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unzähligen Mißgriffen der in der Mehrzahl gcschmackliosen Ver fertig e rinnen, mtt denen wir überflutet würden. Tie Mode ist nun einmal eine Art Gleichmacherei, sie verlangt einen tonangebeid- den Mittelpunkt, und die Masse verlangt von ihr, daß sie ihr das eigene Nachdenken und Schaffen erspart, schon deshalb, weil sie das aus vDerlei Gründen einfach nicht leisten kann.

Biel schwerer wird es sein, und das ist bezeichnerch!, eine deutsche Mann er mode zu schaffen, obgleich die Idee und das Bild des deutschere Mannes gerade jetzt bestimmter und leuchtender in die Erscheiirung getreten ist. Aber der deutsche Manu der Gegenwart ist Soldat, urrd über dessen feldgraue Kleidung entscheiden lediglich militärisch-praktische Gesichtspunkte. Ter deutsche Mann in Zivil ist ein Wesen ans einer anderen Welt, ^n früheren Zeiten war daö nickü so, da ivar auch die Mode der Männer' ein leichteres Problem.

Mles in allein: die Frage der Ndode ist, wenn sie deutsch gelöst weichen soll, eine tief inne rl i che, ja im höchsten Sinne s i t t- licke Frage. Wer an ihrer Lösung erfolgreich arbeiten will, der sei sich dessen bewußt. daß man mit Aeußerl ich ketten, seien Ue auch noch so ausgeklügelt oder elegant, nickt zum Ziele gelangt! Er sei sich aber auch bewußt, daß jetzt die Zeit für ihn gekommen m. euren entscheidenden Anfang zu mackm, ehe nach glücklich erreichtem Frieden die ausländischen Modetorheiten sich wieder über uns ergießen urrd die schönen 5-offnungen aller Ernsten und Nachdenklrcherr zuschanden machen.

vermischte-.

r- K " nstli ch e Blitzschläge. Viele naturwissenschirflliche Entdeckungen, wie bte drahtlose Telegraphie, haben den Weg von klemerr, spielerisch erscheinenden Experiineliteu im Laboratorium zu jgrcr gvouc l vtiflen 9Iu§iuirfiui<} über ganze Länder hin genominen, jo daß uns diese Entwicklung nicht mehr allzu wunderbar erscheint, seltener und deshalb verblüffender und phautatieanregeuder ist es aber, wenn tatsächlich vorhandene Natrirerscheininigeu, die miserer -«acht entrückt scheinen, plötzlich mit allen wohlbekannten Merk- malen m Mlnmtiir in das Stildierzimmer des Gelehrlen gezogen sliid und dort seines Winkes harren. So iverden jetzt, >vie niis einer Arbeit Dr. Wächters in ben Mitteilungen über.Gegenstände des Gerne- und ArtiNeriewesens" zu ersehen' ist, in derZentral­stelle für wltzenschaftliche und technische Uuteriuchungen" in Nen- Babelsberg ganze Gemittervorgänge in Arbeitsränmen horvor- aerrüen, denen es anch nicht an einer passenden Erdoberfläche mit Häuschen, rZluhen rurd feuchteir Seeil- rrnd Sunipistächeir kehlt ^lrif diese kleine Welt müssen die erzeugte,r Blitze einen schauerlichen Eindruck machen, da sie über 3 m das ^Himmelsgewölbe" durch- ziicken und iveder^Haus noch Menschlein zu scheuen brauchen. Die atmosphärischen Lpannmlgserjcheimmgen, die zu solchen abrripten Entladungen fuhren, können b:S ans ungeiähr 3 Millionen Volt anstergen mrd geberr damit dem Bruder in der freien Natur nur SfW c 5? rr J d > te * Die dräuende Wolke freilich, aus der Tor seine . Blitze schleudert, hängt hier feit und langrocilig als barnnelnde Bleikugel unmec am gleichen Fleck, auch der Horizont der noch be° drohteii Erde ist etwas hart und einförniig als ein großer Nina gespannt, der feine ganze hundertmal verkleinerte Well damit begrenzt rmd nicht einen Funken überspriligen läßt. Die Häuser sind aus Holz haben ost eme Metallbedachung, Zierrat jedolch er- scheint m der Zone ewiger Gewitter iinnötig, die Umgebling ist kahl und sandig dargestellt, nur sicker.ide Waffertropfen geben die Gewässer. Wird ein ganzes ausgeschnittenes Utuct Sandboden befeuchtet, so haben ivir Sumpf, Seen, Ueber- vor uns, wie der Zuschauer ,vill. Selbst ein wenig }^ r ^ em Antlitz der Erde in Form einer Metattplatte nn> gehestet, sie vertritt das Grundwasser; ivird sie mit emein Hau'e leitend verbunden, so ist das ebensoviel, als hätte das Grund- wasser sich bis znni Fundament des Hauses emporqesaugt Mit Hrlke dieser Versuche sott nun eine zweckmäßige Art. Blitzableitunaen zu bauen, gefunden werden, wobei die Anlage der Leitungen für. £ lo K cr : und Munmonsmagazlne und Sprengstoff-Fabriken' uatur- Uch das besondere Interesse der ZentralunteilnchungSstelle in An- sollen Erfolg in der Ausbeute praktisch zu ver­wendender Erkenntnisse werden diese Experimente aber erst dann yaven, wenn sich an die künstlich vorgenommenen Blitzerschci !!?!!^" vergleichende Beobachtungen tatsächlicher Blitzschläge an- wieder durch syste.natische Behandlung des

