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durch zwei Schüsse verwundet, — werde aber aus-alten, hinter Chaussee — werden Scheinbatterien ausgestellt."
Der General beugte sich über die Meldung:
„Wahrhaftig, ein Umgehungsversuch! Sie wollen uns von Norden umfassen, während wir hier den Hauptstoß envarten. Das haben sie freilich nicht gedacht, daß von dort oben einer in ihre Karten guckt!"
Ein neuer Zettel flog vom Meldeblock des Wachtmeisters herunter:
„Schützengraben nur in 2 Linien beseht. — Ganz dünne Schützenketten. — Bin anscheinend entdeckt, da nach mir geschossen wird."
„Wachtmeister," schrie der General, „telegraphieren Sie sofort, der Mann soll aufhören, er soll »vea kriechen, sich rette,:. Wir werden ihn holen lassen, wenn es dunkel »vird!" ,
Die Spiegel am Heliographen strahlten ihre Lichtbüschel aus. Wieder kam eine Meldung:
„Bin zu schloach, um mich zu l>eivegen. — Sehe eben Artillerie- Kolonnen. — Richtung Norden, — gegenüberliegende Stellung nur noch schlvach besetzt, da alles abrückt. — Bin..." —
Und es brach ab.
Der Heliograph unten arbeitete, rief, fragte. Oben am Fals Plateau blieb alles still.
„Wachtmeister, versuchen Sie es nochmal!" —
Die Spiegel riefen »weder:
„Lang — kurz— kurz — lang —kein Blitzen ant,»ortete.
Am andern Morgen trat der Adjutant zum General und machte eine Meldung. Dann gingen die beiden Offiziere in das Dorf, in ein Haus, »vo auf einem umgestürzten Bett eine (Sfeffaft lag. im graugrünen Rock, den Tschrko aitf der Brust, in dev rechten Hand umkrampft einen Neinen geschliffenen Tasclwnspiegcl. Die wer Jäger, die die Nacht hindurch den Oberjäger Albröcht vom Hügel heruntergeschleppt hatten, traten zur Seite und stan den stramm.
Der General sah in das »veiße schmale Gesicht des Mannes, dann lwb er die Hand an die Mütze und salutierte den toten Oberiager Albrecht.
vermischtes.
— Der französische Krieg gegen das deutsche B:e r. Die Franzosen haben »weder etwas gefunden, was sie endgültig auS Frankreich verbannen »vollen. Obwohl es gar nicht mit der „deutschen Kultur" zusammenhängt, gegen die sie andauernd zu Felde ziehen, sondern mit ihrem Gaumen, dem sie nicht gern etwas entziehen, so sieat doch der Patriotismus — wenigstens vor- läuNg: und der „Bock", wie sie ein Glas deutsckres Bier bezeichnen, soll nun auch nach den: Kriege nicht inehr in Frankreich seinen Anzug halten dürfen. Eine Abord,»u»:g hat den Vorsitzenden der Brauer,nnung, Herrn Karcher, aufgesucht, um über dieses wichtige Probien: mit ihm Rücksprache zu nehmen, und Herr Karck)er lxrt die b:ernfr:gen französischen Patrioten mit den folgenden erireu- l:chen statrst: scheu Mitteilungen überrascht. Tie Fabrikation und derBerbrauch des Bieres in Frankreich schwankte nach seinen An- l, e . nach der Temperatur und den Jahren z»vischen 16 bis 18 Mrllwnen Hektolitern. 1914 betrua der Verbrauch 16 950 000 Hektouter. Davon sind aber nur 105 009 Hektoliter mi* Deulsch- ltinb gekommen, aber natürlich wiegten sich die französischen Bier- tnnker :n dem schönen Glauben, daß sie immer Münchener Bier djerr tranken. Diese Illusion ist nun zer- stört. Das Münchener" war :n der Regel französisches Fabrikat, m kJ"?* ^ bec Vorsitzende der Brauerinnuug,
