Damit stva sich der andere wieder in das Laboratorium ^rück. CbriKanHusacke? ,nar zu schwach, ihm M folgen. Em Gefühl hilfloser Schioäche machte ihn ohnmächtig und eine ngentümlickie Kälte in der Gegend des Herzens ließ ihn frösteln. ,

Er konnte noch den Diener rufen und nach einem sernev Assistenten schicken. Diesem trug er auf, gewissen ha st Blutproben vorzunehmen. Dann steigerte sich sein T'^er zusehends. Und <mi siebenten Tage war Christian Hufacker, der Eroberer und Be­zwinger. tot. Denn die Welt will ihr Gleichgewicht.

Die A-erzte stairden vor einem Rätsel. Zumal sich die^Er kran- kling, der Professor Hllsacker, erlegen war, erschreckend wiederMK.

Ein neuer Bezwinger ist wohl daram ihr Gift zu brechen. Er arbeitet Tag und Nacht in seinem Laboratorium. In der Retorte aber si-elst ihm einer zu.

vermischtes.

* K l e i n g e l d in a n g e l i in Kriege. Die bei uns in diesem Kriege hervortreiende Kleingeldnot herrschte in noch höherem Maste in dein Unglücksjahr 1806 07. In dem delagerien Kolberg, so erzählt der alte Netteldeck in seiner Lebensbeschreibung, war der Mangel an klingender Scheidemünze so groß geworden, .daß der Verkehr der gemeinen Soldaten mit der Bürgerschaft sehr erschwert nnd die regelmäßiae Zahliriig der Löhliungen beinahe unmöglich gemacht wnrde. ÄnS dem Metall einer großen zersprungenen Kanone versuchte inan, nachdeni eine bare Anleihe bei den Burgern vergeblich geiveseii ivar, eine Not- und Belagernngsmnnze zu prägeii. Aber nienia>id in der Stadt verstand sich aus dieses Hand­werk illid es war auch liicht die geringste PrägevorrichtunH dafür vorhaiiden. Da war guter Rat teuer." Aber wauii hatte der alte Nettelbeck nicht Rat gewußt? Er erinnerte sich, daß er vor- nials im holländischen Amerika eine Art von Papiergeld, zur Er- leichteruiig des fteinen Verkehrs unter den Pflanzer»,, im Gange gefunden hatte. Das mnßte auch hier geheli. Nettelbecks Vor­schlag, ähiitiche Müiizzettet aiiszilgeben, fand Beachtung und wurde durch eine zusammengesetzte Komiuissioii rvirklich ausgesuhrt. »Die Billetts, von zlvei. vier und acht Groschen im Werte und ans der Rück,eile durch den Stempel des Königl. Gouvernements-Siegels ailtorisiert. fanden willigen Eingang, wurden in der Folge emgelöst und viele als Denkzeiche»! der überstandelien Drangsale lnne- behalten oder, selbst über ihren Nennwert, als Seltenheiten an zu lilis hereingekomnieiie sächsische Osftziere und andere Freunde verkauft." .

'Die b i l l i g st e Z e i t u n g. Die Papiernot. die den eng- lischen Zeitungen so viel Kopfzerbrechen macht, läßt einen Mit­arbeiter derDaily Mail" an eine frühere Art der Nachrichlen- vernuttluna denken, die zilerst 1893 in Budapest zur Anwendung kani. Die Neuigkeiten wurden bei den Zeitungen m einem Zentral­bureau gesamnielt iind von dort a»»s telephonisch an die Abonnenterr rveitergegeben, die für diese niüiidliche Nachrichten­vermittlung nur etwa 1 Pfg. pro Tag zu zahlen hatten.

yüchertlsch.

