gKfcien Kindern, Me am 2Bete mit Sonne, Mnd Unv gelben ^ErnspieltQr Bvn ihren Mnderträumen erzählte sie.

Sehnsucht war, mal in einer Kutsche zu fahren. Ach badete nur tnmckr ein, eS mühte ein Prinz gefahren koin^ UfE 1 './** toüröe halten, imb ich würde in die Kutsche steigen Und MU ihm davon fahren, und alle Leute würden auS den Däusern

Ä r o n t. mein . e und Geschwister. Ja, so träumt

Man sich das Leben als Kind."

,, , fl lächelte.Ich kenne das. Als fletiter Imme träumte ich, >ag ich mal em grotzr General würde, und Äs dann der Krieg o? nmrbe Kindheitstraum noch einmal lebendig. Jetzt ^aUes aus. Ich bin auf Monate hinaus nicht einmÄ feldMmst-

Sie tröstete Traum nicht in

Man darf nicht murren, wenn mal «in lung geht. Ich fange immer wieder einen

neuen Traum, an, der Wt "dann Kälber hinweg Wovon träum>en Sie denn jetzt, Schwester?"

n*^ fid & rasch Ach, das weiß ich nicht mehr.

Uabrmens, Meine Zeit rst um. Jetzt wird gemessen1"

- L u ? tc eine Landvolk Fieberthermometer hervor und schob ihm erneS davon unter die Achselhöhle. Dann Ana sie hinmrA, tu dr^enr AugenMck erschien dem jungen Omznr das weih- getünchte Lazarettztmw'er noch einmal so kalt und öde wie vorher.

An einem schönen Son ntagnachmittag im Mai hielt vor dem .azarett ein hübscher Landauer. Leutnant Wilkens hatte sich den wagen für eine Ausfahrt in die Umgehung Hamburgs bestellt. /" aiTen ^krste er zur völligen Genesung auf das vätep

iche Gut. Heute wollte er den schönen Nachmittag für eine, ' lug benutzen, und er hatte dre Oberin gebeten, chnr Sc Nrene als Begleiterin mitzugehen.

. Srestiegenetn: der mnge Leutnant noch ei» wenig ber hAschen f^dgrauen Uniform, gestützt aufSchwefterM-sen^ ^

T-re schaute sehr ernsthaft drein, obgleich sie sich ftn Gründe tl jungen Herzens auf die Ausfahrt kute. Auf dem Bvck saß <uter, graubärtrger, Hamburger Kutscher, der schaut rechts noch links.

Leute rissen die Fenster ^Mlnde fuhren mit

mwa

Hinter ihm kam sein» uvf zusammen.

iure weder nach

? a n selten^ schöner Tag. Achon regte sich überall ein aus^schwereM Lew. Tie Lerchen

GrellgrÜne Blätter schauten aus dunklen

hennlick>es Leben wie trillerten in blauer Luft.

Hüllen hervor.

m Hallen roll^ die Chaussee, entlang. Der Kutscher ließ die Pertsche über dem Rücken des Pferdes Kielen, ohne eS zu be­rühren. Entfernte Dörfer mit fcmanken Kirchtürmen tauchten am vonzont auf.

Fntz Wilkens unterbrach das Sck-weigen.

"Noch nn paar Tage, dann gehe ich fort." Sie nickte.

In Ihre HeitMat."

r$ a ltzrnn lvohl Wiedersehen?"

Sie fühlte fernen Wrck und sah ihm voE in die Ferne "^bnnen Sie die Kgendhierberum, Schwester?'' ist ^ »inten links - M

. - 5hr HeimatSdors! Wissen Sie, Schwester Miene das möchte rch mir mal an sehen. Sie haben mir soviel davon erzählt*"

ßf "Wenn man so erzählt, ist es gern; hübsch, aber in der Wirklichkeit sieht es ganz anders auM

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« ft**- ä; isaw^ u«,

lwe fid) m und d°g nach links ab. Er

^,n!.D^unge Offizier lächelte zufrieden.Ich must meinen Willen fefc mm nn 1 ? Elternhaus« ßalien und Sie können itW "' die wäre» gewätz seit langer Zeit

"Seit AnSbvich des Krieges nicht mehr."

^khen Sre. «s war ein guter Gedanke von mir."