^^?^.^^"^slsche Bier bisher unterschätzt worden. Man sollte ^ ** n französischen Brauereien seit der
E»,tdtckung Pasteurs ,n wlssenschaftlicher ^ziehung in den verschiedenen An,vendungen des Kalteverfahrens große Fortschritte ge- macht wo^en sind Auch haben die Brauer vor 20 Jahren die ^Ä^.^^^bhabt, eine Bvausckmle zu errichten, die der Uui- ^^^?^?ro!essor Petit leitet. Das französische Publikum soll von ab immer daran denken, daß das französische Brauwesen aut gewappnet ist und durch die Erfahrung praktische Methoden erworben hat, die es berechtigen, das deutsche Bier endgültig zu ^banncli ^ie einzig dasteh?nde Qualität seiner Erzeugnisse die .Überlegenheit des französischen Bieres haben genügt, duws hohe Ziel zu erreichen. Tie jetzt im Kriege getroffenen Maß- werden ausschlaggebend sein, in den französischen Wrrt- s »atten wird man kein deutsches Bier mehr schäuinen sehen, und deni s^o^bräu" w,rd,so für alle Zeiten in Frankreich d^r Tode" stoß verhetzt. Auch daß das Bier durch den Transport sehr leidet betonte .Herr Kärcher. und die guten belgischen Freunde k>;i rbet» §wÄ eUÖ - en “I genannt, daß sie in den wenigen belgi-ckum $5 n V l(ftt de« herrlichen Geschmack ihres über die ch 5?.'«wfNen Erzeugnisses wiederfinden. U»rd dabei ist e--> doch werd^iemd?»^. soweit^achParis, wie von München. Deshalb v#inl-fr 1 * 3 tS5.Ä C Wirklichen r^lnichinecker einem Bier, das nicht tlans- zng geben^ ^ Unb bflb ° l " od) ""kionales Erzeugnis ist. den Bor-
^ " ulen luir uns Franzo 1«»!^ I., dieser For-
ceruug giplelt ein Vorschlag, den EharleS R ich et in der ,Revue '
des D«ux Mondes" »nacht, um der Entvölkerung Frankreichs ent- gegeuzuwirk-n. Rur eine radikale und dabet sehr einfache Maßregel könne dem Uebel entgegemvirken: man müsse bet jeder Genu^ für de,. Neugeborene»^ d. h. für seine Ellen,, eine Summe aussetzeu, die verhindert, daß dieser Familie,,zuwachs eine Last wird. Bor allem darf diese Prämie nicht klein sein, denn eine ?Eringe Summe wurde dem Spattrieb nicht abhelsen, der alle ^an-ösischen Familien beherrscht. Mau kann nicht mit 50 oder auch 600 Frc«. eine so eingewurrelte Gewohnheit abändern. Eine Prämie von 1000 FreS. würde wichet als das mindeste erscheinen. Be,er aber w»irde nach seiner Meinung die Wirkung sein, wenn d.e e Summe nicht sofort ganz auögezahlt wird.- man sollte viel- mehr nach der Geburt 250 Jrrs, wenn das Find am Leben bleibt im folgenden Jahre »vieder 250 Frcs., ,venn eS vier Jahre alt wtrv, die dritte Rate und die vierte in seinem 10. Lebensjahre auS- Parlament und die Regierung diese Maßregel emsuhren, die unbedingt nötig scheint, so prophezeit Richet ein ganz erstaunliches Wachstum der französischen Bevölkerung: in 30 Jahren soll Frankreich dann 90 Millionen Einwohner zählen! cu » ^ \ v Bazillus des HaarergranenS und seine
