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fwst «M)t ins Fr"- gepslan»t werden Um Me JW?" JfJJff* rat man ftrinr ffirbfeftrl an, um tn trockener Zeit rerchltw «as er XTu kdnnem Tenn Wasser, viel Wasser will der «rb,s. Wachsen in fciichten Jahren die Ranken -u üppig, so schneidet man ftenach dmr vierten bis sechsten Fruchtansatz ab^ Die von de^ Lxluvtranken antreibenden sogenannten Berrcm5en ,md öfters tu entfernen. Wracker Tüngegub Gülle mit Wasser ch gut. Die mächtigen Blätter sind Wasser)ammler^s rst eine Freud«, wdchentttch die Entwicklung zu sehen. Um die Fruchte vor Faulnis- slecken zu beivahrcn, legt man ihnen dünne Brettchen rrnter iuiD kehrt die untere Seite After der Lonne zu. damit d,e Früchte rasisier und schöner reifen. Die Kerne iverden bei Veru^ndung des Kürbis von dem schrvammigen Inhalt gelöst und auf Zntungspapier mzf dem Ösen Ieid>t getrocknet; dann löst sich die schwache Dmtt von den Kernen, die m mit der Haut leicht abrerbt. oic sind nun zum Oelvrcssen fertig. Es sind oft von einem Gute 3 Zentner >terne »nr Mühle gelwtvbt worden. ein bedeutender Wert, wenn ntan bedenkt. datzlMund mit 40 und 60 Pfg. verkautt wird Tie ausgepreßten Kuchen sind ein vorzügliches Futtenntttel. Zu be­achten ist. daß die Kürbisse im Herbst kern^i ^rost brkominen dürfen, sonst halten sie sich nickst so lange. Tre Ranken lverdui zerkleinert auch als Biehfutter venoendet- .^ommers'uw tue Blätter ein sehr gutes Bremsenmurel: man 'bertre^t das.Bieh nnt dem ans den Kürbisblänern gepreyten Saft und schützt es dadurch vor Bremsen und sonstigen: Ungeziefer. Roh fann man die züchte den Tieren geben, namentlich Schwemen. Kühen und Mschen. Zur menschlichen Nahrung nstrd der Kürbis mit Milch und Eiern gekocht: er gibt auch einen guten Bre,, Pwnnkuchest. Kartonel- vuffer, Suppen usw. Junge kleine Kürbisse, die nach dem Mnvelken der Blüte gebrochen werden, macht man wie Gurken mit ein. Der aus gekochten Kürbissen gepreßte Saft gibt durch all­mähliches Abdachpfen einei: angenehmen Sirup, der noch zu Zucker abaedampft werden kann. Die .Samenkörner geben ern kräftiges Mehl zu Backwaren, Mit Wasser :m Mörser zerstoßen, erhält nian aus den Kernen eine gesund wirkende Mrlch. Kompott- und Einmackstfrucht dürfte immerhin die HLuptbe)Nmmu:ig des Kürbis sein, und unsere Hausfrauen werden dafür mehr als ein Rezept kennen oder zu finden wissen.

vermischter.

