Ausgabe 
1.7.1915
 
Einzelbild herunterladen

404

ipib imr haben besser Zeit für unsere Arbeit. Ruhig steigen wir jvver, bei den großen Windungen, die wir machen, ist es betii feindlichen Luftfahrzeug unmöglich, uns zu entgehen. Der Schein­werfer hat den anderen Flieger verloren und richtet seine Strahlen auf eine sich zusammenziehende Wolke, die 1000 Fuß unter uns Pt .Vom östlicheil Horizont kommt gleichzeitig ein neues Licht, da t>er Mond bald aufgehen wird. Tief unten aber loerden Signale dre jedenfalls Luftfahrzeuge gelten, von jemand gegeben Es ist das erste Zeichen des Zeppelin. So schnell wie möglich richten wir unsere Fahrt dorthin, die andere Maschine ist verschwunden und folgt vermutlich einem andern Ziele. Lange bevor wir nahe heran smd, haben dre Signale ausgehört. Wir zerbrechen uns über die NichtM dre der Zeppelin wahr schein lisch nehmen wird In einigen Minuten wird es l^ell genug sein, um KU. When. aber diese ivenlgen Minuten sind unschätzbar. .Wir 9frt cmvif 1 1 t hoher, und es gelingt mich in dem Schalkes einer Wolke verborgen zu bleiben. Als ,mr über die Spitze dieser großen Dampfmasse hrntveggeko-mmen sind, zeigt der Himmel die ^« ?sn'graue Farbe die auf herrlichen Mondschein schließen laßt. Wir durchforschen volle fünf Minuten sorgsam den Himmel, ^lann fteht man über uns und seewärts deutlich eineri Blitz, dem nach kurzer Zeit ein andserer folgt, unh nun ist »meder ali.ds ruMg^Es war wert, sehr weit wea von uns, aber nur sind sicher, Es ein Zeppelin roar. und wrr steuern in die Richtung, aus Rommen war Als der Mond aufging und wir durch eine dicke Wolke hindurchgesegelt »varen und in eine große Höhe Engten, sehen wir den Zeppelin mit unfehlbarer Sicherheit.

Sau aE Cr f< 2 neu ?uariff vermutet; sein Kurs ivar gleich, rnaßig Aber wir wußten, daß er bald das Summen unserer Ma- fchine hören würde und hielten uns so entfernt wie möglich, dis Mir unterschätzten indessen die Öhren de« Sh «Jff* oiE* b i. b be0önn den Scheinwerfer spielen Lichtflackern des aewaltigen Luftschiffes wirkt« J** r öB «J u 5? enbnt Strahlen von der Erde, ^nge Wolkenreihe, und höcl-st mißvergnügt) Ute rirTn We"^r sich plötzlich ändern würde.

*51 ^ öe °n idn kreuzten, entdeckte

7 Scheinwerfer, und alsbald befanden wir uns in ö<w Masch,nengewehrkugeln. Wir bogen ab, «UÄfcfÜLScheimverfer zu vermeiden und seinem Feuer zu entgehen Jodlrch waren wir in eme stockdunkle Wolke eingehüllt, die kein durchdrang. Nach unserer Berechnung waren wir auf m7r ^s endige Anzeichen seiner Stellung

mm Ottern seines Maschinengewehrs Aber

m* d nur einige Minuten. Als wir über ihm

tri glaubten machten wir einen hoffnungslosen Versuch und

Z 1 ! tenü* tm letzten Augenblick einen

SP? Ungeimßheiten gibt es eben beim Luftkrieg, man ^ 5 /^lch dabei auf nu.,ts verlassen. Wir setzten unser Suchen fort

S^olk!» 'jJSLr5?* n|t *lSf rn ut 2 "ber der See beleuchteten XU q uM-t- atten ^ * u t fa nen Streifen verteilt Das feindlich« Rllk^n !^^^?brschwunden Bon Zeit zu Zeit begleitete uns das platzen einer Granate auf unseren! einsamen Ausflug Wir kehrten herm und landetenirgendwo in Frankreich" . *

. vermischtes.

Was Verwundete im Körper rurk! ckbeba i t.» tonnen. N^cht nur Kugeln bleiben oft in den Körpern der Ver- rolrf« V l) « böb / ,e lrgendwie gefl.ndheitstörend ein-

IStSÄ äÄ*:; £.5.««*

F|a--aörÄ'sSÄ«ÄS

mählich n°!,-bl eine G-,chw»Ift. di- s.ch ul,.'

0,, ® Än7

«ml3?S rt ein' ib B a f n8 b «S rti3f auf

- ' Schub in dkn lmi/ 7.7.gSgr.uadi-r ha.,- b.i Wmth

Tach nmr bit «uorf ad,«* 15 ^»'"m lchw-r-s Stück nilietnt. Hieben Xa mntu» gebrochen und ein Stuck war tm Körper ge- ^ff-fühlw ^ wieder -ine Geschwulst^

Operation untnmSSS^iK empfand, wollte er sich wieder einer

»nanu in Halle untersucht m 75S ber <i t8 *. u be, V Zweck von Bra- ^ untersucht worden. Da ging eines Morgens die

Schwulst von selbst aus: der Mann verspürte im Munde einen nntz glaubte, ein Zahn sei ihm auSgeiaUen. troffen hatte ^ ^ ^dastepotkugel. die ihn 21 Jahre vordem ge.