Z^enols, günstige Arrswahl gewitterreicher Landstrecken, enva in Sud-Dasinanen unb entsprechend gebaute Verslichrimuser die theoretische Arbeit der Zentratmitersilchungsstelle ergänzen.

Siegesmedaille aus dem v>ayre 18 70. Wenig bekannt durste es fein, daß die Franzosen lieken^ n m h5 u5brud * Krieges 1870 Siegesmedaillen prägen ! 0 " * ene *l emze^ne Exemplere in Münzsammlungen auch bS^^nlSSf? m ö ' e ,rQflen Bildn.ß Napoleons 111. und

Ger.nan.ae 1870 Natürlich wurde,» diese vorha!rde'ne n'^ CU f lln ^ " ad > der Schlacht bei Wörth sämtliche

Zen 3SÄ nm 9a " ä mC " i9e ' Ö ' e fid b"rch

^ n- Vl n e *'J l A i VJ et h Osstzler, Junggeselle, der krank von Gallipoli hecmgekehrt ist, wäre glücklich für freies Angebot eine« Aiisenthaltes auf dem Lande, um sich bei kostenloser Gastfreundschaft in guter Liift völlig wiederherstellen zu fönnen. Für eine Schule die wegen der Zeppelingekahr von der Küste fortziehen mußte ist geeignetes Haus in sicherer Gegend zu vermieten. Welcher Patriot will die! Haftung für die Pflichten eines veilchuldeten jungverheirate- te.i Soldaten ubeniehmen? - Die Mutter eines Offiziers, völlig hilflos demKnegsuiiglück preisgegeben, suchtprivateHilfe. - Tromm­ler u-,d Psei'er zur Unterhaltung forscher Stimmung unter den neuen Rekniten erbeten.

Vüchertisch.