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~ÄrrÄ&SÄr,nf«yr , Ä :

Neu Füssen steckten in Holzpantoffeln Es ta en Jwf«n und Mädchen. Sie hangen an den Wagennd schrim 'Durra

Mi^sitt i°n"de Kn.En? d" Mieneschzoestel sehns!" Wollt ihr wohl, ihr Gören!"

Sckiivester Miene drohte mit geballter Faust.

Der Chor antwortete:

Ri ra rutsch Miene sitt in de Kutsch."

tem ffiir t£5* Junge"schiug°°ächt vor "Kurra, Miene sitt in de Kutsch!"

Er lachte ^ ""'kehren," bat die Sck),vester.

dreckige Bande her?"

totn,','11$$ md " l! Wemen Geschwister." antwortet« ,i« mit schäm-

"jgp 1 Ich! Ochs, G-

,M ra ruffch wir fahren in

dt« D«nd erhoben, da saßt- der

tsm

ä eis «& *** j**

Miene einen herrhaft tun. ÄS hatten ft

»4ta dem KntÄer mit"ita 'ZA^ch^n^'^

Der Waaen rasselte durchs Dorf. ' und traten vor die LxmStüwn.

W.-ervvr. ES kmn Leben in das , c öjtß Wilkens hielt noch immer ihre Hattest du es dir so vorgestellt?"

Sre schelte glückselig. ,^Ia, . '

Fünf Minuten später hKt di

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Ein Meister des deutschen Lieder.

Zmn 1(X). Geburtstage von Rob«rt Fran». 38 Inn,

Ersck»etnnng für Ü Ä

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präges und emen sicheren Luft wahren aewuftt an brm Mhfr m,b ,y-anrÄ.^WebfotJ^Snt VhS Enge

2^Sl n ' c kjch langsam und Unter harten Kämpfen empor-

»narbeyen gehabt Franr entstanrMte einer aki«.,, tn Dolle, deren Rauten eigsntlich Knauttz w

' rebrge Verwechslungen mit seinem Bruder »i vermeiden'

in Dalle allgemein Franz gerufen .ns

dem s-ÄiLtch auch dwJtrnmae fffltSSmfi längst bxrützi-t «machten Nantas mr§°

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Tt uuqs tagt »yt füntt »egabmq nt der Regel auf die nmkderliche Seite zUrückMuaehen c m

dem Jungen schlummerte das nrusifalifche Talent bis er 14 Iabr! ^ war und ganz zufälljg ein altes spinettartige- Qntonantnt eiifcbecfte. Bon dem Augenblick an aber brach die Flamme in heller Glut empyr; tr ruhte nicht, bis er mft Ht^e der Mutter das In-

STZH* 1 * ne ^acht und hie ErlaichniS -um Maoier- unterrickit ErhÄt«r hatte. Tu ging es oenn sonderbar' in wenigen 7 ^dren ha^e sich der junge Franz bereits ber allen Ätusiklehiern

br den Organisten

^yoralsvlele und (.if _ b . r I

wie er fiifWbft hat, mHkEiLt W^rndTim

D« #u|if verlangte. Mit Widerstreben »oilNÄe der ^r et»und Franz wurde zu y-riedrich Schneider nach Dessau kam nuu dreser gärende fein empfinderche j,mge Künstler nicht an die rockte Quelle. Wohl onpfing er einen <jo Menen Unterricht dr allen Formen t*r Musik, aber was tn ihm schlummerte, toar Schneider nicht der Mann, zu lösen und zu tmcken; mjb als Franz nun in seine Heimat zurückkehrte. da schien er KW» so halb und halb ein verlorener Sohn zu sein, der nichts Rechtem gebracht hatte, noch bringen würde. Und dieftr Berpuppungszustzand des künftigen Liederdichters dauerte noch volle sechs Jahre an. Es wurden bedeutende, ja Johre für sein Leben. Danials lernte er Bach «nnen. von denen besonders der letztere einen uciwtmi aur- wühlciwen Eindruck auf ihn machte; danrals sog er cruö allen Ge­bietender Wissenschaft und der' Literatur in engem Berkehr mit bk» besten geistigen Kräften der Vaterstadt ein, waS sein Geist an Bildung brauchche. Und plötzlich, durch eine DerzenSerfadrung gelöst, brach der Strom seiner Üicfcn aus ihnr heLor und fast

$*/ ?% Q qth iL .«? 2ßS ES war im Jahve 1649. als Robert Franz dem deutsche!» Volke sein erstes LWerheft vorlegte;