in den Mädchenschulen. Bon Professor Dr. Erich Peip-r, Geh. Med.-Rah Direktor der kiiiw.-Rindettliiiik zu Greifswald. Mit 22 Abbildunge»! iinText. PrelS kart. 2,20 Mk. Ratsbuchhandlung L. Bamberg, Greifswald.
— Dürers ch u l e. Zeitschrift des Bundes Durerschule, Mitteilungen aus derDürerfchuleHochwaldhausen. BerlagFr. Ehreuklan, Lauterbach (Hessens Jährlich vier Hefte groß 8 0 je 1—2 Bogen. 2 Mk.. Einzelhest 0,50 Mk. — Neben den »Büchern der Durer- fchule- (Verlag B. G. Tenbner) gibt G. H. Neuendorff zum Zweck der Verbreitung der pädagogischen Neformbestreönngen der Dürer- schule Hochwaldhaufeu - Oberhessen (Reform - Erziehungsschnle für Knaben und Mädchen) diese Vierteljahrsschrift heraus. Das vorliegende, würdig ausgestattete erste Heft bringt neben zwei Nb- handlungeii über die Ausgaben unb Ziele des Blindes Durerfchule eine auf die Praxis der Anstalt gegründete Auregimg über eme passende EinleitiUig der Tagesarbeit der Schule. Ein Aufsatz • Dr. Müller - Lyers, des Verfassers der „Entwickelnngsstnfen der Menschheit" (Dü'ulchen 19l0 ff.), über die Umwandlung des Geschichtsunterrichts in einen soziologischen Unterricht schließt sich an. Unter dem Kennwort „Die neue deittfche Kulturbewegung werden besonders wichtige Neilerscheinungen aus den Gebieten der Politik, Schule und Kunst besprochen; Kritiken neuer, breitere Kreise interessierender Werke erzieherischer Art schließeil das Heit ab..
-Heldengräber in Südbelgien nennt sich ein jüngst vorn Militärgouvernement der Provinz Luxemburg heraus- qegebenes, geschmackvoll ausgestattetcs Album, das in Wort lmd Bild die Stätteii schildert, wo llnsere Krieger, die in den August- tagen des Jahres 1914 in den südbelgischen Käiiipfen beu Heldentod fanden, zur letzten Riihe gebettet sind. Das Werk ist alis dem Gedanken entftanben, „den ruhmvollen Regimentern, die auf Belgiens Boden kämpften, unb den Angehörigen der Gefallenen eine bleibende Erinnerung au ihre Helden, zu bieten, soivie die stnnnne Sprache dieser Gräber auch aus lveitere Kreise im deutschen Vaterland wirken zu lassen." Vortrefflich konliilt dieser Gedanke zllNl Ausdruck. In sechs Abschnitten, nach Schlachtfeldern znsammcn- gefaßt, geben die photographischen Ausnahmen - es siild ihrer im ganzen 250 - eine Auswahl der am schönsten gelegenen und besonders denkwürdigen Gräber wieder. Jedcnl Abschilitt ist ein übersichtliches Kroki des betreffende»! Schlachtfeldes vorangestellt, a»ls .de»n die Anmarschstraßen, die Richtungen der Angriffe unserer Truppen und die Lage der in dein Abschnitt abgebildete»! Gräber zu ersehen sind. Bei jedem Bilde befindet sich eine k»»rze Beschreibung des Grabes, mit Angabe der Namen der darin Bestatteten, soweit sie »bekannt sind, mit einer kurzen Orientierung über die Lage des Grabes, die Landschaft, die das Bild zeigt, oft auch mit knappen Hinweisen auf den Gang des Gefechts, in welchem derjenige den Heldentod geflindeu hat, desseil Ruhestätte im Bilde wiedergegeben ist. Ein besonderer Reiz der Bilder besteht darin, daß sie die Gräber nicht für sich allein zeigen, sondern so, wie sie eingebettet sind in die mannigialtige, anmutig ernste Larldschaft der Provinz Luxemburg, auf den Höhen ihrer Hügel, am Rand der klaren Bäche, in Wäldern und Wiesentälern, tut Park der Schlösser imb im Bauerngarten. Diese Ausschnitte der Landschaft ivecken zusamiilen mit den kurzen Gesechtsangaben auch das mili- tärische Interesse. Verzeichnisse der im Albun, erivähntcn Regi° nlenter und der in den abgebildeten Gräbern bisher festgestellten Gefallenen beschließen den Band. Allen denen, die auf dem Boden Südbelgiens gekämpft, allen, die dort einen ihrer Angchörigen ruhen haben, allen, die feit der Okkupation tit diesem Lande leben und arbeiten, ivird das Werk eine ivertvolle Gabe sein. Es ist vom Militärgouvernement der Provinz Luxembllrg in Arel (Arlon) zunr l reise von 4 Mark zu beziehen. Der Reinertrag lvird der Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen überiviesen iverden.
— Waldeinar Bonsels: Tie Heimat des Todes. Empfindsame Kriegsberichte. Verlag Walter Schmidkllnz, München, Leopoldslraße 77. Preis 1 Mark.
— 5/7. Heft von „Wie wir unser Eisern Kreiiz erwarben". Selbsterlebniffe nach persönlichen Berichte,! von Inhabern des Eisernen Kreuzes 1914, bearbeitet voll General- feutnant Friedrich Freiherr von Dmcklage-Eampe. (Deutsches Verlagshalis Bong & Eo., Berlin W 57. Preis des Vierzehntage- Heftes 50 Pfennig.)
— F r e ln d e n l e g i o n ä r K i r s ch. Von Kamerun^ in den deutschen Schützengraben. Von H a n 3 P a a s ch e. Mit 15 Bilde» tafeln und einigen Tcxtbildern. Verlag August Scherl, G. in. b.
