geheiligten Boden des KantonS Graubünden befahren, und die ge- strengen Bürger deS KantonS haben sich nie bestimmen lassen, von diesem Entschluß abznirren. Mit der Zeit zeigt eS sich doch, daß verschiedene Beschwerden für beit Verkehr der Fremden, die doch jahraus, jahrein de,i Reichtum in das Land bringen, damit im Zusammenhänge sichen. Schließlich kam es auch, daß während der Mobilmachung in Gottes Namen eine Ausnahme geinacht wurde, indem in verschiedenen Gegenden deS Kantons die Heeresleitung nicht ohne Automobile auskommen koiinte. Run haben tu (ygur, ^avos uiid St. Moritz Volksversammlungen mit anschließenden umianarelchen Diskussionsabenden siattgesniideir, die die Atlfhebmig dieses Verbotes u»id die Erlaubnis eines eingeschränkten Antoinobil- verkehrs zmn Ziele hatten. Unter der Einschränkung wird man wahrscheinlich das verstehen, daß man die Erlaiibnis nur auf bestimmte TageSstnndeii allsdehnt, ein Gebrailch, der iu verschiedenen Gegenden Europas in Anwendung gebracht wird. Auch in der Schweiz sind viele Straßen nur zu bestinlinteu Tagesstunden mit ^Ui os befahrbar. L>o fft beispielsiveise die ausgezeichuete Auto- mobilstraße, die von Luzern nach Brienz über den Brttnig führt, die sogenannte Brünigstraße, vor: 6 Uhr abends bis 6 Uhr morgent geschlossen.
* Gehororganschützer für die Artillerie. Da es nn Felde nie zui vermeiden ist, daß den einzeliien Soldaten bei ^?^^onen feindlicher Geschosse, Muren ns,v. die starken Luft- unvorbereitet treffen, der gewöhnliche geübte Schlitz mit Wattepfropfen aber ganz bedeutungslos ist, so könnte eine wirksame Schrltzvorrichtung, die beliebig lange getragen »verden rann, ohne die Hörkraft bedeutend 511 vermindern, sehr segensreich a ®if 4 3 aö1 ^ ec Verletzungen des Gehörorgans durch solche plötzlichen Steigerungen deS Lnftdrncks ist ,licht uubebeutenb imb oet selbst gilnstige.n Ausgang fuuftionenc Störu.igen zurück- laUcn, Dre unmittelbare Folge selbst besteht meist in Mittelohr- emanfuimeit uiib in Labyrintherschütterungen, die mit und ohne Drommelfellzerreißungen auftreten. Eine schciirbar sehr einfache Schutzvorrichtimg gegen solche Verletzungs- ^Eh»^an.»Nat Dr. A. Eufell nach seiner eigenen Konstruktion ln der Münchener Medizinischen Wochenschrift be- r 7^. u .^"^er besteht aiis ^zivei kugeligen, verschieden Hi* A ,c aneinandergefchrallbt in ihrer LängS-
si"d. In dem dojensörmigeil Hohlramn n * ln * Metallventilklappe, die bei normalem Druck die Schallwellen ungehindert darchläßt, mit zunehmender Stärke des äußeren Ueberdruckes, aber in der kleineren „Olive" die Klappe Zin die Oeffnnng, drückt und diese dicht ab- Damit ist eine Schädigung der Gehörteile, nach dem Er- ^Eilten Berichten aiis dem Felde, so gut wie unmöglich ?? B Äri b lS abaerundete Gestalt der beiben Stücke und L rt 5 ~ die Gesamtlänge beträgt ungefähr 2 cm — tft ein sichere- und unmerkliches Tragen gesichert.
~ \ ^ *i u t ^^ägyptischer Heeresbericht. Unter bca.