- Deutsche Feld- u n b Heimatbucher. Die Ver­dienste, die der ,R h e i n - M a i n i s ch e Verband für Volks­bildung" sich schon seit Jahren um unsere Friedeuskultur erworben hat, sind bekannt genug iind bedürfen keines besondereii Lobes mehr, aber er hat in der Krieqszeit sich geradezu selbst ü b e r t r o f f e n. In vorbildlicher Weise hat er es verstanden, seuw Tätigkeit den veränderten Zeituinständen anzupassen. Ich weise u. a. nur hin aus dasDeutsche Theater in Belgien", das als Wandertheater für die Etappeli- und Fronttrilppen schon so Wertvolles zur seelischen Ausspannung und geistigen Erhebung unserer Brüder im Felde geleistet hat. Ich weise hin ans seine B tt ch e r s e n d u n g e n ins Feld. Welcher Liebesdienst damit unseren Truppen geleistet wird, dafür geben manche Dankes­schreiben, die in dein Verbandsorgan, denGemeinnützlgen Blattern , abgedruckt sind, einen geradezu ergreifenden Beweis. Nun hat sich der Verband die weitere wichtige Aufgabe gestellt, eine besondere Sammlung handlicher Heitchen, dieDeutsche Feld- lind Heimatbucher" zu schaffen, die in einer jedem Deutschen zu­gänglichen Form ,bie Grundlage für das Verständnis der Kriegs- ereigmsse nach allen Richtungen bieten wollen". Sie setzen nur Volksschulkenntniffe voraus; sie wollen nicht einfach Netlgierde be­friedigen. sondern qediegeiies Wiffen in knapper, faßlichster Dar­stellung bieten. Die erste Gruppe der Heitchen behandeltD i e Naturwissenschaften im Kriege" (1. Mathematik, 2. Physik. 3. Ehemie, 4. Technik im Krieg, 5. Natur und Krieg); die zweite:Freund und Feind" (6. Freund und Feind m der Geschichte, 7. Land und Leute unserer Gegner, 8. die Elttstehung des Weltkrieges, 9. das deutsche Heer); die dritte:Die Heimat i m Kriege" (11. die Mobilmachung des Geldes, i2 . die Mobilmachung der Landwirtschaft, 13. die der Industrie, ^4. Deutschland und der Weltmarkt); die vierte denGeist uer Zeit" (16. Krieg und Literatur, 17. Krieg und Kunst, 8. Krieg und Kultur). Jedes Heft kostet 40 Pfg. (bei Bezug von 0 Exemplaren 35, von 100 Exemplaren 30 Pfg.). Sie erscheinen

im Verlage von B. G Teubner. Leipzig, und sind in jeder Buch­handlung erhältlich. Der Rhein-Main-Verband versendet seinerseits von jedem Heft 1000 Exemplare ins Feld. Es wäre innig zu wünschen, daß dieses Vorbtld recht vielfältige Nachahmung fände. Die Hestchen sind wirklich geschickt abgeiaßt; sie geben den Sol­daten Antwort aus zahlreiche Fragen, die durch die Erlebnisse der Kriegszeil, durch Zeitttngslektüre und iin Gespräch sich ihnen auf- drängen. Die Heitchen bieten auch eine vortreffliche Unterlage für kleine Vorträge oder Lehrkurse in Etappen, Lazaretten, Genesungs­heimen. Sie sind nicht in letzter Linie für »alle denkenden Leute in der H e i m a t", auch unsere Jugend bestimmt und wirfltd) geeignet. Möchten sie die weiteste Verbreitung finden! Mochte aber auch der V e r b a n d selbst, in dessen Mitgliederzahl der Krieg chon manche Lücken gerissen hat, neue »iM i l g l i e d e r z u w a ch s i n de n! (Geschäftsstelle: Frankfurt a. M^ Panlsplatz 10. Jahres­beitrag für Einzelne mindestens 3 Mt., für Körperschaften min­destens 10 Mk.)

Das literarische Echo. Halbmonatsschrift sur Ltte- raturfreunde. (Begründet von Dr. Joses Ettlinger. Herausgegeben vv .7 Dr. Ernst Heilborn.» Verlag Egon Fleische! & Co. Bernn W. 9. Das 2. Jebruarhest ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen.