H. , Berlin. Preis geheftet 1 Mk., külMerifch gebunden 2 Mt. — Wäre unsere eiserne Zeit nicht allem Romanhaften und Phantastischen abhold, so konnte man die Abenteuer und Erlebnisse des Frenldenlegionärs Kirsch für die Ausgeburten einer kühnen Einbildungskraft halten. Aber andererseits muß es uns mit berechtigtem Stolze erfüllen, daß es unter unseren jungen Landsleuten echte Männer gibt, die Gefahr und Entbehrung, Not und Tod nicht scheuen, ,venn es gilt, dein bedrängten Vaterland zu Hilfe z»l eilen. Allein, ohne Hilssnlitte! irgendwelcher Art, machte er sich auf den Weg durch den afrikanischen Busch, bis er erschöpft niedersank, von Neger,! aufgefllnden wurde und in französische Gefangenschaft geriet. Hier gab er sich als Schweizer aus unb trat, als er keinen anderen Ausweg ,nehr sah, in die französische Freindenlegion ein. ES ist ein interessantes Blich, packend von der ersten bis zur letzten Zeile, es ulacht uns bekannt mit den Schrecknissen der afrikanische,! Wildnis, den Zuständen in der französischen Freindenlegion und der srallzösischen Armee überhaupt.
— Das literarische Echo. Halbmonatsschrift für Lite- ratllrsrelinde. Verlag: Egon Fleischel & Eo., Berlin W. 9. Das
I. Jnnihest ist soeben ,nit folgenden! Inhalt erschienen: Charlotte Lady B l e n n e r h a s s e t: Der französische Einfluß auf Deutschland im Urteil eines Franzosen von 1913; Han,!s Johst: Timm Kröger; Maria Ai ares ch: Die polnischen Messianisten; Bertha Badt: Georg Försters Briese; Fedor v. Z o b e l t i tz : Biliophile Chronik. — Echo der Bühnen. - Echo der Zeitungen. — Echo der Zeitschriften. — Echo des Allslandcs. — Kurze Anzeigen usiv
Gieszeuer Hausfrauen-Berem.
W o ch e n - K ü ch c n z e t t e l.
Sonntag: Grün kernsuppe, Schweinekotetetts mit Spaegel und Kartoffeln.
Montag: Kartoffelsuppe, Bohnengemüse mit Hering und Kartoffeln.
Dienstag: Grießsuppe, Karloffelklöße mit Backobst.
M itlwoch: Bohnensuppe, Spinat mit gebackenen Eiern und Kartoffeln.
Donnerstag: Spargelsuppe, Schellfisch mit Senftunke und Kartoffeln.
Freitag: Erbseuinppe. Mehlpfannkuchen mit Kopfwlat
Samstag: Gemü'esuppe, Spargeigemüse mit Rühre,.
Cinmachen ohne Zucker.
In der pharmazeutischen Zeitung befaßt sich Fr. G. Sauer mit der Frage des Einmacheus ohne Zucker. Die Ausführungen sind geeignet, die Bedenken, die «ich für das Einmachen an den Zuckermangel knüpfen, zu beseitige». Der Verfasser führt a,ls: Das Einkochen von Früchten ohne Zucker ist nicht nur möglich, sondern bringt sogar noch mancherlei Vorteile, denn znnächü vergrößert der Zucker die Eiukochwenge, also auch den Bedae- an Gläsern, dann aber sollen die Früchte ihre natürliche Form ihre ursprüngliche Farbe und ihren Duft und Geschmack besser behüten als die mit Zucker eingekochten. Auch zum Einkochen der Früchte ohne Zucker kann man sich der üblichen Konservengläser, soweit otr Gummiringe noch brauchbar sind, bedienen. Für kleinere Fnichle sind auch alle Flaschen, die durch Korke verschlossen werden, ve nutzhar. Zwecks gründlicher Reinigung werden Gläser, Flaschen und Korke in Wasser mit I Prozent Salzsäure geweicht. Ebenso sollen sämtliche Früchte einige Minuten in solchem säurehaltigen Wasser liegen, denn hierdurch iverden die in den Schalen hastenden Bakterien zerstört. In die Gesäße wird zunächst 2 Zentimeter hoch gut abgekochtes, erkaltetes Wasser gegeben und nun die rohen Früchte recht fest eingeschichtet. Die ofsen.cn Gläser werden in einem Kessel mit wenig kalte,» Wasser gesetzt und diese langsam ans 70 Grad Celsius erwärmt. Dann werden» die Gesäße vollständig verschlossen und nun etwa eine Stunde in Waßer von 65 Grad Celsius erhitzt. Vor der Verwendung gießt man den Fruchtsaft ab, löst darin den Zucker unter Erwärmung und legt i,l den warmen Zuckersaft die Früchte,- die mach dem Erkalten gleichmäß g süß schmecken. Will man statt des Zuckers Saccharin verwenden, so ni'nß man bedenken, daß das Saccharin ein Erwärmen nicht verträgt, da es sich dabei zersetzt.__
Logogriph.
Siehe den Alten mit „i", sein Hündchen mit ihm zur oeity?;
Sprich, wer der Alte ivohl ist und wie das Hündchen wohl heilst.
(Auflösung in nächster Nummer.)
Auflösung des Kreuz- und Quer-Rätsels in voriger Nummer:
Güter
Boden
Ballen
stedt
Scbristleitunq: Ana. Goetz. — Rotationsdruck und Verlaa der Brübl'schen Universitäts-Buch- und Sleindrnckerei, N. Lanae. Gießeu-