" Ensei d e Mit Unrecht genießt die Spinne bet K f* 1 *? ,tcn swen üblen Ruf. Ter Schaden, den sie den Ihr? «, kann, ist im ganzen recht gering wogegen

bll s? ,l cb ' k'ch durch ganz vorzügliche Eigenschasten anSzetchnen. Sv^^aoken eiuer praktischen Ausnutzung nahekegen. Gewisse P 7 n r * nb . ier * nt an W»derstandS»ählgkert sogar der Sw Ierte "' »"N eich auch etastlscher als Meie, und schließlich * ** °$y b M Ö /"Sanglich. Im Jahre 170 > find bereits Ludwig XIV.

Ha'chschn e ans Spinnenseide -um Geschenk derber und besonders war es der Pater Cambons,

aewtdm., Spumenfetde z». gewinnen, mit größtem Eiter sich

»e.rnl »In 7 ® l - er,0,lb bajM Clne Ne-He sehr sinnreicher Werk­

sland' ,»d?" .au» einer Reihe ganz kleiner Kästchen be- n » b o e ,V^ em ?'"e Spinne nutergebracht war Sie wurde ''chen w einer solchen Stell»mg gehalten, daß nur ihr

butA eT^K f V7 ben Tierchen gesponnenen Jaden wurden mit !»» 'esouderes Werkzeug al.Sgezoqen. l.e'eu dann in ein Becken ^ ^"^er. wurden weiter in verschiedener Anzahl wieder Ik«" b a»,' e,ne vaspel gewickelt. Ter Pater häkle aufgrund stam»,/. d^"^."Uch seststellen können, daß eine a S Madagaskar AM^.». b .^pk'me den grogten Seldenertrag in der Zen nach der

2 ml ; rer Tz ,e er s ß" bent ei lich diese Beobachtung -u- spi>- achtk, verteilte er die Ardeit der Ge,vmn»ig von Lprnnen- m!» veijch,ebene Zeitränme u.id brachte eS io ,veit. daß er "ns hn* 1 Einzigen seiner Spinnen bi Kn, Seiden'aden gewann, dak ? K «rbetien darf jedentallS bezeichnet werden.

lana^Uh 1 Möglichkeit erbracht hat, von Spinnen sehr

Fäd/n iu gerammen Ö ° C verhältn,-weise sehr ivtderslandskähige

Vücherttjch.

»»» * TaS neuene (12Z Heft dieser OktavauSgabe

'^.Eber i.and und MeerE sTe..t che BerlagS-Anftalt. Stuttgart)

. l '! ur Öen Daheimgebliedenen wieder eine reiche Quelle der Unterhaltung und Belehrung sein. eS wird auch jeuen Ber- wundeten Zur beglückenden Lektiire werden, die draußen emeS ihrer Glieder verloren haben Denn diese Nummer entbälteben anderen Aicksatzen emen Ariikel. der betitelt i»t: ES gibt keine Krüppel mehr !! ipe ^ en b, J , ? g Heck gerade vieles Beitrages wegen aus daS marin,te. Eine Reibe bedeutungsvoller Strzzkn und tödlicher Be- umkränzt gediegenen Bildschmuck in überraschender Wer sich an die K»ieg4chro.k als au cin gewissen- hat aeiuhnes Archiv qeivöhut hat. nckrd wieder ernannt fein, wie 21 er SSf b er Falle zusammenh. ngender Ereiquifie ri. übers, ptltcheS Gemälde vom Lcha»,pl.,n des Weitkrieges geboten wird.

I k a u l.' cb e H o f f n l. n g eTieles in, Paga-Verlag, H E a. d. S. 1 Preis Mt. I.) erjchet .ende Buch enlhäu ^achtens.

Auszüge al,er und nerier lit.ruifcher BoeNe, macht mit den zahlreich.-n guten Eigenscbacken des still dalanlebenden t,tauschen Volkes vertraut und stretck auch seiue Schatkenseiten. Ter W Illi r "1 tm * u,,liet ' deutschlitanischer Nationalist schtlderck dte Gla"zze»t des alten litauischen St atS,vese..S, daS sich von der

erstreckte, seinen Zusan,menbruch

Röffelfpritnq.

(e

ge

glü

te

schließt

net'S

j groß

das

cf«

zeigt

des

nug

da-

blatt

man

öff

oft

benS

sei

UN

nicht

und

wünscht

te

-w

buch

sich

ist

man

bnch

draui

lie

in

liest

ei

nach

des

!re

hat

das

dar

cht

der

ste

de«

wähl

be

UN

man

man

eS

mal

fei

schon

sch

des

ni

h Nid

drin

blatt

ün

to

ner

stand