Ausgabe 
5.7.1915
 
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-.'/Tas Hab ich ja ood» schon so gedacht," meinte kleinlaut der ^Schulze.

Bloß der Büttner Karl ,e. und da cntsclmldigen Sie man Fräulein und wenn Eie's annehmen täten und der $>m Ja)fo r und Lehrer ooch meine Frau kann 'nen ordentlichen rraffee brauen"

Mönmg?" ^iedeustrank nehmen mir an. Ni,cht ivahr, Fräulein

Gern. ??ur noch fünf Minuten Frist, meine Skizze ist gleich fertig!

^ sie pinselre flott draus los. mährend der Schulze ging, tue ZkatTeegatte anzumelden und die übrigen Männer der Malerin »uichauten. Der Nachbar letzt nnt erfreutem iNee fomo« da i4 ,a madrhantg ooch der selbe Hahn guck: bloß. Büttner Karl, mre er lerbi und lehr?" Partner Karl aber stand verdrießlich und iri'.ieiend zur ENte und brummte wiederholt vor sich lunWenn «a« dlotz mützt 4 muß doch 'nen G und Ha n '

Er Hane übrigens im Laufe der nächsten Wochen noch üster ^'tegenhert. die,e rvragc zu wiederholen. Denn die ..Lehrer icke am.- der Etad-t" wir merkwüroig oft draußen. Alle die Häustich- ttrlen u Bergich i> malte sie ab, und als der Flieder und die ** Ü n , ,ni - blühten, sogar die Kirchr' und das Pfarrhaus. Und wenn Ne das erne Mal beim Lehrer ein sprach, so das andre Mal beim .Obgleich der ein Witttnami ivar und bloß eine alte Tante vr't lrch batte, die ihn und sein kleines Mädel versorgte. Und eines 4ages der Rordmii wir noch nicht einmal rrblübt. kam der «aftvr und da^ Etadtsräulern Arm in 'S aus dem Lehrerhiuse« vor der Kirche ging es von 2>dnnd zu Mund "^vttzt Ihr s? Unser Pastor will wieder heiratet«."Ne Schul- marnifü aus der Stadt - man hat sie schon all das ganze Früh- i^en!"Na so. na ja!" sagte da der Büttner KarlNu iveetz mer's doch 's «miß eben doch alle» seinen Grund Han!"

iU r * n< bie Freunde und hohen Gönner der

Wc , * ,u * c Erlangung des Vermögens verholten hatten

b i' *£*"] ,ar( ,'>n<ienierte «nlpietung auf ben llt- U nuig des Verrnogens Ihres Gastgebers.' .Kriea arnäbnt

man ^ tU ?" ^^stgeder wohl sagen wotte.E daß

hat « Das ' UOtle ' bet Knt l -in,.tragen

w , f f °b«r blied Hungen ,cher;haen Sinne.

ist iutd au a J b e de tt t e t das Wort Ko NI miß? Allgemein als flnmn l V ni , C . Zusanunensetzung mit dein Worte Brot

0 ^J' [ r UC,, ~ a> .-s 3m S.nne nenn, man

be,, .\ Soldaten vom Staate geliefert wird- S&ffiFJff «o» 'N'»s-i.'-,n. H*mmi6-Un,formen U:

Ä jm J 4 «»!".' vornherein nnnelime». bn& blc Be- nichls än.^ . Z. f'.° berjuIeUen iit, und baß e*

Mienqe in Koni! Untm ' i>mi1 Lieserung >liegen ihrer

den, 1 & ">»Nr°gen uotben sind. Ti- SIlleilung von

b.v,I7°l »war richtig boch lieg, ein ganz

dem ^rfihiQiährirt °°o l,nb bie ^'"chnung stammt bereits aus Ii-i7e» »"«»«. -»Is Wolle,!s,ein>i, b.n, Kaiser-

des ^,ej i» Vr Ö LtT S Ujf * b ^agerte und große Teile i'iilte i oLrti Bat konnten bie Ort., in denen baz

!",0u«r«'-r gegeben mar. bas ürol nicht au,bringe».

bih. r !!77>>. "<7'.b Tötftt - bi' »°» emqnarttenmo

merb«, sT* Ol"-»'»«« ,nr Li-I-rnng beL «rolc« prange,ogen chlisrn^ v" Z*?-'* »er Kornau«,ch?e'dug

» " ' ^""»'^.horben «ein.Inson, ,j, ben Lruppen-

worein eine Kommt,non ernannt, die dte Lasten verteilte die

^ ^ ^ öa n -® ou Soldaten in Kommißbrot

vrot«t7^... ^ n 1 ^mählich in der Volkssprache die ParS- d^.^-^"ung.Ko.nmiü* für das Militär ielbst alles. waS

da,.nt znfainmeuhcmgt. in Gebrauch gekonnnen

Vermncbte*.

