Lurück zur Schotte.
Kom-an von Ewald Gerhard Seeliger. (Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung.)
G ! ci . ac: " fuhr der Baron fort, und seine *Väbrbf-i " < ® U bist doch ein ganz verständiges
^un denk mal drüber nach, >Lrs ich j,ich jeht fragen werde Mochtest du eii« neue Mutter habend'
ffs- ohne sich lange zu besinnen, "t ja da Tante Hrdwig ist wie eine Mutier
nabm'^u^rff u inbfm tr f' f beide auf den Arm
nayni^ „Und ne soll auch immer bei uns bleiben'"
svä, % a ,?UJZVZ Frau Knorreck kam zu
M J K,nder,immer wieder in Ordnung und
WA'L b''d >ch htnSber wo s,ch Fritz von Wmkeldcrg ver bra ^ sS’VS&J 1f A nfm h°ffuungsvollen Zöhnchen den Ge- VffJtffrJrföfttf* SU erläutern. Er patschte nämlich damit ftroü t>aB Inhalt nach allen Seiten spritzte,
retttn " ^ ' gerade zurecht, um da? Tischtuch zu
„Wir fühlen uns vernachlässigt!" begrünte sie der
Baron und drückte ihr die Hand. 8 B „e oer
"ß'° >st Tante Hedwig*' fragte Cäeilie schnell.
' Zdurotschm gefahren!" enviderte Frau Knorreck und schlug die Augen nieder. Dabei nahm sie sich
verbergen" f Cme " ^'"'bers an. um ihre Verlegenheit zu
sonst ^ S3ar °" überrascht. „Das war doch
(KZ „;^r n m_^ot fit mich nicht mitgenommen?" begehrte Cacilre aus. „Sie bat mir's doch schon dreimal versprochen'" ,,^re ist MN longo gefahren!" wich Frau Knorreck miS ~ ^ C L! ft r ? rt? lragle der Baron argwöhnisch. „Und ge^rn noch wollte er bis nach der Ernte bleiben? Da^ ist doch sehr merkwürdig." '
hob Frau Knorreck die Augen und sah ihn mit einem bittenden flehenden Blicke an. Da wußte er genug l" out!'meinte er lächelnd. „Auf Widerstand war rch vorbereitet, ^ch werde mir sofort den Hausnirannen kommen lallen. Wissen -coie vielleicht, wo er ist^"
„Er wollte auf den Heuboden!" gab Frau Knorreck rur Antwort und schluchzte ihre Angst hinunter.
bat die Kinder so lange überlassen!"
™ 0 von Winkelberg und lprang aus. Draunen ries er
schickre^^ ^^^^er^nrschen, den er fosort zu August Knorreck
hopste sich die Heuhalme von den Hosen und ^recht und ohi.c Hast über den Hof Gleich darauf stand er vor dein Baron
schickt 7 "^^ 3 ' f ^ cbmi9 ,ta * Zdurotschin ge
„Die Ehre meines Hauses," begann August Knorreck zögernd.
schnitt chm der Baron das Wort aL. „Die Eh« Ihre- Hauses gilt mir genau so viel wie meine
eigene Ehre. Das sollten Sie wisfen! Wann kommt Hedwig zurück?" v
„Borläufig überhaupt nicht"
„Dann werde ich sie holen!" A
„Sie ist nicht in Idurotschin "
"Wo haben Sie fit hingeschickt?" <
„^er Herr Baron loerden es von mir nicht erfahren f//
l)t ltark!" rief Fritz von Win-elberg und trat err^n Schritt t^i. „Das ist Freiheitsberaubung Dazu haben <ovc kein Recht, wenn Sie auch der Bater sind. Sie haben sie beschwatzt.'" '
Baron!" sprach August Knorreck Mit
5 tlI ™ e konnte sich kaum noch halten, so packte ihn die Wnt. 1
„Allerdings!" lachte Fritz von Winkelbera „Das ivar mein gutes Recht. Das brauche ich mir nicht von Ihnen b,stattg,nzu l-gs.n^U nd ich .verdc- sie schon fiirden. wozu gibt es Detekzws. mutz wieder hierher, wo sie hin- gehört^ Und hier soll sie auch bleiben. Für immer? Und Sie mein lieber Knorreck, trotz Ihres Dickschädels, mrch!"
daran mir diese Ehre zugedacht haben ttletz der Inspektor heraus, so bedanke ich mich dafür, bin aber nicht imstande, sie anzunehmen. Die Ehre meines Haules steht nur höher Wenn der Herr Baron eine Liebelei brauchen, dann muy das nicht gerade meine Tochter sein!"
Fritz von Winkelberg legte die Arme kreuzweis über der Brus zusammen, neigte seinen Kops aus die rechte Schulter und lächelte.
August Knor-reck starrte geradeaus und rührte sich nicht. Aber m seinem Innern kochte es vor Grimm und Empörung.
„Knorreck!" rief der Baron ,„Knorreck, jetzt fntb Sie gfrabe^u femnd) gebe ja zu, dah Sic mit mir nicht viel r^lnlegen können. Denn allzuviel ist nicht an mir dran, al^ Mensch «bee für ote, mein oester Knoinvck. bin ich doch noch immer der Herr Baron. Das ist doch für Sic so etwas w^e em höheres Wesen. Und jetzt plötzlich, wo ich Ihre Tochter haben will, kneifen ©ie!"
August Knorreck sah immer noch steif und starr ge radeaus y
„Also wie steht's?" drängte Fritz von Winkelberq. „wo.len uns gutwillig Ihren Segen geben? Sonst
heiraten wir ohne ihn. Hedwig ist majorenn."
Bei dem Wott „heiraten" war August Knorreck zu sammen gezuckt. Aber seine Blicke änderten sich nicht.
„Der Herr Baron wollen sich wieder verheiratend lragleer endlich, indem er die Worte mechanisch neben)
einander setzte. -
„Noch vor Weihnachteil wird Hedwig meine Frau!" bestimmte der Baron fest.


