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Konserven, für Trocknung oder Verarbeitung von Obst tu Marme- ffJrrl 1 Ä?' *r u habe. Tie Organisation dieser neuen Reichs- ^ solle so hieß es werter, der RnchsgetreLestelle nachgebildet werderr, also aus erner Verwaltnngsabteilung Und einer Geschäfts- aoteuung bestehen.
in Ä^egrußen diesen Plan, der iirzwischm Tatsache geworden JJV ^ ruls lebhaftöste, weil wir der Meinung sind, daß es bisher w m-lv 11 nb Gemüse Bewertung bei uns recht sehr gehapert L" .,Mt nur, daß wir verhältnismäßig viel zu wenig Obst in Sf'-r W&, und daß die Sortenauswahl recht sehr zu s^nd vielmehr die sachkundigsten Beurteiler mt>L^ WOe ^sicht, daß bis zu 45 Prozent der jährlichen
^Überzeugung durch zweckividrige Behandlung der Ernte dein meiilchlichen Gttmsse verloren geht. Bei Gemüse sind die Zustände ganz so schlimm, aber auch noch mancher Verbesserung fähig. TtrÄfii\W nwt unlangt, so ist begreiflich, daß die iiichtgewerbs-
sind in der Mehrzahl — in der k besonderen Vorkehrungen für die zweckmäßigste Verwertung der Einte treffen. Lie begnügen sich mit der billigsteil und öZ^Len Llrt der Ailfbewahrung, dem einfachen Mschütten rj r lf t 6f y ' Bon dem aufgeschütteten Obst ivird dann je nach vbs^Ä ?u tl vA a tr Dre,e Frrjchaufbewahrung von Keru- un^ „^s^Eichkert nur dort zu empfehlen, wo für eine genaue und regckmai.ige Ueberwachung der Vorräte Sorge getrageri ist.
Nicht nur darauf an die aiigeschlageneii und wUrnr- S!/ fp l Brrnen täglich auszulesen imb den sofortigen Verbrauch znzufuhren, sondern es niüssen auch die verschiedenen ?uf l^ren Reffezustand gehn".ft werden. Wo das < '^kschicht, ^ind erhebliche Verluste iknd Wertminderungen an den Vorräten ganz unvermeidlich. J an
. Wenn sich bei edlen Kernobst-Sorten, für die ja auch in Friedende,len gute Preise gezahlt werden, die Fr ischaufbe Wahrung v i'elüt s''^bene Methode der Verwendung und Verwertung emp? ppehlt, jo ist dagegen bei allen weniger edlen Obstsorten die Kon- krvieruiig als Kompott Mus oder Dörrobst ins Auge zu fassen Die Kompottbereitung ijt ai; ziemlich viel Vorbedingungen geknüpft ^ ^ipschlensrvert erscheinen lassen, diese Art der' Obstbehand- br iva i eu Haus ha ft u ug zu überlassen. Anders ist es mit bfm Dorren des Obstes. In fast alleir Dörfern finden ich noch hl eU - ? ¥ n ^ u N.r einen zweckmäßigen Dörrbe trieb,
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„..Bei beut bittigeil Steinobst kommt die Frischaufbcwabruna aa,- P XQ W' ,dre Verarbeitung zu Kompott auch nickst erheblich br, ihm kann es sich, in der Hauptsache also nur um Dörret oder ka 7 ^ubelii. Mr das Dörren gilt 'das eben ®troSe Mr ®? f t Muskocher, ftnd indessen besondere Vorbereitungen nötia
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Nur wen» die B-orbereitimgen 311 einer rationellen Muskocherei IteJfL « nf i umwngreicHen Bereitung von Törrvbst rechtzeitig LNs^.Eben, können wir auf 'Me günstigste Verwertung etnti hoftentlich recht reichen Obsternte zählen.
Seid aus Rauch.
<Aus der Gkfchichle der Tabaksteuern.) s^M,der englische Seeheld Walter Raleigh den Tabak, dies ^ i, Naturgeichichte -, zuerst iu England ein- f'F' da erregte er allgeinerne Ver.mlnderiing Die Zigarre irr feinem Munde war bei Hofe Gegenstand des allerhöchsten Jntr- ^>s«s und gab zn vielen Scherzen Anlaß. Eines Tages .Ee!e er Elisab>-tT dar er sogar das Gewicht seines Rauches bestiMnIen könne, nnd er gcivann, indem er zuerst den Tabak und m m die Asche wog und das Fehlende als das Ge,vicht des Rnuckres bestrnitnte Die Königen aber zahlte m!it den Worten: „Andere
lu-ÄÄk’aÄI}^"' ** E Iw Geld aus Rauch
C*”# 1 'cÄ 01 ? zu machen. Der Gedanke lag ja so nahe, ^ lange verabscheuten und verdammten „HölleN- krautes wenig stens recht teuer zu gestalten. In Deutschland ist man
* w-uL^orl 1 rf>t r net * r ai l l gelindesten verfahren, und wenn anch letzt hohore Aogaben aatf den ^abak gelegt werden, so bleiben wir AEer dem zurück, tvas alte und neue Zeiten den Rauchern <^^ 5 .^"r.^legt haben. Frühere Regierungen l-atten ch' ttanzösischen Arztes' Jean Rico- n die euro2 Menschheit, ftch nnt Gold aufwiegen zu last gaben sie ooch vor, damit ein fromwes und se^ensreickes Werk z?. rrllbrinqen.