Soldatenbrieseii des Altertums darf ein Brief besonderes Interesse
mSH?* be, ^^r Qr L- ! eine,u ganzen Charakter nach als den ersten offiziellen Schlachtbericht bezeichnen köniite. Dieser Brief stammt aus dem Kriege des PtoloniäuS III. Euergetes von Aegypten
s‘Ä \ IU \ {um r 250 v. Chr ). Aller Wahrscheinlichkeit der nicht Unterzeichnete Brief vo,i König Ptolomäiis selbst ^ tt ? b K an JS c 9 c lc 0 i ;ptev gerichtet, beireu er darin den
Swliw ©erlauf ber Kampfe gegen Syrien ineldet. Mit großer ^rfa*nrM erbe " Bewegungen der Flotte darin knudgetau, mit ©olksgeistes werden besonders anssuhrlich die geschildert, mit denen die Beivohner von Antiochien
Land,ni^! u le - «»npfinflen. Die Schilderung der
^andung ui Selueia lautet folgendermaßen: .Bor Tagesanbruch
wir auf so vielen Schiffen, ,vie nur möglich, im Hafen von
fene Ix acht Ut'r ÜCrmd)t . ete r n *> lc Ostung, Posidone genannt, und acht Uhr morgens legten wir uns vor Anker. In be^'
-des nächsten Tages segelten»wir weiter imd landeten bei ^eluc.a selbst. Die Priester, die Behörden, die dre Offiziere und Soldaten tanien uns bis zum Hafen e„t° gegen und unterließen mchtö, was zur Bezeugung ihrer Smnvatbl? und Freundschaft für uns beitragen konnte." *
«... * ,D er versteuerte Schla, tu der exalische,,
^.re Unzahl neuer Steirern, die in England durch de, a«ber°rdcntl>ch hohen Kr.egSuerlnauch notwendig werden
tt ema ^d"e'r"Ä/^nZeppelinnn-iriffen ha^ Hanotgcsvrnchs. bCl Oeffentlichkett Großbritanniens. Und tatsächlich sind
m ? inn "i? e l el f er - n zahlreich und mannigfaltig ae-
ÄÄ. «P«n b,c ^bensgewohnheiten der englischen Bürgeratter S (tl ^ emgudriiigen, unb so dein Insel-
verlektt^n l^ner traditionellen Lebensführung u„.
0'aubte. den Krieg m sehr greifbarer Weise vor Augen zil nihren. Auch der Eisenbahnbetrieb erfährt insofern eine Ber- Bequemlichkeiten, die nicht gerade zu den Selbst- Verständlichkeiten e uer Eisenbahnfahrt gehören, als „Ltirns" mit 5‘ n JJL ^tonderen KnegSsteuer belegt werden. So iverdcn die Fahr- karMi für die unter deui Namen Pulluiau-Wagen beka,inten Salou- Kfjlfi” ni s Bahnstrecken in England mit einer bI;spndere,l Steuer
ne rei 'GesdnnÄ.n'^^^ entgingen nicht der überall naef) |
neuen Geldquellen fahndenden englischen Regieruirg. So ist selbst 1
in Großbrita.inlen zu einer Erscheinun- Worden, die den Besonderheiten des Kriege« unterliegt, und w,t Ich in diesen auch für Eiigland nicht gerade lieblichen Zetten ein Schlafwagenabteil göimeii rvill, muß der Regierung daffir seinen besondere,i Obolus für Kriegszwecke entrichten.
vüchertisch.
^ ^ Von Pros. v. Hermann Gunkel ist soeben im Verlaä von Bandenhoeck u. Ruprecht in Güttingen ein Schriftchen er- MMnen, das wir auch rn diesen teuren Kriesslänften mit gutem ^^wrssen zur Anschaffung empfehlen können (1,50 Mk.tz Es trägt ^n zettgemaßen Titel: „Israelitisches .Heldentum und §rlegS frömnirgkert int Alten Testament". Tie zwei Aufsätze zu lesen und geistig in sich aufzunehmen, ist in jedev Werse em Genuß. Der gebildete Laic wird reiche Belehrung und ttest Anregung aus ihnen schöpfen. Prof. Gunkels Bemühung, rn Herders Gerst dre Schörrheit und den religiösen Gel-alt des Alten Testaments unserem Geschlecht ivieder unl-e zu bringen, durste auch m diesem seinem neuesten Schriftck-eu von Erfolg'gekrönt seru Gerade in unseren schweren und doch großen Tagen! durste uns Pros. Gunkel wieder einmnl gezeigt haben, daß auch dre Menschen vor Jahrtausenden nicht anders fühlten und dachten als wcr heute. Sie liebte,: und haßten, sie käinpfbeu und sehnten . sich nach Fr reden, sie hingen am Leben und wußten doch zu sterben I !ü r ioas mehr ist als diese vergängliche Welt, für ihre Ideale,
' silr rhr Volk, ihre Rettglou, ihren Gott, der für sie im heiliges Kampfe stritt und sie nicht im Stiche ließ. ' n
cv, u erschein u ngen d er U n i v e r sa l -> B i b l i 0 t he k.