* Englische Rekrutierungss cherze. Die große Aufgabe, für Kitcheners Millionenheer die noch fehlenden Rekruten anzuwerben, steht in den englischen Blätlern noch immer im Mittelpunkt der Erörterungen. Jetzt ist auch schon ein Buch eines Werbeoffiziers erschienen, der seine Erfahrungen zn Nutz und Fronnnen seiner Kollegen und aller freiwilligen Werber nntteilt. Man erhält dadurch einen Einblick in die abwechslungsreiche Tätigkeit eines solchen Werbers, der von seinen Vorgesetzten auf eine Karawanemeise geschickt wurde, aus der er Bergwerke Arbeits- Häuser und BeMerherbergen besuchte und einmal auch aus dem Platz des Heizers auf einer Lokomotive fuhr, um an einen Platz zu ge­langen. an dem er eine Anzahl möglicher Rekruten vermutete. Vor allem betont der Mann die Wichtigkeit der Musik für das Werbe- aeschäst: früher, als die Rekruten in düsterem Schweigen einher- marschierten, wollte die Sache garnicht vonstatten gehen, aber seitdem die Musikkapellen bei den Rekruten kingeiührt sind, kommt alles in Schwung. Neben diesen beaniteten Werbern gibt eS aber auch eine grobe Zahl von freiwilligen, und unter diesen scheinen die englischen Misses, insbesondere natürlich die hübschen, zu einer bevorzugten Rolle berufen zu sein. TerPatriotismus des Flirts" ist die neueste Entdeckung, die wir in einem Londoner Blatt finden. In einer Versammlung deS Londoner Werbefeld- zugeS, so wird da berichtet, gab die Anwesenheit einer Anzahl junger Damen einem Redner den Anlaß zu einer bejonderS kräitigen Aufmunterung Er ermahnte die jungen Leute, nicht um ihrer .Flammen* ,villen zn Haufe zu bleiben, und die jungen Mädchen, ihre Bewitnderer nicht zurückzuhalten^ um schneller lstiralen zu können. Der beste Anfang für ein späteres glückliches Eheleben wäre es, wenn die Damen ihre Liebsten nach Frankreich schickten und bis zum Schluß des Krieges auf sie warteten. AlS leuchtendes Vorbild erzählte der Redner die Geschichte von einem jungen Mädchen, das schon fünf junge Männer zur Front ent­sandt hätte; als er aber geendet hatte, trat die Gepriesene aus und zeigte auf einen Begleiter: .Hier ist der sechste.*Flirt von dieser Art ist der rechte Patriotismus," sagte der Redner feierlich . . . Manchmal machen die Rekruten aber auch recht merkwürdige Er- fa!nungen. So hatte sich ein Maurer überzeugen lassen, daß..das Land ihn brauche" und sich in Londonderxy zu den Pionieren ge- stellt. Ta eS in dieser Stadt aber keine solchen gibt, sandte man ihn nach Belfast, dann weiter nach Antrim, und von hier schickte man ihn wieder nach Befiast zurück. Im Hauptquartier dieser Stadt wird er einem langen Verhör unterworfen. Nach vielem andern kragt man ihn: ,Religion?*Katholisch". Da strich der Offizier seine Eintragungen wieder aus.Dann müssen Sie wieder zurück, hier ist sein Platz frei. In Belfast könnte er nur bleiben, wenn er seine Religion wechselte. ^Glauben Sie nicht, daß ich,

wenn ich meine Religion verriete, auch mein Vaterland verraten könnte k* erwiderte der Mann, aber es hals ihn: alles nicht».

vücherttsch.

-Kunstwart. Zweites M a i h e f t. (Kriegs auSgabe zum halben Preis. PtetteljShrttch 2,Sä Mark, Verlag von Georg

D. W. Callwey, München.) An der Spitze des HesteS steht ein Gedicht von Ferdinand AvenariuSEin deutsches Gebet . ES folgen au gröberen Aufsätzen zwel von Emil JuchS und Artur Bonus überDie deutschen Kirchen*. Ferner die ausführliche Be« sprechung von EhamberlainSKriegSaufsätzeu* und Peetz' »Eug* land und der Kontinent" untcv dem Titel »Bücher der Zeit S durch Wolfgang Schmnann, sowie Leopold Schmidt-Betrachtungen e»neS Opernbesuchers*. Tie Losen Blätter geben Proben auß Johannes MüllersKriegShelten". Die Rundschau enthält u. Züricher, Vom Kriege, dem Verwandler. Ochsemu«, Blumen.

Avenarms, Eine Berichtigung SpUtelers. Teutenberg. Ein Stellen- verniittlungsamt für Schrl'tsteller. Künstler uiw. Hed.vla Bleu er- Waser, Soldatenniuelterli. Bilderbeilagen: Fritz Boehle, Ter heilige Georg. Otto Speckter, Pfingsllicher Kirchgang.