0 . r - Hochland. Inhalt des Märzhestes: Bon der wahren Liebe zum Vaterlande. Von Georg Fichte. - Zur Geschichte des ranzosischen Nationalismus. Von Dr. Hermann Platz. Schnee­schmelze. Gedicht von Max Pulver. Judith. Non,an von Peter Dörfler. soziologische Neuorientierung und die Aufgabe der deutschen Katholiken. Von Tr. Max Scheler. Halis Psitzners ^.Palestrula". Von Universitätsprosessor Dr. Franz Schultz. Nradoima. Gedicht von Leo Sternberg. - Noch einmal die Frage der Schulbildung m rassenpolitischer Hinsicht. Bon Mediä,mlrat ^r. Z. Graßl. Leiden und ihr Eirde. Gedanken und Be­trachtungen von Else Haffe. - Kritik: Kriegsliteratur. Von Theodor Brauer. Neue Romane. Von Franz Herwig. Rundschau: Krlegsbeirachtung. Eil» mitteleuropäischer Staatenbund? Schivaben im Osten. Die Organisation der literarische>i Liebes- aaben. - Heinnch Federer. - Wandlungen. Der Krieg auf der Buhne. Verdis Beziehungen zil Deutichland. - Ein neues deutscher' Volkrstiederbuch. Neues von» Büchermarkt Unsere Kuustbeilagen.

Der Tür m e r (Kriegsausgabe). Herausgeber : I. E. Frhr Vierteljährlich (6 Hefte) 4 Ulf 50 Pfg., Ei.izelheft 80 Psi Probegest portorvet (Ltilttqart, Gretner & Pfeiffer). Alls dem Inhalt des ziveiten Märzhestes: Freiheit dem Frau! Bon Dr. Frhrn. v. Mackay. Das Kriegskind. Von Hans v. Kahlen- -^^oniien Ivir die Engländer in» eigenen Lande fassen? Bon M. C. Menghius. Ein Heller und ein Batzen. Von Professor Tr. Ediiaro Heyck. Militärische Jugenderziehung. Von P. S., Hauplniann d. R. Franzosendienst aus deutschen Schuleii. Tie Meinniuugen. Die Schädlichkeit des elektrischen Lichtes - Bardengesang Von K. St. - Ter armenische Kniff. - KriegS- bilder- Alisitellung. Von Karl Storck. - Militärmusik. Von r - T7 ~ uc,ne ^ Tagebuch: Der Krieg. - Lluf der Warte. Kimstbeilagerr.

Zt, ? Vf 93 c? l J n a r b * ,T f c r ist nach wie vor Gegenstand der, lebha'testen Interesses, und die neue Ausgabe 1916 der F-ren- tag'scheii Karte nn Dkaße 1:1,«0,000 kommt daher um so mehr zurecht, als sie verschiedene Neuenrngen bringt: Darstellung des ganzen grieck)tschen Gebietes, sowohl auf dein Festlande, als auf deil >mseln des Archipels, die alle ausgenommen sind bis einschließ- uch. Kreta, Rhodos und Kasteloryzp: ferner des ganzen vorderen Klemasien und endlich Angabe der Grenzen der bulgarischen Ver- waltung in Serbien. Hübsche Ansflihrung in fünf Farben und »eicht verständliche gute Geländezeichmmg erhöhe» den Wert des 80:100 Zentimeter großen Blattes, das für Mt. 1,- (mit Vost- ziisendung Mk. 1,10) von ^eder Buchhandlung, wie vom Verlage G. ^reytag & Berndl, Wien VII. (Robert Friese. Leipzig, Seeburg- strave 96) zu bezieheii ist. '

- - ö i e h e n ,v i r am besten Ge m ü s e ? Von Pro-

feffoc^r. Udo Dämmer, Kustos an» Königl. Botanischen Garten zu Berlm-Dahlem. Verlag von F. Fontane & Eo. in Berlin- Grwieivald. Preis 50 Psg.

Zkat-Ausgabe.

. . Hinterhand reizt aus Grand, .vorauf Mittelhand Null orivert spielt imt folgenden Karten:

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Schriftlei:

Aus ivelche Weise kann das Spiel verloren gehen? Auflösung in nächster Nummer.

Auslosung der Scherz-Charade in voriger Ntiimner Arme Reisende" (Aruie. Reis, Ende).

MXi '- 2lUa - ® oe S- - ^Otaaouäöruj und «ertaa b» Lrichllche.. U.uv-rl^-Ä-Buch. und S:°u.d-ucke«.. R. L-»a-.