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«et NvtkeUchen", die 118 er weam rlyrer gelben AchMappar SncnciiDiVier Das sächsische Infanterie-Regiment dir 107, das triili'T in der Pleißenburg in Leipzig lag, führt den Namen WEliäE", der Name verblieb ihm, als es ferne neuerbante schöne Kaserne in Gohlis biogen.hatte. Aus der Unmenge van Spitznamen, die der Soldat für ferne Vorgesetzten auf Lager hat, seien die folgenden hervorgehoben: Neben box Siegellackbuchsen des Generals finden die karmoUinvergnügten Beine des Generalstm>- to*, dessen Himbeerhöschen oder Jntelligenzstrerfen besondere Be- a<ltnng. Der Militärgeisttick>e ist der Himmelsfähnrich, der Mrlr- tärgerichtsrat der Oberverdachtsschöpfer, der Adjutant ist der Feder- fuä'scr, Trntenspion oder gar der berittene Trntenlpwn. Der Reserveleutnant wird gewöhnliche Sommerleutnant, bei der chcarine Badegast genannt. Obermolch heißt der Küchennntevoftrzrer, bex das Kommando iiber die Molche, die Kiichenmannschastm, fuhrt, für die es noch viele andere schöne Bezeichnungen wre Bouillonköpfe, Speckhengste und Küchenhammel gibt Der.Kammerunteroffizier ist der Kammerjäger, Kameruner, Ndottenhernrich, Je otten- fänger, Mottenkönig oder Mottenniaior. Es gibt noch mancyen anderen Major beim Militär, der iu Wirklichkeit keiner ist: der Drvr- sonsintendant führt den Tttel Grmipenmaj or und der Futtermeriter bei der Kavallerie ist der.Häckselmajor. Kein Gebrauchsgegenstand, keine Waffe, kein militärisches Kleidungsstück entgeht fernem Spitze namen. Das Kommißbrot ist dem Soldaten der Komimstfchrnlen, die Königstorte oder Kaiser-Wilhelm-Torte, den Tornister nennt er Dachs, Affe, Kasten, Bnndeslade, den Helm Dunstkiepe, Hurra- hut, Gewittertulpe, das Gewehr Kuhfuß Schinken, Knarre, Spr^e die Platzpatrone Knallbonbon die Stiesel Trittchen. Große Stiefel werden Oderkähne oder Elbkähne genannt; man begegnet diesen Namen sogar bei süddeutschen Regimentern und kann also daraus ersehen, wie solche Namen wandern. Es braucht nur noch an die jedem bekannten Bezeichnungen .chicke Bertha' und „Gulasa^ kanone" erinnert zu werden, um zu zeigen, daß der deutsch« Soldatenhumor auch in diesem jetzigen Weltkrieae tn hervor» ragendem Maste schöpferisch tätig gewesen ist. Man kann nur aufrichtig tvünschen, dast Freunde des deutschen SoÜ>atenhnmors es sich angelegeri sein lassen, alle neuen Albdrücke, die der Humor unserer Feldgrauen in dem gegenwärtigen Feldzuge geschaffen hat, zu sammeln und der Nachivelt zu überliefern.
Vüchertisch.
— Die unerhörten Gewaltakte Englands und seiner Verbündeten gegen Griechenland und die kleineren neutralen Staaten bilden fortgesetzt den Gegenstand internationaler Erörterungen. Von höchstem Interesse ist es daher, das Urteil einer Autorität auf dem Gebiete des Völkerrechtes wie Professor Philipp Zorn kennen zu lernen, der in der neuesten Nummer 3788 (Krieasnunrmer 79) der Leipziger „Illuftrierten Zeitung" (Verlag I. J^We- ber) m einem Artikel „Der Vierverband und die neutralen Staaten" das Vorgehen der Entente von hoher Warte aus behandelt und dabei die Regierung des Präsidenten Wilson an die von ihr feierlich proklamierten Pflichten mahnt. Von nicht geringerem allgemeinen Interesse ist der weiter in der Nummer enthaltene Aufsatz „Ein Jahrtausend bulgarischem Geschichte" vor Hofr t Dr. Wckh. R u l a n d , aus dem hervorgeht, daß zwischen Bulgarien und dem Deutschen Reiche schon in den Tagen des Frankenkönigs Ludwigs des Deutschen und auch später unter König Arnulf ein Bündnisvertrag bestand. Sehr beherzigenswert sind die Ausführungen von Dr. Max Unger über „Sprachreinheit als Kulturmerkmal". Spannende Kampfschilderungen enthält die Plauderei „Minenkamps. Ein Tag aus dem Kriegstagebuch eines Artilleristen" von Hans Horsten. Hinter dem textlichen Teil des Heftes steht der bildliche nicht zurück. , ri
— „Die S chönhert". Moderne illustrierte Zeitschrift mit Beiblatt. ,^Licht, Lust, Leben". (Verlag der Schönheit, Rich. A. Giesecke, Tresden-A. 24.) In den 13. Jahrgang ist die bekannte Monatsschrift „Die Schönheit" eingetreten, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, einen lauteren Kampf für wahre Kultur und Bildung, für gesunde Natürlichkeit und eine reife, sonnige und beglückende Weltanschauung zu führen. Das jetzt erschienene, vornehm ausgestattete erste Heft des neuen Jahrgangs beginnt mft einer bisher unveröffentlichten Dichtung von Bruno Wille. Es folgt ein Aufs atz von Albert Giesecke über Kriegsdenkmünzen mit Abbildungen von Güssen, die im Aufträge der neugegründeten Gesellschaft zur Pflege der Schaumünze angefertigt worden sind Uno unsere hervorragendsten Heerführer feiern. Das Streben nach Schönheit in der Theaterkunst behandelt der Dramaturg und Spielleiter des Dresdner Kgl. Schauspielhauses, Dr. V. Eckert, in einer interessanten, reich illustrierten Arbeit. Zur Ausschmückung dieses Aufsatzes find u. a. Linnebachs Bühnenbilder zu „Jedermann" und „Der Wächter auf den Bergen" und Wun- dertvalds Bühnenbild Ku „Die armseligen Besenbinder" wiedergegeben. Eine Novelle von Karl Nenrath, Gedichte, verschiedene kürzere Abhandlungen und eine Anzahl Naturaufnahme^ bilden den übrigen Teil des Heftes. Außerdem besitzt „Die Schönheit" das zwanzig Seiten starke, illustrierte Beiblatt „Licht, Luft, Leben", dessen Inhalt sich insbesondere auf die praktische Gesundheits-, Körper- und Schönheitspflege richtet. Der Bezugs
preis der Monatsschrift mit Beiblatt beträgt für das Halbjahr 5 Mark. . .