D t e Erfolge der Türken an den Dardanellen haben das Interesse des Publikums in erhöhtem Maße unserem Bundesgenossen ani Goldenen Horn zilgewandt. Das vom Drei­verband mit so grobem Tamtam in Szene gesetzte llnternehnien, die türkische Hauptstadt zu erobern, dürste menschlicher Voraussicht nach kläglich scheitern, denn wie der bekannte ehemalige türkische Militärinstrnkteur, Ge>ieraUeutnant z. D. Jmhoff Pascha, tn der neuesten Nmnmer (3749) derL e i z i g e r I . l u st r i e r t e n Zeitung* (Verlag I. I. Weber) tn eurem Artikel -Die Ber- teidiguna ^Konstantmopels* auseü.andersetzt, sind die Schwierig- keilen für die Angreifer foivohl bei den Dardanellen und auf der Halbinsel Gallipoli wie atlch am Bosporus fo ungeheuer, daß ein Geiingeir des Uniernehnrens fo gut wie ausgeschlossen erscheint. Die entfcheidungsschweren Kämpfe um Ypern sind in der Nummer ebenfalls gebührend berücksichtigt. Die Geländeschwrerigkeiten. die bei unserem sicareichen Vordringen zu überwurden sind, zeigt eine Reiieskarte des Gebietes um Ypern. Von dem werteren Bild- schmuck sind hervorzuheben : Tie Erstürmung des Hartmamisweiler- kopseS, ein Gottesdienst in der Kirche zu Grajervo. Zeichnungen von den Kämpfen in Westgalizien und in den Karpathen, vom Untergang des französischen PanzerkreuzersLöon Gambetta , ein nach dem Leben gezeichireteS Porträt des hervorragenden öfter- retchifch-ungarifcheu Heerführers Dank! u. a. m. Sine erstklassige Zierde der Nummer bilden die farbigen Reproduktionen einer brillanten SkizzeRast vor der Schenke* von Ludwig Koch unh eine- stimmungsvollen GemäldesSeirr letzter Gruß vonlAdolr G. Döring. WaS die Typhus- und Cholera-Impfung al» Waffen im Kampfe gegen KriegSjeuchen zu bedeuten haben, legt Privat­dozent Tr. Rothermundt ln einem reich illustrierten Beitrag dar, über die Chemie im Kriege plaudert Dr. Heinz Welten, wie Eng­land daS Seekriegsrecht mit Füßen trit, fetzt Geh« Justizrat Prof. Dr. Triepel auseinander, und die Rolle, die Sprachgememfchaft und StaatSgemeinschast im Weltkriege spielen, behandelt von neuen Gesichtspunkten aus Geh. Rat Prof. Dr. Rudolf Leonhard.

Arena." Das letzte (10.) Heft der Lktav-AuSgabe von lieber Land und Meer* (Deutsche VerlagS-Anstalt, Stuttgart) wird in feinem illustrativen Teil von einem Titelbilde des General- Feldmarschalls Gras H a e s e l e r im Felde eingeleitet. Daraus kann schon geschlossen iverden, daß auch diese Nummer in der Hauptsache aus den Krieg zugeschuitten ist. TaS zeigt sich von Seite zu Seite. Eine besondere Ueberraschung wird unS vom Deutschen Kronprinzen: wir sehen eine Pastellskizze von ibm, dar­stellend einen Mann seiner Wachkompagnie, und finden einen Be- gleit'vruch, der also lautet:

0 Wir sieben still auf Posten,

im Arme das Geivehr, im Westeii und im Osten viel Feinde imb viel Ehr.

Ter sonstige Inhalt zeigt die Vorzüge derArena* wieder in hellstem Lichte: Ein Professor schildert uns. ivie die verwundeten Krieger geheilt werden; vom baltischen Deutschtum. daS wir zwischen dem Memelflutz und Narowa zu suchen haben, weiß un» ein feiner Kenner der Balten zu berichten, und zur Schweizer Grenzwache führt unS ein mit den Schweizer Militärverhältnissen Vertrauter. Berichte von den Kriegsschauplätzen, Aufsätze über zeitgemäße Fragen, kurze hübsche Geschichten, Gedichte und reizvolle Bilder lassen auch dieses Heft als willkommene Lektüre in dieser bewegten Zeit erscheinen. _

Ergänjungsrälsel.

I. g.. d, . a. sch u.. . ie. e . in .

G. e.ch .re. sch . n . n .. üh. i. g . . ag.

. t. t. u. . hr. F.. cht . u k.. g. n,

H. .z, g..i.ß. .t. g.sch.in.!

Auslösung in nächstrv Nummer.

Auflösung des Kapselrätsels tn voriger Nummert Ernst ist der Anblick der Notwendigkeit

Schrjstleiigug: ^ug. Hoetz. - BotationSdnut und Vertag der Brühl'lchen UniversitätS-Buch- und Steindruckerei. R. Lange. Gieße»'