O. Malzet: Schicksale des lyrischen Jchs I! ^rchur Eloesser. Kon- teiuplation; Anselma Heine: Potsdam; Ernst Liffauer: Rnckert- Auswahlen; Rudolf Fürst: Franenbncher; Fritz Böhme- Em Novellenplan Storms. Echo der Buhnen (Hamburg, Biemen, Wien). Echo der Zeitungen (Roinam RolkUnds Stelliing, Dichter und Politiker, Die Krankheit des Historismus. Intrige und Pw^o- logie im Drama, Verschiedenes). - Echo der Zeitschriften (Der neue Merkur, Die neue Rundschau, Die Tat, Die Hilfe, Der Merker).

Echo des Auslandes (Englischer Brie»). Kurze Anzeigen.

Von glänzender Ausstattung und außergewohnlicber Viel- seitigkeit des Inhaltes ist wieder das soeben erschienene Februar- Heft der .K n n stE, Monatshefte für freie und angewandte Kunst (Verlag von F. Bruckmann A.-G.. Münchens. Berliner, Wiener, Münchener »lnd Darmstädter Künstler nnd Kunstgewerbler sind m bunter Abwechslung in diesem Heit vertreten. Da sehen wir eme reiche Ans.vahl der Malereien und Radierungen des Kunsttev- paareS Oskar und Eäcilie Graf-München, eindrucksvolle Plastiken von Ernst Wenck-Berliii, buntbelebte See-, Strand- und pafen- bilder von Ulrich Hübner-Berlin sowie - teilweise auch die besten Künstler a»«s der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts heranzlehend

- einen Aussatz über dieNeuere Kriegsmalerer m Oesterreich mit Kviegsbildern ans den Kämpfen in Tirol 1809 und vielen anderen. Gute qediege.ie Münchener Baukunst lernen wir in ben Arbeiten von Eugen Honig und Karl Söldner kennen, deren Bauten die schönsten Straßen Münchens schmücken. Bon besonderem Netz in Forin und Art der Bearbeitung sind die Glaser, Basen und Dosen nach Entwürfen von E. I. Margold-Darmstadt, und echt österreichlichen Phantasie-Reichtum, verbunden mit Eigenart der Formen, zeigen die Villen, Gärten und Inneneinrichtungen von Otto Prutscher-Wlen. Als außerordentlich lehrreich imd ^e^mäß fei zum Schluß noch der Vortrag von Hermann Muchesius

Heimatkunst inid Einheitsform", den Wiederaufbau kriegszerstörter Ortschaften behandelnd, erwähnt. Tafeln in Mezzotintogravure, Farbendruck und Mattätzuna schmücken das Heft.

Während des Weltkriegs". Sknzen und Novellen einer Frau zur großen Kriegszeit, von E. Käthe König. BeAag von C. C. Meinhold & Söhne, Dresden. Käthe König fuhrt uns hinaus aus die Schlachtfelder, ins Kriegsgetümmel und ins einfache Sol- datenquartier. Schicksale, wie sie der Krieg dem Einzelnen und der Gesamtheit schafft, sind in diesem Buche zusammengefngt. Der Preis des broschierten EremplareS beträgt Mk. 1, des gebundenen

Eremplares Mk. 1.50. , .

- G. Ionck:M eine Verschickung nachSibirien .

Erinnerungen und Erlebnisse eines Rigaschen Buchhändlers. (I. cr 9Wlnn. München. Preis Mk. 1.».)

Ureuzralsel.

In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben aa beeddeeee e*e egg hh iiii 1111 o rrrri

888B888ttnuvV

derart einzutragen, daß die senkrechten und wagerechten Reihen gleichlautend folgende- ergeben:

1. Römischen Kaiser.

2. Einen Handwerker.

3. Ort in Oesterreich.

Auflösung in nächster Nvmmer.

Auslösung des Scherzrätsels in voriger Nummer:

S e n s p f l a st e r.

Schristleitung: Aug. Goetz. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universitäts-Buch- und Steiiidruckerel. R. Lange, Gießen.