nnin^r 57 V '» l "'L.E l d e. .Wir haben hier Karpien in polniicher Sauce in Ueberflnv. es sind aber dentsche Karp,en> schrieb mit gutem Humor ein Unteroffizier im Frühzabr nach der Lem.at. als die unergrnndlicken Wege in Polen unseren .vatteren »rnd.irauen sehr viel zu schanen machten. .Echt prima demsche Ede.kaipsen e.npsing und empNehli Neferve-^nsanterie.Neqin..eut 7- ' * ** m . . lBelgien,E heißt es in einem »elpostbriefe

lT,h tU ^ ® Q o r, ? t ° § diesen zwei Feldpostbrief krllen daß die Beze,chnuug .Karp.en- in der -mache unserer Feldgrauen eine bedeutende Rolle spielen muß. «ii den, Ra.ueu .Karpie,^ bezeichnet man allgemct" de» Ersatz, der zur Eru'uzuug uud Ber ttarknrg der kampsenden Lruppeil ins Feld rückt. Diese Bereich- nnnq ,var schon lange vor dem Kriege in der deutschen Soldaten­sprache gang und gäbe: man nannte so allgemein d,e Ersatz- reservistem Wie kommt aber der Erjag z der .nerkn'ürd.gc.. Be- nennung .Karp'en ? Bei manchem Truppentert trifft man noch b«, uallmu 9?mnr« .Satzkarpsen' an. Dieser bietet uns a jo Z

l nfl ,n Rede flehenden Bezeichnung Wie der Ttschier Humor.",sch der .Poltrur- den Namen .Pol. i£ ^Ebkn Hai, so habe-., die c-oldateu bei der Benennung des (h> t* 1 "«*" 1 '* klingenden Wort .Sagkarplen' gegriffen und schließlich ent'land der vertürzie Ausdruck .Karpfen -

.Sagkarpsen- märe ganz aus der So batensprache verjchmunde«, so würde uns die Erklärung der E^Nehmrq des Ausdruckes .KarpsenE zur Benennung des mil.^ schnür fallen. In diesem Falle bar ßch glücklicherweise da« Wort, das die Erklärung en'halt, erhalten

blr ^n" ?iV Ö r bt r ÖCfCl * m,ferec e ^' ad,c "k das ober nicht

« . S b bl f, ^b'lologen zerbrechen sich nun darüber die i»opfr f wie sie wobt ent,landen sein mögen. Wir haben »ns |f ^ f en gewaltigen Ringen, dem aewattigften. das jemals d,e Welt ge^he» hat, mit dem denkbar besten Erkolge der tteber,nacht ^eberzahl umerer aeinde «noehreu können, und die« wird unS u'*** b? * r «l icllichen Beendigung de« Kriegeslögiich

\SL ÖP ."'"^rische Lage verdanken rvir «N an

. vütJzS ^'"'^"de. dav bei un« die Frage des Ersatzes

und der Bersiar-k.mg der kampseudeu rr.lppe,, in der vortrefflich- . worden isk. Jo, wir schicke., .echi prima deutsch« Gdelkä^sen- ...s Feld. In der KriegSgekchichte ,v,r.> £ mivergeffen Weiben, daß die deutschen jungen Karp'en de, «gen, bircft ü°m Bahntransport gegen die Engländer und Franzosen^m Ltnrniporg ingen und unter dem b>esange .Teiitschland,^ Deutsch­land über alle«- d.e leindtichen Stellungen eroberten

itl)l Friede verzehrt Diese Um-

Sprich,vortcs in in Rußland geflügeltes aenchn^tt. laudeSubliche Bestechung der Ar.ueel.eserauten

?ie'ernuae., t^'t'5" borl allgemein von Leuten, die Armee-

Ä ganz selbstverständlich ist. daß bei

di ul ,ri,d^^^sE ^5"echu,^g Geld, und zwar o,el Geld, per- himber, ii,5 7. 0 -w'gelle Dort stammt anS dem I«. Jähr­lich ein ^g'er..ug der Kaiserin Katharina IL euvavb

B^endig.mg bei ÄrVIoU* ^esenpennögen im Türke,.kriege, dl ad)

_ _ üab et zur Feier des Fi-iedens ein üppiges

vüchrttisch.

SeVÄ ÄtÄfi

Kr»,w°rb.n ist. Hai *11,«^ 5 , 7 r ' ^ ol,c - namcn(ltrt) auch bei {»anbei unb Industrie

W^,r Xb^" I ?1» Weiche Anhänger '^

ÄÄÄ mTr b'".7.7. e^e".'

meetCb"^ ZuT vUXZJlTZZ''" ^«-°im«°»e

baaf - sch,j.,i . erste Unternehmung des .Marine-

55 X 67 inlZ e ' nt ZZ <^'u,a. von 62 cm.

a'Zj' bl' ° 7 iw"i,,' üärÄdr^k''

WL' Da« cZ, rirjizzzzTrz

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ie GHnIIimg der Wohl, ahrtea»,gaben be-5 .»iarinebanfs* ( 0 rr eÄge!" ""' bestehenden Wohahr,beinr!chtungen

R o e m h i I d - Nidd! erschienene Salnmünig von".«"', m f a °£!

heranSqeqeben Der Reinertrag des WerkchenL da« in

Än"" fl g " Mflpttii 25 t!jfl W %* *"

Arithmogripd.

.231 ein Planet.

2 14 12 Kunstschriststeller.

? ! » ??!"' !'">!«>" Sl'-ffe in Grohbriiannieiu 4 18 5 schwetzer,scher Kauton.

1 2 3 4 1 1 8 1 wohlschmeckende Frucht.

4 112 ein Astrononr.

1 4 1 8 ein Tier.

5 112 holländischer Maler.

Die AnfaugSbuchstadeu der gesuudeuen Wörter bezeichnen ein rssnrchteteS Raturereignts. ^ Auslösung in nächster Nummer

Auslösung des Zitatenrätsels in voriger Nummer i schwere Herz wird nicht durch Worte leicht.

Gchristlestnng: ^ _ «o.aiion.bn.ck nnd Verlag der Br-!h,',chen Univ.rst.ä.r.Dnch. unb eiembrucTevei. 9 ,. Lange. Lieh.