5831--5834. Die Männer im Fe.ue rosen. Roman ^"w^7°^gsLe,t von Kurt Ara.n. [424 S.s In Leinen Mk. 1.20. -Nr.o335. ^arl Stiel er, Gedichte. M.t einer Einleitung.
und Wörterverzeichnissen herausgegeben von Fritz G uidlach. 2. Band: Weil's >m freut! Gedichte in oberbayrischer S l n T r ' fT6 0 ~ Nr- 5836. Kriegskalender 1915.
der Besitznahme von Biest-Lilowsk, bis l b Jr 3a l rc§ . 19 ,}. 5 - ?'"e übersichtliche Zusammenstellung
-Ä^'E'gen Ere,gni„e auf de,, verschiedenen Kriegsschauplätzen. Bearbeitet von Generatteutnant z. D. Metzler. l80 S.s -- Nr. 5837. Brunhrld. Eine Tragödie aus der Nibelungensage Bon Emanuel Geibel. (87 ©.] - Nr. 5888. K ü n st l e r s p e s e n und Ä" vellen. Von Karl Graf Scapiuelli. s92S.j- u% eV 1 V u^nalfälle. Nach dem Neuen ^"ellen Herausgegeben von Dr. Maz- !f&i uff f ©erbrechen russischer Revolutionäre und Polizesipitzel: Die Beraubung de§ Neuteigebäudes in Cherson l879). - D,e Ermordung des Inspektors der Petersburger Ge- l 'T 'ft 1 S rL l i b ä f n ^3)- Aus den, Russischen übertragen von ^ d.I -7 Nr. 5840 K r i e g 8 n 0 v e l l e n. 6. Band. n Tir VOn J'^’ ^eaulieu. E. Dauthe.chey, X. Kappus,
l. ' Weiskirch' Cambcec ^' m ‘ Proskauer. H. Uuger,
-Ha n d b u ch d e r K u n st,v i s s e n s ch a f t. Herausgegeben MM ) l ÄrhFritz Burger, München. Mil^irka A'm,Gierungen »'N Abonnement z Mk. 1.50, ^"^er^lboniiemeut 2 Mk. (Akademische Verlagsgesetlschaff, Neu- K?.ns Äs 9 Ciel H 9 ; 3, Wulff. Altchristliche und byzantinische ^^. Hef S Auch die vott,egende L.eieru.ig, in welcher Pro- Kr D':. Wulff feine Darltettung der altchristlichen und byzan-
s? " öl ’ !e!3 f fließt s'ch, geschmückt mit 35Abbildungen, ivurdig den früheren Heften an.
Die Weltliteratur Nr. 16 bringt jeden Saurstaa rar'™*™ befte \. ai °"' a " e ">'d Novellen aller Zeile» n»d BölK EI- Mewiia die Rnminer. Die vorliegende Nu,inner enthält ’
m. m.rV 1 , 1 !b 'V r^r' R"bin Meine Kindheit. Der Schneider- "ieister Nepomuk Schlage! ans der Freudcujagd.
v f . r §!at Aufgabe.
Vorhand spielt Pigue-Solo auf folgende Karte:
♦ ♦
v> ♦ +
6 ö
ch ch
ch.ch
ch ch
Das Spiel geht verloren. - Wie waren die Karten verteilt und wie mußte gespielt iverden? neuern
(Auflösung in nächster Nu min er.)
Auslosung des Arithmogriphs in voriger Nummer: drille - «kga - Igel — ILi/Ie — Larra - Papagei* — Aegiv — Ragaj — Liege - Lrle — Rigi: ^
r i l l p a r z e r.