- Die .Fichte-Gefellschakt von 1914» erlaßt m der von Wilhelm Kiefer herausqeqebenen Monatsschrift für das deutsche Kunst- und Geistesleben ü h n e und W e l t", deren Januar- heil soeben erschien, einen von flammenden Anklagen und starkem Willen zur Tat erfüllten Aufruf. Diese bedeutsame Kundgebung ist von hervorragenden Persönlichkeiten unterzeichnet. Den übrigen Inhalt des Heftes bestreiten Abhandlungen von Rudolf Eueren, Adalbert Luntowski, Willy Schlüter, Hans v. Wolzogen. Ernst Kämpfer f, Karl Langbein, Fritz Droop ; Gedichte von Em. v. Bod- mann, Georg Stammler und Eberhard König. — besonders reichhaltig ist der Bildertest, der, wie der literarische Teck, Arbetten eines gefallenen Künstlers, des Hamburger Malers Friedrich Lttz- mann, bringt, und außerdem eine Fichte-Federzeichnung von Kart Äauer.
— Georg Wasner, ^Studiosus Heym. Kürschners Micherschatz. (.Hermann Hillger, Verlag, Berlin-Leipzia.) Doppel- band ju. 1046/47. Mit der ihm eigenen Erzahlerkunst führt uns hier der Verfasser das Lebet: und Streben ei,res Studenten :n wirkungsvoller Weise vor Augen. Ganz besonders aber find dem Dichter die Schilderungen des studentischen Lebens und Treibens gelungen. Das Buch ist zum Preise von 40 Pfennrg rn allen! Buchhandlungen vorrätig. _ ^ -<
— Kriegspshchologisches von Dr. Magnus Hrrsch- feld, Berlin. (Deutsche Kriegsschriften, Heft 20.) Aers 80 Mg. A Marcus L E. Webers Verlag (Dr. jur. Albert Ahn) rn Bonn. In dieser neuen Kriogsschrift untersucht der Verfasser, „nicht wer schuld, sondern was schuld" am Kriege ist. Er steht die Missetäter nicht in Eigenschaften u,rd Leidenschaften, welche der Mensch hatte, sondern welche den Menschen hatten. Des werteren wird auseinandergesetzt, wie nach dem seelischen Pendelgesetz auf den Kriegsrausch die Ernüchterung, auf die Anspannung die Abspannung folgt. Je unreifer ein Volk ist, um so leichter laßt es sich täuschen und enttäuschen, je reifer es ist, um so mehr tritt an die Stelle anfänglichen Ueberschwangs Stetigkeit und Festigkeit. Wir Deutsche haben es in dieser Hinsicht allerdings wesentlich besser als unsere Feinde, da es für das Nervensystem keine belebendere Ladung mit Starkstrom gibt als erfolgreiche Betätigung.
— Die eiserne Front imWesten. Aus der Mappe eines Kriegsberichterstatters im deutschen Großen Hauptquartier. Von Julius Hirsch. Leipzig 1916, Hesse L Becker Verlag. Kartj. 1 Mk.
- Vor kurzem machten wir unsere Leser auf dre von: Verlage Lorris Oertel in Hannover heransgegebene Sammlung „E uropa- i f cf) c Volkshymnen und Hei matslieder" aufmerksam. Heute können wir mitteilen, daß ein Textbuch zu den Liedern deutscher Zunge aus dieser Sammlung m schmucker Ausstattung zum Preise von 20 Pig. erschienen ist.
— Gebet um Frieden. Ein Lied des rheinischen Komponisten Fritz Fleck. Innigkeit ohne Sentimentalität charakterisiert diese schlichtwürdige Weise, die sich zu glaubensstarker Empfindung emporschwingt. . ^
— Die Kosaken des Zaren. Selbsterlebtes rn den Krieqsjahren 1914/15. Mit Beitragen von H. Dreßler, Dt. Schade. Pfarrer Salemski, Plärrer Juck, Amtsvorsteher Graap u. a« 192 Seiten Texr mit einem farbigen Titelbild auf Kunstdruckkarton und 60 Originalzeichnungen im Text. Preis nur Mt. 1. - . In allen Buchhandlungen vorrätig. Verlag der Vaterländischen Verlags- Anstalt Wilhelm Köhler,'Minden i. Wests.
Skat-Aufgabe.
Da Mitteiha,ld bis Treff-Solo reizt, spielt Vorhand Grand aus folgende Karlen:
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Wonnen, ohne baß die Gegner aus dem Schneider kommen. — Wie sind dre Karten verteilt und wie wurde gespielt? (Aufl. in nächst. Nr.).
Auflösung des Kreuzratsels in voriger Nummer:
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SchrisUettung: Aug. Goetz. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Sleindruckerei, R. Lange, Gießen.