^elt danials.das Rauchen nicht nur ftir eine zum Lode chnderu auch für eine Todsünde. Mnig ^akob l. voii England unternahm daher mie für alle Staaten ge- Dat. als er m seinem r.MisocapiUls" das RauÄn als eme Ausgeburt der^volle und den Raucher als eineil Höllew- N"Sem ^ohn Karl I. zog aus den väterlichen Lehren Schluß. daß er an dieser „Unsitte" wenigstens etwas .lub'Ae die erste Besteuerung des gesamten flsn! *Ir S . e l n/ ,ntvcm n von dem eingefnhiten Tabak ,^olle erhob und gleichzeitiig die Erlaubnis zur Tabakfabrikatiort DabaHandel verkaufte In Frankreich hatte man schon
lÄtr^y k \ r besckw,tte 1 : her lvnrde der Tabak 162tz wrt einer Abgabe belegt, und na ^ e n er dann eine Zeitlang völlig verboten war, wußte ihn Ludwig XIi . zu einer einträglichen Gin- derngestalten. Portugal rVr ging allen anderen Län- d aEt voran, daß, re» lb64 das L abakmonopol ein führte, die
Dabaks also von Staats ivegen befolgte Wie gluckliü> man i,lwr diese Lösung der schioieriaeu Frage ^^„bewerst .dre Anllv-ort, die die portugiesische Akademie der ^^bnschaften auf dre ^rage gab: ^Welckies Glied ist dein Sta-tte mif i<x rf ^ eU? ^ 1P Herren ßinden allgemeinen Beifalk
befördert und^m^ei^!" ^ ^ M
längsten haben die Russen der lockenden Kunst, aus Rauch Golb zu machen, widerstanden. Rauchten doch h.c Türken, ihre Erz- fnnde, und wandbni choch die Popen das Bibelwort darauf an : ^ a ? ai, . lbc au^etzt, ist Sünde." Das Auffchlitzen der , Devorkrtton nach Sibirien waren die Strafen, die auf
fanden. Als aber Peter chem Großen in London das Geld ailsama. erlaubte er den stets aeschäftstücktiaen Enn-
” s lf 110 ^ Rußjüind gegen die runde SumNie
von hnnderttausend Talern und versprach nach Voltaire, ,,seinä Russen und seine Popen rauchen zu lassen". In Deuffcküand hat man frühzeitig angefangen, selbst Tabak zu bauen, um von den ElAandischen Sorten loszukommen. 1676 verftichte nwu m der Mark Braudeirburg: 1697 baute inan in 1719 sab rns K'raut bereits in großem Umfange an, und
l L rf r b £ ^ nt .? ou Straßburg genötigt, den Anbau von
s =!xuJ? 1 ., üer bHi'e.ii uwil er da^- ck eine zu größt- Einschränkima des Gett-e, bebau cs befürchtete D e dentsckvu Sorten aiii di> inir
mXmrdm'trfm' ü“””- 1 ' ‘" lS nii1 " 1 ' bfl dir Einst,hr'nukErbvndett ;s 1 ?. Jr l allen Svottvs und aller Verachtung rasch beliebt
de ^^s OlU'.. kounteu den Wahlspruch führen, den man früher auf den ^ abaknackchen aus Vierraden bei Scknvedt las: „Rur Mnt der ^rnmiffche Tabak raucht sich gut.," Schon im 19. Jahrhundert
^ahr?rntinn' U u ^ } . au ^l des ungarischen Tabaks bei der
Zahnkatioil, und em Mitarbeiter der Ieuaischen Allgemeinen ^ite-
laut sich 1 ^96 darüber vernehmen: „Bei der eintreten- amenke.inscheu Schiifahrt durch französisch^
)X % ^"ds^ "Nt ungarischem Tabak merklich ge Holum
e. bei 77 -at kann s,ch der deutsche Raiicher durch den (SHmf* nspare^"^'^ ^baks den viel teureren überseeischen Knaster
Um 1900 l^atte Deutschland 190 große Tabakfabrik-n ,,„d
lll > ^Ukl-er" lingt ihm deshilb folgendes Loblied'
„So verdanken viele Tausende M'n,sck)c,i deninach ihre irdisH Snb-