B e ' a ,n p f »i n g. Ter berühmte Bakteriologe Aletschmkoff hat, wie man sich erinnern wird, in verschiedenen Mitteilungen än die französische Akademie her Medizin versichert, daß er die Mikroben gefunden habe, ivelche den Farbstoff des Haarpigments auszehren und dadurch das Ergrauen herbeiführen. In Rücksicht auf ihre Eigenart hat er sie Chroniophagen, Farbfresser, getauft. Ta bei Abiotung dieser Farbfresser auch das Ergranen der Haare auf. Horen muß, hat er die Probe auf daS Exempel gemacht und das gewünschte Ergebnis tatsächlich erreicht, indem er die Mikroben mittels eines heißen Eisens einer Temperatur von 60 Grad auS- setzte. Nun ist ein amerikanischer Professor auS Cleveland, der sich mit den Erscheinungen des menschlichen AlternS beschäftigt, mit der Mitteilung an d,e Oeffentlichkeit getreten, daß er einen kleinen elek- trischen Apparat erfunden habe, der, dein Kopfe genähert, eine allmählich biS zu 60 Grad ansteigende Wärme erzeuge, die genügt, um alle in den Haaren schmarotzenden Chromophagen zn töten Er versichert, daß durch dies Verfahren daS Ergrauen der Haare nicht nur in frühen Fallen, sondern auch bei Leuten im vorge» ruckten Alter rückgängig gemacht iverde. Der Apparat ähnelt einer Haube und soll bereits nach fünf- bis sechsuialiger Anwendung wirken.
vüchertisch.
Neuerscheinungen aus N e k l a m 8 Universal- Bibliothek. Nr. 5751. Unsere feldgrauen Helden. AuS Tagebüchern unb Briese,,. II. Die Blitzten el. Nach Auf- reichuungen deS OberjägerS K. bearbeitet von Robert Heymaun (79 S.). — Nr. 5752. Tie e i n s n m e n B r ü d e r. Eine sentimentale Komödie in drei Aufzügen. Von Erich Oesterbeld. Bühnen- einrichtung. (94 S.). - Nr. 5753. M u s i k e r - B i o g r a p h i e n. 33. Baud.- Robert V o l k m a n n. Von HanS Volkmann. Mit Robert BolkmamiS Bildnis. (96 S.). — Nr. 5754. Aus dem roßen Kriege. Von Heinz Welten. Erzähl«»,gen. (91 S.). — r. 5755. P h i l o t a s. Ein Trauerspiel von ^ otth. Ephr. Lessina n ] « S, !\ ” 6756 * Sch,veizerische Kranken- unb
Unfallversicherung. Bundesgesetz von: 13. Juni 1911. HerauSgegebeu, cingelecket und mit einem Cachrcatsler versehen von Dr. Walther Stüber. (72 S). In Leinen 60 Pfg. — Nr. 5757. Hohe Fahrt! Bilder und Lkizzen aus de»,,' Seekrieg.^ Von Wilhelm Schreiner. Mit Buchschinuck vom Brrfasser .101 S.). In Leinen 60 Pf., in Leder mit Goldschnitt Mk. 1 35.
Nr. 5759—60. Da 9 Buch vom Fürsten BiSknarck. Von George Hesekiel. Neu herausgegeben und durch e-ue Uebersicht der weiteren Lebeusereignisje BiSinarcks sowie durch e.ue Stammtafel seiner Nachkommen ergänzt von Dr. Max Mendhetm. 1. Band Mit Bismarcks Bildnis. <319 S.). In Leinen 1 Mk.
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ttreuzrätsel.
In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben aana, cccc, eeee, hh k k k k k k. 11 1 1 1 1 I I, oo
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derart einzutragen, daß die senkrechten und ivagerechten Reihen gleichlautend folgendes ergeben:
1. Königin dcö Alteitums.
?. Deutschen Dichter.
3. Dient zur ?lnsbe,vahruna
von l>ie1d u>,d Schinuck. Auflösung in nächster Nmnmer.
Auflösung des Versteckrätsels in voriger Nummer:
Wer sich grün macht, den fteyfcu die Zicgeu
SAriftlcituiig: Boc.j. - «o.aiio.,«l*nid .mb Seifna bet »rüUf 4 «n lUMÜä.^ «. Lang..


